Die Erfindung der Schrift. Fortschritt oder Rückschritt für die Menschheit?


Essay, 2015

6 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Glossareintrag Schrift als Fortschritt oder Rückschritt

Die Verwendung von Schrift ermöglicht es Texte einfach zu reproduzieren und zu archivieren. Die „Frage […] nach der Angemessenheit und Unangemessenheit der Schrift, wo ihr Gebrauch schön und wo er unschicklich ist, […][1] hat sich bereits Platon im antiken Griechenland gestellt. Die Erfindung der Schrift macht Aufzeichnungen und das Konservieren des Wissens gewissermaßen möglich. Es stellt sich die Frage inwiefern die Schrift zur Erinnerung verhilft oder ob sie diese sogar verhindert. Platon beruft sich in dieser Sache auf eine Erzählung, über die Erfindung der Schrift, in der es heißt: „Nicht also für das Gedächtnis sondern für das Erinnern erfandest du ein Mittel. Von der Weisheit aber verleihst du deinen Schülern den Schein, nicht die Wahrheit.“[2] In Zeiten der mündlichen Überlieferung hat das kollektive Gedächtnis allein durch die mündliche Weitergabe fortgelebt. Eine solche Art der Wissensübertragung ist fehleranfällig, jedoch schult sie das Gedächtnis auf eine Weise, die durch schriftliche Überlieferung nicht gewährleistet wird. Die Gefahr besteht also darin, dass eigene Denken weniger in den Vordergrund zu stellen, da das geschriebene jederzeit nachgelesen werden kann. In der heutigen Zeit wird dem Geschriebenen ein gewisser Wahrheitsanspruch zugestanden. Nicht umsonst werden Gesetze etc. festgeschrieben, um deren Anwendung zu gewährleisten. Das Entstehen der Sprache ergibt sich aus der Evolution des Menschen. Das Auftreten sozialer Gemeinschaften, bedingt das erscheinen einer menschlichen Fähigkeit. „Die Fähigkeit, das Denken in materiellen Symbolen zu fixieren.“[3] Diese anfänglichen Symbole, in Form von Höhlenmalereien, haben nicht ausschließlich der Fixierung gedient, sondern hatten vermutlich ästhetische und künstlerische, sowie spirituelle Hintergründe. Ob gewollt oder nicht, erfüllen diese Malereien einen archivierenden Zweck und erhalten kulturelle Vorgänge gewissermaßen. Jedoch haben sich aus bildhaften Darstellungen differenzierte Abbildungen der Sprache entwickelt. Hierfür sind motorische Gegebenheiten von Nöten, die nach Leroi-Gourhan den Menschen vorbehalten sind.[4] Des Weiteren sind selbst primitive Darstellungen nach Leroi-Gourhan untrennbar mit der Sprache verbunden und stellen somit eine sehr einfache Form von Schrift dar.[5] Menschen beginnen ihre Realität in Schrift und Sprache zu übertragen und letztlich abzubilden. Dadurch wird eine Entmaterialisierung ihrer Wirklichkeit möglich. Es werden somit verschiedene Wahrnehmungsmöglichkeiten geschaffen: Visuelle, auditive und taktile. Nach Leroi-Gourhan besteht „Die Leistung der Schrift […] eben darin, den graphischen Ausdruck durch die Verwendung der linearen Anordnung vollständig dem phonetischen Ausdruck unterzuordnen;“[6] Eine Entwicklung, die zu einem enormen Fortschritt geführt hat und somit als Grundstein für die heutige Schrift angesehen werden kann. Als Kontrast hierzu kann beispielsweise das Chinesische angesehen werden. Die chinesischen Schriftzeichen bilden keine Laute ab, sondern beschreiben ganze Gegenstände und Tatbestände. Sie sind somit als Symbole anzusehen. Kennzeichnend für die phonemischen Sprachen hingegen ist die Linearität der graphemischen Symbole.[7] Die vielfältige Einsetzbarkeit der Schrift, erschwert die Untersuchung ihres ursprünglichen Gebrauchs maßgeblich. Von einfacher Zählung, über mythologische Erzählungen bis hin zu abstrakter Kunst, die Nutzungsmöglichkeiten der Schrift gehen weit über Kommunikation hinaus. Eine Verknüpfung mit der Sprache und der Entwicklung von sozialen Gemeinschaften kann jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Darüber hinaus erfüllt die Schrift eine archivierende und fixierende Funktion. Sie ermöglicht es, Informationen jeglicher Art festzuhalten und auf kurzen und langen Wegen zu verbreiten. So kann geschriebenes, Generationen überdauern und selbst zu einem kollektiven Gedächtnis beitragen. Trotz ihrer Vielseitigkeit hat unsere Schrift, die vornehmlich aus Phonemen besteht Grenzen. So kann eine einfache Darstellung nach Leroi-Guorhan „eine Dehnbarkeit“ besitzen, „die die Schrift nicht kennt; und umfaßt alle Möglichkeiten der mündlichen Vergegenständlichung[…]“.[8] Durch das einfache Transkribieren der Laute in Buchstaben geht eine Vielfalt an Möglichkeiten der Interpretation verloren und somit werden auch Kreativität und Eigenleistung eingeschränkt. Einen weiteren Schritt in diese Richtung stellt die sprachliche Ökonomie, also das Streben nach Vereinfachung dar. Jedoch ist ohne eine derartig vereinfachende Sprache eine technische und soziale Evolution, wie die des Menschen kaum möglich. Ob dies nun einen Fortschritt oder einen Rückschritt darstellt bleibt diskutabel.[9] Nach Leroi-Gourhan bedeutet dies „auch eine Verarmung an Mitteln zum Ausdruck irrationaler Momente.“[10] Und der „Verlust eines mehrdimensionalen symbolischen Denkens“.[11] Trotzdem gesteht er der alphabetischen Schrift einen durchaus vorhandenen „persönlichen Symbolismus“[12] zu. Die Laute, welche beim Lesen unweigerlich transkribiert werden bleiben so gesehen individuell. Auch die dabei ausgelösten Imaginationen unterliegen dem jeweiligen Subjekt und können nicht verallgemeinert werden. Das Alphabet „zerstört damit aber nicht alle Möglichkeiten einer Neuschöpfung.“[13] Des Weiteren stellt sich die Frage inwiefern die gedruckte Schrift von anderen Medien der heutigen Zeit verdrängt werden könnte. Die Entwicklung dieser Medien schreitet wesentlich schneller voran als einst die der Schrift und einige sind bereits nach kurzer Zeit unentbehrlich geworden.[14] Filme beispielsweise reduzieren „Die Bandbreite individueller Interpretationen“ in besonderem Maße und fordern regelrecht ein passives Erleben, des Subjekts. Obwohl die Sprache für die soziale und technische Entwicklung des Menschen einen deutlichen Fortschritt darstellt, schränkt die Reduktion auf Phoneme die individuellen Imaginationen ein. Inwiefern die Sprache eine Fort- bzw. Rückschritt darstellt kann nicht vollständig geklärt werden.

Glossareintrag: Das kulturelle Gedächtnis

Vor der Entwicklung der Schrift sind Erzählungen ausschließlich mündlich überliefert worden. Diese Art der Überlieferung ist zwar sehr Fehler anfällig, bietet jedoch auch Vorteile gegenüber der schriftlichen Überlieferung. Aus der Fülle dieser Überlieferten Erfahrungen ergibt sich ein sogenanntes kollektives Gedächtnis. Um ein soziales komplexes System unterhalten zu können ist die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen unabdingbar. Sie gewährleistet Zusammenhalt und das Funktionieren einer Gesellschaft. Diese Weitergabe ist jedoch „frei von jeder systematischen Organisation“[15] und dadurch einer Gefahr der fehlerhaften Verwendung ausgesetzt. Innerhalb verschiedenster Kulturen haben sich infolgedessen Riten herausgebildet, welche aufgrund der immer identischen Wiederholungen weniger anfällig für Abwandlungen und daraus resultierende Fehler sind. Daher ist auf die richtige Ausführung der Rituale großer Wert gelegt worden. Diese „rituelle Kohärenz“ ist mit dem Auftreten der Schrift durch „textuelle Kohärenz“ ersetzt worden.[16] Letztere ist allerdings ebenfalls Fehler anfällig, da sie unterschiedlich ausgelegt und ausgedeutet werden kann. Die Beständigkeit, welche heutzutage den Texten nachgesagt wird, hat in ähnlicher Weise für die Riten gegolten. Dennoch ist die mündliche Überlieferung einer weitaus größeren Abwandlung und Veränderung unterworfen. Sie „[…] ist das Ergebnis einer kulturellen Konstruktion und Repräsentation; sie wird immer von spezifischen Motiven, Erwartungen, Hoffnungen, Zielen geleitet und von den Bezugsrahmen einer Gegenwart geformt.“[17] Dadurch stellt jegliche soziale Rekonstruktion der Vergangenheit eine „gruppenbezogene Kontinuitätsfiktion“ dar.[18] So gesehen kann die Vergangenheitsrekonstruktion immer als eine Art der Fiktion angesehen werden, die bestimmten Bedingungen unterliegt. In Bezugnahme auf die mündliche Überlieferung wird dieser Umstand besonders deutlich. Die mündlichen Erzählungen stellen gewissermaßen eine fiktive Vergangenheit her, welche nie wirklich als solche existiert haben kann. In welchem Ausmaß dies geschieht hängt von der Art der Reproduktion ab. Repetition und Interpretation sind hierbei von großer Bedeutung. Für das kulturelle Gedächtnis ist die Weitergabe von Informationen essentiell, da es nicht auf biologischem Wege weitergegeben werden kann. Hierfür bedarf es einer kulturellen Memotechnik, die es aufrechterhält und letztendlich eine Gruppenidentität gewährleistet.[19] Im Gegensatz zu einem individuellen Gedächtnis, verfügt das Gruppengedächtnis nicht über eine neurale Basis, was in Form der Kultur kompensiert wird. Die Kultur nimmt hierbei „Symbolische Formen“ wie z.B. Geschichten, Mythen, heiligen Texten, Liedern usw. an.[20] Mit der ständigen Wiederholung von Riten entsteht eine Zirkulation des „Identitätssichernden Wissens“[21] Die Riten müssen, damit dies gelingt möglichst ohne großartige Abwandlungen durchgeführt werden. Es entsteht ein gewisser Wiederholungszwang, welcher mit dem Auftreten schriftlicher Dokumente nicht mehr besteht. Zwar existieren Riten nach wie vor, jedoch sind Abwandlungen eher möglich als zuvor.[22] Trotz alledem ist ein Ritus mehr als nur die Wiederholung immer identischer Handlungsabläufe. Nach Assmann wird im Ritus selbst ein Sinn vergegenwärtigt.[23] Es wird beispielsweise an ein bestimmtes Ereignis mittels eines Ritus erinnert. Hierdurch wird gleichzeitig eine gewisse Ordnung erschaffen. Ein Beispiel hierfür ist das christliche Abendmahl, welches sich symbolisch für den Tod am Kreuz stehend wiederholt. Dieser befindet sich in unserer relativen Vergangenheit. Davon abzugrenzen sind z.B. Riten aus dem antiken Ägypten, welche Assmann zu „der absoluten Vergangenheit des Göttermythos“ zählt.[24] Die beiden Formen des Ritus weisen jedoch eine enorme Ähnlichkeit auf. Ohne den jeweiligen Sinn kann nicht von Riten, sondern lediglich von „ritualisierten Routinen“ gesprochen werden.[25] Die Riten verlieren durch zunehmende Verwendung von Texten Ihre Bedeutung, es stellt sich jedoch die Frage, ob diese nicht sogar eine sicherere Fixierung des kulturellen Gedächtnisses dargestellt haben. Denn „Sinn bleibt nur durch Zirkulation lebendig.“ Und „Die Riten sind eine Form der Zirkulation“[26] Den Texten kann eine solche Zirkulation nicht ohne weiteres nachgesagt werden. Sie verschließen einen Sinn eher in sich, als das sie diesen am Leben erhalten. Um einen altertümlichen Text interpretieren zu können bedarf es eines spezifischen Wissens. Gerät der Sinn eines Ritus in Vergessenheit, wird für selbigen ein anderer Sinn erdacht. Nach Assmann sind Texte „eine riskantere Form der Sinn-Wiedergabe, weil sie zugleich die Möglichkeit bereitstellen, den Sinn aus der Zirkulation und Kommunikation auszulagern, was mit den Riten nicht gegeben ist.“[27] So lässt sich auch erklären, weshalb die Schrift sich aus Alltagssituationen und nicht in Bezug auf das kulturelle Gedächtnis entwickeln haben soll. Ein weiterer Grund dafür stellt die Komplexität der kulturellen Kommunikation dar, welche in Riten einfacher zu erfassen ist. Dennoch haben sich kulturelle Ströme in die Literatur verlagert und einen „Traditionsstrom“ entstehen lassen.[28] Durch entstehen, verschwinden und das ständige Abwandeln von Texten entsteht ein Fluss, der durchaus mit der Zirkulation der Riten vergleichbar ist. Innerhalb dieses Flusses prägen sich ebenfalls Strukturen heraus, die unter anderem die Relevanz der Texte für eine Gesellschaft bestimmen können.

[...]


[1] Platon: Phaidros oder Vom Schönen, übertragen und eigeleitet von Kurt Hildebrandt, Stuttgart 2002, S. 85

[2] Platon: Phaidros oder Vom Schönen, Stuttgart 2002, S. 86f

[3] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 237

[4] Vgl. Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S.238

[5] Vgl. Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 242f

[6] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 246

[7] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S.249f

[8] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 253

[9] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 261

[10] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 264

[11] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 264

[12] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 265

[13] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 265

[14] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 266

[15] Andre´Leroi-Gourhan: Hand und Wort. Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst, Frankfurt am Main 1995, S. 324

[16] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 87f

[17] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 88

[18] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 88

[19] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 89

[20] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 89

[21] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 89

[22] Vgl. Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in früheren Hochkulturen, München 2007, S. 89

[23] Vgl. Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 90

[24] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 90

[25] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 90

[26] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 91

[27] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 91

[28] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 2007, S. 92

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Die Erfindung der Schrift. Fortschritt oder Rückschritt für die Menschheit?
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Veranstaltung
Textkulturen-Kultur Texte
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
6
Katalognummer
V345031
ISBN (eBook)
9783668346901
ISBN (Buch)
9783668346918
Dateigröße
481 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprache, Kommunikation, Kultur
Arbeit zitieren
Miriam Schmidt (Autor), 2015, Die Erfindung der Schrift. Fortschritt oder Rückschritt für die Menschheit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345031

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Erfindung der Schrift. Fortschritt oder Rückschritt für die Menschheit?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden