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Teilhabe am Arbeitsleben mit psychischer Erkrankung

Herr X und sein Weg beruflicher Rehabilitation in einer WfbM

Title: Teilhabe am Arbeitsleben mit psychischer Erkrankung

Internship Report , 2014 , 32 Pages , Grade: Prüfungsleistung ohne Note

Autor:in: Stephan Walk (Author)

Social Work
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Diese Arbeit stellt einen Zielgruppenbericht dar, den ich im Rahmen des Praxisemesters meines Studiums zum Sozialpädagogen abfasste. Am Beispiel des Herrn X wird aufgezeigt, mit welchen Unwägbarkeiten psychisch erkrankte Menschen im Berufsleben konfrontiert sein können und wie es dennoch unter Berücksichtigung besonderer Rahmenbedingungen möglich wird, dass sie erfolgreich am Arbeitsleben teilhaben und dadurch Struktur im Alltag erfahren. Entstanden ist der Bericht durch teilnehmende und nicht-teilnehmende Beobachtung während meines Praktikums, weil Herr X eine interessante, durch Komorbitdität gekennzeichnete, Persönlichkeit ist, über die es sich zu schreiben und zu lesen lohnt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Herr X und sein Lebenslauf

3. Untersuchungsbefunde und fachliche Einschätzungen zur Erkrankung des Herrn X sowie deren Bedeutung für die berufliche Entwicklung

4. Meine Erfahrungen mit Herrn X und seine Ressourcen

5. Quellenangaben

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Dieser Bericht analysiert die berufliche Entwicklung eines Werkstattbeschäftigten mit einer seelischen Primärerkrankung und Mehrfachbehinderung. Ziel ist es, den aktuellen Entwicklungsstand, die Wirksamkeit pädagogischer Interventionen und die notwendige Ressourcenstärkung zu evaluieren, um eine stabile berufliche Teilhabe zu ermöglichen.

  • Analyse der biografischen Entwicklung und der Auswirkungen von Krankheitsbildern.
  • Evaluation des beruflichen Integrationsprozesses in verschiedenen Werkstattbereichen.
  • Darstellung von Ressourcen zur Förderung der beruflichen Belastbarkeit.
  • Reflexion des pädagogischen Umgangs mit herausfordernden Verhaltensweisen.
  • Dokumentation des aktuellen Entwicklungsstands auf Basis individueller Förderpläne.

Auszug aus dem Buch

3. Untersuchungsbefunde und fachliche Einschätzungen zur Erkrankung des Herrn X sowie deren Bedeutung für die berufliche Entwicklung

Auffällig ist der hohe Grad an Übereinstimmung der Diagnosen und fachlichen Einschätzungen, der für ihre Validität spricht. Auch wird an den teils längeren Zeiträumen, die zwischen den Untersuchungsbefunden und fachlichen Einschätzungen liegen und die sich genommen nur kleine Fortschritte herausstellen klar, dass es sich um einen chronisch-progredienten Krankheitsverlauf handeln muss, bei dem nur kleine Schritte der Verbesserung über einen Zeitraum von mehreren Jahren erreicht werden können. Auch die bei Herrn X vorliegende Mehrfachbehinderung und damit auch die Komorbidität, also das zeitgleiche Vorhandensein mehrerer klar voneinander abgrenzbarer Symptombilder lassen eine Remission oder gar eine vollständige Heilung der Erkrankung kaum zu. Heilung ist auch deshalb unwahrscheinlich, weil sich die Krankheitsbilder wechselseitig negativ beeinflussen und die Unklarheit herrscht, welche Erkrankung bei Herrn X die Grund- und welche die Begleiterkrankung ist, die für die andere ursächlich war.

Herrn X wird mehrfach eine Persönlichkeitsstörung vom Typ F 61 diagnostiziert, eine leichte Intelligenzminderung mit deutlichen Verhaltensauffälligkeiten, die Beobachtung und Behandlung erfordern F 71.1 und die hypochondrische Störung F 45.2. Die Symptombilder führen insbesondere in Kombination dazu, dass die Fähigkeit Beziehungen einzugehen reduziert ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert den Rahmen des Zielgruppenberichts, die rechtlichen Grundlagen der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) sowie die angewandten Kriterien zur Anonymisierung der Daten.

2. Herr X und sein Lebenslauf: Hier werden die biografischen Daten des Probanden, sein familiärer Hintergrund und die wiederholten Versuche der beruflichen und sozialen Integration im Lebensverlauf dargestellt.

3. Untersuchungsbefunde und fachliche Einschätzungen zur Erkrankung des Herrn X sowie deren Bedeutung für die berufliche Entwicklung: Dieses Kapitel analysiert die diagnostizierten Krankheitsbilder wie Persönlichkeitsstörung, Intelligenzminderung und hypochondrische Störung sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit.

4. Meine Erfahrungen mit Herrn X und seine Ressourcen: Der Autor beschreibt die praktische Zusammenarbeit, identifiziert interne und externe Ressourcen und reflektiert die pädagogische Begleitung im Arbeitsalltag.

5. Quellenangaben: Dieses Kapitel listet die verwendeten Akten, Fachliteratur und Internetquellen auf, die zur Erstellung des Berichts herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Berufliche Rehabilitation, WfbM, Persönlichkeitsstörung, Intelligenzminderung, Hypochondrische Störung, Arbeitsmotivation, Integrationsprozess, Konfliktbewältigung, Mehrfachbehinderung, Pädagogische Begleitung, Ressourcenstärkung, Arbeitsbelastung, Teilhabe am Arbeitsleben, Sozialpädagogischer Dienst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der beruflichen Entwicklung und der individuellen Förderplanung eines Werkstattbeschäftigten mit einer Mehrfachbehinderung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die fachliche Auseinandersetzung mit psychiatrischen Diagnosen, die Gestaltung von Arbeitsplätzen in der Werkstatt und die Förderung der persönlichen Ressourcen.

Was ist das primäre Ziel des Berichts?

Das Ziel ist die Evaluation der beruflichen Teilhabe und die Dokumentation der pädagogischen Interventionen, um den Probanden in einem stabilen Arbeitsumfeld zu halten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Fallakten, Entwicklungsplänen, medizinischen Gutachten und die reflektierte Praxiserfahrung des Autors im pädagogischen Prozess.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die medizinisch-psychologischen Befunde und verknüpft diese mit dem konkreten Arbeitsverhalten des Probanden in der Werkstatt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Berufliche Rehabilitation, Persönlichkeitsstörung, Arbeitsmotivation und Ressourcenstärkung sind maßgebliche Begriffe.

Wie geht der Autor mit der Distanzlosigkeit von Herrn X um?

Der Autor setzt konsequent klare Grenzen und thematisiert das angemessene Verhalten in einem Arbeitskontext, um berufliche Distanz zu wahren.

Welche Rolle spielen die Angehörigen im vorliegenden Fall?

Die Eltern werden als wichtige Bezugspersonen beschrieben, deren Verhalten jedoch teilweise die Unselbstständigkeit des Probanden unabsichtlich fördert.

Warum ist eine stationäre Arbeitsumgebung für Herrn X wichtig?

Die Struktur der Werkstatt bietet Herrn X den notwendigen Rahmen, um seine Fähigkeiten trotz seiner emotionalen Instabilität und seiner Ängste einzubringen.

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Details

Title
Teilhabe am Arbeitsleben mit psychischer Erkrankung
Subtitle
Herr X und sein Weg beruflicher Rehabilitation in einer WfbM
College
Catholic University of Applied Sciences München  (KSFH München)
Course
Modul 3.5
Grade
Prüfungsleistung ohne Note
Author
Stephan Walk (Author)
Publication Year
2014
Pages
32
Catalog Number
V343881
ISBN (eBook)
9783668339132
ISBN (Book)
9783668339149
Language
German
Tags
Psychische Erkrankung Rehabilitation mit psychischer Erkrankung Werkstatt für Menschen mit psychischer Primärdiagnose psychische Behinderung und Beruf psychische Erkrankung und Beruf Teilhabe am Arbeitsleben mit Behinderung Teilhabe am Arbeitsleben mit psychischer Erkrankung Werkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung WfbM für Menschen mit Behinderungen Teilhabe am Arbeitsleben mit psychischer Beeinträchtigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Walk (Author), 2014, Teilhabe am Arbeitsleben mit psychischer Erkrankung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343881
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