Arbeitslosigkeitserfahrungen im Lebenslauf und gesellschaftliche Integration


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010
22 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Theoretischer Hintergrund
1.1 Arbeitslosigkeit aus lebenslaufsoziologischer Perspektive
1.2 Arbeitslosigkeitserfahrung und gesellschaftliche Integration
1.3 Konzepte zur gesellschaftlichen Integration von Arbeitslosigkeit

2 Operationalisierung der Fragestellung
2.1 Arbeitslosigkeit als Erfahrung im Lebenslauf
2.2 Operationalisierung theoretischer Überlegungen über Zusammenhänge von Arbeitslosigkeitserfahrung und gesellschaftlicher Integration

3 Analysemethode

4 Ergebnisse
4.1 Dimensionen der Arbeitslosigkeitserfahrung in der LifE-Studie
4.2 Ergebnisse zu den theoretischen Überlegungen über Zusammenhänge von Arbeitslosigkeitserfahrung und gesellschaftlicher Integration

5 Interpretation der Ergebnisse

6 Schlussbemerkung

7 Literatur

0 Einleitung

Es gibt eine Vielzahl von Untersuchungen[1] über Arbeitslosigkeit[2] und den von ihr Betroffenen. Dabei geht es zum einen um die Erfassung von Faktoren der Erwerbsarbeit, die menschliche Grundbedürfnisse befriedigen.[3] Andere Studien versuchen zwischen Faktoren zu unterscheiden, inwiefern jene mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit zum Eintreten von Arbeitslosigkeit beitragen. Solche Untersuchungen beziehen sich nicht nur auf Qualifikationen und Berufswahl, sondern auch auf soziale und psychische Erfahrungen und Persönlichkeitsmerkmale[4].

Nun existiert vermehrt die Erfahrung von Arbeitslosigkeit und wenn es immer weniger bezahlte Arbeitsplätze gibt und die Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung keine starken Veränderungen erfährt, werden auch in Zukunft weniger von jenen vorhanden sein. Auch wenn jede Person ihre Qualifikationen optimiert, ihre Berufswahl streng nach einer drohenden Arbeitslosigkeit ausrichtet und soziale und psychische Problematiken zu überwinden versucht, um die möglichst optimalen Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz zu erreichen. Vielmehr besteht bei dieser Betrachtungsweise eventuell die Gefahr, dass aus der Zuschreibung von Faktoren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Arbeitslosigkeit führen, letztlich Schuldzuschreibungen werden könnten, die die Verantwortung für das Nichtvorhandensein eines Arbeitsplatzes dem arbeitssuchenden Individuum zuschieben. Dies soll weder bedeuten, dass die Untersuchung der Faktoren einen solchen Zusammenhang zwingend herstellt noch, dass gegen die individuelle Ausrichtung nach solchen Wissensbeständen etwas einzuwenden wäre. Auf diesem Weg kann schlicht die Nachfrage nach Arbeitsplätzen nicht gesteigert werden.

Mutz et al. kritisierten 1995, dass „praktisch alle Untersuchungen zur Arbeitslosigkeit [...] [jene] als Abweichung, als Herausfallen aus der gesellschaftlichen Normalität [bestimmen]. [...] Wie aber, wenn man sich damit abfinden müsste, dass der (männlich geprägte) normative Bezugspunkt für die individuelle Lebenslaufsgestaltung, das auf lebenslanger, kontinuierlicher, sozialrechtlich abgesicherter Vollzeitbeschäftigung basierende Normalarbeitsverhältnis, auf absehbare Zeit seine empirische Relevanz verloren hat?“[5] Insofern Arbeitslosigkeitserfahrung in einer Gesellschaft weit verbreitet ist, stellt sich also auch die Frage, ob jene Erfahrung im Anschluss an die Idee der Vergesellschaftung über Erwerbsarbeit die soziale Integration und das politische beziehungsweise demokratische Selbstbewusstsein beeinflussen kann. Diese Überlegungen könnten einerseits einer Argumentation für alternative Konzepte zur Integration des Phänomens Arbeitslosigkeit in eine wohlfahrtsstaatliche Gesellschaft unterstützen. Andererseits aber ist Verwendung von Arbeitslosigkeit als erklärende Variable schwer zu argumentieren, da ein Effekt jener Erfahrung immer auch auf andere Erfahrungen zurückführbar sein kann. Daneben wird das Auftreten von Arbeitslosigkeit auf Persönlichkeitsmerkmale zurückgeführt, die ebenso Effekt der Arbeitslosigkeit selbst sein könnten. Diese Argumentation dient jedoch nicht den Absichten dieser Arbeit, da es mir hierbei vorwiegend um Überlegungen geht, die sich auf aktive Veränderungsmöglichkeiten der Arbeitsmarktpolitik beziehen. Für mich stellt sich also vor allem die Frage, inwiefern man hierbei Arbeitslosigkeitserfahrung berücksichtigen muss und kann, und welche Probleme hierbei auftreten.

Im Rahmen der LifE-Studie aus dem Jahre 2002 wurde unter anderem der zeitliche Rahmen der Erfahrung von Arbeitslosigkeit bei etwa 35-jährigen retrospektiv erhoben. Zusätzlich äußerten sich die 1527 Befragten zu einem weiten Spektrum von Lebenseinstellungen bis zu alltäglichen Tätigkeiten. Dadurch bietet sie eine geeignete Datengrundlage für quantitative Analyse zur Situation von Personen mit Arbeitslosigkeitserfahrung.

1 Theoretischer Hintergrund

1.1 Arbeitslosigkeit aus lebenslaufsoziologischer Perspektive

Aus lebenslaufsoziologischer Perspektive ergibt sich die soziologische Relevanz einer Analyse der Arbeitslosigkeit daraus, dass die historische Institutionalisierung des Lebenslauf in westlichen Gesellschaften primär durch das Erwerbssystem strukturiert werde[6]. Martin Kohli (1986) betrachtet einerseits den Lebenslauf selbst als vergesellschaftende Institution, andererseits sieht er ihn als wesentlicher Teil einer „Arbeitsgesellschaft“, in welcher die Erwerbsarbeit eine zentralen Komponente der Vergesellschaftung der Individuen darstellt. Die vergesellschaftende Wirkung des Lebenslaufs läuft, nach Kohlis Überlegungen zur Institutionalisierung des Lebenslaufs, an erster Stelle über eine angestiegene Bedeutung der Lebenszeit und damit der zeitlicher Dimensionen an sich. Die Fokussierung auf eine zeitliche Strukturierung des Lebenslaufs verstärkte nach Kohli dessen chronologische Bestimmung und Organisation.

Der chronologische Aspekt zeige seine vergesellschaftende Wirksamkeit vor allem in einer Dreiteilung der Lebenszeit in eine Ausbildungs- und Sozialisationsphase, eine Erwerb- und Arbeitsphase und zuletzt eine Nacherwerbs- bzw. „Alters“-phase. Diese Dreiteilung hängt Kohli zufolge stark mit dem Aufkommen einer westlichen Arbeitsgesellschaft zusammen. Denn hierbei orientiere sich eine Rationalisierung der Lebensphasen offensichtlich an Problematiken der Arbeitsorganisation.[7]

Des Weiteren spricht Kohli von einer Freisetzung der Individuen, insofern sie sich aus traditionellen Einbindungen in lokalen und familiären Gemeinschaften gelöst haben. Dadurch stelle sich aber die Frage nach einer alternativen sozialen Integration. Und hierbei vermutet er, dass die Institution eines Lebens(ver)laufs als neuer Orientierungsrahmen dient, welcher durch subjektive Ausgestaltungen parallel eine individualistische Komponente besitze. Die aktive soziale Integration verortet er jedoch in der Erwerbsarbeit der Arbeitsgesellschaft.[8] Brüche in der Kontinuität im Erwerbsleben werden nach Kohli weitgehend mit sozialen Sozialversicherungssystemen stabilisiert.[9] Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese soziale Absicherung wirklich in der Lage ist, weiterhin eine Vergesellschaftung besonders im Rahmen einer Erwerbsgesellschaft aufrechtzuerhalten. Nach Wolfgang Bonß (2001) besteht die Bedeutung der Arbeit für die Vergesellschaftung zunächst einmal in ihrer sozialen „Statuszuweisung in Abhängigkeit von der [jeweiligen gesellschaftlichen] Arbeitsteilung“[10]. Diesbezüglich kann eine Arbeitslosigkeitsphase schlicht zu einer veränderten Statuszuschreibung führen, wodurch dieses Vergesellschaftungsmoment nicht mehr greift.

Manfred Sicking, Julia Schmidt und Helmut König (2009) verweisen auf die Notwendigkeit einer Diskussion über die Erwerbsarbeit, weil jene „zunehmend brüchig“ wird, währenddessen sie gleichzeitig vermehrt als Basis diene, die „soziale Integration, gesellschaftliche Teilhabe und materielle Existenzsicherung ermöglicht, aber auch Strukturierung des alltäglichen Lebens.“[11] Zudem gebe es auch vermehrt Tendenzen, die Erwerbsarbeit mit persönlichen Sinnstiftungen zu koppeln. Insofern diese Thesen zutreffend sind, werden Phasen der Arbeitslosigkeit unter anderem von mangelnder sozialer Integration und politischer Demotivation begleitet. Und nimmt man die Diagnose von Sicking, Schmidt und König, dann ist zu dem andauernden Wandel der Erwerbsverhältnisse „seit nunmehr fast dreißig Jahren wachsende (Massen-)Arbeitslosigkeit“ zu beobachten. Zusätzlich vermuten die Autoren, dass der Glaube an einen wachsenden und zugleich Arbeitsplätze schaffenden Markt abgenommen habe.

Zunächst werde ich anhand bisheriger Untersuchungen mögliche Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeitserfahrung und sozialer wie politischer Integration diskutieren. Im Anschluss daran gehe ich auf Theorien zur Erwerbsarbeit ein bezüglich der Fragestellung, inwiefern solche Zusammenhänge in den „Lösungsansätzen“ zur Arbeitslosigkeit berücksichtigt werden.

1.2 Arbeitslosigkeitserfahrung und gesellschaftliche Integration

Das Phänomen der Arbeitslosigkeit innerhalb Deutschlands ist in eine nationale Arbeitsmarktpolitik und deren Sozialversicherungssysteme eingebunden, welche letztlich Bestandteil des nationalen demokratischen politischen Systems sind. Die Sozialversicherungssysteme organisieren Arbeitslosigkeitsrisiken in Deutschland auf nationaler Ebene. Mittels der demokratischen Komponente des Systems besteht eine Chance zur politischen Teilhabe. Andererseits basiert das demokratische System auch auf der politischen Teilhabe, sowie die Sozialversicherungssysteme auf einem Mindestmaß an sozialem Konsens aufbauen, vermittelt über jenes demokratische System.

Mutz et al. (1995) beobachten bei ihrer Analyse von „diskontinuierlichen Erwerbsverläufen“ zwar eine zunehmend zentrale Bedeutung der Arbeit, wobei dies nicht nur Erwerbsarbeit sein müsse, aber die Arbeitslosigkeit sei nun „kein Ereignis mehr, das die Betroffenen aus der Bahn wirft“[12], sondern werde bereits als normal gedeutet. Sie werde auch von jenen, die bisher nicht arbeitslos waren, in einem normalen beruflichen Werdegang antizipiert. Jene Reaktion der Normalisierung der Arbeitslosigkeit als Phase in der Erwerbsbiographie konnte jedoch bei einer Zweitbefragung unter denselben Untersuchungspersonen nicht aufrechterhalten werden. Nach Jakob und Mutz (1999) neigten die erneut Befragten, welche sich nun in einer Beschäftigung oder in der Familienphase befanden, zu dem Bemühen „Beschäftigungssicherheit und damit biographische bzw. soziale Sicherheit herzustellen“[13]. Die Autoren beschreiben, dass die Befragten sich zum einen von so genannten „richtigen“ Arbeitslosen abgrenzen, zum anderen sei ein Rückgang von Ansprüchen auf soziale Gerechtigkeit zu beobachten. Konkret werden zum Beispiel tarifvertragliche Auseinandersetzungen von den Betroffenen abgewertet, da sie die Bedrohung ihres Arbeitsplatzes weit mehr fürchten als niedrige Bezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen.[14]

Bezieht man gesellschaftliche Integration direkt auf soziale Kontakte, so konnten etwa Serge Paugam und Helen Russell (2000) die Reduktion sozialer Kontakte im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit nicht bestätigen, jedoch beobachten sie besonders in Deutschland bei Arbeitslosen weniger „Kontakte im öffentlichen Raum“, was sie unter anderem an Mitgliedschaften in Organisationen und Vereinen festmachen.[15]

Judith Glaesser (2009) zeigt anhand der LifE-Studie, dass gesundheitliche sowie psychische und soziale Probleme nicht nur als Effekt von Arbeitslosigkeitserfahrung interpretiert werden können, sondern auch bereits als Risiko-Faktor für das Eintreten von Arbeitslosigkeit beobachtbar sind[16]. Auch Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (2005) bemerkt in seinem Übersichtsartikel zur Arbeitslosigkeit, dass sich der Zusammenhang bezüglich Ursache und Wirkung zwischen psychischer Belastung und Arbeitslosigkeit in einer Vielzahl von Längsschnittstudien in beiden Richtungen zeige.[17] Bei diesen Untersuchungsergebnissen ist letztlich auch entscheidend, dass Arbeitslosigkeitserfahrung tendenziell zur Verstärkung psychischer Probleme beiträgt.

Im Jahre 1992 präsentierte Ludwig-Mayerhofer eine Untersuchung über den Zusammenhang von Armut und Arbeitslosigkeit. Laut dieser Analyse sei es vor allem die Dauer der Arbeitslosigkeit, durch die sich Armut verstärke. Wobei bei solchen Überlegungen immer einbezogen werden müsse, inwiefern solche Effekte durch andere erwerbstätige Personen im Haushalt abgefedert werden können.[18]

Die angesprochenen Untersuchungen und Analysen zu verschiedenen Dimensionen der gesellschaftlichen Integration dienen als Grundlage für weitere Überlegungen im Zusammenhang von Theorien der Erwerbsarbeit und deren „Lösungsansätze“ zur problematischen Erfahrung von Erwerbslosigkeit.

1.3 Konzepte zur gesellschaftlichen Integration von Arbeitslosigkeit

Theorien zur Erwerbsarbeit haben einerseits eine unterschiedliche Sichtweise zur schwindenden Zahl der Erwerbsarbeitsplätze in Deutschland. Zum Anderen gehen die Meinungen darüber, wie man auf diese „Problemlage“ reagieren sollte, sehr weit auseinander.

Nach den neoliberalen TheoretikerInnen sinkt beispielsweise die Zahl der Erwerbsarbeitsplätze nicht so schnell, unter anderem weil sie geringe Löhne und unsichere Beschäftigungsformen befürworten. Jedoch besteht aus der Sicht der neoliberalen Argumentation auch keine Ressourcenknappheit, auch nicht in naher Zukunft. Des Weiteren geht jene Theorierichtung von der Möglichkeit unbegrenzten Wachstums und unendlicher Innovationsfähigkeit aus. Die Arbeitslosigkeit ließe sich demnach durch selbstheilende Kräfte des Marktes schlicht beseitigen. Bei anderen Ansätzen wird die abnehmende Zahl der Erwerbsarbeitsplätze nicht so sehr als Störfaktor für das Theoriegebäude wahrgenommen. Auch die Sättigungsmöglichkeit menschlicher Bedürfnisse wie die Endlichkeit der weltlichen Ressourcen können schließlich anerkannt werden, wenn zugestanden wird, dass eine kapitalistische Marktwirtschaft unerwünschte Nebenwirkungen hat.[19]

Überlegungen zur gesellschaftliche Integration von Arbeitslosigkeit bauen also vorerst auf einer Einstellung oder Bewertung zu jener Situation auf, wobei auch die Zuschreibung der Verantwortlichkeit wesentlich ist. Verschiedene Ansätze integrieren die Arbeitslosigkeit in die Gesellschaft unter der Annahme, dass das Problem im Wesentlichen bei der Erwerbslosigkeit liegt, also der Koppelung von Einkommen und Arbeit. Denn Beschäftigung sei keine schwindende Erscheinung, wie etwa Ulrich Beck (2007) betont. Obendrein liege das Problem auch darin, dass letztlich vorwiegend jene Arbeit gemacht und unterstützt werde, die finanziell ertragreich ist, wodurch die Gesellschaft zunehmend durch die Wege des Kapitals gelenkt wird, auf Kosten von politischen Gerechtigkeitsvorstellungen und gesellschaftlicher Wohlfahrt. Beck schlägt deshalb das Konzept der Bürgerarbeit vor, welches gesellschaftliches Engagement im politischen und sozialen Sinne mit einer Grundsicherung kombiniert.[20]

Gerd Mutz und Dorit Sing (2001) widmeten sich diversen Konzepten über die Zukunft der Arbeit jenseits erwerbsarbeitzentrierter Ansätze und problematisieren, dass genau dort am wenigsten soziales Engagement und politische beziehungsweise demokratische Beteiligung stattfinde, wo Arbeitslosigkeit mit mangelnder gesellschaftlicher Integration einhergehe.[21]

Daraus ergibt sich die Frage, ob die Erfahrung von Arbeitslosigkeit von einem abnehmenden demokratischen Selbstbewusstsein und gesellschaftlicher Integration begleitet wird und wie ein solcher Zusammenhang hergestellt werden könnte.

[...]


[1] W. Ludwig-Mayerhofer bemerkt in einem Übersichtsartikel zur Arbeitslosigkeit: „Die Forschung zu Arbeitslosigkeit ist ausufernd [...]“ Vgl. Ludwig-Mayerhofer, W., 2005: Arbeitslosigkeit. In: M. Abraham/ T. Hinz (Hg.): Arbeitsmarktsoziologie. S. 200.

[2] Der Begriff Arbeitslosigkeit bezieht sich in dieser Arbeit immer auf den Mangel an Erwerbsarbeitsplätzen, wenn nichts anderes gesagt wird.

[3] Zitiert nach: Kronauer, M./Vogel, B./Gerlach, F., 1993: Im Schatten der Arbeitsgesellschaft. Arbeitslose und die Dynamik sozialer Ausgrenzung. S.24f.(Vgl. Jahoda, Marie, 1983: Wieviel Arbeit braucht der Mensch?).

[4] Zitiert nach: Glaesser, J., 2009: Arbeitslosigkeit als Risiko auf dem Berufsweg – Psychosoziale Bedingungsfaktoren. In: H. Fend/F. Berger/U. Grob (Hg.): Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie. (Vgl. Caspi, A/Entner Wright, B. R./Moffit, T. E./Silva, P. A., 1998: Early Failure in the Labor Market: Childhood and Adolescent Predictors of Unemployment in the Transition to Adulthood. In: American Sociological Review, 63, 3: 424-451; Coleman, J. S., 1998: Social Capital in the Creation of Human Capital. In: American Journal of Sociology, 94 (supplement): 95-120.).

[5] Mutz, G./Ludwig-Mayerhofer, W./Koenen, E. J./Eder, K/Bonß, W, 1995: Diskontinuierliche Erwerbsverläufe. Analysen zur postindustriellen Arbeitslosigkeit. S. 15f.

[6] Kohli, M., 1986: Gesellschaftszeit und Lebenszeit. Der Lebenslauf im Strukturwandel der Moderne. In: J. Berger (Hg.): Die Moderne – Kontinuitäten und Zäsuren. Soziale Welt, Sonderband 4. S. 186.

[7] Ebd., S. 184ff.

[8] Ebd., S. 186f.

[9] Ebd., S. 188.

[10] Bonß, W., 2001: Vergesellschaftung über Arbeit. In: P. A. Berger/D. Konietzka (Hg.): Die Erwerbsgesellschaft. S. 334f.

[11] König, H/Schmidt, J./Sicking, M. (Hg.), 2009: Die Zukunft der Arbeit in Europa. Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse. S. 10.

[12] Mutz, G./Ludwig-Mayerhofer, W./Koenen, E. J./Eder, K./Bonß, W, 1995: Diskontinuierliche Erwerbsverläufe. Analysen zur postindustriellen Arbeitslosigkeit. S. 300.

[13] Jakob, A./Mutz, G, 1999: Arbeitslosigkeit in der Erwerbsbiographie. In: BIOS, 1/99. S. 75.

[14] Ebd., S. 76f.

[15] Zitiert nach: Ludwig-Mayerhofer, W., 2005: Arbeitslosigkeit. In: M. Abraham/ T. Hinz (Hg.): Arbeitsmarktsoziologie. S. 224f. (Vgl. Paugam, S./Russell, H., 2000: The effects of emplyment precarity and unemployment on social isolation. In: D. Gallie/S. Paugam (Hg.): Welfare regimes and the experience of unemployment in Europe. S. 243-264.).

[16] Glaesser, J., 2009: Arbeitslosigkeit als Risiko auf dem Berufsweg – Psychosoziale Bedingungsfaktoren. In: H. Fend/F. Berger/U. Grob (Hg.): Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie. S. 123-139.

[17] Ludwig-Mayerhofer, W., 2005: Arbeitslosigkeit. In: M. Abraham/ T. Hinz (Hg.): Arbeitsmarktsoziologie. S. 223.

[18] Vgl. Ludwig-Mayerhofer, W., 1992: Arbeitslosigkeit, Erwerbsarbeit und Armut. Längerfristige Armutsrisiken im Kontext von Haushalt und Sozialstruktur. In: S. Leibfried/W. Voges (Hg.): Armut im modernen Wohlfahrtsstaat. KZfSS, Sonderheft 32. S. 380-402.

[19] Vgl. Baur, N., 2001: Soziologische und ökonomische Theorien der Erwerbsarbeit. Eine Einführung.

[20] Vgl. Beck, U., 2007: Schöne neue Arbeitswelt.

[21] Mutz, G./Sing, D.,2001: Soziale Integration durch Bürgerarbeit oder bürgerschaftliches Engagement? In: P. A. Berger/D. Konietzka (Hg.): Die Erwerbsgesellschaft. S. 363ff.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Arbeitslosigkeitserfahrungen im Lebenslauf und gesellschaftliche Integration
Hochschule
Universität Konstanz  (Fachbereich Geschichte und Soziologie)
Veranstaltung
Masterprojektseminar "Soziologie und Lebenslauf"
Note
1,5
Autor
Jahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V343817
ISBN (eBook)
9783668339699
ISBN (Buch)
9783668339705
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
SPSS, Lebenslaufsoziologie, LifE-Studie, Arbeitslosigkeit
Arbeit zitieren
Carmen Weber (Autor), 2010, Arbeitslosigkeitserfahrungen im Lebenslauf und gesellschaftliche Integration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343817

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