Beihilfe zum Völkermord? Die Kollaboration des Deutschen Kaiserreichs bei den Massakern an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

19 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktualität und Forschungsstand

3. Beziehung zwischen dem Deutschen und dem Osmanischem Reich

4. Armenierfeindlichkeit und die „Armenische Frage“

5. Die deutschen Kollaborateure Hans Humann und Hans von Wangenheim

6. Bewertung der These über die Beihilfe zum Völkermord

7. Schlussbetrachtung

8. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Ob die Gräueltaten des jungtürkischen Regimes am armenischen Volk während des Ersten Weltkriegs als Völkermord, Bevölkerungstransfer, ethnische Säuberung oder Genozid zu bezeichnen sind, ist eine noch immer geführte haarspalterische Debatte. Fakt ist, dass die Mehrheit der Historiker und Experten weltweit einen geplanten Völkermord oder zumindest eine ethnische Säuberung mit „genozidaler Dynamik“1 in den Verbrechen des Osmanischen Reichs sieht. In dieser Arbeit soll es vielmehr um die Frage gehen, inwiefern das Deutsche Kaiserreich, als Verbündeter der Türken, eine Mitschuld an den Geschehnissen trägt, die sich rund um das zweite Kriegsjahr 1915 abspielten. Wie verhielten sich die Deutschen, die vor Ort waren? Diese Frage soll anhand zweier wichtiger Persönlichkeiten diskutiert werden. Zum Einen am Beispiel des Militärberaters Hans Humann und zum Anderen am Beispiel des deutschen Botschafters in Konstantinopel Freiherr Hans von Wangenheim. Beide hatten sehr einflussreiche Stellungen beim Verbündeten am Bosporus inne und wurden unmittelbare Zeugen der Verbrechen am armenischen Volk. So unterschiedlich ihre jeweiligen Aufgabenbereiche und Statuten waren, so divergent verhielten sie sich auch zunächst in Hinblick auf die „Armenischen Frage“, also der Frage nach dem Umgang mit der angeblich intriganten christlichen Minderheit inmitten des muslimisch dominierten, osmanischen Vielvölkerstaat.

Die im Osmanischen Reich lebenden Armeniern mussten bereits Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts leiden. Ihr Martyrium nahm aber ab dem 24. April 1915, dem Beginn der weitläufigen Deportationen und seither armenischer Völkermordgedenktag, neue und abscheulichere Formen an. Obwohl die Tragödie sich vergangenes Jahr bereits zum 100. mal jährte, ist das Thema vor allem in Europa und dem Nahen Osten noch immer aktuell. Der Deutsche Bundespräsident Joachim Gauck sprach während der Gedenkfeier im Berliner Dom von einem eindeutigen Völkermord und ließ keinen Zweifel daran, dass das Deutsche Kaiserreich eine Mitschuld trug. Er fand mit seinen Aussagen klarere Worte, als die Vertreter der Bundestagsdebatte, die sich offenkundig scheuten, den Begriff „Völkermord“ öffentlich zu deklarieren.

Die These von der Mitverantwortung der Deutschen ist Hauptgegenstand der Monographie von Jürgen Gottschlich mit dem treffenden und provokanten Titel: „Beihilfe zum Völkermord. Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier“, welche im Folgenden unter Zuhilfenahme von Quellen, wie zum Beispiel den „Dokumenten aus dem Politischen Archiv des deutschen Auswärtigen Amts“2, mit Briefwechseln und Augenzeugenberichten diskutiert wird. Der Fokus liegt dabei auf den Interaktionen und Aussagen Humanns und Wangenheims.

Zur Quellenlage lässt sich anmerken, dass zweifelsohne viele wichtige Informationen der Zensur zum Opfer gefallen sind, vernichtet wurden oder sich noch immer unter Verschluss befinden. Genaueres dazu im nachfolgenden Kapitel, welches Fragen zur Aktualität und zum Forschungsstand beantwortet und mit dem darauffolgenden dritten Kapitel, welches die Beziehung zwischen Deutschem und Osmanischem Reich vorstellt als Einstieg in die Thematik dient. Das vierte Kapitel beinhaltet Fakten zur Situation des armenischen Volkes als Diaspora, bevor die beiden deutschen Protagonisten dieser Arbeit vorgestellt werden. Die direkte Diskussion der These, inwieweit das Deutsche Kaiserreich wissentlich am ersten Völkermord des 20. Jahrhundert beteiligt war und die Schlussbetrachtung beenden diese Arbeit.

2. Aktualität und Forschungsstand

Adolf Hitler, Diktator, Tyrann und Initiator des Völkermords an den Juden, soll einst in einer Rede vor den höchsten Nazioffizieren kurz vor dem Überfall auf Polen 1939 gesagt haben:„Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?“3. 100 Jahre nach den Massenmorden und Deportationen der im Osmanischen Reich lebenden Armenier im Ersten Weltkrieg ist die Diskussion um die Thematik aktueller denn je.

Die hier maßgeblich verwendeten deutschsprachigen Dokumente aus dem Auswärtigen Amt besitzen einen hohen Wert für die Forschung, da sie von Augenzeugen stammen. Die Dokumente waren nicht für die Öffentlichkeit gedacht und blieben daher unverfälscht und unzensiert. Es handelt sich hierbei sozusagen um „Hauspost“ zwischen Botschaftern, Ministern, Militärs und hochrangigen deutschen Politikern, welche zwischen Berlin und Istanbul aber auch anderen reichsangehörigen Orten beider Verbündeter kursierte und teilweise sogar codiert war.

Das Deutsche Kaiserreich war der einzige fremde Staat, der Militär im Osmanischen Reich stationieren durfte und deren Befehlshaber Einfluss, Macht und Einsicht in nahezu alle Vorgänge des Verbündeten hatten4. Durch das enge und vertraute Militärbündnis beider Kriegspartner sind die Berichte und Zeugnisse der Beamten, Staatsmänner und Militärs, die im vorliegenden Quellenband festgehalten wurden aus erster Hand und von hoher Authentizität. Des Weiteren wurden die Aufzeichnungen und Augenzeugenberichte des amerikanischen Botschafters in Konstantinopel Henry Morgenthau benutzt, welche, wie viele der deutschen Archivdokumente auch, in digitalisierter Form im Internet verfügbar sind.

Türkische und Russische Archive enthalten zwar auch wichtiges Quellenmaterial aber gerade für westliche Forscher und Belange ist dieses nur schwer bis gar nicht zugänglich, da bestimmte Dokumente aus Einrichtungen wie den Osmanischen Archiven des Ministerpräsidialamts wegen des möglicherweise brisanten Inhalts immer noch unter Verschluss gehalten werden. Ein öffentliches Bekenntnis der Türkei als Nachfolgestaat des Osmanischen Reichs zu den Massakern an den Armeniern und die offizielle Klassifizierung als Völkermord erfolgte bislang nicht, da ein solches höchstwahrscheinlich eine Lawine an Konsequenzen auslösen würde, die die Türkei fürchtet. Schadenersatzforderungen, Gerichtsprozesse von Nachkommen der Geschädigten sowie Sanktionen der Vereinten Nationen gemäß der Völkermordkonvention wären nur einige der zu erwartenden Folgen. Viele Staaten innerhalb und außerhalb der EU verhalten sich zurückhaltend und passiv zur Frage, ob ein Genozid an den Armeniern wirklich stattfand oder ob es doch eher als „schreckliche Tragödie“ oder eine „aus dem Ruder gelaufene Deportation“ bezeichnet werden solle. Grund dafür ist selbstverständlich der Status der Türkei als Beitrittskandidat der EU und geostrategisch mächtiger Staat zwischen Europa, Asien und dem nahen Osten. Andere Staaten hingegen agieren mutiger, indem sie die Leugnung des Völkermords an den Armeniern unter Strafe stellen, wie es in der Schweiz, Slowenien, der Slowakei, Griechenland und Zypern der Fall ist. Die Erinnerungskultur und vor allem die Aufarbeitung des Geschehenen ist von Nation zu Nation unterschiedlich gut oder schlecht verlaufen wie sich im Verlauf der Arbeit noch zeigen wird.

3. Beziehung zwischen dem Deutschen und dem Osmanischem Reich

Die Rollen der europäischen Großmächte England, Frankreich und Russland, die im Ersten Weltkrieg die „Triple Entente“ bildeten und die des Deutschen Kaiserreichs und Österreich-Ungarn, auch „Mittelmächte“ genannt, waren, nicht zuletzt wegen des Bündnissystems Otto von Bismarcks, weitestgehend verteilt. Die Zukunft des Osmanischen Reichs hingegen blieb bis zur Julikrise und dem Kriegsausbruch 1914 offen. Zeitgenössische Beobachter, wie beispielsweise der damalige deutsche Botschafter in Konstantinopel Hans von Miquel, bemerkten nach Gesprächen mit Mitgliedern der Hohen Pforte5, dass die Osmanische Regierung den Grundsatz verfolge, es sich mit Niemandem zu verderben und möglichst neutral zu bleiben6. Als jedoch Enver Pascha, einer der führenden Jungtürken, Mitglied des so genannten „jungtürkischen Triumvirats“ und letztlich Kriegsminister des Osmanischen Reichs, im Sommer 1914 in Paris vergeblich um einen erneuten Kredit für den hoch verschuldeten Vielvölkerstaat bat und dann Großbritannien kurze Zeit später zwei für die Osmanen gebaute und bereits bezahlte Kriegsschiffe beschlagnahmte und somit an der Auslieferung hinderte, fiel die Entscheidung offenkundig leicht, sich den Mittelmächten anzuschließen7.

Zuvor schon gelang es dem Deutschen Kaiserreich Einfluss und Sympathie beim späteren „Waffenbruder“ zu gewinnen. Mit dem Bau der Bagdad-Bahn, der im Sommer 1903 begann, erschloss man den Vorderen Orient und half dem Osmanischen Reich zahlreiche Modernisierungsbestrebungen umzusetzen. Nach der vernichtenden Niederlage des osmanischen Heeres gegen Russland 1877/78, wo es um die Vorherrschaft im Balkangebiet ging, begann man im Zuge der ersten so genannten „Militärmission“ deutsche Militärberater in den Reihen der Türken zu stationieren um das osmanische Militär zu reformieren. Einer der ersten einflussreichen deutschen Militärs war der Generalfeldmarschall Colmar von Goltz, der als Militärberater des Sultans Abdülhamid II. (1876-1909) fungierte und maßgeblich an der Reorganisation des osmanischen Heeres beteiligt war. In von Goltzs gegründeter Kriegsakademie absolvierte unter anderem auch Enver Pascha, der spätere jungtürkische Kriegsminister und einer der mächtigsten Männer im Reich, seinen Abschluss als Stabskapitän8.

Verstärkt importierte man von nun an deutsche Waffen an den Bosporus und half bei der Befestigung des Goldenen Horns und der Dardanellen, zwei der wichtigsten militärstrategischen Punkte9. Anders als die Staaten der Triple Entente verfolgte das Deutsche Kaiserreich zunächst weniger koloniale oder territoriale Interessen, sondern erhoffte sich hauptsächlich wirtschaftlichen Aufschwung und am Vorabend des Krieges selbstverständlich einen starken Verbündeten an seiner Seite, der durch ihr Zutun über einen durchaus passablen Kriegsapparat verfügte.

Frankreich, Russland und England sahen in diesen Interventionen, der starken Präsenz und Einflussnahme der Deutschen im Osmanischen Reich eine Bedrohung, die eventuell sogar ausschlaggebend für den Kriegsausbruch gewesen sein könnte. Zu Beginn der Deportationen waren bereits etwa 800 deutsche Offiziere und dutzende Diplomaten im Reichsgebiet, welche unmittelbare Zeugen der Massenmorde und Verschleppungen wurden und sich sehr unterschiedlich verhielten10. Bis zum Kriegsende waren außerdem bis zu 25.000 einfache Soldaten im Osmanischen Reich und dem Nahen Osten stationiert11. Über die Deportationen und die allgemeine Situation der armenischen Diaspora klärt das nachfolgende Kapitel auf, bevor die Auseinandersetzung mit den deutschen Mitwissern im In- und Ausland beginnt.

4. Armenierfeindlichkeit und die „Armenische Frage“

Der Versuch eine Lösung für die so genannte „Armenische Frage“ zu finden, war keine Kriegserscheinung, sondern beschäftigte den Osmanischen Vielvölkerstaat schon jahrzehntelang. Die Armenier sind ein sehr altes Volk, welchem zugeschrieben wird gemeinsam als erste Ethnie überhaupt das Christentum angenommen zu haben. Sie lebten bereits seit hunderten von Jahren unter osmanischer Herrschaft, da sie selbst keinen eigenen Staat besaßen, war ihr Leben und Dasein als Diaspora ihr Schicksal. Ihre Siedlungsgebiete waren und sind noch heute sehr verstreut. Die Zusammensetzung der Bevölkerung des Reichs war stets multikulturell, multireligiös und somit heterogen. Sämtliche nichtmuslimische Reichsbewohner waren dem islamischen Recht verschrieben. Sie genossen zwar freie Religionsausübung mussten aber gegenüber den dominanten Muslimen eine Kopfsteuer entrichten und wurden vielmehr „geduldet“12 als dass sie völlig integriert waren.

Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Wunsch nach Reformen, Mitbestimmungsrechten und Anerkennung aufkam, den beispielsweise die Einwohner Kretas nach einem Aufruhr gegen die osmanische Fremdherrschaft 1896 erfüllt bekamen, eskalierte die Situation in Konstantinopel. In der Hauptstadt kam es zu Aufständen und einem Banküberfall samt Geiselnahme durch armenische Extremisten, der international Aufmerksamkeit auf die elende Situation der Armenier unter der Herrschaft des Sultans Abdülhamid II. erregen sollte. Die Erhebung endete in einem Blutbad. Die Zivilbevölkerung der Reichshauptstadt zog tagelang mordend und plündernd durch die Straßen, wo schätzungsweise mehr als 6000 Armenier ihr Leben ließen13. Dieses Ereignis, welches sich im Sommer 1896 in den Straßen des heutigen Istanbuls abspielte, steht stellvertretend für Dutzende weitere Verbrechen gegen die im Osmanischen Reich lebenden Armenier. Ob der Sultan die Taten anordnete ist unklar. Belegt ist lediglich die Tatsache, dass Abdülhamid II. den Mob der Stadt tagelang durch die Straßen der Hauptstadt hat ziehen lassen ohne einzugreifen. Erst auf Drängen europäischer Regierungen hin, verbot er das Töten der armenischen „Ungläubigen“14.

Der „innere Feind“, wie die Armenier auch genannt wurden, kam nicht zur Ruhe und wurde bis zum endgültigen Beschluss der ethnischen Säuberung im April 1915 fortwährend Opfer antichristlicher Pogrome, Verhaftungen, Ermordungen und Vergewaltigungen, obwohl einige Armenier speziell in der Hauptstadt angesehene Leute und einige sogar Teil des Staatsapparates waren15.

Als Legitimationsgrundlage und Auslöser für das Zwangsumsiedlungsgesetz hielt unter anderem der armenische Aufstand in der Stadt Van her, welche die einzige Stadt im Reich war, in der die Armenier die Mehrheit der Bevölkerung ausmachten16. Nachdem innerhalb weniger Tage im April 1915 osmanische Truppen dutzende armenische Dörfer rund um Van zerstört und deren Bewohner abgeschlachtet hatten, erhoben sich die Bürger der armenischen „Hauptstadt“ und wehrten sich mithilfe russischer Truppenverbände erfolgreich gegen den türkischen Terror17. Die Kollaboration mit den Russen war für die jungtürkische Regierung ein willkommener Anlass die gesamte armenische Bevölkerung als Staatsfeinde und Unruhestifter zu erklären und ihnen zu unterstellen gemeinsame Sache mit dem Feind zu machen. Zusätzlich führte die von Enver Pascha und dem deutschen Generalleutnant Fritz Bronsart von Schellendorf geleitete Kaukasusoffensive gegen das Russische Heer, welches auch über viele freiwillige armenische Bataillone verfügte, zur „osmanischen Dolchstoßlegende“ mit dem armenischen Volk als Sündenbock.

Der Feldzug sollte die Russen aus dem Osten des Reiches zurückdrängen und die Mittelmächte dazu bewegen an anderen Kriegsschauplätzen Truppen abzuziehen, um sich somit selbst zu schwächen. Die schlecht ausgerüsteten und unzureichend versorgten osmanischen Verbände fielen aber reihenweise schon der Witterung in der tief verschneiten Hochebene von Sarikamis zum Opfer.

90.000 von 120.000 osmanischen Soldaten ließen ihr Leben und Enver Pascha erlitt eine schmerzhafte Niederlage, die er den Armeniern anlastete. Die unter den Osmanen kämpfenden armenischen Soldaten wären reihenweise zu den Russen übergelaufen, desertiert oder hätten sich direkt gegen ihre türkischen Kameraden gerichtet, hieß es in der osmanischen Propaganda. Das feindlich gesinnte armenische Volk sei den Osmanen in den Rücken gefallen. Von den Wirren des Ersten Weltkriegs verschleiert, bekam die ausländische Bevölkerung zunächst wenig bis gar keine Informationen über den vermeintlichen Plan der jungtürkischen Regierung, die armenische Bevölkerung „umzusiedeln“. In der Presse wurde vor allem über die Feldzüge der deutschen Truppen in Frankreich und Russland berichtet. Über die Deportationen der Armenier sollte im Deutschen Kaiserreich aber keiner etwas erfahren, weswegen die Mehrheit der Berichte über die Lage der christlichen Minderheit der Zensur zum Opfer fielen. In der Zeitung „Welt am Montag“ schrieb der Herausgeber Hellmut Gerlach 1918 nach Ende des Krieges, dass die Masse des deutschen Volkes nie erfahren habe, was sonst die ganze Welt wusste, nämlich dass die schlimmsten Menschenschlächter unsere Bundesgenossen, die Türken gewesen seien18 Tatsächlich zweifelten auch deutsche Augenzeugen bereits im Juli 1915, wenige Monate nach dem Völkermord an den Armeniern und die Shoah“ äußerst anschaulich und ausführlich behandelt.

[...]


1 Formulierung des Bundespräsidenten Joachim Gauck während seiner Rede zur Gedenkfeier am 23.04.2015 im Berliner Dom. S. http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2015/04/150423- Gedenken-Armenier.html (04.04.2016).

2 Vgl. Gust, Wolfgang (Hrsg.):Der Völkermord an den Armeniern 1915/16. Dokumente aus dem Politischen Archiv des deutschen Auswärtigen Amts, Herausgegeben von Wolfgang Gust, Springe, 2005.

3 Zit. nach:Hosfeld, Rolf:Tod in der Wüste. Der Völkermord an den Armeniern, München, 2015, S.15.

4 Vgl.Gottschlich, Jürgen:Beihilfe zum Völkermord. Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier, Bonn, 2015, S.328.

5 „Hohe Pforte“ wurde der Sultanspalast in Konstantinopel genannt und bald diente der Begriff als generelle Bezeichnung für die Osmanische Regierung.

6 Gust, Wolfgang (Hrsg.): http://www.armenocide.net/armenocide/armgende.nsf/$$AllDocs/1911-09-10-DE-001 (04.04.2016).

7 Vgl. Berghahn, Volker:Der Erste Weltkrieg, München, 2014, S.40.

8 Vgl. Gottschlich, Jürgen:Beihilfe zum Völkermord, S.66.

9 Vgl. Palmer, Alan:Verfall und Untergang des Osmanischen Reiches, München, 1992, S.247f.

10 Vgl. Gust, Wolfgang:Dokumente aus dem Politischen Archiv des deutschen Auswärtigen Amts, S.87.

11 S. Gottschlich, Jürgen:Beihilfe zum Völkermord, S. 241.

12 Vgl. Akçam, Taner:Armenien und der Völkermord. Die Istanbuler Prozesse und die türkische Nationalbewegung, Hamburg, 1996, S.19f.

13 Vgl. Gust, Wolfgang:Dokumente aus dem Politischen Archiv des deutschen Auswärtigen Amts, S.264f.

14 Zit. nach: Palmer, Alan:Verfall und Untergang des Osmanischen Reichs, S.65.

15 Parallelen zur Situation der jüdischen Minderheit im Deutschen Kaiserreich und der Judenfeindlichkeit im Dritten Reich während des Zweiten Weltkriegs sind offenkundig. Tatsächlich ist auch der Vergleich des Holocausts mit dem Völkermord an den Armeniern interessant und wird im Werk von Hans-Lukas Kieser und Dominik J. Schaller „Der

16 Vgl. Çiçek, Kemal:Die Zwangsumsiedlung der Armenier. 1915 bis 1917, Darmstadt, 2011, S.52.

17 Schaefgen, Annette:Schwieriges Erinnern:Der Völkermord an den Armeniern, Berlin, 2006, S.29.

18 Zit. nach: Gust, Wolfgang:Der Völkermord an den Armeniern. Die Tragödie des ältesten Christenvolkes der Welt, München, Wien, 1993, S.262.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Beihilfe zum Völkermord? Die Kollaboration des Deutschen Kaiserreichs bei den Massakern an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs
Hochschule
Universität Siegen  (Fakultät I)
Veranstaltung
Das Osmanische Reich bis 1918
Note
2,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V343456
ISBN (eBook)
9783668332362
ISBN (Buch)
9783668332379
Dateigröße
563 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Armenien, Kaiserreich, Völkermord, Das Osmanische Reich
Arbeit zitieren
Manuel Freudenstein (Autor), 2016, Beihilfe zum Völkermord? Die Kollaboration des Deutschen Kaiserreichs bei den Massakern an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343456

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