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Der Adolf-Hitler-Code

Hitlers größte Verunsicherung

Title: Der Adolf-Hitler-Code

Textbook , 2016 , 605 Pages

Autor:in: Dr. Ralf G. Jahn (Author)

Biographies
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Der Nationalsozialismus sah sich selbst als "angewandte Biologie", das Dritte Reich war eine "Diktatur der Ahnentafel". Hitler und Himmler hatten einen Abstammungswahn und waren von dem Thema geradezu besessen. Ein weit zurückliegender jüdischer Vorfahre - und schon war eine Karriere in NSDAP oder SS ausgeschlossen. Umso mehr mußte es Hitler verunsichern, daß sein Großvater väterlicherseits letztlich unsicher ist. Es gab Gerüchte einer jüdischen Abstammung, die politisch gegen ihn in Stellung gebracht wurden und die ihn auch stark verunsicherten.

In diesem Werk geht es um Hitlers Abstammungswahn, die Bedeutung von Hitlers Vorfahren für die "Diktatur der Ahnentafel" der Nationalsozialisten. Da es im biologischen Sinne eine "jüdische Rasse" nicht gibt, mußte die Religionszugehörigkeit der Vorfahren als „Rassemerkmal“ herhalten, was absurd ist. Bei den Vorfahren geht es um Genealogie und Genetik. Hitlers größte Verunsicherung war die wahre Abstammung seines unehelich geborenen Vaters. Die neue These, daß nämlich Hitlers relativ "gemäßigte" Phase der Jahre 1930 bis 1937/38 vor allem auf seine Unsicherheit bezüglich seiner eigenen Abstammung zurückgeführt werden muß, stammt vom Verfasser, wurde im Film "Adolf Hitler - Mein Großvater?" (pre-tv) grob präsentiert und wird in vorliegendem Buch breit dargestellt. Die Hitler-DNS wird vorgestellt, analysiert und in den großen Zusammenhang gebracht. Hatte er einen unehelichen Sohn? Ist die Hitler-Schädeldecke echt? Wie war das mit einer möglichen jüdischen Abstammung? Das Ergebnis hätte dem "Führer" zutiefst mißfallen!

Der Autor ist promovierter Historiker und wissenschaftlicher Genealoge, Spezialist des interdisziplinären Bereichs Genealogie & Genetik, Wissenschaftlicher Berater und Protagonist der Fernsehdokumentation "Adolf Hitler - mein Großvater?" (pre-tv) von Frau Dr. Ute Gebhardt sowie auch Berater bei "Dead Famous DNA" (Part 3 - Adolf Hitler and Eva Braun) von Double Act TV mit Mark Evans.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

ADOLF HITLER, MEIN GROßVATER? EIN LEBEN IM SCHATTEN DER GESCHICHTE

HITLER UND GENEALOGIE

DIE BEDEUTUNG VON HITLERS AHNEN- UND STAMMTAFEL

DER KULT UM HITLERS FAMILIE NACH DEM ANSCHLUß 1938

Braunau

Hitlers Geburtshaus und die NS-Propaganda

Die NSDAP kauft das Haus

Sprengung wird verhindert

Die Nutzung nach 1945

Das Mahnmahl vor dem Haus

Das Haus wird unter Denkmalschutz gestellt

Die „Zeitgeschichte-Tage“ und das „Haus der Verantwortung“

Hitler verliert Heimat- und Ehrenbürgerrecht

Die Kehrtwende

Das Bundesministerium des Inneren will aus dem Mietvertrag heraus

Frau Pommer soll enteignet werden

Die Kommission zum historisch-korrekten Umgang mit dem Hitler-Haus

Auftrag

Fragestellungen an die Kommission

Mitglieder der Expertenkommission

Kritik an der Kommission

Kommissionsmitglieder lehnen Abriß ab

Ergebnisse der Expertenkommission

Der Innenminister will das Haus abreißen

Die „Lex Hitler-Haus“

Der Innenminister will einen Architektenwettbewerb

Der Innenausschuß vertagt das Problem

Ein Abriß löscht die Geschichte nicht aus

Denkmalschützer wollen das Hitler-Haus erhalten

Die Diskussion geht weiter

Die Eigentümer des Hauses

Lambach

Hafeld

Fischlham

Leonding

Das „Elternhaus des Führers in Leonding“

Der Tod von Hitlers Vater

Der Tod von Hitlers Mutter

Das „Grab der Eltern des Führers“

Die Auflassung des Grabes am 29.03.2012

Strones

Spital

Walterschlag

Döllersheim

Linz

Hitlers Ahnentafeln im Waldviertel

Das „Döllersheimer Ländchen“

Die „Arbeitsgemeinschaft Waldviertel“ und die Ahnen des „Führers“

Hitlers Ahnentafel im Schulunterricht

HITLERS FAMILIENNAME

HÄUFIGKEIT

DIE ERSTE ERWÄHNUNG EINES HYDLER (HITLER)

ADOLF HITTLER – EIN BELASTETER NAME

DIE LEGITIMIERUNG VON HITLERS VATER

MARIA SCHICKLGRUBER UND DIE FRAGE DES VATERS IHRES KINDES

NOTARIATSURKUNDE

TAUFBUCH

ALOIS DISTANZIERT SICH VON SEINEN FAMILIÄREN WURZELN

BIOLOGISCHE UND MEDIZINISCHE ASPEKTE

BIOLOGISCHE ASPEKTE

INZUCHT UND AHNENGLEICHHEIT

INZUCHT IM HAUSE HITLER

Heiratdispens wegen zu naher Verwandtschaft

Die Ehe von Hitlers Eltern

Hitler und Braunau

Hitler fürchtete sich, Vater zu werden

OTTO HITLER

ALOISIA VEIT

HITLERS PERSÖNLICHKEITSMERKMALE

WAR HITLER VERRÜCKT?

Was sagen Hitlers Ärzte zu seinem psychischen Verhalten?

Das „Morell-Protokoll“

HITLERS ANGEBLICHE JÜDISCHE ABSTAMMUNG

ERSTE GERÜCHTE

VERGLEICHSFÄLLE

Vergleichsfall Duesterberg

Vergleichsfall Csanád Szegedi in Ungarn

HITLER ÜBER SEINE HERKUNFT

EIN „ACHTELJUDE“ ALS VERLOBTER VON HITLERS NICHTE

DIE SS UND IHR MENSCHENZUCHTPROGRAMM

„VERLOBUNGS- UND HEIRATSBEFEHL DER SS“

DIE „RASSEGRUPPEN“

REINHARD HEYDRICH UND DIE GERÜCHTE ÜBER SEINE ABSTAMMUNG

HITLERS ANTISEMITISMUS

DAS MILIEU DES ELTERNHAUSES

EINWIRKUNGEN IN LINZ

EINWIRKUNGEN IN WIEN

EINWIRKUNGEN WÄHREND DES ERSTEN WELTKRIEGES

EINWIRKUNGEN IN MÜNCHEN

Hitlers Eintritt in die Politik

War Hitler Soldatenrat?

Aus Hitlers latentem Antisemitismus wird radikaler Judenhaß

Hitler wird Mitglied der Untersuchungs- und Entlassungskommission

Hitler wird Propaganda- und Vertrauensmann

Teilnehmer an antibolschewistischen Aufklärungskursen

Hitlers obsessiver Judenhaß entsteht

Hitlers „Judengutachten“ 1919

Hitlers Beitritt zur DAP

GEISTIGE WEGBEREITER

Die „Judenfrage“ und ihre „Endlösung“

Eugen Dühring fordert die „Vernichtung des Judenvolkes“ (1890)

Antisemitische Partei fordert „Vernichtung des Judenvolkes“ (1899)

Alfred Ploetz fordert die „Ausrottung minderwertiger Bevölkerungselemente“ (1895)

Der Einfluß von „Baur-Fischer-Lenz“: Der NS als „angewandte Biologie“

Fritz Lenz (1887-1976)

Erwin Baur (1875-1933)

Eugen Fischer (1874-1967)

HITLER – EIN ENKEL FRANKENBERGERS?

HITLER, ALS DIE „FRANKENBERGER-GESCHICHTE“ AUFKAM

SCHWERE INNERE KRISE DER NSDAP 1932/33

DIE ANGEBLICHE VORFAHRIN KATHARINA SALOMON

DIE JÜDISCHEN HITLERS

DIE ROTHSCHILD-HYPOTHESE

„Inside ihe Gestapo“

Der OSS-Bericht

DIE FRANKENBERGER-THESE VON HANS FRANK

Der Jude Frankenberger in Graz und Hitlers Großmutter

Jetzinger übernimmt die Frankberger-These

Die Widerlegung der Frankberger-These

Juden in Graz und den Alpenländern

Kommentare zur Frank-These

Gratzen statt Graz?

Rechtsextreme Verschwörungstheoretiker

Die Frankenberger-Geschichte als publizistische Waffe

Die Theorie von Frau Dr. Krumpöck

Die Freiherren von Pereira-Arnstein

Schloß Wetzlas

Ist die Frankenberger-Geschichte verschlüsselt?

Die Erpressung durch den Neffen

WARUM ERSCHEINT JOHANN GEORG HIEDLER ALS GROßVATER?

DIE NATIONALSOZIALISTISCHE SIPPENFORSCHUNG

DAS SIPPEN- UND DAS AHNENTAFELAMT DER SS

DER REICHSNÄHRSTAND WILL DORFSIPPENBÜCHER

DAS RASSENPOLITISCHE AMT DER NSDAP

DIE „NS-AUSKUNFT“

Dr. Achim Gercke

Das Amt für Sippenforschung in der Reichsleitung der NSDAP

DAS REICHSSIPPENAMT

„Sachverständiger für Rasseforschung“ beim Reichsminister des Innern

Der Fall Erhard Milch

Dr. Kurt Mayer als Leiter des Reichssippenamtes

FAMILIENKUNDLICHE ARBEIT IN DER SCHULE

ERB- UND RASSEKUNDLICHE GUTACHTEN

DER EINFLUß VON HITLERS ABKUNFT AUF SEINE POLITIK

DIE BEDEUTUNG VON HITLERS ABSTAMMUNG UND DIE NS-RASSEGESETZGEBUNG

HITLER WUßTE NICHT, WER SEIN GROßVATER WAR

HITLER 1919-1929

GLAUBHAFTE GERÜCHTE ÜBER EINE ANGEBLICHE JÜDISCHE ABSTAMMUNG HITLERS

HITLERS AHNENTAFEL WIRD ERFORSCHT

DIE VORFAHRIN SALOMON BRINGT EINE LAWINE INS ROLLEN

DIE SS UNTERSUCHT HITLERS ABSTAMMUNG

DIE GROßE BEDEUTUNG DER ABSTAMMUNGSFRAGE FÜR HITLERS „MISCHLINGSPOLITIK“

1929-1932: DER ANTISEMITISMUS TRITT BEI HITLER IN DEN HINTERGRUND

DER ANTISEMITISMUS DES NS-REGIMES 1933-1935

Normenstaat und Maßnahmenstaat

Taktische Gründe zur Mäßigung

Die drei Verfolgungswellen

Hitler hält sich offiziell zurück

DER BEGRIFF DES „ARIERS“

„artverwandten Blutes“

„RASSE“ – DER GRUNDPFEILER NATIONALSOZIALISTISCHER WELTANSCHAUUNG

„Rasse“ und Nationalsozialismus

Hitler – „rassisch“ begutachtet

Die Uneinigkeit bei der Definition des Wortes „Rasse“

Die „Rassenkunde des deutschen Volkes“ von Hans F.K. Günther

Die „Rassenkunde des deutschen Volkes“ im „Handbuch der Judenfrage“

Der Rassismus

Der Sozialdarwinismus

Hitler vermengt die Begriffe „Jude“ und „Rasse“

Der „wissenschaftliche Antisemitismus“

Die Willkür der nationalsozialistischen „Rasseprüfung“

Moderne Wissenschaftler lehnen die Einteilung der Menschen in „Rassen“ ab

Die Nürnberger Rassengesetze

Die „Mischlingspolitik“

Wer ist nun eigentlich ein Jude?

„Halbjuden“ sind „Mischlinge“und keine „Juden“

Bestimmung der „Rasse“ durch die Religion

Der Globke-Kommentar

Die Diktatur der Ahnentafel

Ansichten über „Mischlinge“

Hitler überprüft persönlich alle Anträge auf Ausnahme von den Rassegesetzen

Die „Mischlingsgruppen“ der „Halbjuden“ und „Vierteljuden“

Status und Schicksal der „Mischlinge“

Hitler neigt eher zum Abwarten und Zaudern

VON DER ENTRECHTUNG DER JUDEN ZUM VÖLKERMORD

HÄRTERE PHASE DER NS-JUDENPOLITIK NACH VERÖFFENTLICHUNG VON KOPPENSTEINERS AHNENTAFEL

Koppensteiner erforscht Hitlers Genealogie: Keine Juden!

Die Juden sollen möglichst schnell aus dem Land getrieben werden

Die systematische Eingrenzung des jüdischen Lebensraumes

Die Androhng der „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“

Der Zweite Weltkrieg und die Vernichtung der Juden

Ghettos und Deportationen

Massentötungen

„Krieg gegen die Juden“

Gab es einen schriftlichen Befehl Hitlers zur Ausrottung der Juden?

Der „Führer“ war über den Völkermord an den Juden bestens informiert

Konzentrations- und Vernichtungslager

DIE ISRAELISCHEN „HITLERS“ ODER DAS „WEIßE SCHAF“ DER FAMILIE

(Johannes Theodor) Hans Hitler

JEAN LORET – HITLERS SOHN ?

DIE MASER-HYPOTHESE

DAS ANGEBLICHE HITLER-GEMÄLDE

LORETS WERDEGANG

DIE BESTELLUNG IN DAS HOTEL LUTETIA

DER ANONYME BRIEF UND LORETS ERSTE BEGEGNUNG MIT SEINER MUTTER

LORET KONTAKTIERT MASER

DAS ERBBIOLOGISCHE GUTACHTEN UND ANDERE BESTÄTIGUNGEN

HITLERS ERSATZFAMILIE

WER WAREN HITLERS KRIEGSKAMERADEN?

WAS SAGTEN HITLERS KRIEGSKAMERADEN?

WAS SAGEN PERSONEN AUS HITLERS „ENGEREM KREIS“?

MASERS RUF WIRD RAMPONIERT

CHARLOTTES SCHWESTER BESTREITET

WEITERE RÜCKSCHLÄGE FÜR MASER

ANDERE MALER IM LIST-REGIMENT

NEUE ERKENNTNISSE

LORETS KINDER SUCHEN WEITER

HITLER ALS SOLDAT IM ERSTEN WELTKRIEG

HITLERS MILITÄRISCHE LAUFBAHN

DIE HITLER-DNS

VERWANDTSCHAFTSARTEN

1 Genetische Verwandtschaft

2 Genealogische / Rechtliche Verwandtschaft

3 Verwandtschaft nach Kirchenrecht

EIN DNS-TEST KÖNNTE DAS RÄTSEL LORET LÖSEN (MULDERS 2008)

DIE DNS-ANALYSE 2014

Das Y-Chromosom der Hitlers, Hiedlers und Hüttlers:

Genetische Distanz

Y-DNS Standard Y-STR Werte

Zusammenfassung

Einführung: Haplogruppe und Haplotyp

Das „Urvolk“

E1b1b

„Jüdische Wurzeln? Zu welchem Prozentsatz ist man jüdisch?“

Ist Hitlers Haplogruppe E1b1b1 (E-M35) jüdisch?

Die Herkunftsgeschichte der Haplogruppe E

Verteilung der Subclades (Untergruppen):

Die Wanderungsgeschichte der Haplogruppe

Wie kam die Haplogruppe E1b1b nach Europa?

Die genetische Geschichte der Menschheit

Die Verteilung der Haplogruppe E1b1b (Y-DNS)

Prominente der Haplogruppe E1b1b

Interpretation

E1b1b oder E1b1b1?

Hitler und Klonen

Die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“

Semenowski untersucht die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“

Zjagin untersucht die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“

Prokop untersucht die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“

Die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“ in Moskau

Bellantoni untersucht die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“ (2009)

Meine Stellungnahme zur Bellantoni-These:

DIE DNS DER EVA BRAUN

War Eva Braun jüdischer Abstammung?

Die Ahnentafel der Eva Braun

Die DNS von Eva Braun

Haplogruppe N1b1 (mtDNS)

SCHLUßFOLGERUNG

QUELLEN UND LITERATUR

MATRIKEN

SAMMLUNGEN UND ARCHIVE

ENDNOTEN

Zielsetzung & Themen

Das Buch untersucht die komplexe Abstammungsgeschichte Adolf Hitlers unter Berücksichtigung genealogischer, genetischer und historischer Perspektiven. Ziel ist es, den Abstammungswahn des NS-Regimes zu analysieren und die Bedeutung von Hitlers familiärer Herkunft im Kontext seiner Politik und des Holocaust zu beleuchten.

  • Analyse von Hitlers Abstammung und deren Auswirkungen auf die nationalsozialistische „Diktatur der Ahnentafel“.
  • Untersuchung der DNS von Adolf Hitler und Eva Braun sowie die kritische Aufarbeitung der Legenden um den angeblichen jüdischen Großvater.
  • Untersuchung der Behauptung über einen unehelichen Sohn Hitlers, Jean-Marie Loret.
  • Erforschung der Rolle der NS-Sippenforschung und Rassenpolitik.

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung von Hitlers Ahnen- und Stammtafel

Adolf Hitler wußte nicht, wer sein Großvater väterlicherseits war. Daß sein Vater nachträglich (nach dem Tode des angegebenen Erzeugers) legitimiert wurde, war noch kein hundertprozentiger Beweis dafür, daß der Müllergeselle Johann Georg Hiedler auch der biologische Großvater väterlicherseits von Adolf Hitler war.

Der österreichische Genealoge Karl Friedrich von Frank bot seine Dienste an. In seinen monatelangen Forschungen wertete er Kirchenbücher und Akten aus, insgesamt 1200 Dokumente trug er akribisch zusammen. Frank übergab 1932 Hitler nur die fertige Ahnentafel, behielt aber das gesamte Grundlagenmaterial für den persönlichen Gebrauch zurück, das er in seinem Schloß Senftenberg aufbewahrte. Der Historiker Florian Beierl hat dieses Material, das lange als verschollen galt, vor einigen Jahren wiederentdeckt.

Die von Frank erstellte Ahnentafel lieferte Hitler die dringend benötigte „saubere“ Herkunft, und in einem Dankesschreiben an den Genealogen schrieb der „Führer“: „Soweit meine Schwester und ich es beurteilen können, stimmt sie durchaus.“ Endlich, davon war Hitler überzeugt, konnte er die Zweifler zum Verstimmen bringen, und ließ die Ahnentafel veröffentlichen.

Zusammenfassung der Kapitel

VORWORT: Der Autor erläutert die Schwierigkeit, das Thema Adolf Hitler erschöpfend zu behandeln, und definiert den Fokus auf Hitlers Abstammung und deren psychologische sowie politische Bedeutung.

ADOLF HITLER, MEIN GROßVATER? EIN LEBEN IM SCHATTEN DER GESCHICHTE: Dieses Kapitel stellt das Schicksal von Jean-Marie Loret und dessen Suche nach seiner Identität sowie die Verbindung zum NS-Führer vor.

HITLER UND GENEALOGIE: Das Kapitel beleuchtet Hitlers zwiespältiges Verhältnis zu seiner Herkunft und Familie, geprägt von Verbergen und dem gleichzeitigen Bedürfnis nach Kontrolle.

DIE BEDEUTUNG VON HITLERS AHNEN- UND STAMMTAFEL: Hier werden die Bemühungen zur Erstellung einer offiziellen Ahnentafel und die daraus resultierenden Spekulationen über eine angebliche jüdische Abstammung analysiert.

DIE LEGITIMIERUNG VON HITLERS VATER: Das Kapitel untersucht die Umstände der nachträglichen Legitimierung von Alois Hitler und die Unsicherheiten um dessen biologische Vaterschaft.

BIOLOGISCHE UND MEDIZINISCHE ASPEKTE: Es erfolgt eine Betrachtung biologischer Faktoren wie Inzucht und gesundheitlicher Aspekte innerhalb der Familie Hitler.

HITLERS ANGEBLICHE JÜDISCHE ABSTAMMUNG: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit den zahlreichen Gerüchten und Theorien über jüdische Vorfahren auseinander.

DIE SS UND IHR MENSCHENZUCHTPROGRAMM: Der Fokus liegt auf der Rolle der SS bei der rassenideologischen Überprüfung und Steuerung der Bevölkerung.

HITLERS ANTISEMITISMUS: Eine Analyse, wie Hitlers Weltbild in Linz und Wien durch verschiedene Einflüsse und sein persönliches Umfeld geformt wurde.

HITLER – EIN ENKEL FRANKENBERGERS?: Untersuchung der spezifischen Frankenberger-These, die Hitler als „Vierteljude“ stigmatisieren sollte.

DIE NATIONALSOZIALISTISCHE SIPPENFORSCHUNG: Darstellung der administrativen und ideologischen Werkzeuge der Sippenforschung zur Sicherung der „arischen“ Abstammung.

DER EINFLUß VON HITLERS ABKUNFT AUF SEINE POLITIK: Das Kapitel diskutiert, wie die Unsicherheit über die eigene Herkunft Hitlers „gemäßigte“ Phase sowie sein späteres politisches Handeln beeinflusst haben könnte.

DIE ISRAELISCHEN „HITLERS“ ODER DAS „WEIßE SCHAF“ DER FAMILIE: Porträts von Nachfahren bekannter NS-Größen, die sich dem Judentum zugewandt haben.

JEAN LORET – HITLERS SOHN ?: Eine detaillierte Untersuchung der Maser-Hypothese und der Frage nach einer Vaterschaft Hitlers im Ersten Weltkrieg.

DIE HITLER-DNS: Wissenschaftliche DNS-Analyse und Auswertung der Haplogruppe E1b1b1 im Kontext der familiären Abstammungsfragen.

SCHLUßFOLGERUNG: Zusammenfassende Bewertung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Abstammung Hitlers und der Bedeutung von DNS-Analysen für die historische Forschung.

Schlüsselwörter

Adolf Hitler, Genealogie, NS-Rassepolitik, Abstammungsfrage, Antisemitismus, DNS-Analyse, Jean-Marie Loret, Ariernachweis, Sippenforschung, Holocaust, Nationalsozialismus, Erbbiologie, Geschichte, Familienkunde, Ahnentafel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Abstammungsgeschichte von Adolf Hitler, den kursierenden Mythen über jüdische Vorfahren und der zentralen Rolle, die die Genealogie in der nationalsozialistischen Ideologie spielte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Hitlers Familiengeschichte, die NS-Sippenforschung, die angebliche jüdische Herkunft (z.B. Frankenberger-These) sowie neuere genetische Untersuchungen zur Hitler-Familie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Aufarbeitung der Abstammungsfragen und die Entlarvung der pseudowissenschaftlichen Legenden, die den Nationalsozialismus und dessen Rassenwahn geprägt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der historische Quellenforschung, Genealogie und moderne genetische Analysemethoden (DNS-Analysen) kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Hitlers Kindheit, das familiäre Umfeld, die Entstehung seines Antisemitismus, die verschiedenen Abstammungshypothesen sowie die praktische Anwendung der nationalsozialistischen Rassenhygiene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Adolf Hitler, Genealogie, NS-Rassenpolitik, Holocaust, DNS-Analyse, Antisemitismus, Sippenforschung.

Ist die „Hitler-Schädeldecke“ ein authentisches Relikt?

Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Schädelteile, die in Moskau aufbewahrt werden, sehr wahrscheinlich nicht von Adolf Hitler stammen, sondern möglicherweise von einer unbekannten Frau.

Hat der DNS-Test Jean-Marie Loret als Hitlers Sohn bestätigt?

Nein, genetische Analysen haben keine Verwandtschaft zwischen Jean-Marie Loret und der Hüetler-Nachkommenschaft feststellen können, was die Vaterschaftshypothese wissenschaftlich entkräftet.

Excerpt out of 605 pages  - scroll top

Details

Title
Der Adolf-Hitler-Code
Subtitle
Hitlers größte Verunsicherung
Author
Dr. Ralf G. Jahn (Author)
Publication Year
2016
Pages
605
Catalog Number
V343571
ISBN (eBook)
9783668349445
ISBN (Book)
9783668349452
Language
German
Tags
Hitler Ahnentafel Stammbaum Ariernachweis Juden Halbjuden Vierteljuden Rassismus Braunau Linz Wien München Berlin Nationalsozialismus Genealogie Genetik Loret Himmler SS NSDAP Rassengesetze Euthanasie Biologie Waldviertel DNS DNA Gefreiter Erster Weltkrieg Soldat Führerkult Grab Leonding Arier Germanen nordisch ostisch westisch dinarisch Vorfahren Familiengeschichte Legitimierung Adoption Taufbuch Inzucht T 4 geisteskrank Soldatenrat Räterepublik Drittes Reich Geschichte Antisemitismus Politik Ausrottung Holocaust Shoa Volksliste Waffen-SS Wehrmacht Frankenberger Heydrich
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Quote paper
Dr. Ralf G. Jahn (Author), 2016, Der Adolf-Hitler-Code, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343571
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