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Migration in die USA. Ist der amerikanische Traum ausgeträumt?

Titre: Migration in die USA. Ist der amerikanische Traum ausgeträumt?

Thèse Scolaire , 2016 , 19 Pages , Note: 12 Notenpunkte

Autor:in: Tim Thölken (Auteur)

Philologie Américaine - Culture et Études de pays
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Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das viertgrößte und mächtigste Land der Erde, in dem jeder einzelne der 50 Bundesstaaten ein Staat für sich ist. Der erste illegale Einwanderer der USA war Christoph Kolumbus im Jahre 1492. Es folgten viele weitere, sodass die USA auch als "nation of immigrants" bezeichnet wird. Unzählige Menschen verlassen ihre Heimat und möchten ihren Lebensmittelpunkt in die USA verlegen und einen Neubeginn anstreben.

Etwas Besonders und auch Verheißungsvolles verbirgt sich hinter den Worten des "American Dreams". Amerika präsentiert sich als ein unsterblicher Mythos und hat bis heute eine große Anziehungskraft auf Abenteurer, Aussteiger oder Personen, die aufgrund politischer oder ökonomischer Probleme ihrer Heimat entfliehen. Die Einwanderungsgesetze der USA sind sehr prägnant und erschweren den Zutritt zum "Land der unbegrenzten Möglichkeiten". 54 Prozent der Migranten stammen aus Mexiko, allerdings leben ungefähr 22 Prozent von ihnen illegal in den USA. Sie alle hoffen, in den USA den amerikanischen Traum – vom Tellerwäscher zum Millionär – verwirklichen zu können. Doch ist das das wirklich immer realisierbar oder bleibt dieser Traum ein Traum? Nach Darstellung der politischen Entwicklung der Migration sowie der Gründe für die Migration in den Bestimmungsort USA soll der amerikanische Traum und die Vorstellung "Vom Tellerwäscher zum Millionär" verdeutlicht werden.

Vor dem Hintergrund, dass ein Großteil der illegal eingereisten Migranten aus Mexiko stammt und sich hier die Problematik der Migration am deutlichsten wiedergespiegelt, wird die illegale Einwanderung einschließlich der Zustände in Mexiko sowie die Gefahren und Erlebnisse der mexikanischen Migranten skizzenhaft thematisiert. Die Lebensgeschichte eines mexikanischen Einwanderers soll die Darlegung komplettieren. Nach Abwägen aller Kriterien wird konstatiert, ob der amerikanische Traum ausgeträumt ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Migration in die USA

2.1 Die politische Entwicklung der Migration in die USA seit 1920

2.2 Gründe für die Migration in den Bestimmungsort USA

3. "The American Dream"

3.1 Die Bedeutung des amerikanischen Traums für die Migranten

3.2 Die Vorstellung vom Tellerwäscher zum Millionär

4. íViva Tejas!- Problematik illegaler Einwanderung aus Mexiko

4.1 Zustände in Mexiko

4.2 Die illegale Einwanderung aus Mexiko

4.3 Gefahren, Schicksale und Erlebnisse der Migranten

4.3.1 Lebensgeschichte eines mexikanischen Migranten

5. Ist der amerikanische Traum ausgeträumt?

6. Schlussbemerkung

7. Anlagen

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ambivalenz des amerikanischen Traums im Kontext der aktuellen Migrationsbewegungen, insbesondere mit Blick auf die illegale Einwanderung aus Mexiko in die USA. Dabei wird analysiert, inwieweit die Vision des sozialen Aufstiegs („Vom Tellerwäscher zum Millionär“) unter verschärften gesetzlichen Rahmenbedingungen und sozioökonomischen Hürden für Migranten realisierbar bleibt.

  • Historische Entwicklung der US-Einwanderungspolitik seit 1920
  • Sozioökonomische Faktoren und Pull-Faktoren für die Migration in die USA
  • Definition und Wandel des „American Dream“
  • Analyse der Lebensbedingungen und Kriminalitätsproblematik in Mexiko
  • Risiken und Schicksale bei der illegalen Grenzüberquerung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Bedeutung des amerikanischen Traums für die Migranten

Über die Menschenschaaren, die in dem an der mexikanischen Grenze liegenden kleinen Städtchen Tecún Umán aufeinandertreffen, berichtet ein Journalist: "Sie kommen von Süden, sie wollen nach Norden, ihr Traum heißt auf Englisch 'The American Dream' und auf Spanisch 'El Sueño Americano'." Amerika gilt als Wahrzeichen für Freiheit und Unabhängigkeit und viele Migranten erhoffen, ihren Traum dort zu realisieren. Die Grundlage des "American Dreams" war die Unabhängigkeitserklärung, welche besagt, dass alle Menschen gleich sind. Jedermann hat das Recht auf Freiheit und Gleichheit und es gilt Volkssouveränität, denn die Staatsgewalt geht vom Volk aus. Eine Befragung einer US-Amerikanerin zur persönlichen Bedeutung des amerikanischen Traums ergab, dass man ihrer Ansicht nach durch Bildung und harte Arbeit alles erreichen könne, was man sich wünscht. Außerdem seien keine Limits gesetzt, weder gesellschaftlich noch ökonomisch (s. Anlage 1). Des Weiteren verdeutlicht die Reporterin Carolin Emcke, dass der Mythos "Jeder, der hart genug arbeitet, könnte aufsteigen" existiere und den Migranten viel Hoffnung gäbe. Geschlecht, Herkunft, Religion und Hautfarbe mache dabei nach ihrer Aussage keinen Unterschied. Auch seien die Chancen auf Glück in den USA nach ihrer Ansicht für alle Menschen gleich. Das eigene Haus steht bei vielen Amerikanern weit oben als Ziel, denn sie möchten ihren Kindern etwas vererben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Einwanderungssituation der USA ein und formuliert die zentrale Fragestellung, ob der amerikanische Traum für Migranten, insbesondere aus Mexiko, heute noch realisierbar ist.

2. Die Migration in die USA: Dieses Kapitel erläutert die politische Entwicklung der Einwanderungsgesetze seit 1920 und analysiert die wesentlichen Motive, die Menschen zur Migration in die USA bewegen.

3. "The American Dream": Hier wird der theoretische Mythos des amerikanischen Traums beleuchtet sowie die Bedeutung des sozialen Aufstiegs anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht.

4. íViva Tejas!- Problematik illegaler Einwanderung aus Mexiko: Dieses Kapitel untersucht die prekären Zustände in Mexiko, die Risiken der illegalen Grenzüberquerung und verknüpft diese mit einer konkreten Lebensgeschichte eines Migranten.

5. Ist der amerikanische Traum ausgeträumt?: Eine kritische Synthese, die die Erfolgsaussichten gegen die realen Barrieren, wie Grenzkontrollen und soziale Ausgrenzung, abwägt.

6. Schlussbemerkung: Abschließende Betrachtung, die festhält, dass das Erleben des amerikanischen Traums von individuellen Umständen abhängt und trotz Repressionen für manche weiterhin möglich ist.

7. Anlagen: Enthält als Zusatzmaterial die Dokumentation einer Befragung zur persönlichen Wahrnehmung des amerikanischen Traums.

8. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Internetverweise.

Schlüsselwörter

Amerikanischer Traum, Migration, USA, Mexiko, illegale Einwanderung, Einwanderungspolitik, Soziale Mobilität, Tellerwäscher zum Millionär, Grenzüberquerung, Armut, Menschenrechte, Integration, Arbeitsmigration, Lebensgeschichte, Sozioökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ambivalenz des "American Dream" und untersucht, wie illegale Migranten aus Mexiko heute versuchen, diesen Traum unter schwierigen Bedingungen zu verwirklichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die US-Einwanderungsgeschichte, der Mythos des sozialen Aufstiegs, die politischen und wirtschaftlichen Zustände in Mexiko sowie die Gefahren und Schicksale illegaler Migranten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu erörtern, ob der amerikanische Traum angesichts verschärfter Gesetze und sozialer Herausforderungen für Migranten noch eine erreichbare Realität oder eher eine unerreichbare Illusion darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, ergänzt durch eine qualitative Befragung zur subjektiven Bedeutung des amerikanischen Traums.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historische Entwicklung der Einwanderungsgesetze, die Push-Faktoren aus Mexiko, die Risiken der Flucht und individuelle Schicksale, wie das von Don Tereso Ortiz, detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind American Dream, Migration, Mexiko, illegale Einwanderung, soziale Mobilität und Grenzkontrollen.

Welche Rolle spielt Mexiko in der Untersuchung?

Mexiko dient als primäres Fallbeispiel, da es durch hohe Armutsraten, Kriminalität und die geografische Nähe zur USA die Problematik illegaler Einwanderung besonders deutlich widerspiegelt.

Wie bewertet der Autor die Realisierbarkeit des amerikanischen Traums?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Erreichbarkeit des Traums nicht pauschal bejaht oder verneint werden kann, da sie stark von individuellen Umständen, Ehrgeiz und Glück abhängt.

Welchen Einfluss haben die US-Gesetze auf die Migranten?

Gesetze wie der "Immigration Reform and Control Act" oder der "Patriot Act" haben die Bedingungen für Einwanderer durch Sanktionen, verschärfte Kontrollen und Abschiebungsmöglichkeiten deutlich erschwert.

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Résumé des informations

Titre
Migration in die USA. Ist der amerikanische Traum ausgeträumt?
Note
12 Notenpunkte
Auteur
Tim Thölken (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
19
N° de catalogue
V344960
ISBN (ebook)
9783668346185
ISBN (Livre)
9783668346192
Langue
allemand
mots-clé
American Dream Mexiko Immigration Reise Migranten Politik
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Citation du texte
Tim Thölken (Auteur), 2016, Migration in die USA. Ist der amerikanische Traum ausgeträumt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344960
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Extrait de  19  pages
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