Immer mehr Städte und Gemeinden setzen auf eine eigene Wirtschaftsförderung, um sich sowohl im nationalen als auch internationalem Umfeld als attraktiver Wirtschaftsstandort zu behaupten.
Ziel meiner Arbeit ist es, die allgemeinen Begrifflichkeiten der Wirtschaftsförderung sowie deren Aufgaben und Instrumente zu erklären. Anschließend wird aufgezeigt, wie die derzeitige Situation aus wirtschaftlicher Sicht um das Bundesland Hamburg bestellt ist und wie Wirtschaftsförderung bei uns im Norden umgesetzt wird.
Mein Hauptaugenmerk lege ich in Kapitel 4 auf die Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH (HWF), da diese auf Wunsch des Senats die One-Stop-Agency im Bereich Wirtschaftsförderung werden soll. In der abschließenden, kritischen Analyse überprüfe ich, ob die Anstrengungen Früchte getragen haben oder was man vielleicht überdenken sollte.
Inhaltsverzeichnis der Arbeit
1 Einleitung
2 Wirtschaftsförderung
2.1 Begriffserklärung
2.2 Aufgaben der Wirtschaftsförderung
2.3 Instrumente für Wirtschaftsförderung
2.4 Erfolgreiche Wirtschaftsförderung
2.5 Clusterpolitik
3 Wirtschaftsförderung in Hamburg
3.1 Wirtschaftsraum Hamburg
3.2 Struktur & Ziele
3.3 Clusterpolitik in Hamburg
4 Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH (HWF)
4.1 Hauptaufgaben der HWF
4.2 Services der HWF
4.3 Ziele der HWF
4.4 Beispiele
4.5 Erfolge der HWF
5 Kritische Analyse
6 Schlussbemerkung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Umsetzung der Wirtschaftsförderung am Beispiel des Bundeslandes Hamburg. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen der Wirtschaftsförderung mit der praktischen Arbeit der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH (HWF) zu verknüpfen und kritisch zu hinterfragen, inwieweit die derzeitigen Maßnahmen zur Standortsicherung und zum Wirtschaftswachstum zielführend sind.
- Theoretische Grundlagen und Instrumente der Wirtschaftsförderung
- Wirtschaftsstruktur und Clusterpolitik des Standorts Hamburg
- Struktur, Aufgaben und Zielerreichung der HWF
- Kritische Analyse von Ansiedlungserfolgen und Standorteigenschaften
- Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Regionen
Auszug aus dem Buch
2.5 Clusterpolitik
Unter dem Begriff Cluster versteht man die Bündelung von Branchen, welche die gleichen Mittel und Ziele benötigen bzw. erzeugen. In einem Cluster sind Unternehmen, öffentliche Institute, Forschungs- und Bildungseinrichtungen zusammengefasst, die am gleichem Schwerpunkt z.B. erneuerbare Energien arbeiten. Durch diese Bündelung sollen wertvolle Synergien gefördert werden.
Weitere Merkmale eines Clusters sind in Abb. 2 dargestellt.
Clusterpolitik bezeichnet die gezielte Förderung solcher Cluster durch die Politik bzw. die einzelnen Bundesländer.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der lokalen Wirtschaftsförderung ein und definiert die HWF als zentrales Untersuchungsobjekt dieser Arbeit.
2 Wirtschaftsförderung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, Aufgaben, Instrumente sowie die Messbarkeit erfolgreicher Wirtschaftsförderung und das Konzept der Clusterpolitik.
3 Wirtschaftsförderung in Hamburg: Hier wird der Wirtschaftsstandort Hamburg analysiert, dessen Struktur beleuchtet und die spezifische Ausgestaltung der lokalen Clusterpolitik dargelegt.
4 Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH (HWF): Dieses Kapitel widmet sich der Struktur, den Aufgaben und den Leistungen der HWF als One-Stop-Agency für Investoren in Hamburg.
5 Kritische Analyse: Hier wird die Effektivität der bisherigen Maßnahmen im Kontext von rückläufigen Erwerbstätigenzahlen und Flächenmangel kritisch hinterfragt.
6 Schlussbemerkung: Die Schlussbetrachtung fasst den Handlungsbedarf bei der Flächenbereitstellung zusammen, um die Attraktivität des Standorts nachhaltig zu sichern.
Schlüsselwörter
Wirtschaftsförderung, Hamburg, HWF, Wirtschaftsstandort, Clusterpolitik, Standortfaktoren, Investitionen, Innovationshauptstadt, Unternehmensansiedlung, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Gewerbeflächen, Arbeitsplätze, Bestandsentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und der praktischen Umsetzung der Wirtschaftsförderung in Hamburg unter besonderer Berücksichtigung der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH (HWF).
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Wirtschaftsförderung, die spezifische Clusterpolitik in Hamburg sowie die Rolle der HWF als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Arbeit der HWF darzustellen und kritisch zu analysieren, ob die aktuellen Maßnahmen ausreichen, um Hamburg als attraktiven Wirtschaftsstandort gegenüber dem Umland zu behaupten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Geschäftsberichten der HWF und statistischen Daten des Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil behandelt die Definitionen der Wirtschaftsförderung, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Hamburgs sowie eine detaillierte Auswertung der HWF-Erfolge zwischen 2011 und 2015.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Wirtschaftsförderung, Standortfaktoren, HWF, Clusterpolitik und Wettbewerbsfähigkeit definieren.
Warum wird der Flächenmangel in der Arbeit als kritisch bewertet?
Der Autor führt den Mangel an geeigneten Gewerbeflächen als Hauptursache für die Abwanderung von Unternehmen an das Umland an und mahnt hier dringenden Handlungsbedarf an.
Wie bewertet der Autor die Innovationskraft Hamburgs?
Hamburg wird durch die gezielte Clusterpolitik und die hohe Patentdichte als Innovationsstandort positiv bewertet, wobei die Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen hervorgehoben wird.
- Arbeit zitieren
- Sven Siedhoff (Autor:in), 2016, Wirtschaftsförderung im Bundesland Hamburg. Eine kritische Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343725