Arabismen in der deutschen Sprache

Eine exemplarische Analyse des deutschen Wortschatzes im Hinblick auf arabische Einflüsse


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014

19 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die arabische Sprache

3. Terminologische Abgrenzung Fremdwort/Lehnwort

4. Die arabische Sprache als Spendersprache
4.1 Exkurs: Lexik des Arabischen
4.2 Vermittlersprachen
4.3 Direkte Transferenzen des Arabischen ins Deutsche

5. Ausdrucksseitige Integration
5.1 Primäre Graphemkorrespondenzen

6. Arabismen in der Jugendsprache: Kiezdeutsch

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhangsverzeichnis

1. Einleitung

Zucker, Matratze, Giraffe, Alkohol, Rasse oder Marzipan sind Wörter, die in der deutschen Standardsprache alltäglich verwendet werden. Oft sind diese Wörter phonologisch so in das deutsche Sprachsystem integriert, dass sie im Sprecherbewusstsein nicht als Transferenzen oder Fremdwörter wahrgenommen werden. All diese einführenden Worte haben eine Gemeinsamkeit, sie finden ihren Ursprung in der arabischen Sprache.

Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich auf der Metaebene mit dem Diskus arabischer Trans- ferenzen in der deutschen Standardsprache. Dabei wird zunächst eine komprimierte Einfüh- rung in die arabische Sprache gegeben, um einen fundierten Grundstein für weiterführende Überlegungen zu ermöglichen. Anschließend werden relevante terminologischen Begriffe de- finiert, um die arabische Sprache dann als Spendersprache zu thematisieren. Dabei werden vor allem historische Ereignisse fokussiert, welche einen Sprachkontakt zwischen der arabi- schen Welt und den europäischen Ländern ermöglichten. Ein Exkurs in die Lexik des Arabi- schen dient dazu, einen Einblick darüber zu gewinnen, warum deutsche Poeten und Reisende oftmals von dem orientalischen Stoffen fasziniert waren und eine entscheidende Funktion in der Übernahme von direkten Entlehnungen darstellten. Darauffolgend wird die Aufmerksam- keit auf Vermittlersprachen sowie direkte Transferenzen gerichtet. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist eine Analyse ausdrucksseitiger Veränderungen von Arabismen im Deutschen, welche auf die verschiedenen Lautsysteme von Geber- und Nehmersprache zurückzuführen sind. Auch arabische Transferenzen im gegenwärtigen Kiezdeutsch, welches als Sprachvarie- tät des Deutschen bezeichnet werden kann, werden thematisiert, um zu verdeutlichen, dass Arabismen auch heute noch einen wichtigen und oft debattierten Diskurs der deutschen Spra- che präsentieren. Abschließend folgt ein Fazit mit Ausblick auf weiterführende Forschungsge- biete.

2. Die arabische Sprache

Heute zählt die arabische Sprache mit ca. 300.000 - 400.000 Sprechern weltweit und einer of- fiziellen Etablierung in 26 Ländern, zu den Weltsprachen1. Die Sprache lässt sich dem Zweig der semitischen Sprachen zuordnen, das heißt sie findet ihren Ursprung in der afroasiatischen Sprachkultur. Einer der bedeutendsten Momente für die Geschichte der arabischen Sprache wird in der Verkündung des Propheten Mohammed im 7. Jahrhundert angenommen.2 Die Nie- derschreibung der arabischen Sprache erfolgt, neben ersten Schriftzügen auf Münzen oder Grabsteinen, erst mit der Verschriftlichung des Korans. Aufgrund dieser Theorie unterliegt die klassische arabische Sprache bis heute einer sehr hohen religiösen Bedeutung für das islami- sche Reich (vgl. Mandel 2004, 7f.). Dadurch erfolgte eine Tradierung des klassischen Ara- bisch in Schrift und Grammatik, welche bis heute gewahrt wird. Neben dieser tradierten Sprachform herrscht in den arabischen Ländern ein hoher Reichtum an Dialekten und Sozio- lekten, welche ausschließlich im mündlichen Sprachgebrauch zu finden sind und stark vom klassischen Sprachgebrauch abweichen können. Da in verschriftlichten Kontexten (bspw. amtlichen Dokumente) jedoch nach wie vor nur die klassische Sprachform als angemessen gilt, befinden sich die arabischen Länder in einer scheinbar unlösbaren Diglossie-Situation3.

3. Terminologische Abgrenzung Fremdwort/Lehnwort

Bevor bestimmte Arabismen genauer betrachtet werden können, erscheint zunächst eine Differenzierung der Begrifflichkeiten Fremdwort und Lehnwort notwendig. Inwieweit ein Lehnwort von einem Fremdwort unterschieden werden kann, ist in einigen Fällen problematisch, weil die Grenzen fließend verlaufen und oft rein subjektiv entschieden werden muss. Dennoch lassen sich klare Unterschiede zwischen den Zuschreibungen feststellen. Ein Lehnwort ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Gebersprache stammt und in der jeweiligen Nehmersprache aufgenommen und integriert wurde. Diese Integration kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden (Schreibung, Lautung, Abwandlung). Ein Fremdwort hingegen wird auch nach der Transferenz in die Nehmersprache als solches wahrgenommen, da dieses nicht an Schreibung oder Lautung des jeweiligen Sprachsystems angepasst wurde.4

Auch wenn im Bezug auf Arabismen sowohl Lehn- als auch Fremd- oder Mischwortformen aufzufinden sind, wird im Folgenden die Bezeichnung Lehnwort präferiert, weil die in dieser Arbeit fokussierten Wörter einen hohen Integrationsgrad in der deutschen Nehmersprache aufweisen. Neben dem Terminus Lehnwort wird synonym auch der Begriff Transferenz ge- braucht.

4. Die arabische Sprache als Spendersprache

Gegenwärtig sind Arabismen fester Bestandteil vieler europäischer Sprachen. Mittlerweile sind diese oft phonologisch so weit angepasst, dass sie im Sprecherbewusstsein nicht mehr als Transferenz wahrgenommen werden (vgl. Limbach 2007, 7). Betrachtet man die geografische Distanz der Länder in denen arabisch gesprochen wird, zu Deutschland, kommt die Frage auf, wie eine so fremde und ferne Sprache die deutsche Sprache prägen konnte? Trotz der großen Distanz gab es in der Vergangenheit viele Wege des Sprachkontakts zu Europa. Beispielswei- se brachten Immigranten oder Aussiedler die arabische Sprache als ihre Muttersprache nach Deutschland/Europa. Die Bindung zu der Muttersprache erweist sich für die arabisch spre- chende Bevölkerung als eine hohe Priorität. Denn bis heute gilt die Weisheit: „Du bist Araber, wenn du die arabische Sprache sprichst“.5 Daraus lässt sich schließlich auch die ethnolinguis- tische Vitalität und Präsenz der Sprache erklären (vgl. Jablonka 2011, 116).

Wichtige Brücken für den Sprachkontakt stellten auch die komplexen Handelsbeziehungen zum europäischen Kontinent, insbesondere zu Italien dar (vgl. Tazi 1998, 50f.). Jablonka (2011, 115) konstatiert sogar, dass die arabische Sprache im Mittelalter als „Vehikularsprache“ für den europäischen, asiatischen und afrikanischen Raum angesehen werden konnte. Darüber hinaus erzielten arabische Länder fortschrittliche Ergebnisse in ver- schiedenen Wissenschaftsbereichen wie der Mathematik oder der Astronomie. Diese For- schungsergebnisse wurden weltweit mit hohem Interesse verfolgt, wichtige arabische Begriff- lichkeiten diesbezüglich wurden schließlich in andere Sprachen übernommen (vgl. Osman 1982, 5ff.).

Einer der wichtigsten Quellen waren jedoch die kolonialen Besetzungen Europas durch arabi- sche Herrscher (vgl. Bhatia, Ritchie 2006, 7). Besonders prägend war die Besetzung Spaniens zur Zeit des europäischen Mittelalters bis zum Jahre 1492. Die arabischen Mächte bestrebten, das Land nach ihren Bedürfnissen umzustrukturieren und schließlich Sprache und Kultur zu expandieren. Dabei wurden viele arabische Begrifflichkeiten von der spanischen Bevölkerung in ihr Sprachrepertoire aufgenommen.6 Diese können teilweise noch derzeitig in der span- ischen Sprache als Superstrat nachvollzogen werden (vgl. Jablonka 2011, 117). Inzwischen lässt sich ein großer Teil der moslemischen Migrationsbevölkerung in Frankreich ausfindig machen. Auch dieser Tatbestand lässt sich auf die Kolonien Frankreichs in Algerien (1830-1962), Tunesien (1881-1956) und Marokko (1912-1956) zurückführen. Insgesamt kann diese Aussage weiter präzisiert werden: 95 Prozent der algerischen und 70 Prozent der tunesi- schen Migranten, die in der Europäischen Union leben, sind in Frankreich angesiedelt (vgl. Jablonka, 121f.).

Neben der kolonialen Besetzung waren auch Missionare und Reisende ein wichtiger Kontakt für den Sprachaustausch. Faszinierend erschien vor allem die Wortvielfalt des Arabischen, sodass dass die Sprache im Mittelalter, gezielt auch unter Poeten, hohes Prestige genoss (Weinreich 1977, 83).7 Bei dieser Betrachtung fällt auf, dass kein direkter Varietätenkontakt zwischen der arabischen Welt und Deutschland gab. Insgesamt verfügt die deutsche Sprache über ca. 200-360 Arabismen. Dies ist weitaus weniger als in anderen europäischen Ländern. Darüber hinaus gibt es nur wenige direkt vermittelte Arabismen, der größte Teil der vorhandenen Entlehnungen wurde indirekt, also über Vermittlersprachen importiert.8

4.1 Exkurs: Lexik des Arabischen

Die arabische Lautschrift verfügt über 28 Konsonanten und drei Vokale; die Überzahl der Konsonanten bildet somit eine Besonderheit der arabischen Sprachstruktur. Wortbildung erfolgt meist nach dem „Wurzelprinzip“, d.h. ein Wort hat drei bis vier Wurzel- oder Stammradikale durch die eine Grundbedeutung vermittelt wird. Durch hinzugefügte Endungen, Präfixe oder Vokale können Wörter einer Wortfamilie gebildet werden. Somit bilden beispielsweise die Radikale <k,t,b> die Grundbedeutung des Schreibens. Erweitert können daraus folgende Worte entstehen: „[arab.] kataba - schreiben[,] [arab.] kitab - Buch[,] [arab.] katib - Schreiber [oder] [arab.] maktub - Geschriebenes“ (Marzari 2004,12).

Darüber hinaus wird die arabische Sprache auch als „Sprache der Ableitung“ betitelt, welches auf die Ableitbarkeit der Wörter zurückzuführen ist. Schon im Mittelalter wurde zwischen drei Graden der Ableitung unterschieden. Eine „kleine Ableitung“ besagt, dass in ein Wort Infixe eingearbeitet werden können, um grammatikalische Eigenschaften zu beschreiben (Bsp: <k,t,b> als Radiale für „schreiben“, [arab.] kataba - er schrieb, [arab.] kutiba - es wurde geschrieben (vgl. ebd., 13f.).

Eine „große Ableitung“ ist dadurch gekennzeichnet, dass sie die Reihenfolge der Radikale verändert wird. Diese Veränderung vertritt die Grundannahme, dass die Radikale, wie bereits verdeutlicht in enger Verbindung mit der Wortbedeutung stehen, dies ist unabhängig davon in welcher Reihenfolge sie stehen. Diese Art der Ableitung gilt jedoch als veraltet, sodass aktuell nur Aquädukte als Beispiel herangezogen werden können. (Bsp: <g,b,r> als Radiale für „Macht“, aber auch: <g,r,b>; <b,g,r>; <b,r,g > oder <r,b,g> (vgl. ebd., 14f.)).

Die „Wurzelvariation“ ist die dritte Form der Veränderung und ist fundamental für den arabischen Wortschatz. Bei dieser Variation wird ein Radikal variiert, wobei die Grundbedeutung des Wortes meist gleichbedeutend bleibt. Diese Modifikation kann unter anderem auch artikulatorischer Motivation entspringen (Bsp:[arab.] falaga - „spalten“, [arab.] falaha - „spalten“, „pflügen“, [arab.] falaqa - „spalten“, „zerreißen“9 (vgl. ebd. , 14ff.)).

Aus dieser Flexibilität der Wortbildung ergeben sich eine Vielzahl an Radikalen. Nach Mon- teil (1960, 107) existieren alleine 3.276 dreigliedrige Basisradikale (die Variationen dieser sind in der Zählung nicht beinhaltet). Daraus ergibt sich eine Vielfalt an Wortmaterial und Synonymen, welche allein durch ihre Radikale auf ihre ursprüngliche Bedeutung zurück ge- führt werden können. Mit Blick auf die Modernisierung der arabischen Sprache (samt Dialek- ten und Soziolekten) kann davon ausgegangen werden, dass auch diese sich unterschiedlich stark auf die Variation des Wortmaterials auswirken. Konkrete Untersuchungen zum Einfluss des modernen arabischen Sprachgebrauchs auf die lexikalische Wortbildung liegen zum jetzi- gen Zeitpunkt nicht vor.10

4.2 Vermittlersprachen

„Der Begriff Vermittlersprache wird als Bezeichnung für diejenigen Sprachen verwendet, die einen Arabismus unmittelbar an das Deutsche vermitteln“ (Tazi 1998, 47). Diese Sprachen wirken in ihrer vermittelnden Funktion wie ein Scharnier, dass den Sprachkontakt zwischen der arabischen und der deutschen Sprache ermöglichen. Zu den bekanntesten Vermittlerspra- chen gehören: Spanien, Französisch, Mittellatein, Italien und Niederländisch. Diese Schar- niersprachen unterscheiden sich in ihrer Vermittlungsintensität, welche von der historischen Vergangenheit abhängig ist. Daher kann generell zwischen einer primären und sekundären Entlehnung unterschieden werden. Eine primäre Entlehnung liegt immer dann vor, wenn ein Arabismus direkt aus der Vermittlersprache entlehnt wurde. Die niederländische Sprache hin- gegen kann nur als sekundäre Transferenzsprache fungieren, da auch hier kein direkter Sprachkontakt zur arabischen Sprache vorhanden war. Die niederländische Sprache entnahm die Arabismen aus einer anderen Scharniersprache und vermittelte sie wiederum an die deut- sche Sprache. Das Deutsche stellte in der Überlieferungskette dann lediglich die tertiäre Emp- fängersprache dar, bei einer primären Vermittlung hingegen ist die deutsche Sprache die se- kundäre Empfängersprache (vgl. Tazi 1998, 47f.).

Insgesamt sind die Überlieferungsketten sehr komplex, keinesfalls linear und sie können nur schwer anhand der Wortveränderung und Wortgeschichte nachvollzogen werden. Oft könnten Jahrhunderte zwischen einer Vermittlung eines Arabismus liegen. Auffällig ist, die vermittel- ten Arabismen anfangs oft nur von speziellen Personengruppen genutzt wurden. Dies waren zum Beispiel Handelsleute (bspw. Magazin) oder Wissenschaftler (bspw. Zenit), welche spe- zifische Begriffe für ihren Beruf nutzen, welche sich dann allmählich in der Allgemeinheit in- tegriert haben. Jedoch konnten sich nicht alle Begriffe in der Grundgesamtheit etablieren, und blieben entweder in fachspezifischen Kreisen oder gingen über die Jahrhunderte hinweg, schlichtweg verloren (vgl. Tazi 1998, 48).

4.3 Direkte Transferenzen der arabischen Sprache ins Deutsche

Ein Großteil der Arabismen wurden vor dem Jahr 1871 ins Deutsche integriert. Historisch ge- sehen, bestand zwar politisch-fundierter Kontakt zwischen Deutschland und dem vorderem Teil des Orients seit ca. 1871. Zu diesem Zeitpunkt jedoch, genoss die arabische Sprache kein solch hohes Prestige mehr, dass der Sprachkontakt Auswirkungen für die deutsche Sprache gehabt hätte. Wörterbücher wie beispielsweise Pfeifer11 oder Duden 712, welche sowohl etymologisch oder historisch ausgelegt sein können, zeigen auf, dass direkte Transferenzen aus dem Arabischen hauptsächlich Titelbezeichnungen (Fakir, Scheich, Sultan) oder Bezeichnunen aus der islamischen Theologie darstellen. Andere Begriffe existieren aufgrund der mangelnden Sprachvarietät kaum. Problematisch erachtet sich jedoch die Tatsache, dass Titelbezeichnungen sowie theologische Begrifflichkeiten auch anderen Entlehnungssprachen entnommen sein können. In dieser Hinsicht bieten sich die türkische oder auch persische Sprache an, da diese identische oder sehr ähnliche Titulierungen nutzen. Eine eindeutige Zuschreibung wäre nur möglich, wenn vorhandenes Quellenmaterial chronologisch untersucht werden würde (vgl. Tazi 1998, 304ff.).

[...]


1 Eine Weltsprache lässt sich entweder nach der Größe ihres Verbreitungsgebiets oder nach der Sprecherzahl definieren. Im Fall der arabischen Sprache können beide Indikatoren zur Klassifizierung einer Weltsprache herangezogen werden (Quelle: http://www.weltsprachen.net/, Stand: 06.02.2014).

2 In dieser Verkündung wurde der erste Koranvers (Sure 96, arab.: Sūrat al-ʿAlaq; dt.: das geronnene Blut) als göttliche Verheißung kund gegeben.

3 Diglossie ist eine besondere Form der Mehrsprachigkeit und kann immer dann erkannt werden, wenn zwei nebeneinander existierende Sprachformen/-varianten (hier: modernes Arabisch (inkl. Dialekte) und klassisches Arabisch) verschiedenen Funktionen und anderen Anwendungsbereichen zugeschrieben werden können (vgl. Edwards 2009, 6). In dem Fall des Arabischen grenzen sich beide Sprachformen außerdem durch ihre verschiedenen Entwicklungsstadien (traditionell vs. modern) ab.

4 Quelle: Verein deutsche Sprache; v. Polanz, Peter - Fremdwort und Lehnwort sprachwissenschaftlich betrachtet. Im Internet: http://www.vds-ev.de/texte-zur-deutschen-sprache/695-peter-von-polenz-fremdwort- und-lehnwort-sprachwissenschaftlich-betrachtet (Stand: 13.03.2014).

5 Diese Weisheit lässt sich unter anderem auch auf den religiösen Wert der Sprache zurückführen.

6 Nähere Informationen: Schmeer (1999): Die Mauren in Spanien. Geschichte einer islamischen Kultur im europäischen Mittelalter. Im Internet: http://stud-www.uni-marburg.de/~Schmeer /mauren.html#Eroberung (Stand: 19.02.2014).

7 Besonders weil die arabische Sprache derzeitig eher negativ konnotiert ist und kaum etwas über die eindrucksvolle Wortvielfalt der Sprache bekannt ist, wird im nächsten Kapitel als Exkurs eine Einführung in die arabische Lexik gegeben.

8 Dieses könnte auch ein Erklärungsansatz dafür sein, warum die Arabismen in der deutschen Sprache nicht so weitreichend untersucht sind wie bspw. im Italienischen, Spanischen oder Französischen.

9 Dabei wird der ersten Betonung schwächer artikuliert als die dritte. Der dritten Artikulation wird somit wie auch durch die Übersetzung deutlich wird mehr Ausdruck verliehen, es findet eine Zuspitzung statt.

10 Inzwischen ist ausschließlich bekannt, dass einige Wortvariationen mittlerweile nicht mehr genutzt werden. Jedoch kann nicht nachvollzogen werden, ob dieses „Verschwinden“ des Wortmaterials nur für bestimmte Regionen gilt oder ein generelles Phänomen darstellt. Zumal kann dieses auch nur sehr schwer nachge- wiesen werden, da dieses ein umfangreiches Wissen über Sprache und Dialektformen voraussetzt.

11 Pfeifer, W. (1993): Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. Band. 2. Auflage. Berlin: Akademie- Verlag.

12 Drosdowski, G.(1989): Duden 7. Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 2. Auflage. Mannheim/Zürich/Wien: Dudenverlag.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Arabismen in der deutschen Sprache
Untertitel
Eine exemplarische Analyse des deutschen Wortschatzes im Hinblick auf arabische Einflüsse
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
19
Katalognummer
V343343
ISBN (eBook)
9783668332546
ISBN (Buch)
9783668332553
Dateigröße
2634 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arabismen, deutsche Sprache, Einflüsse in der deutschen Sprache, Fremspracheneinflüsse
Arbeit zitieren
Janine Tyzak (Autor), 2014, Arabismen in der deutschen Sprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343343

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