Sozialdemokratie und Antisemitismus während des Kaiserreichs. Unterschätzten die Sozialdemokraten den Antisemitismus?


Hausarbeit, 2016

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Beziehung der Sozialdemokratie zum Antisemitismus während des Kaiserreichs
2.1. Der Antisemitismus im 19. Jahrhundert
2.1.1. Das Aufkommen des Antisemitismusbegriffs
2.1.2. Die Entwicklung des Antisemitismus im Kaiserreich
2.2. Die Sozialdemokratie im 19. Jahrhundert
2.2.1. Die Anfänger der ARbeiterbewegung bis zur Parteienvereinigung 1875
2.2.2. Die Sozialdemokratie unter dem Sozialistengesetz von 1878
2.3. Die Stellungnahme der Sozialdemokratie zum Antisemitismus unter Einbezug des Referats „Sozialdemokratie und Antisemitismus“ von August Bebel

3. Fazit

4. Literaturangaben

1. Einleitung

Zwei Kontinuitäten, die die deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts prägten, waren ohne Zweifel die Sozialdemokratie und der moderne Antisemitismus. Die Sozialdemokratie als eine der ältesten politischen Strömungen Deutschlands, deren Anfänge im Aufkommen der Arbeiterbewegung lagen und die sich im Laufe des Jahrhunderts immer mehr als politische Organisation manifestierte. Nach der Reichsgründung 1871 als eine der stärksten Parteien, setzte sie sich natürlich auch mit den gesellschaftlichen Umständen dieser Zeit auseinander. So auch zwangsläufig mit der immer stärker werdenden Judenfeindschaft, die sich vom religiös motivierten Antijudaismus hin zu einem ideologischen Antisemitismus entwickelt hatte. Doch was verbindet diese zwei Begriffe miteinander? Zunächst vor allem ihre zeithistorische Nähe. Das Aufkommen des „Antisemitismus“ Begriffs fällt in die gleiche Epoche wie das Erstarken der Sozialdemokratischen Partei. Allein aus dem parallelen Auftreten dieser zwei gesellschaftlichen Bewegungen entstehen hierbei Fragen nach eventuellen Wechselwirkungen. In der vorliegenden Arbeit soll dies untersucht werden. Um sich dieser Thematik zu nähern, soll zuerst die Entstehung des Begriffs „Antisemitismus“ skizziert werden, um danach auf den politischen Antisemitismus im Kaiserreich einzugehen. Daran anschließend erfolgt ein Abriss zur Entstehung der Arbeiterbewegung bishin zur Vereinigung der beiden Arbeiterparteien 1875. Dieser folgte bald darauf das „Sozialistengesetz“ von 1878, dessen Auswirkungen auf die Sozialdemokratie ebenso gezeigt werden sollen, da dieser Umstand auch Auswirkungen auf die Antisemitismus Analyse der Sozialdemokraten hatte. Welche Stellungnahme die Partei zu diesem gesellschaftlichen Phänomen bezog,soll danach beleuchtet werden. Dadurch soll auch versucht werden, eine Antwort auf die Frage zu finden, ob es zu einer Unterschätzung des Antisemitismus seitens der Sozialdemokraten kam.

2. Die Beziehung der Sozialdemokratie zum Antisemitismus während des Kaiserreichs

2.1. Der Antisemitismus im 19. Jahrhundert

2.1.1. Das Aufkommen des Antisemitismus Begriffs

Der Begriff „Antisemitismus“ ist eine Wortneuschöpfung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Während es Judenfeindschaft seit der Antike gab und zunächst religiös, seit dem Mittelalter mit einer ständisch-ökonomischen Komponente auftrat, bezeichnet der Antisemitismus nun eine neue Form der Judenfeindschaft. Wie wichtig eine Trennung dieser beiden Begriffe ist betont auch Hannah Arendt: „Antisemitismus und Judenhaß sind nicht dasselbe. Judenhaß hat es immer gegeben, Antisemitismus ist in seiner politischen wie ideologischen Bedeutung eine Erscheinung des letzten Jahrhunderts.“[1] Wie sich dieser Wandel vollzog, soll nun kurz dargestellt werden. Die Entstehung der „Judenfrage“ im späten 18. Jahrhundert und der damit einhergehende Antisemitismus haben ihre Wurzeln im Wandel von der ständisch-feudalen hin zu einer bürgerlich kapitalistischen Gesellschaft. Betrachtet man die vorhergehende Zeit, ist zu erkennen, dass sich die Beziehung zwischen der jüdischen Bevölkerung und ihrer nicht­jüdischen Umwelt rein auf den ökonomischen Bereich beschränkte: das Handwerk und der ordentliche Handel waren den Juden untersagt, stattdessen wurden sie hauptsächlich den Geld- und Kreditgeschäften zu gewiesen. Dies konnte sie durchaus in eine minderwertige Lage versetzen, hält man sich vor Augen, dass dies in einer nicht auf Gewinn ausgerichteten Gesellschaft geschah. Mit dem bereits erwähnten gesellschaftlichen Wandel setzten Versuche ein, „die Verhältnisse der Juden grundlegend neu zu ordnen“.[2] Das Zeitalter der „Judenfrage“ und somit des Emanzipationsprozesses hatte begonnen. Es wurde nach einer neuen Stellung und Funktion der Juden gesucht, was gleichzeitig wiederum auch mit Problemen verbunden war: Aufgrund ihrer Tätigkeitserfahrung im finanziellen Bereich hatten „die Juden“ klare Startvorteile beim Übergang zur kapitalistischen Wirtschaft. Die Bevölkerungsschichten, die dadurch nun in Not gerieten, schoben die Schuld letztlich auf die Emanzipation der Juden, nicht auf die Durchsetzung des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Das Bild des „jüdischen Kapitalisten“ war somit geboren. „Die Juden“ wurden als „permanente Bedrohung“[3] gesehen und waren von nun an die „Sündenböcke“ für kommende wirtschaftliche Krisen. So eben auch in der „Gründerkrise“ 1873, durch die die bürgerlich-liberale Gesellschaft in eine schwere Krise geriet. „Es kam zu einer Verschärfung der sozialen Verhältnisse, einer Veränderung der politischen Kräfteverhältnisse und einem tiefgreifenden Wandel des politisch-geistigen Klimas“[4]. Somit hatte es auch zur Folge, dass ein politischer Umschwung gegen den Liberalismus einsetzte und dadurch der Nationalismus eine neue Funktion einnahm. „Der aggressive konservative Nationalismus war die Reaktion auf eine nationale Identitätskrise der siebziger Jahre“[5] und aufgrund dieser Gesamtentwicklung kam es zu einem erneuten Aufkommen der „Judenfrage“. Der politische und soziale Wandel dieser krisenreichen Zeit veranlasste die Menschen nun nach „Sündenböcken“ zu suchen, um das Geschehene verständlich zu machen und diese fanden sie in ihren Augen u.a. bei der jüdischen Bevölkerung. Die langwierige Dauer des vorherigen Emanzipationsprozesses wirkte einer festen, stabilen Lösung entgegen und somit fand der Antisemitismus Mitte bis Ende der Siebziger Jahre immer mehr Zuspruch. Das Jahr 1879 stellte einen Höhepunkt der neuen Judenfeindlichkeit dar, unterstützt u.a. durch die rassistische Publizistik Wilhelm Marrs, der den Terminus „Antisemitismus“ in Umlauf gebracht hatte. Dieser „analytisch völlig unbrauchbare Begriff“[6] wurde zu einem Schlagwort, das vorhandene antijüdische Einstellungen politisierte. Wegen seines „pseudowissenschaftlichen Charakters erweckte er den Anschein, als ob die gegen Juden erhobenen Anschuldigungen rational begründet werden könnten“[7]. Es sollte also der Eindruck einer reflektierten und theoretisch begründeten „Wissenschaft“ entstehen. Doch mangelte es dem Antisemitismus nicht an Emotionalität, er ist - wie Sartre sagte- : „(...) gleichzeitig eine Leidenschaft und eine Weltanschauung (...)“[8]. Der moderne Antisemitismus kann als ein „postemanzipatorisches Phänomen“[9] angesehen werden, das sich sich bewusst gegen das emanzipierte Judentum richtete. Von nun an wurde die „Judenfrage“ als ein Instrument in politischen Konflikten eingesetzt und der Antisemitismus nahm eine neue Funktion ein: er ermöglichte starke Kritik an den politischen und vor allem wirtschaftlichen Fehlentwicklungen im Kaiserreich. Der in gesellschaftlichen und politischen Organisationen vorhandene Antisemitismus nahm immer mehr rassistische Züge an. So entwickelten sich in dieser Zeit neben konservativen Gruppierungen auch radikale Antisemitenparteien, es entstand also ein politischer Antisemitismus. Auf diesen und seine Erscheinungsformen in den ersten Jahrzehnten des Kaiserreichs soll nun im folgenden Kapitel etwas näher eingegangen werden.

2.1.2. Die Entwicklung des Antisemitismus im Kaiserreich

Während der Kampf gegen den politischen Liberalismus gegen Ende der 1870er Jahre immer mehr zunahm, entwickelte sich der Antisemitismus gleichzeitig, wie bereits angedeutet, zu einem parteipolitischen Faktor[10]. Die beginnende Organisierung hatte ihren Schwerpunkt zunächst in Berlin: die so genannte „Berliner Bewegung“ war eine lose Protestgruppierung, die sich gegen die jüdische Emanzipation, den Zuzug von „Ostjuden“, aber auch gegen die liberale Deutsche Fortschrittspartei wandte[11]. Seit Mitte der 1870er Jahre durchzog eine wahre antisemitische Agitationswelle das Land. Zahllose Schriften, Broschüren und Flugblätter wurden gedruckt und in hoher Auflage verteilt59. Schnell gründeten sich auch erste Parteien, so 1878 die Christlich-Soziale- Arbeiterpartei (CSAP) von Adolf Stoecker, die 1880 entstandene „Soziale Reichspartei“ von Ernst Henrici oder der „Deutsche Volksverein“[12]. „Zum ersten mal betraten eigenständige antisemitische Parteien die politische Bühne, die die 'Lösung der Judenfrage' als höchstes Ziel ihrer politischen Bestrebungen ansahen“[13]. Die beiden letztgenannten waren jedoch lokal beschränkt und bestanden nur bis 1882. Viele antisemitische Gruppierungen waren nicht nur sehr kurzlebig, sie waren fast alle von inneren Auseinandersetzungen, Kämpfen und Spaltungen geprägt. Stoecker jedoch hatte erheblichen Zuspruch - bei den Reichstagswahlen in Berlin konnte die in „Christlich­Soziale Partei“ umbenannte Partei ihre Stimmen zwischen 1878 und 1884 von 14.000 auf 56.000 vervierfachen[14]. Ebenso muss es als Erfolg der antisemitischen Parteien gewertet werden, dass sie für eine antisemitische Petition im Jahr 1881 immerhin rund 250.000 Unterschriften gesammelt hatten[15]. Insgesamt waren die 1890er Jahre für antisemitische Parteien äußert erfolgreich. So saßen 1893 summa summarum 16 antisemitische Abgeordnete im Reichstag[16]. Allerdings konnte sich keine rein antisemitische Partei für längere Zeit etablieren, nach den zwei „Wellen“ von Wahlerfolgen (die erste Anfang der 1880er Jahre unter Stoecker, die zweite Anfang der 1890er Jahre unter Böckel) übernahmen die konservativen Parteien deren Programm und Sprache. Konnte der politische Antisemitismus kaum die gesetzten Ziele erreichen, die er sich mit der Aufhebung der jüdischen Gleichberechtigung oder Umkehrung der jüdischen Emanzipation gesteckt hatte, so war er doch keine unwichtige Randerscheinung. Die Antisemitenparteien schafften es, die „Judenfrage“ beständig in der Diskussion zu halten, es konnten sich im Umfeld der Parteien zahlreiche Vereine und sonstige Organisationen gründen und somit darf aufgrund der permanenten antijüdischen Hetze nicht die nachhaltige Wirkung in der Gesellschaft außer Acht gelassen werden. Dennoch verlor der politische Antisemitismus ab 1895 seine Anziehungskraft, auch wenn 1907 die Antisemiten noch einmal mit 17 Sitzen im Reichstag vertreten waren. Um die Jahrhundertwende verschwanden auch die „Pioniere“ der politischen antisemitischen Bewegung aus der Öffentlichkeit ( Marr starb 1904, Stoecker 1909) und Nachwuchskräfte hatten sie kaum rekrutiert. Schlussendlich übernahmen einige konservative Parteien programmatische Forderungen und Parolen, so dass für eine Kontinuität in der Gesellschaft und der politischen Kultur gesorgt war.

Damit verdeutlicht sich auch die Tendenz, dass der Antisemitismus zunehmend „gesellschaftsfähig“ wurde. Lehnte die Mehrheit des Bildungsbürgertums den „Radauantisemitismus“ wegen seiner Radikalität und vulgären Methoden ab, so war es von einer gemäßigten und „anspruchsvolleren“ Variante durchaus angetan[17]. Mit der Verlagerung der Zielgruppe auf die Mittelschicht mit Intellektuellen, Angestellte, Freiberuflern breitete sich der Antisemitismus zunehmend im anspruchsvollen Schrifttum aus, wurde in literarischen und kulturellen Zirkeln diskutiert und erreichte auch seriöse Zeitungen[18]. So kommt Pulzer zu dem Schluss: „In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war der Antisemitismus als Haltung, wenn auch nicht als Demagogie der Straße, enttabuisiert worden. Alldeutscher, Nationalist, Imperialist oder Gegner der Demokratie zu sein bedeutete, Antisemit zu sein.“[19] Damit war der Antisemitismus ein allgemein anerkannter, kultureller Code.

2.2. Die Sozialdemokratie im 19. Jahrhundert

Nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung des Antisemitismus im 19. Jahrhundert, soll nun die Entstehung der Arbeiterbewegung bis hin zur Gründung der Sozialdemokratischen Partei in groben Linien gezeichnet werden.

2.2.1. Die Anfänge der Arbeiterbewegung bis zur Parteienvereinigung 1875

Die Wurzeln der Sozialdemokratie reichen zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von England, dem „Mutterland der Industrie und des Kapitalismus“[20], hatte zu Beginn dieses Jahrhunderts die Entwicklung der Arbeiterbewegung auf den westeuropäischen Kontinent übergegriffen. Bis zum Revolutionsjahr 1848 fehlte es in Deutschland an einer gewerkschaftlichen und auch politischen Arbeiterbewegung.

Neben der im Vergleich zu England später einsetzenden Industrialisierung lag ein weiterer Grund dafür in der staatlichen Unterdrückungspolitik der Reaktionszeit: politische Vereinsbildungen und Koalitionen waren verboten, es herrschte strikte Pressezensur und somit wurden auch Äußerungen freiheitlicher Bestrebungen verhindert. Durch die Februarrevolution 1848 in Frankreich sprang der Funke auf Deutschland über, wo es jedoch in erster Linie „eine Bewegung für nationale Einheit, demokratische Freiheit, Parlament und Verfassung“[21] darstellte. Erste Arbeiterorganisationen, die im Rahmen der Revolution 1848 gegründet wurden, wurden nach dem Scheitern der Revolution wieder verboten. „Das Scheitern der Revolution von 1848/49 war von tief greifender Wirkung für die Arbeiterbewegung in Deutschland“[22]: die sozialdemokratische Bewegung der 1860er Jahre sah sich als Erbe dieser an. Der durch die Industrialisierung entstandene Wandel der gesellschaftlichen Verhältnisse und das Aufkommen der sozialen Frage schuf die politische Leitlinie der Sozialdemokratie, nämlich, „dass nur in der demokratisch-sozialen Republik die Lösung der sozialen Frage möglich“[23] sei. So gründete sich am 23. Mai 1863 der „Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein“ (ADAV) unter dem Vorsitz von Ferdinand Lassalle. Doch bereits von Anfang an gab es innersozialistische Streitigkeiten und Spaltungen, die, aus der heutigen Zeit betrachtet, so typisch für die Geschichte der Arbeiterbewegung werden sollten. Wenige Jahre später drängten August Bebel und Wilhelm Liebknecht darauf, einen Bruch mit der „kleinbürgerlichen Demokratie“ zu vollziehen und eine selbstständige Arbeiterorganisation zu gründen. „Die im ADAV einsetzende Bildung eigenständiger, sozialistisch orientierter Parteien war die logische Antwort der deutschen Arbeiterbewegung auf ihre Ausschließung vom Zugang zu politischer Gleichberechtigung und wirtschaftlicher Umverteilung im nationalen Staat“[24]. So kam es vom 7.-09. August 1869 zur Gründung der „Sozialdemokratischen Arbeiterpartei“ (SDAP) in Eisenach. Eine „zweite eigenständige Formation der Arbeiterschaft und des Sozialismus“[25] war somit geschaffen. Die Existenz dieser zwei Parteien war vor allem durch aktuelle Probleme bedingt, wozu die nationale Frage gehörte, die die damals öffentliche Diskussion beherrschte: die SDAP sprach sich für eine föderalistisch­großdeutsche Lösung aus und lehnten eine Reichseinigung ab; der ADAV hingegen hielt zu Preußen und sprach sich für eine kleindeutsche Lösung aus[26]. Es kam zu teils heftigen Auseinandersetzungen der konkurrierenden Parteien, was erst mit der Reichsgründung 1871 langsam abschwächte, da dadurch die nationale Frage hinfällig wurde. Die darauf wiederkehrende staatliche Unterdrückungspolitik betraf beide Seiten und begünstigte somit den Verständigungs- und Aussöhnungsprozess. Ebenso zwang die Anfang der 1870er Jahre einsetzende Wirtschaftskrise die Parteien ihr Augenmerk auf die Nöte der Arbeiterschaft, Streitkämpfe und Wohnungsmisere zu legen.

[...]


[1] Arendt, Hannah: „Element und Ursprünge totalitärer Herrschaft“, Piper Verlag, München 1991, S. 83.

[2] Rürup, Reinhard: „Emanzipation und Antisemitismus. Studien zur 'Judenfrage' in der bürgerlichen Gesellschaft“, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1975, S.77

[3] ebenda, S.83.

[4] s. Berding, Helmut: „Moderner Antisemitismus in Deutschland“, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1988, S. 85.

[5] ebenda, S. 89

[6] s. Anm. 4).

[7] ebenda, S. 85f.

[8] Sartre, Jean-Paul: „Betrachtungen zur Judenfrage“, in: „Drei Essays“, Ullstein Verlag, Frankfurt a.M.-Berlin-Wien, 1974, S. 126.

[9] s. Anm. 4), S. 90.

[10] vgl. Berding, Helmut: „Moderner Antisemitismus in Deutschland“, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1988, S. 86.

[11] s. Düwell, Kurt: Zur Entstehung der deutschen Antisemitenparteien in Deutschland und Österreich, in: Ginzel, Günther B. (Hrsg.): Antisemitismus. Erscheinungsformen der Judenfeindschaft gestern und heute, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1991, S. 172.

[12] s.Anm. 10), S.99f.

[13] s. Anm. 10)

[14] s.Anm. 10), S.90.

[15] s.Anm. 11), S. 173.

[16] s. Düwell, Kurt: Zur Entstehung der deutschen Antisemitenparteien in Deutschland und Österreich, in: Ginzel, Günther B. (Hrsg.): Antisemitismus. Erscheinungsformen der Judenfeindschaft gestem und heute, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1991, S. 172.

[17] s. Jochmann, Werner: Struktur und Funktion des deutschen Antisemitismus 1878 - 1914, in: Benz, Wolfgang/ Bergmann, Werner (Hrsg.): „Vorurteil und Völkermord - Entwicklungslinien des Antisemitismus“, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1997, S. 180.

[18] ebenda.

[19] s. Pulzer, Peter G. J.: „Die Entstehung des politischen Antisemitismus in Deutschland und Österreich“, Verlag vandenhoeck & Rupprecht, Göttingen 2004, S. 220.

[20] s. Miller, Susanne/Pothoff, Heinrich: „Kleine Geschichte der SPD“, Verlag J.H.W. Dietz, Bonn 2002, S.22.

[21] s.Anm. 20),S.24.

[22] ebenda, S. 30.

[23] s. Miller, Susanne/Pothoff, Heinrich: „Kleine Geschichte der SPD“, Verlag J.H.W. Dietz, Bonn 2002, S. 29.

[24] ebenda, S. 38.

[25] s. Walter, Franz: „Die SPD - Vom Proletariat zur Neuen Mitte“, Alexander Fest Verlag, Berlin 2002, S.14.

[26] vgl. ebenda.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Sozialdemokratie und Antisemitismus während des Kaiserreichs. Unterschätzten die Sozialdemokraten den Antisemitismus?
Hochschule
Universität Leipzig  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Geschichte der Arbeiterewegung
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V344680
ISBN (eBook)
9783668344150
ISBN (Buch)
9783668344167
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kaiserreich, Antisemitismus, Sozialdemokratie, Entwicklung, Wechselwirkungen, Unterschätzung
Arbeit zitieren
Sara Bogner (Autor), 2016, Sozialdemokratie und Antisemitismus während des Kaiserreichs. Unterschätzten die Sozialdemokraten den Antisemitismus?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344680

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