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Green Controlling im Supply Chain Management. Trend oder Notwendigkeit?

Titre: Green Controlling im Supply Chain Management. Trend oder Notwendigkeit?

Dossier / Travail , 2016 , 29 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lisa Villing (Auteur), Nora Bohland (Auteur), Verena Kreidler (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Unternehmen und Supply Chains stehen in ständigem Austausch mit ihrem Umfeld. So sind sie getrieben, sich den Veränderungen in Gesellschaft und Umwelt anzupassen. Eine seit einigen Jahren anhaltende Veränderung ist die Fokussierung auf nachhaltige Entwicklung. Diese wird bestärkt durch stetig steigende Globalisierungsaktivitäten, die in langen Transportwegen und einer erhöhten Umweltbelastung resultieren. Aufgrund dieser Tatbestände integrieren Unternehmen zunehmend ökologische Aspekte in die Unternehmensstrategie.

Das sogenannte „Greening“ hat sich bis dato in einzelnen Unternehmensbereichen bereits etabliert. Begrifflichkeiten wie „Green Logistics“ sind aus der Berichterstattung nicht mehr wegzudenken. Mit der Integration grüner Aspekte in das Controlling eines Unternehmens wird sich in der Praxis jedoch bisher nur in geringem Maße auseinandergesetzt. Es zeichnet sich allerdings auch in diesem Teilbereich über die letzten Jahre eine zunehmende Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte ab. Zusätzlich zu äußeren Einflussfaktoren findet auch intern ein Paradigmenwechsel in Unternehmen und ihren Supply Chains statt: Ökologie stellt heutzutage nicht mehr nur einen Kostenfaktor, sondern vielmehr einen Wettbewerbsfaktor dar. Das Controlling ist auf Basis der genannten Entwicklungen gefordert, als Unterstützungsfunktion dem Management zu assistieren, um die Ökologieperformance mittels angepasster Instrumente zu messen und zu steuern.

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Thematik auseinander. Sie strebt an, Aufschluss über den tatsächlichen Bedarf der Integration von ökologischen Aspekten ins Controlling des Supply Chain Managements zu geben. Die Argumentation basiert auf der Analyse und Ein-schätzung differenzierter Einflussfaktoren auf das Green Controlling. So wird schlussendlich eine fundierte Aussage hinsichtlich der Relevanzbewertung von Green Controlling im Supply Chain Management getroffen - handelt es sich hierbei schlichtweg um eine temporäre Modeerscheinung oder vielmehr um eine Notwendigkeit, ohne deren Integration die langfristige Wettbewerbsfähigkeit einer Supply Chain zukünftig nicht mehr gewährleistet werden kann?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Green Controlling

2.1.1 Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitscontrolling

2.1.2 Abgrenzung von Green Controlling

2.2 Supply Chain Management

2.2.1 Begriffserklärung

2.2.2 Abgrenzung von Green Supply Chain Management

2.2.3 Abgrenzung von Green Logistics

2.3 Arbeitsgrundlage

3 Einflussfaktoren auf Green Controlling im SCM

3.1 Ressourcenknappheit und Klimawandel

3.2 Änderung im öffentlichen Bewusstsein

3.3 Rechtlicher Rahmen und Zertifizierungen

3.4 Strategie und Wirtschaftlichkeit

4 Trend oder Notwendigkeit?

5 Fazit und Ausblick

6 Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den tatsächlichen Bedarf für die Integration ökologischer Aspekte in das Controlling des Supply Chain Managements. Dabei wird analysiert, ob Green Controlling lediglich eine temporäre Modeerscheinung darstellt oder eine zwingende Notwendigkeit für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in einem sich verändernden Umfeld ist.

  • Theoretische Fundierung von Green Controlling und Supply Chain Management
  • Analyse externer und interner Einflussfaktoren auf ökologische Controlling-Prozesse
  • Untersuchung der Relevanz von Green Controlling für die strategische Ausrichtung
  • Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit durch nachhaltiges Handeln
  • Bewertung des Status quo: Trend vs. Notwendigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Ressourcenknappheit und Klimawandel

Die Erde bringt alle Ressourcen hervor, die zur Herstellung jeglicher Produkte benötigt werden. Daher sind die Unternehmen darauf angewiesen, jederzeit Zugang zu den betriebsnotwendigen Rohstoffen zu haben. Doch einige Rohstoffe wie Erdöl, Gas und Uran sind nur begrenzt auf der Erde vorhanden, was in Zukunft die Preise auf den Beschaffungsmärkten in die Höhe treiben wird. Bereits heute haben Unternehmen mit stark schwankenden Preisen auf den Weltmärkten zu kämpfen und müssen dafür Risikominimierungsstrategien entwickeln. Doch nicht nur die knappen fossilen Ressourcen stellen ein Risiko dar, sondern auch der allgemein enorme Rohstoffverbrauch. Laut dem Living Planet Report 2014 des WWF werden bereits 1,5 Erden benötigt, um den heutigen Rohstoffbedarf zu decken. Aufgrund des Bevölkerungswachstums wird sich dieses Problem weiter zuspitzen.

Der Klimawandel beschäftigt die Menschen besonders seit dem Koyoto-Protokoll 1997. Es lässt sich nicht mehr abstreiten, dass der Lebensstil und das Konsumverhalten der Menschheit einen maßgeblichen Anteil zur Umweltbelastung, v. a. der Ausstoß von Treibhausgasen, zum Klimawandel beitragen. Treibende Kräfte sind hierbei insbesondere die Unternehmen des industrialisierten Nordens. Dies begründet eine Verantwortungsübernahme der Unternehmen, die Folgen des Klimawandels zu minimieren. Denn diese werden sich auch langfristig negativ auf die Wirtschaft auswirken. Beispiele sind Ernteausfälle und damit verbundene Versorgungsrisiken und Kosten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die wachsende Bedeutung ökologischer Aspekte in Supply Chains und definiert das Ziel der Arbeit, den Bedarf für Green Controlling kritisch zu hinterfragen.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die notwendigen Definitionen zu Nachhaltigkeitscontrolling, Green Controlling, Supply Chain Management und den angrenzenden Bereichen wie Green Logistics.

3 Einflussfaktoren auf Green Controlling im SCM: Es werden zentrale Treiber wie Ressourcenknappheit, Klimawandel, gesellschaftliches Bewusstsein sowie rechtliche und strategische Anforderungen analysiert, die Unternehmen zum Umdenken bewegen.

4 Trend oder Notwendigkeit?: Das Kapitel führt die vorangegangenen Analysen zusammen, um die Frage zu beantworten, ob Green Controlling als nachhaltige Notwendigkeit für den Unternehmenserfolg einzustufen ist.

5 Fazit und Ausblick: Die Autoren fassen zusammen, dass die Integration ökologischer Aspekte in das Controlling eine langfristige Notwendigkeit darstellt, und geben einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

6 Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Daten, wie beispielsweise eine Übersicht der Aufgaben im Green Controlling sowie weitere Definitionen zum Begriff Green Logistics.

Schlüsselwörter

Green Controlling, Supply Chain Management, Nachhaltigkeit, CO2-Emissionen, Ressourcenknappheit, Klimawandel, Wettbewerbsfähigkeit, Green Logistics, Unternehmensstrategie, Stakeholder, Risikominimierung, Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit, Greenwashing, Wertschöpfungskette.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration ökologischer Aspekte in das Controlling von Supply Chains und prüft, inwieweit ökologische Ziele mit wirtschaftlichem Erfolg vereinbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen des Green Controllings, den spezifischen Einflussfaktoren wie Ressourcenverknappung und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Frage der Wirtschaftlichkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, fundiert zu bewerten, ob Green Controlling lediglich ein kurzfristiger Trend ist oder eine Notwendigkeit, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit einer Supply Chain sicherzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung von Studien sowie der Untersuchung relevanter Einflussfaktoren und Praxiserfahrungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Begriffe, die Analyse von Einflussfaktoren (Umwelt, Recht, Strategie) und die darauf aufbauende kritische Stellungnahme zur Notwendigkeit von Green Controlling.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Green Controlling, Supply Chain Management, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Wettbewerbsfähigkeit und ökologische Unternehmensausrichtung.

Welche Rolle spielt das Green Controlling bei der Vermeidung von Greenwashing?

Durch die Bereitstellung transparenter, messbarer Daten und die Nutzung als Kontrollinstrument ermöglicht Green Controlling eine nachvollziehbare Dokumentation grüner Aktivitäten und schützt somit vor dem Vorwurf der bloßen Selbstdarstellung.

Inwiefern beeinflusst der rechtliche Rahmen das Green Controlling?

Gesetzliche Vorgaben, wie Emissionshandelssysteme oder Umweltauflagen, zwingen Unternehmen zur systematischen Erfassung ökologischer Daten, was die Implementierung eines Green Controllings als notwendiges Steuerungs- und Planungsinstrument etabliert.

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Résumé des informations

Titre
Green Controlling im Supply Chain Management. Trend oder Notwendigkeit?
Université
University of Applied Sciences Fulda
Note
1,0
Auteurs
Lisa Villing (Auteur), Nora Bohland (Auteur), Verena Kreidler (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
29
N° de catalogue
V343505
ISBN (ebook)
9783668333307
ISBN (Livre)
9783668333314
Langue
allemand
mots-clé
Green Controlling Supply Chain Management Supply Chain Controlling Greening Grünes Controlling Nachhaltigkeitscontrolling Green Supply Chain Management Nachhaltigkeit Ökologie Green Logistics
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lisa Villing (Auteur), Nora Bohland (Auteur), Verena Kreidler (Auteur), 2016, Green Controlling im Supply Chain Management. Trend oder Notwendigkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343505
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