Die Heilung am Sabbat. Exegese von Mk 3,1-6


Hausarbeit, 2016
58 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Vorüberlegungen und Textsicherung
1.1 Persönlicher Zugang zum Text
1.2 Wirkungsgeschichtliche Reflexion
1.3 Abgrenzung der Perikope
1.4 Textsicherung: Vergleich deutscher Übersetzungen

2. Sprachlich-sachliche Analyse
2.1 Sozialgeschichtliche und historische Fragen und Realienkunde
2.2 Textlinguistische Fragestellungen

3. Die Aussageabsicht des Autors
3.1 Formkritik
3.2 Textpragmatik

4. Kontextuelle Analyse
4.1 Traditionsgeschichte
4.2 Religionsgeschichtlicher Vergleich
4.3 Synoptischer Vergleich

5. Der Text als Teil eines theologischen Gesamtkonzepts
5.1 Kompositionskritik
5.2 Redaktionskritik

6. Ergebnissicherung und Fazit
6.1 Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Vorüberlegungen und Textsicherung

1.1 Persönlicher Zugang zum Text

Die vorliegende Exegese verfasse ich im Rahmen des Proseminars Grundwissen Neues Testament aus dem Wintersemester 2014/15 an der Bergischen Universität Wuppertal. Als Grundlage meiner Untersuchungen dient der Leitfaden Exegese.[1] Die Wahl meiner Bibelstelle fiel auf die Heilung am Sabbat in Mk 3,1-6. Als Textgrundlage nehme ich Übersetzung von M. Luther in der revidierten Fassung von 1984 aus der Thompson Studienbibel.

Die Heilung am Sabbat in Markus 3,1-6

1 Und er ging abermals in die Synagoge. Und es war dort ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. 2 Und sie lauerten darauf, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, damit sie ihn verklagen könnten. 3 Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Tritt hervor! 4 Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen still. 5 Und er sah sie ringsum an mit Zorn und war betrübt über ihr verstocktes Herz und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und seine Hand wurde gesund. 6 Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald Rat über ihn mit den Anhängern des Herodes, wie sie ihn umbrächten.

Diese Bibelstelle ist mir bereits seit meiner Kindheit aus dem Kindergottesdienst und meinem eigenen Bibelstudium bekannt. Ausschlaggebend für meine Entscheidung, diesen Text exegetisch zu betrachten, ist jedoch mein gesteigertes Interesse für die genannten Gegebenheiten und Umstände. Aufgrund meiner Erfahrungen und Erlebnisse aus meiner Zeit in Israel ist mir bewusst, wie wichtig den Juden in Jerusalem auch heute noch die Heiligung des Sabbats und die Einhaltung der Sabbatruhe sind. Dieser Umstand fasziniert mich so sehr, dass ich umso mehr interessiert daran bin, diese Textstelle zu erforschen.

Die Bibel stellt für mich eine Ansammlung von Glaubenszeugnissen, die über viele Jahre von verschiedenen, von Gott gewählten Menschen, gesammelt und zusammengestellt wurde, dar. Sie soll den Menschen die Allmacht Gottes und die frohe Botschaft aufzeigen und verständlich in jeweils neuen Kontexten darlegen. Zudem beinhaltet sie lebensweisende und moralische Regeln für alltägliche und religiöse Lebenssituationen. Grundsätzlich halte ich die Inhalte der Bibel für historisch und wahr. Sie ist die Grundlage meines und des Glaubens aller Christen. Wenngleich dieser individuell verstanden und gelebt wird, ist die Bibel das Fundament des Glaubens und vereint alle Gläubigen.

Mir fällt auf, dass der Schwerpunkt in dieser Perikope nicht auf der Heilung an sich liegt, denn diese passiert sehr schnell und ohne viel Hinzutun von zum Beispiel Erde und Spucke, wie es in Joh 9,1-41 der Fall ist. Vielmehr geht es darum, dem Publikum die Bedeutung dieser Heilung an diesem besonderen Tag klarzumachen. Jesus war bewusst, welche Reaktionen diese Tat auslösen würde und setzte sie dennoch an diesem Tag ein und wartete nicht bis zu einem anderen. Er heilte, obwohl er wusste, dass die Pharisäer nur darauf warteten, an ihm einen Anklagepunkt zu finden. Auf die Pharisäer hatte Jesus jedoch keine beeindruckende Wirkung, denn sie verbündeten sich mit dem Feind und berieten sich mit den Anhängern des Herodes, wie sie ihn umbringen könnten.

Jesus machte allen Zuschauern deutlich, dass die Heilung eines Menschen über den Geboten des Sabbats steht oder vielmehr die Heilung mit in den Geboten enthalten ist, Gutes zu tun. Die Erkenntnis, die ich aus dieser Perikope vorerst entnehme ist, dass Jesus das Gebot der Nächstenliebe über alle anderen Gesetze und Ruheverordnungen setzt. Allerdings stelle ich mir weiterhin folgende Fragen: Welche Absicht hatte Jesus, die Heilung genau an diesem Tag durchzuführen? Konnte er nicht einen Tag damit warten, zumal die Person, an dem das Heilungswunder vollzogen wurde, nicht in Lebensgefahr war? Oder stellte die Krankheit doch eine Lebensgefahr dar? Ist und war das Heilen am Sabbat nach den jüdischen Geboten tatsächlich verboten? In welchem Verhältnis stand Jesus zu den Pharisäern? Warum lauerten sie bereits in der Synagoge darauf, dass Jesus einen Fehler begehen würde? Wie kamen die Pharisäer dazu, sich mit ihren Feinden, den Anhängern des Herodes, zu verbünden? Warum waren die Pharisäer derart bösartig zu Jesus und konnten sich nicht über die Heilung freuen? Hatte der Wunsch, Jesus umzubringen, etwas mit dem Ort der Heilung zu tun? Wäre er, hätte er es in privaten Räumlichkeiten getan, vielleicht verschont geblieben? Wie sah die medizinische Versorgung in Palästina zurzeit Jesu aus? Im weiteren Verlauf dieser Arbeit gehe ich der Beantwortung dieser Fragen nach.

1.2 Wirkungsgeschichtliche Reflexion

Im Folgenden widme ich mich der Wirkungsgeschichte dieser Perikope und beziehe mich dabei auf die Ausführungen im Evangelisch-Katholischen Kommentar.[2]

U. Luz eröffnet die Möglichkeit, den Text auf christologischer und heilsgeschichtlicher Ebene zu deuten. Jesus hat demnach gezielt Personen ausgewählt, die wegen des Sabbats oder anderer religiöser Gesetze, keine Heilung erfahren konnten. Aus christologischer Sicht ist die Barmherzigkeit Jesu dem Sabbatgebot überzuordnen. Aus heilsgeschichtlicher Perspektive provoziert Jesus aus Liebe zu den Menschen. Folglich hätte die Heilung auch durchaus auf einen anderen Tag verschoben werden oder in einer privateren Unterkunft stattfinden können. Eben dies wollte Jesus jedoch offenkundig nicht. Er wollte mit seiner Handlung an der Geschichte Israels mit seiner altmodischen religiösen Identität Anstoß nehmen und provozieren, welche den Sabbat seit dem Exil als identitätsstiftend ansieht. Meine Fragen, ob die Heilung an einem anderen Tag oder an einem anderen Ort hätte stattfinden können, sind somit beantwortet. Die Pharisäer nahmen die Liebe, welche Jesus verbreiten wollte, nicht an, sondern widersetzten sich dieser. Das führte nach Jesu Tod zur Trennung der Gemeinde Jesu und Israels, welches von Pharisäern angeführt wurde. Die Identität der Gemeinde Jesu begründet sich demzufolge auf seiner Provokation mit der Herausforderung, Jesus in seiner Barmherzigkeit ähnlich zu werden. Wirkungsgeschichtlich relevant ist außerdem ein Beispiel von Hieronymus aus dem Hebräerevangelium, nach dem der kranke Mensch ein Maurer war, der Jesus um Heilung bat, da er sonst seiner Arbeit nicht mehr hätte nachgehen können, sondern um seinen Lebensunterhalt hätte betteln müssen. Diese Information, welche unter Exegeten als späte legendäre Ausschmückung gilt, die den Menschen zu einer fühlenden Persönlichkeit macht, sollte für die Judenchristen als Rechtfertigung der Sabbatübertretung dienen. Mit Hilfe der deutlicheren Beschreibung der ,verdorrten Hand‘ sollte die Liebe konkretisiert werden.[3]

Ein anderes Beispiel mit einer moderneren Auffassung von E. Drewermann umfasst die tiefenpsychologische Deutung der ,verdorrten Hand’, welche auf die seelischen und körperlichen Laster der Menschen der heutigen Zeit hindeutet. Sie soll Gläubige dazu anregen, ihren Glauben und die Religion zu überdenken, sich nicht ausschließlich darauf zu verlassen, sondern hingegen selbst wieder tätig zu werden. Damit wird die ,verdorrte Hand’ im eigenen Erfahrungsbereich erfahrbar gemacht. Vor allem im Mittelalter war die heilsgeschichtliche Deutung weit verbreitet, als man davon ausging, dass die kranke Hand den Sündenfall symbolisiert. Von diesem Sündenfall kann in der Synagoge keine Heilung stattfinden, sondern erst durch Jesus Christus am Kreuz. U. Luz kommt zu dem Schluss, dass die ausgestreckte Hand Jesu Christi am Kreuz die „Kirche in ihren eigenen religiösen Gesetzen […] provokativ an die Liebe zu erinnert“.[4]

Schlussfolgernd aus diesen Beispielen und Auslegungen wird deutlich, dass Jesus sich bewusst Menschen am Rande der Gesellschaft zuwandte, darunter vor allem Armen und Kranken. Außerdem nahm er sich dem, aus mittelalterlicher Sicht wegen seiner ,verdorrten Hand’ zum Sünder erklärten Menschen, an. Folglich befasste sich Jesus bevorzugt auch mit Sündern. Nach E. Drewermann tat er sich besonders schwer, den strikten Gesetzesregelungen am Sabbat Folge zu leisten, da Jesus ins besondere die Sünder am Herzen lagen. Er wollte den Menschen, die im Elend lebten, neue Hoffnung schenken und sie nicht länger ihrem Leiden überlassen.[5] Ich stimme mit den Autoren da hingehend überein, dass Jesus keinem Menschen Schaden zufügen wollte, sondern gutes Tun und retten wollte, wobei er in Kauf nahm, selbst zu Schaden zu kommen. Das Hauptaugenmerk meiner weiteren Arbeit liegt demnach auf dem tieferen Sinn der Heilung und weniger auf der Heilung an sich.

1.3 Abgrenzung der Perikope

Der Textabschnitt in Mk 3,1-6 ist von den vorherigen und nachfolgenden Versen abzugrenzen. Das folgende Kapitel befasst sich demzufolge mit der Abgrenzung der Perikope.

Durch einen Ortswechsel in V. 1 grenzt sich der Text zum vorherigen ab, in dem es heißt: ,Und er ging abermals in die Synagoge‘. Auf Grund dieses Verses ist davon auszugehen, dass sich Jesus bereits vorher in der Synagoge aufgehalten hatte. Das Adverb ,dort‘ in V. 2 dieser Perikope deutet ebenfalls auf einen Wechsel des Ortes zu Beginn des Abschnittes hin. Das Fortbewegungsverb ,ging‘ in V. 1 deutet erneut auf einen Wechsel des Handlungsortes. Das heißt, Jesus bewegte sich von einem Ort zu einem anderen. In diesem Fall ging er in die Synagoge. Im Abschnitt vor dieser Perikope treten die Pharisäer bereits auf. Ein Personenwechsel findet in dem Sinn also nicht statt. Jedoch kommt der Mann mit der ,verdorrten Hand’ hinzu. Thematisch geht es in dieser Perikope, wie in den Perikopen zuvor, um Streitfragen bezüglich des Sabbats. Aus diesem Grunde ist es durchaus von Belang, auch den vorherigen Abschnitt nicht außer Acht zu lassen und gegebenenfalls im späteren Verlauf der Analyse zu betrachten. Im letzten Vers dieser Perikope beenden augenscheinlich die Pharisäer die Situation (,Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald Rat über ihn mit den Anhängern des Herodes, wie sie ihn umbrächten‘). Doch bleibt in dieser Perikope eine Reaktion Jesu aus. Erst Mk 3,7 zieht sich Jesus mit seinen Jüngern zurück an den See Genezareth. Hieraus geht hervor, dass ein neuer Textabschnitt beginnt, der wiederum durch einen Ortswechsel gekennzeichnet ist. Thematisch bildet diese Perikope den Schluss einer Reihe von insgesamt fünf aufeinanderfolgenden Streitgesprächen. Im Anschluss daran eröffnen sich neue thematische Schwerpunkte.[6]

Somit ist festzustellen, dass es sich hierbei um eine eigenständige Perikope handelt, die sich vor allem durch Ortswechsel von den umliegenden Perikopen und dem Themenwechsel von der nachfolgenden Perikope unterscheidet.

1.4 Textsicherung: Vergleich deutscher Übersetzungen

Das folgende Kapitel befasst sich mit dem Vergleich mehrerer deutscher Bibelübersetzungen zu Mk 3,1-6 auf sprachlicher Ebene. Der vorliegende Vergleich der deutschen Bibelübersetzungen basiert auf der Lutherbibel, der Zürcher Bibel und der Elberfelder Bibel. Die folgende Tabelle dient einem ersten Überblick der relevantesten Übersetzungsdifferenzen. Ziel ist es, den Interpretationsspielraum der Übersetzungen und damit einhergehende unterschiedliche theologische Auffassungen zu untersuchen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In allen drei Überschriften, die allerdings erst später eingefügt wurden, lassen sich sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten feststellen. So nennt die Elberfelder Bibel keine Überschrift, die Lutherbibel nennt die Heilung am Sabbat und die Zürcher Bibel nennt sogar den Gegenstand oder besser das Körperteil, welches geheilt wird und von wem. Das Augenmerk liegt in beiden Übersetzungen also auf der Heilung und hat weniger die Überschreitung des Sabbatgebots zum Thema. In allen Texten betritt Jesus die Synagoge und trifft auf einen Menschen mit einer kranken Hand. In der Lutherbibel, wie in der Elberfelder Bibel, ist von einer ,verdorrten Hand’ (V. 1) die Rede. Die Übersetzung der Zürcher Bibel hingegen geht von einer ,lahmen Hand‘ (V. 1) aus. Das Adjektiv ,verdorrt‘ bedeutet, dass etwas „vertrocknet ist und im Begriff abzusterben“.[7] Das Adjektiv ,lahm‘ hingegen ist in Verbindung zu bringen mit ,gelähmt sein‘, was mit starker Müdigkeit bis hin zum „Erliegen und Stillstand“[8] beschrieben wird. Es entsteht der Eindruck, dass der Zustand der Hand in der Lutherbibel und der Elberfelder Bibel kritischer zu betrachten ist, als in der Zürcher Bibel. Dort scheint sich die Hand bereits im Prozess des Absterbens zu befinden und damit unbrauchbar zu sein und nicht nur unbeweglich, wie in der Zürcher Bibel. In V. 2 machen die Übersetzungen erneut einen Unterschied darin, ob die Zuschauer ,auf ihn lauerten‘, wie in der Elberfelder Bibel, ,darauf lauerten‘, wie in der Lutherbibel, oder ob sie ihn ,genau beobachteten‘, wie in der Zürcher Bibel. Das ,Lauern‘ ist ein „Warten mit feindlicher und hinterhältiger Absicht, jemandem etwas Böses anzutun“.[9],Beobachten‘ hingegen meint jemanden für einen „Zweck über eine gewisse Zeit aufmerksam zu betrachten, zu kontrollieren oder überwachen“.[10] Demzufolge übersetzt die Zürcher Bibel hier weniger feindlich, sondern mehr neutral die Situation überblickend. Eine weitere Differenz ist in V. 2 zu erkennen. Dort verwenden die Elberfelder Bibel und die Zürcher Bibel das Verb ,anklagen‘, wo hingegen die Lutherübersetzung,verklagen‘ verwendet. Laut Definition ist hiermit gemeint, „gegen jemanden vor Gericht zu klagen, das heißt einen Rechtsanspruch geltend zu machen“.[11] Eine Person anzuklagen meint hingegen jemanden für etwas zu „beschuldigen, ihn für etwas verantwortlich zu machen“.[12] Aus diesen Übersetzungsunterschieden geht hervor, dass Jesus in allen drei Übersetzungen im Fokus der Pharisäer steht, wobei gerade das Verb ,verklagen‘ mit besonderem juristischen Charakter den Eindruck erweckt, Jesus sei ein Schwerverbrecher. Dies kommt in den anderen beiden Übersetzungen nicht derart stark zum Ausdruck. Ein weiterer Unterschied lässt sich erkennen in V. 4. der Lutherübersetzung in der Frage ,Soll man […]?‘ und die Elberfelder Bibel, wie auch die Zürcher Bibel fragen ,Ist es erlaubt […]?‘. Das Verb ,sollen‘ drückt einerseits Unsicherheit und Zweifel aus, zeigt andererseits hingegen an, dass ein bestimmtes Verhalten erwünscht oder zu erwarten ist.[13],Erlauben‘ meint hingegen, dass es jemandem gestattet wird, etwas zu tun, was er tun möchte.[14]

In V. 5 heißt es in der Lutherübersetzung, dass Jesus sie ,ringsum ansah‘. In der Elberfelder Bibel,blickte er auf sie umher‘. In der Zürcher Bibel jedoch ,schaute er sie einen nach dem anderen an‘. Hier wird die Zürcher Bibel wesentlich persönlicher, als die anderen Übersetzungen. Jede einzelne Person wird betrachtet und jeder auf diesem Schauplatz fühlt sich persönlich angesprochen. Im selben Vers thematisieren die Lutherbibel und die Zürcher Bibel die ,verstockten Herzen‘, die Elberfelder Bibel hingegen spricht von einer ,Verhärtung‘. Per Definition meint das Verb ,verstockt‘, dass jemand in „hohem Grad uneinsichtig und zu keinem Nachgeben bereit ist“.[15],Verhärten‘ bedeutet, dass sich jemand „einer Sache gegenüber unzugänglich und abweisend zeigt“.[16] In diesem Fall finde ich die beiden Begriffe sehr ähnlich, da sie in ihrer Bedeutung weitestgehend übereinstimmen. Die im selben Vers verwendeten Wörter, das Adjektiv ,gesund‘ in der Lutherbibel und das Verb ,wiederherstellen‘ aus der Elberfelder und Zürcher Bibel, meinen im Grunde dasselbe. Etwas soll „in den alten Zustand gebracht werden“.[17] [18] Im folgenden Vers befindet sich hingegen ein weiterer Unterschied. Die Lutherübersetzung verwendet die Worte ,Rat halten über‘, die Elberfelder Bibel,Rat halten gegen‘ und die Zürcher Bibel,einen Beschluss fassen gegen‘. Einen ,Rat halten‘ bezeichnet ein „beratendes Gremium, [welches über ein] schwieriges Problem […] nach einer Lösung sucht“.[19] Einen ,Beschluss fassen‘ meint vielmehr das „feststehende Ergebnis einer Beratung“.[20] Während also in der Lutherübersetzung lediglich über Jesus als Problem gesprochen wird, ist in der Zürcher Bibel der Entschluss, Jesus zu töten, beschlossen und wir nicht mehr diskutiert. Lediglich darüber, wie sie ihn umbringen können, wird besprochen. Weitere Übersetzungsunterschiede machen das deutlich. So heißt es weiter in der Lutherbibel, dass ,über‘ Jesus gesprochen wird und in der Elberfelder Bibel,gegen‘ ihn. Mit diesen unterschiedlichen Präpositionen wird ganz deutlich, dass auch in der Elberfelder Bibel bereits eine Tendenz vorhanden ist, sich gegen Jesus auszusprechen. In V. 6 ist ein weiterer Unterschied festzustellen. Die L utherbibel und die Elberfelder Bibel benutzen beide den Konjunktiv in Verbindung mit dem Vergleichswort ,wie‘. Die Zürcher Bibel hingegen gebraucht lediglich das erweiterte Infinitiv ,ihn umzubringen‘. Wie bereits erwähnt, steht demnach der Tötungsbeschluss in der Lutherbibel und der Elberfelder Bibel bereits fest, sodass nur noch über die Ausführung beraten wird. In der Zürcher Bibel wird hingegen nur der Tötungsbeschluss vereinbart. Aus diesen Differenzen lässt sich schließen, dass es sich an dieser Stelle lediglich um verschiedene Interpretationen handelt. Gemeinsam haben alle drei Übersetzungen unter anderem das Substantiv ,Zorn‘, welchen Jesus verspürt (V. 5) und die Formel ,Tritt hervor‘ (V. 3). Daraus lässt sich schließen, dass diese Begriffe auch dem ursprünglichen Text stammen. Inhaltliche Unterschiede, wie zum Beispiel ,die Herodianer‘ oder ,die Anhänger des Herodes‘ sind weniger wichtig für das Verständnis und dienen lediglich der Verständlichkeit.

Die Autorin U. E. Eisen geht in ihren Untersuchungen zu verschiedenen Übersetzungen davon aus, dass sich Luther vor allem an der Zielsprache orientiert. Ihm sind der Textsinn und das Verständnis dieses Sinns wesentlich wichtiger, als die Wörtlichkeit. Für Luther bedeutet das Übersetzen der Bibel auch immer Interpretation, um die Bibel möglichst verständlich für das normale Volk zu verfassen.[21] Weiterhin erläutert U. E. Eisen, dass es der Zürcher Bibel vornehmlich um sprachliche Schönheit geht, die eine gehobene Sprache unter großer Nähe zu den biblischen Ausgangstexten anstrebt. Zudem soll der Sinn nicht auf Grund vieler Neuübersetzungen verfälscht, sondern die Schrift weiterhin wörtlich genommen werden.[22] Hingegen die Elberfelder Bibel legt besonderen Wert auf die möglichst genaue Darstellung des ursprünglichen Bibeltextes. Diese Übersetzung basiert auf der Wörtlichkeit, bei der kaum Rücksicht auf die deutsche Sprache genommen wird.[23] Daraus lässt sich schließen, dass die Übersetzungen ihren Fokus entweder auf den Ausgangstext oder auf die Zielsprache legen. Dabei weisen sie unterschiedliche Tendenzen auf. Auf Grund der Tatsache, dass es sich bei den meisten Übersetzungsdifferenzen um die Verwendung von Synonymen oder verschiedenen Satzstellungen handelt, wird der eigentliche Sinn der Aussage nicht verfälscht, sondern lediglich etwas unterschiedlich dargestellt. Die theologische Aussage der Perikope bleibt somit erhalten und der theologische Sinn geht nicht verloren. Die äußeren Umstände der Szene werden etwas unterschiedlich dargestellt. So ist zum Beispiel die Hand in der einen Übersetzung mehr vom Absterben bedroht, als in der anderen. Die Bedeutung und die damit einhergehende Darstellung der Barmherzigkeit Gottes kommen in allen drei Übersetzungen zur Geltung. So heißt es zwar im Alten Testament (Ex 16,23; 16,26; 16,29; 31,13), der Mensch soll am Sabbat ruhen, doch hebt die Möglichkeit zur Rettung oder Erhaltung eines Menschenlebens dieses Gebot auf oder bringt es vielmehr zu ihrer eigentlichen tieferen Bedeutung, der Barmherzigkeit Gottes, die durch die Nächstenliebe offenbar wird.[24]

2. Sprachlich-sachliche Analyse

Im folgenden Kapitel werden die soziokulturellen Gegebenheiten und die historischen Problemstellungen, sowie textlinguistische Elemente näher betrachtet, was zu einem besseren Verständnis der Perikope beiträgt.

2.1 Sozialgeschichtliche und historische Fragen und Realienkunde

Im Folgenden werden die dem Text zu Grunde liegenden gesellschaftlichen Strukturen, die Stellung der einzelnen Akteure und die Bedeutung der im Text vorhandenen Personen und Gegenstände untersucht. Dabei beziehe ich mich auf die Ausführungen in den Bänden von Neues Testament und Antike Kultur[25], sowie auf die Anmerkungen im Lexikon zur Bibel.[26]

Die jüdische Synagoge

Ursprünglich hatte der Begriff ,Synagoge‘ keine religiöse Bedeutung. Er bezeichnete eine Versammlung von Menschen und den Ort, an dem sich die jüdische Gemeinde unter anderem zum Gottesdienst versammelte. Der vom Volk gewählte Gemeindevorsteher vollzog den Gottesdienst gemeinsam mit dem Kantor und dem Rabbiner. Synagogen gab es in der neutestamentlichen Zeit sowohl in Judäa, als auch in der Diaspora.[27] Bereits zur Zeit des Zweiten Tempels war die Synagoge für das Judentum neben dem Tempel selbst und der Familie der wichtigste Ort, an dem sich das religiöse und soziale Leben abspielte.[28] In dieser Zeit war die Synagoge nicht ausschließlich für religiöse Zwecke gedacht, sondern ebenso befanden sich in ihr Bibliotheken und Räume für Gerichtsverhandlungen. Neben Torahlesungen und Unterricht in den Geboten wurde die Synagoge auch als Gästehaus benutzt, was vor allem Pilgern aus der Diaspora eine Unterkunft bot. Die geographischen und chronologischen Ursprünge der Synagoge konnten bisher nicht eindeutig bestimmt werden. Ältere Spuren aus der Zeit des 3. Jahrhunderts vor Christus deuten auf eine mögliche Entstehung im hellenistischen Ägypten hin. Vorläufer der späteren Synagogen waren möglicherweise Versammlungen mit religiösen Unterweisungen am Stadttor oder in familiärer Umgebung.[29] Da sich viele als Synagoge bezeichnete Versammlungen auch in Privathäusern abspielten, gibt es nur ausgesprochen selten archäologische Funde von ihnen. Somit existieren zurzeit keine Nachweise über eine Synagoge in der Nähe von Kapernaum am See Genezareth zurzeit Jesu.[30] Über den Bau einer Synagoge existieren keine festen Vorschriften. Funde aus den frühen Jahrhunderten nach Christus zeigen Synagogen bestehend aus einem Hauptraum mit mehreren Nebenräumen. Zu den wichtigsten Bestandteilen der Synagoge zählen die Torahrollen in einem besonderen Torahschrein, sowie zwei siebenarmige Leuchter, ein Becken zur Handwaschung, ein Vorbeterpult und Sitzgelegenheiten für den Synagogenvorsteher und die Rabbinen.[31] Antike Schriften und archäologische Gebäudefunde, sowie zahlreiche Inschriften weisen auf die wachsende Bedeutung der antiken jüdischen Synagogen nach der Zerstörung des Tempels um 70 nach Christus hin.[32] Nach der Zerstörung musste eine neue Gelegenheit geschaffen werden, Gott ohne die Möglichkeit des Brandopfers nahe zu kommen. So wurden die Synagogen zur Stätte des Gottesdienstes, der Torahlesung und des Gebets.[33] Zur Zeit des römischen Reiches hatten die Juden eine besonders privilegierte Stellung. Ihnen wurde das Versammlungsrecht und die Einrichtung eines Versammlungsortes, was lange Zeit später in Form der Synagoge verwirklicht wurde, gestattet. Zudem war es ihnen erlaubt den Sabbat, wie auch andere jüdische Feste, zu feiern. Ihnen wurde zugestanden Entscheidungen in ihren Bereichen, die ins besondere sie betrafen, selbst zu treffen.[34] Folglich frage ich mich, ob es Angelegenheit des Synagogenvorstehers und der Rabbiner gewesen wäre, Jesus auf das Sabbatgebot hinzuweisen und anzuklagen.

Der Sabbat

Der Begriff ,Sabbat‘ kann aus dem Hebräischen übersetzt werden mit „aufhören, ruhen, mit der Arbeit aufhören […] oder […] sieben“.[35] Demzufolge bezeichnet er den Ruhe- und Feiertag im Judentum, welcher außerdem „anhalten/innehalten, um (Gott) zu loben“[36] bedeutet. Demnach ist nicht ausschließlich der siebte Tag der Woche gemeint, sondern auch besondere hohe Feiertage, wie zum Beispiel der Versöhnungstag. Dieser heißt dann nicht wie gewöhnlich Wochensabbat, sondern Festsabbat. Erstmals begangen wurde der Sabbat als Ruhetag bei der Einsetzung des Mannas. Bei der Gesetzgebung am Sinai wurde der Sabbat als Ruhetag begründet und bestätigt. Grundsätzlich war der Sabbat ein Freudentag, an dem die Juden zum Gottesdienst zusammen kamen und besondere Brandopfer darbrachten. Der mit besonderen Symbolen und Riten ausgefüllte Gottesdienst wurde unter Leitung des Gemeindevorstehers durchgeführt. Weil schon Gott nach der Schöpfung der Erde am siebten Tag ruhte, sollten es ihm die Juden nach tun und an diesem siebten Tag ihre Arbeit unterlassen. Das heißt, dass niemand, weder Sklaven, noch Fremde oder Tiere an diesem Tag Arbeiten verrichten durften. Dazu gehörten unter anderem das Anzünden von Feuer oder die Zubereitung von Speisen, sowie das Neuschaffen eines Gegenstandes. Das gesamte Geschäftsleben sollte unterbrochen werden. Mit diesem Sabbatgebot hob Gott das jüdische Volk von allen anderen Völkern ab und zeigte ihnen, dass sie nicht aus ihrer eigenen Kraft heraus leben und ihren Lebensunterhalt bestreiten, sondern allein aus seiner Kraft und versorgt sind mit allem Nötigen durch seine Gaben. Der Bruch des Sabbatgebotes ist gleichbedeutend mit dem Bruch des Gottesbundes. Wer sich dem widersetzte, dem drohte die Todesstrafe. Diese Gesetze gelten auch heute noch für die Juden. Besonders nach dem babylonischen Exil, nachdem der Tempel zerstört war, gewann der Sabbat an Bedeutung als jüdisches Identitätsmerkmal. Den Rabbinern war durchaus bewusst, dass der Sabbat ein Freudentag war, weshalb sie das Ruhegebot am Sabbat als so wichtig ansahen, dass sie ihn mit besonders vielen Bestimmungen versahen. Sie fertigten eine genaue Liste an, die jede verbotene Tätigkeit aufführte.[37] Aus diesen Aufzeichnungen geht jedoch auch hervor, dass die Abwendung einer Lebensgefahr den Sabbat aufhebt und es unerlässlich ist, die Sabbatruhe in einem solchen Fall zu unterbrechen. G. Bornkamm stellt dazu fest, dass keine der Handlungen Jesu am Sabbat auf Grund von Lebensgefahr getätigt wurde.[38] Die Frage, ob es sich bei dem Kranken um eine Person in Lebensgefahr handelte, erübrigt sich demnach. Nichts desto trotz ist es interessant, danach zu fragen, ob nicht vielleicht indirekt Lebensgefahr auf Grund der Behinderung bestand.

Die Pharisäer

Zur neutestamentlichen Zeit gab es drei wichtige religiöse Gruppen, die Pharisäer, die Essener und die Sadduzäer. Sie sprachen sich alle gemeinsam gegen den Einfluss der hellenistischen Kultur aus. Dieser Widerstand fand seinen Höhepunkt im Religionsedikt von Antiochos VI. und der darauffolgenden Entweihung des Tempels. Nach der Wiedereinweihung des Tempels spaltete sich die Gruppe der Priester auf. Es entstanden unter anderem die Chassidim, aus denen sich später die Pharisäer und Essener entwickelten. Sie waren stärker religiös geprägt und ihre Vorstellungswelt war prophetisch-apokalyptischen Charakters. Sie sahen die Zeit des Zwangshellenismus als unheilbringend und erhofften sich die Wiederherstellung der alten religiösen Ordnungen, im Besonderen der Aufwertung von Torah und Tempel. Den Pharisäern war vor allem an der Trennung der politischen Herrschaft vom kultischen Amt des Hohenpriesters gelegen.[39]

Zurzeit Jesu lag die politische Führung in den Händen der hellenistischen Sadduzäer, die geistlichen Führer des Volkes waren jedoch die Pharisäer. Obwohl diese meist keine Priester waren, galten sie doch als die eigentlich Frommen des Volkes, die besonders auf die Einhaltung der Gesetze achteten. Grundsätzlich widersprachen die Ansichten der Pharisäer nicht denen von Jesus.[40]

Das Verhältnis der Pharisäer zu Herodes dem Großen war während seiner Amtszeit zunächst positiv geprägt. Gegen Ende der Amtszeit verschlechterte sich dieses, als die Pharisäer auf die kultische Reinheit des Tempels bestanden und Herodes dagegen verstieß. Eine Aufspaltung des Pharisäertums ließ sich erahnen.[41] Jesus hatte zu den Pharisäern kein negatives Verhältnis und pflegte mit ihnen Tischgemeinschaft. Doch setzte er sich über ihre Reinheitsgesetze hinweg, indem er die Nächstenliebe höher stellte, als die Gebote oder vielmehr die Auslegungen der Torah. Jesus sorgte sich vor allem um Sünder, Kranke und Zöllner, weshalb Jesu Haltung gegenüber den Pharisäern die Auseinandersetzung der Urgemeinde mit der Synagoge widerspiegelt.[42]

Einige Sprechen über die Pharisäer als Gegner Jesu. Allerdings heißt es auch, dass die Pharisäer in dieser Perikope nicht als Gegner, sondern „kritische Gesprächspartner“[43] Jesu zu betrachten sind, weshalb sie in der Passionsgeschichte keine Bedeutung haben.[44]

[...]


[1] Vgl. Erlemann, K./Wagner, T., Leitfaden Exegese.

[2] Vgl. Luz, U., Das Evangelium nach Matthäus. 240-242.

[3] Vgl. Luz, U., Das Evangelium nach Matthäus. 240f.

[4] Luz, U., Das Evangelium nach Matthäus. 241f.

[5] Vgl. Luz, U., Das Evangelium nach Matthäus. 241f.

[6] Vgl. Peisker, C. H., Neue Luther Evangelien-Synopse. 49.

[7] Duden Bd. 10. 972.

[8] Duden Bd. 10. 569.

[9] Duden Bd. 10. 575.

[10] Duden Bd. 10. 196.

[11] Duden Bd. 10. 983.

[12] Duden Bd. 10. 93.

[13] Vgl. Duden Bd. 10. 827.

[14] Vgl. Duden Bd. 10. 333f.

[15] http://www.duden.de/rechtschreibung/verstockt (abgerufen am 20.08.2016).

[16] Duden Bd. 10. 980.

[17] Vgl. Duden Bd. 10. 424.

[18] Duden Bd. 10. 1049.

[19] http://www.duden.de/rechtschreibung/Rat (abgerufen am 19.08.2016).

[20] http://www.duden.de/rechtschreibung/Beschluss (abgerufen am 19.08.2016).

[21] Vgl. Eisen, U. E., Quasi dasselbe?, Sp. 2-4.

[22] Vgl. Eisen, U. E., Quasi dasselbe?, Sp. 4-6.

[23] Vgl. Eisen, U. E., Quasi dasselbe?, Sp. 8f.

[24] Vgl. Eisen, U. E., Quasi dasselbe?, Sp. 1f.

[25] Vgl. Erlemann, K. (u.a.) (Hg.), Neues Testament und Antike Kultur, Bd. 2 & Bd. 3.

[26] Vgl. Rienecker, F. (u.a.) (Hg.), Lexikon zur Bibel.

[27] Vgl. Rienecker, F. (u.a.) (Hg.), Lexikon zur Bibel. 1121.

[28] Vgl. Claußen, C., Art. Die jüdische Synagoge, 200.

[29] Vgl. Claußen, C., Art. Die jüdische Synagoge. 202.

[30] Vgl. Claußen, C., Art. Die jüdische Synagoge. 205.

[31] Vgl. Rienecker, F. (u.a.) (Hg.), Lexikon zur Bibel. 1124.

[32] Vgl. Claußen, C., Art. Die jüdische Synagoge. 202.

[33] Vgl. Rienecker, F. (u.a.) (Hg.), Lexikon zur Bibel. 1121.

[34] Vgl. Claußen, C., Art. Die jüdische Synagoge. 208.

[35] Léon-Dufour, X., Wörterbuch zum Neuen Testament, München 1977. 351.

[36] Léon-Dufour, X., Wörterbuch zum Neuen Testament, München 1977. 351.

[37] Vgl. Rienecker, F. (u.a.) (Hg.), Lexikon zur Bibel. 985-988.

[38] Vgl. Bornkamm, G., Jesus von Nazareth. 88.

[39] Vgl. Heiligenthal, R., Art. Pharisäer/Zeloten/Sikarier. 28.

[40] Vgl. Rienecker, F. (u.a.) (Hg.), Lexikon zur Bibel. 911.

[41] Vgl. Heiligenthal, R., Art. Pharisäer/Zeloten/Sikarier. 29.

[42] Vgl. Dommershausen, W., Die Umwelt Jesu. 59.

[43] Schmithals, W., Das Evangelium nach Markus, 191.

[44] Vgl. Schmithals, W., Das Evangelium nach Markus, 191f.

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Details

Titel
Die Heilung am Sabbat. Exegese von Mk 3,1-6
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Universität)
Veranstaltung
Grundwissen Neues Testament
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
58
Katalognummer
V345139
ISBN (eBook)
9783668348837
ISBN (Buch)
9783668348844
Dateigröße
760 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neues Testament, NT, Heilung, der, gelähmten, Hand, verdorrt, erstorben, Exegese, exegetische Ausarbeitung, Hausarbeit, Jesus, Streitgespräch, Wunder, Wundererzählung, Wundergeschichte, Pharisäer, am Sabbat, Sabbath
Arbeit zitieren
Luise Kuhlmann (Autor), 2016, Die Heilung am Sabbat. Exegese von Mk 3,1-6, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345139

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Titel: Die Heilung am Sabbat. Exegese von Mk 3,1-6


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