Der Nationalsozialismus sah sich selbst als "angewandte Biologie", das Dritte Reich war eine "Diktatur der Ahnentafel". Hitler und Himmler hatten einen Abstammungswahn und waren von dem Thema geradezu besessen. Ein weit zurückliegender jüdischer Vorfahre - und schon war eine Karriere in NSDAP oder SS ausgeschlossen. Umso mehr mußte es Hitler verunsichern, daß sein Großvater väterlicherseits letztlich unsicher ist. Es gab Gerüchte einer jüdischen Abstammung, die politisch gegen ihn in Stellung gebracht wurden und die ihn auch stark verunsicherten.
In diesem Werk geht es um Hitlers Abstammungswahn, die Bedeutung von Hitlers Vorfahren für die "Diktatur der Ahnentafel" der Nationalsozialisten. Da es im biologischen Sinne eine "jüdische Rasse" nicht gibt, mußte die Religionszugehörigkeit der Vorfahren als „Rassemerkmal“ herhalten, was absurd ist. Bei den Vorfahren geht es um Genealogie und Genetik. Hitlers größte Verunsicherung war die wahre Abstammung seines unehelich geborenen Vaters. Die neue These, daß nämlich Hitlers relativ "gemäßigte" Phase der Jahre 1930 bis 1937/38 vor allem auf seine Unsicherheit bezüglich seiner eigenen Abstammung zurückgeführt werden muß, stammt vom Verfasser, wurde im Film "Adolf Hitler - Mein Großvater?" (pre-tv) grob präsentiert und wird in vorliegendem Buch breit dargestellt. Die Hitler-DNS wird vorgestellt, analysiert und in den großen Zusammenhang gebracht. Hatte er einen unehelichen Sohn? Ist die Hitler-Schädeldecke echt? Wie war das mit einer möglichen jüdischen Abstammung? Das Ergebnis hätte dem "Führer" zutiefst mißfallen!
Der Autor ist promovierter Historiker und wissenschaftlicher Genealoge, Spezialist des interdisziplinären Bereichs Genealogie & Genetik, Wissenschaftlicher Berater und Protagonist der Fernsehdokumentation "Adolf Hitler - mein Großvater?" (pre-tv) von Frau Dr. Ute Gebhardt sowie auch Berater bei "Dead Famous DNA" (Part 3 - Adolf Hitler and Eva Braun) von Double Act TV mit Mark Evans.
Inhaltsverzeichnis
ADOLF HITLER, MEIN GROßVATER? EIN LEBEN IM SCHATTEN DER GESCHICHTE
HITLER UND GENEALOGIE
DIE BEDEUTUNG VON HITLERS AHNEN- UND STAMMTAFEL
DER KULT UM HITLERS FAMILIE NACH DEM ANSCHLUß 1938
Braunau
Hitlers Geburtshaus und die NS-Propaganda
Die NSDAP kauft das Haus
Sprengung wird verhindert
Die Nutzung nach 1945
Das Mahnmahl vor dem Haus
Das Haus wird unter Denkmalschutz gestellt
Die „Zeitgeschichte-Tage“ und das „Haus der Verantwortung“
Hitler verliert Heimat- und Ehrenbürgerrecht
Die Kehrtwende
Das Bundesministerium des Inneren will aus dem Mietvertrag heraus
Frau Pommer soll enteignet werden
Die Kommission zum historisch-korrekten Umgang mit dem Hitler-Haus
Auftrag
Fragestellungen an die Kommission
Mitglieder der Expertenkommission
Kritik an der Kommission
Kommissionsmitglieder lehnen Abriß ab
Ergebnisse der Expertenkommission
Der Innenminister will das Haus abreißen
Die „Lex Hitler-Haus“
Der Innenminister will einen Architektenwettbewerb
Der Innenausschuß vertagt das Problem
Ein Abriß löscht die Geschichte nicht aus
Denkmalschützer wollen das Hitler-Haus erhalten
Die Diskussion geht weiter
Die Eigentümer des Hauses
Lambach
Hafeld
Fischlham
Leonding
Das „Elternhaus des Führers in Leonding“
Der Tod von Hitlers Vater
Der Tod von Hitlers Mutter
Das „Grab der Eltern des Führers“
Die Auflassung des Grabes am 29.03.2012
Strones
Spital
Walterschlag
Döllersheim
Linz
Hitlers Ahnentafeln im Waldviertel
Das „Döllersheimer Ländchen“
Die „Arbeitsgemeinschaft Waldviertel“ und die Ahnen des „Führers“
Hitlers Ahnentafel im Schulunterricht
HITLERS FAMILIENNAME
HÄUFIGKEIT
DIE ERSTE ERWÄHNUNG EINES HYDLER (HITLER)
ADOLF HITTLER – EIN BELASTETER NAME
DIE LEGITIMIERUNG VON HITLERS VATER
MARIA SCHICKLGRUBER UND DIE FRAGE DES VATERS IHRES KINDES
NOTARIATSURKUNDE
TAUFBUCH
ALOIS DISTANZIERT SICH VON SEINEN FAMILIÄREN WURZELN
BIOLOGISCHE UND MEDIZINISCHE ASPEKTE
BIOLOGISCHE ASPEKTE
INZUCHT UND AHNENGLEICHHEIT
INZUCHT IM HAUSE HITLER
Heiratdispens wegen zu naher Verwandtschaft
Die Ehe von Hitlers Eltern
Hitler und Braunau
Hitler fürchtete sich, Vater zu werden
OTTO HITLER
ALOISIA VEIT
HITLERS PERSÖNLICHKEITSMERKMALE
WAR HITLER VERRÜCKT?
Was sagen Hitlers Ärzte zu seinem psychischen Verhalten?
Das „Morell-Protokoll“
HITLERS ANGEBLICHE JÜDISCHE ABSTAMMUNG
ERSTE GERÜCHTE
VERGLEICHSFÄLLE
Vergleichsfall Duesterberg
Vergleichsfall Csanád Szegedi in Ungarn
HITLER ÜBER SEINE HERKUNFT
EIN „ACHTELJUDE“ ALS VERLOBTER VON HITLERS NICHTE
DIE SS UND IHR MENSCHENZUCHTPROGRAMM
„VERLOBUNGS- UND HEIRATSBEFEHL DER SS“
DIE „RASSEGRUPPEN“
REINHARD HEYDRICH UND DIE GERÜCHTE ÜBER SEINE ABSTAMMUNG
HITLERS ANTISEMITISMUS
DAS MILIEU DES ELTERNHAUSES
EINWIRKUNGEN IN LINZ
EINWIRKUNGEN IN WIEN
EINWIRKUNGEN WÄHREND DES ERSTEN WELTKRIEGES
EINWIRKUNGEN IN MÜNCHEN
Hitlers Eintritt in die Politik
War Hitler Soldatenrat?
Aus Hitlers latentem Antisemitismus wird radikaler Judenhaß
Hitler wird Mitglied der Untersuchungs- und Entlassungskommission
Hitler wird Propaganda- und Vertrauensmann
Teilnehmer an antibolschewistischen Aufklärungskursen
Hitlers obsessiver Judenhaß entsteht
Hitlers „Judengutachten“ 1919
Hitlers Beitritt zur DAP
GEISTIGE WEGBEREITER
Die „Judenfrage“ und ihre „Endlösung“
Eugen Dühring fordert die „Vernichtung des Judenvolkes“ (1890)
Antisemitische Partei fordert „Vernichtung des Judenvolkes“ (1899)
Alfred Ploetz fordert die „Ausrottung minderwertiger Bevölkerungselemente“ (1895)
Der Einfluß von „Baur-Fischer-Lenz“: Der NS als „angewandte Biologie“
Fritz Lenz (1887-1976)
Erwin Baur (1875-1933)
Eugen Fischer (1874-1967)
HITLER – EIN ENKEL FRANKENBERGERS?
HITLER, ALS DIE „FRANKENBERGER-GESCHICHTE“ AUFKAM
SCHWERE INNERE KRISE DER NSDAP 1932/33
DIE ANGEBLICHE VORFAHRIN KATHARINA SALOMON
DIE JÜDISCHEN HITLERS
DIE ROTHSCHILD-HYPOTHESE
„Inside ihe Gestapo“
Der OSS-Bericht
DIE FRANKENBERGER-THESE VON HANS FRANK
Der Jude Frankenberger in Graz und Hitlers Großmutter
Jetzinger übernimmt die Frankberger-These
Die Widerlegung der Frankberger-These
Juden in Graz und den Alpenländern
Kommentare zur Frank-These
Gratzen statt Graz?
Rechtsextreme Verschwörungstheoretiker
Die Frankenberger-Geschichte als publizistische Waffe
Die Theorie von Frau Dr. Krumpöck
Die Freiherren von Pereira-Arnstein
Schloß Wetzlas
Ist die Frankenberger-Geschichte verschlüsselt?
Die Erpressung durch den Neffen
WARUM ERSCHEINT JOHANN GEORG HIEDLER ALS GROßVATER?
DIE NATIONALSOZIALISTISCHE SIPPENFORSCHUNG
DAS SIPPEN- UND DAS AHNENTAFELAMT DER SS
DER REICHSNÄHRSTAND WILL DORFSIPPENBÜCHER
DAS RASSENPOLITISCHE AMT DER NSDAP
DIE „NS-AUSKUNFT“
Dr. Achim Gercke
Das Amt für Sippenforschung in der Reichsleitung der NSDAP
DAS REICHSSIPPENAMT
„Sachverständiger für Rasseforschung“ beim Reichsminister des Innern
Der Fall Erhard Milch
Dr. Kurt Mayer als Leiter des Reichssippenamtes
FAMILIENKUNDLICHE ARBEIT IN DER SCHULE
ERB- UND RASSEKUNDLICHE GUTACHTEN
DER EINFLUß VON HITLERS ABKUNFT AUF SEINE POLITIK
DIE BEDEUTUNG VON HITLERS ABSTAMMUNG UND DIE NS-RASSEGESETZGEBUNG
HITLER WUßTE NICHT, WER SEIN GROßVATER WAR
HITLER 1919-1929
GLAUBHAFTE GERÜCHTE ÜBER EINE ANGEBLICHE JÜDISCHE ABSTAMMUNG HITLERS
HITLERS AHNENTAFEL WIRD ERFORSCHT
DIE VORFAHRIN SALOMON BRINGT EINE LAWINE INS ROLLEN
DIE SS UNTERSUCHT HITLERS ABSTAMMUNG
DIE GROßE BEDEUTUNG DER ABSTAMMUNGSFRAGE FÜR HITLERS „MISCHLINGSPOLITIK“
1929-1932: DER ANTISEMITISMUS TRITT BEI HITLER IN DEN HINTERGRUND
DER ANTISEMITISMUS DES NS-REGIMES 1933-1935
Normenstaat und Maßnahmenstaat
Taktische Gründe zur Mäßigung
Die drei Verfolgungswellen
Hitler hält sich offiziell zurück
DER BEGRIFF DES „ARIERS“
„artverwandten Blutes“
„RASSE“ – DER GRUNDPFEILER NATIONALSOZIALISTISCHER WELTANSCHAUUNG
„Rasse“ und Nationalsozialismus
Hitler – „rassisch“ begutachtet
Die Uneinigkeit bei der Definition des Wortes „Rasse“
Die „Rassenkunde des deutschen Volkes“ von Hans F.K. Günther
Die „Rassenkunde des deutschen Volkes“ im „Handbuch der Judenfrage“
Der Rassismus
Der Sozialdarwinismus
Hitler vermengt die Begriffe „Jude“ und „Rasse“
Der „wissenschaftliche Antisemitismus“
Die Willkür der nationalsozialistischen „Rasseprüfung“
Moderne Wissenschaftler lehnen die Einteilung der Menschen in „Rassen“ ab
Die Nürnberger Rassengesetze
Die „Mischlingspolitik“
Wer ist nun eigentlich ein Jude?
„Halbjuden“ sind „Mischlinge“und keine „Juden“
Bestimmung der „Rasse“ durch die Religion
Der Globke-Kommentar
Die Diktatur der Ahnentafel
Ansichten über „Mischlinge“
Hitler überprüft persönlich alle Anträge auf Ausnahme von den Rassegesetzen
Die „Mischlingsgruppen“ der „Halbjuden“ und „Vierteljuden“
Status und Schicksal der „Mischlinge“
Hitler neigt eher zum Abwarten und Zaudern
VON DER ENTRECHTUNG DER JUDEN ZUM VÖLKERMORD
HÄRTERE PHASE DER NS-JUDENPOLITIK NACH VERÖFFENTLICHUNG VON KOPPENSTEINERS AHNENTAFEL
Koppensteiner erforscht Hitlers Genealogie: Keine Juden!
Die Juden sollen möglichst schnell aus dem Land getrieben werden
Die systematische Eingrenzung des jüdischen Lebensraumes
Die Androhng der „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“
Der Zweite Weltkrieg und die Vernichtung der Juden
Ghettos und Deportationen
Massentötungen
„Krieg gegen die Juden“
Gab es einen schriftlichen Befehl Hitlers zur Ausrottung der Juden?
Der „Führer“ war über den Völkermord an den Juden bestens informiert
Konzentrations- und Vernichtungslager
DIE ISRAELISCHEN „HITLERS“ ODER DAS „WEIßE SCHAF“ DER FAMILIE
(Johannes Theodor) Hans Hitler
JEAN LORET – HITLERS SOHN ?
DIE MASER-HYPOTHESE
DAS ANGEBLICHE HITLER-GEMÄLDE
LORETS WERDEGANG
DIE BESTELLUNG IN DAS HOTEL LUTETIA
DER ANONYME BRIEF UND LORETS ERSTE BEGEGNUNG MIT SEINER MUTTER
LORET KONTAKTIERT MASER
DAS ERBBIOLOGISCHE GUTACHTEN UND ANDERE BESTÄTIGUNGEN
HITLERS ERSATZFAMILIE
WER WAREN HITLERS KRIEGSKAMERADEN?
WAS SAGTEN HITLERS KRIEGSKAMERADEN?
WAS SAGEN PERSONEN AUS HITLERS „ENGEREM KREIS“?
MASERS RUF WIRD RAMPONIERT
CHARLOTTES SCHWESTER BESTREITET
WEITERE RÜCKSCHLÄGE FÜR MASER
ANDERE MALER IM LIST-REGIMENT
NEUE ERKENNTNISSE
LORETS KINDER SUCHEN WEITER
HITLER ALS SOLDAT IM ERSTEN WELTKRIEG
HITLERS MILITÄRISCHE LAUFBAHN
DIE HITLER-DNS
VERWANDTSCHAFTSARTEN
1 Genetische Verwandtschaft
2 Genealogische / Rechtliche Verwandtschaft
3 Verwandtschaft nach Kirchenrecht
EIN DNS-TEST KÖNNTE DAS RÄTSEL LORET LÖSEN (MULDERS 2008)
DIE DNS-ANALYSE 2014
Das Y-Chromosom der Hitlers, Hiedlers und Hüttlers:
Genetische Distanz
Y-DNS Standard Y-STR Werte
Zusammenfassung
Einführung: Haplogruppe und Haplotyp
Das „Urvolk“
E1b1b
„Jüdische Wurzeln? Zu welchem Prozentsatz ist man jüdisch?“
Ist Hitlers Haplogruppe E1b1b1 (E-M35) jüdisch?
Die Herkunftsgeschichte der Haplogruppe E
Verteilung der Subclades (Untergruppen):
Die Wanderungsgeschichte der Haplogruppe
Wie kam die Haplogruppe E1b1b nach Europa?
Die genetische Geschichte der Menschheit
Die Verteilung der Haplogruppe E1b1b (Y-DNS)
Prominente der Haplogruppe E1b1b
Interpretation
E1b1b oder E1b1b1?
Hitler und Klonen
Die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“
Semenowski untersucht die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“
Zjagin untersucht die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“
Prokop untersucht die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“
Die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“ in Moskau
Bellantoni untersucht die „mutmaßliche Hitler-Schädeldecke“ (2009)
Meine Stellungnahme zur Bellantoni-These:
DIE DNS DER EVA BRAUN
War Eva Braun jüdischer Abstammung?
Die Ahnentafel der Eva Braun
Die DNS von Eva Braun
Haplogruppe N1b1 (mtDNS)
SCHLUßFOLGERUNG
QUELLEN UND LITERATUR
MATRIKEN
SAMMLUNGEN UND ARCHIVE
ENDNOTEN
Zielsetzung & Themen
Das Buch untersucht die komplexe Abstammungsgeschichte Adolf Hitlers unter Berücksichtigung genealogischer, genetischer und historischer Perspektiven. Ziel ist es, den Abstammungswahn des NS-Regimes zu analysieren und die Bedeutung von Hitlers familiärer Herkunft im Kontext seiner Politik und des Holocaust zu beleuchten.
- Analyse von Hitlers Abstammung und deren Auswirkungen auf die nationalsozialistische „Diktatur der Ahnentafel“.
- Untersuchung der DNS von Adolf Hitler und Eva Braun sowie die kritische Aufarbeitung der Legenden um den angeblichen jüdischen Großvater.
- Untersuchung der Behauptung über einen unehelichen Sohn Hitlers, Jean-Marie Loret.
- Erforschung der Rolle der NS-Sippenforschung und Rassenpolitik.
Auszug aus dem Buch
Die Bedeutung von Hitlers Ahnen- und Stammtafel
Adolf Hitler wußte nicht, wer sein Großvater väterlicherseits war. Daß sein Vater nachträglich (nach dem Tode des angegebenen Erzeugers) legitimiert wurde, war noch kein hundertprozentiger Beweis dafür, daß der Müllergeselle Johann Georg Hiedler auch der biologische Großvater väterlicherseits von Adolf Hitler war.
Der österreichische Genealoge Karl Friedrich von Frank bot seine Dienste an. In seinen monatelangen Forschungen wertete er Kirchenbücher und Akten aus, insgesamt 1200 Dokumente trug er akribisch zusammen. Frank übergab 1932 Hitler nur die fertige Ahnentafel, behielt aber das gesamte Grundlagenmaterial für den persönlichen Gebrauch zurück, das er in seinem Schloß Senftenberg aufbewahrte. Der Historiker Florian Beierl hat dieses Material, das lange als verschollen galt, vor einigen Jahren wiederentdeckt.
Die von Frank erstellte Ahnentafel lieferte Hitler die dringend benötigte „saubere“ Herkunft, und in einem Dankesschreiben an den Genealogen schrieb der „Führer“: „Soweit meine Schwester und ich es beurteilen können, stimmt sie durchaus.“ Endlich, davon war Hitler überzeugt, konnte er die Zweifler zum Verstimmen bringen, und ließ die Ahnentafel veröffentlichen.
Zusammenfassung der Kapitel
VORWORT: Der Autor erläutert die Schwierigkeit, das Thema Adolf Hitler erschöpfend zu behandeln, und definiert den Fokus auf Hitlers Abstammung und deren psychologische sowie politische Bedeutung.
ADOLF HITLER, MEIN GROßVATER? EIN LEBEN IM SCHATTEN DER GESCHICHTE: Dieses Kapitel stellt das Schicksal von Jean-Marie Loret und dessen Suche nach seiner Identität sowie die Verbindung zum NS-Führer vor.
HITLER UND GENEALOGIE: Das Kapitel beleuchtet Hitlers zwiespältiges Verhältnis zu seiner Herkunft und Familie, geprägt von Verbergen und dem gleichzeitigen Bedürfnis nach Kontrolle.
DIE BEDEUTUNG VON HITLERS AHNEN- UND STAMMTAFEL: Hier werden die Bemühungen zur Erstellung einer offiziellen Ahnentafel und die daraus resultierenden Spekulationen über eine angebliche jüdische Abstammung analysiert.
DIE LEGITIMIERUNG VON HITLERS VATER: Das Kapitel untersucht die Umstände der nachträglichen Legitimierung von Alois Hitler und die Unsicherheiten um dessen biologische Vaterschaft.
BIOLOGISCHE UND MEDIZINISCHE ASPEKTE: Es erfolgt eine Betrachtung biologischer Faktoren wie Inzucht und gesundheitlicher Aspekte innerhalb der Familie Hitler.
HITLERS ANGEBLICHE JÜDISCHE ABSTAMMUNG: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit den zahlreichen Gerüchten und Theorien über jüdische Vorfahren auseinander.
DIE SS UND IHR MENSCHENZUCHTPROGRAMM: Der Fokus liegt auf der Rolle der SS bei der rassenideologischen Überprüfung und Steuerung der Bevölkerung.
HITLERS ANTISEMITISMUS: Eine Analyse, wie Hitlers Weltbild in Linz und Wien durch verschiedene Einflüsse und sein persönliches Umfeld geformt wurde.
HITLER – EIN ENKEL FRANKENBERGERS?: Untersuchung der spezifischen Frankenberger-These, die Hitler als „Vierteljude“ stigmatisieren sollte.
DIE NATIONALSOZIALISTISCHE SIPPENFORSCHUNG: Darstellung der administrativen und ideologischen Werkzeuge der Sippenforschung zur Sicherung der „arischen“ Abstammung.
DER EINFLUß VON HITLERS ABKUNFT AUF SEINE POLITIK: Das Kapitel diskutiert, wie die Unsicherheit über die eigene Herkunft Hitlers „gemäßigte“ Phase sowie sein späteres politisches Handeln beeinflusst haben könnte.
DIE ISRAELISCHEN „HITLERS“ ODER DAS „WEIßE SCHAF“ DER FAMILIE: Porträts von Nachfahren bekannter NS-Größen, die sich dem Judentum zugewandt haben.
JEAN LORET – HITLERS SOHN ?: Eine detaillierte Untersuchung der Maser-Hypothese und der Frage nach einer Vaterschaft Hitlers im Ersten Weltkrieg.
DIE HITLER-DNS: Wissenschaftliche DNS-Analyse und Auswertung der Haplogruppe E1b1b1 im Kontext der familiären Abstammungsfragen.
SCHLUßFOLGERUNG: Zusammenfassende Bewertung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Abstammung Hitlers und der Bedeutung von DNS-Analysen für die historische Forschung.
Schlüsselwörter
Adolf Hitler, Genealogie, NS-Rassepolitik, Abstammungsfrage, Antisemitismus, DNS-Analyse, Jean-Marie Loret, Ariernachweis, Sippenforschung, Holocaust, Nationalsozialismus, Erbbiologie, Geschichte, Familienkunde, Ahnentafel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Abstammungsgeschichte von Adolf Hitler, den kursierenden Mythen über jüdische Vorfahren und der zentralen Rolle, die die Genealogie in der nationalsozialistischen Ideologie spielte.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen Hitlers Familiengeschichte, die NS-Sippenforschung, die angebliche jüdische Herkunft (z.B. Frankenberger-These) sowie neuere genetische Untersuchungen zur Hitler-Familie.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die wissenschaftliche Aufarbeitung der Abstammungsfragen und die Entlarvung der pseudowissenschaftlichen Legenden, die den Nationalsozialismus und dessen Rassenwahn geprägt haben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der historische Quellenforschung, Genealogie und moderne genetische Analysemethoden (DNS-Analysen) kombiniert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert Hitlers Kindheit, das familiäre Umfeld, die Entstehung seines Antisemitismus, die verschiedenen Abstammungshypothesen sowie die praktische Anwendung der nationalsozialistischen Rassenhygiene.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Adolf Hitler, Genealogie, NS-Rassenpolitik, Holocaust, DNS-Analyse, Antisemitismus, Sippenforschung.
Ist die „Hitler-Schädeldecke“ ein authentisches Relikt?
Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Schädelteile, die in Moskau aufbewahrt werden, sehr wahrscheinlich nicht von Adolf Hitler stammen, sondern möglicherweise von einer unbekannten Frau.
Hat der DNS-Test Jean-Marie Loret als Hitlers Sohn bestätigt?
Nein, genetische Analysen haben keine Verwandtschaft zwischen Jean-Marie Loret und der Hüetler-Nachkommenschaft feststellen können, was die Vaterschaftshypothese wissenschaftlich entkräftet.
- Citation du texte
- Dr. Ralf G. Jahn (Auteur), 2016, Der Adolf-Hitler-Code, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343571