Einführung eines Qualitätsmanagementsystems im Sportverein

Der Thüringer Sportverein


Hausarbeit, 2016

28 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Worte

2. Einführung eines Qualitätsmanagementsystems
2.1. Der Qualitätsbegriff
2.2. Bedeutung qualitätssichernder Elemente im Sportverein
2.3. Unterstützungsmethoden des Qualitätsmanagementsystems

3. Qualitätsmanagementmodelle
3.1. Die DIN EN ISO 9001:2015
3.1.1 Inhaltlicher Überblick über die Hauptkapitel
3.1.2 Ziele der ISO 9001:2015 - am Beispiel der Kundenzufriedenheit..
3.2. Das EFQM-Modell
3.2.1 Befähigerkriterium: Partnerschaften und Ressourcen
3.2.1.1 Bedeutung der Sportfinanzierung aus juristischer Sichtweise ..
3.2.1.2 Das Thüringer Sportförderungsgesetz
3.2.1.3 Public Private Partnership
3.2.2 Befähigerkriterium: Prozesse
3.2.2.1 Definition des Prozesses und die Prozessbeschreibung
3.2.2.2 Kontinuierliche Verbesserungsprozesse
3.2.2.2.1 Anwendungsmodell PDCA-Zyklus
3.2.2.2.2 Teilprojekt Betriebliches Vorschlagswesen

4. Ausblick

II. Literaturverzeichnis

Baumann, Thomas/Bayrisches Staatsministerium der Justiz (Hrsg.), Vereinsrecht, Rund um den eingetragenen Verein (e.V.), München, 2. Auflage 2015.

Brauer, Jörg-Peter/Kamiske, Gerd F. (Hrsg.), ABC des Qualitätsmanagements, München, 4. Auflage 2012.

Bölz, Marcus, Sport- und Vereinsmanagement, Sport organisieren und vermarkten, Stuttgart,1. Auflage 2015.

Crosby, Philip B., Qualitätsmanagement - Die aktualisierte Auflage des Weltbestsellers „Quality is free“ [aus dem Amerikanischen von Stephan Gebauer], Wien/Frankfurt 2000.

Dahl, Christof, ISO 9001:2015 einfach erklärt, Wroclaw, 1. Auflage 2015.

Daumann, Frank/Römmelt, Benedikt, Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 2013/01: Qualitätsmanagement im Bundessportfachverband, Köln, 1. Auflage 2013.

Eversheim, W./König, W./Pfeifer, T./Weck, M.(Hrsg.), Berichte aus der Produktionstechnik, Band 9/94: Hartung, Stefan, Methoden des Qualitätsmanagments für die Produktplanung und -entwicklung, Aachen,1.Aufl. 1994.

Goetz, Michael/Hesse, Werner/Koglin, Erika/Tacke, Gertrud, Praxisratgeber Vereinsrecht, Regensburg, 5. Auflage 2014.

Hinsch, Martin, Die neue ISO 9001:2015 in Kürze, Wiesbaden, 1. Auflage 2015.

Kirchner, Hildebert, Abkürzungsverzeichnis der Rechtssprache, bearb. von Eike BRttcher, Berlin/Boston, 8. Auflage 2015.

Küchenmeister, Daniel/ Schneider, Thomas, Sport ist Teilhabe! , Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) 2011, 1-6.

Landessportbund Thüringen e.V., Übungsleiterausbildung, Lehrmaterial Übungsleiter C Breitensport, Erfurt, 2. Auflage 2013.

Morgenroth, Carsten, Sportrecht, Eine leicht verständliche Einführung, Altenberge, 1. Auflage 2015.

Nufer, Gerd/Bühler, André (Hrsg.), Management und Marketing im Sport, Berlin 1. Auflage 2008.

Radtke, Philipp/Wilmes, Dirk/Kamiske, Gerd F. (Hrsg.), European Quality Award, München, 3. Auflage 2002.

Sigloch, Jochen/Egner, Thomas/Wildner, Stephan, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Stuttgart, 4. Auflage 2011.

Sommerhoff, Benedikt/Kamiske, Gerd F. (Hrsg.), EFQM zur Organisationsentwicklung, München, 1. Auflage 2013.

Speth, Hermann/Kaier, Alfons (Hrsg.), Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling für das Fachgymnasium Wirtschaft, Band 3: Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen/Controlling, Rinteln, 4. Aufl. 2010.

Wien, Andreas, Handels- und Gesellschaftsrecht, Eine praxisorientierte Einführung, Wiesbaden, 1. Auflage 2013.

III. Internetquellenverzeichnis

URL 1: http://www.thueringen-sport.de/, besucht am 17.04.2016.

URL 2: http://www.facility-management.de/ artikel/fm_Riethsporthalle_Erfurt_Nachhaltig_und_Vandalismus_hemmend_ geplant_2070984.html, besucht am 02.05.2016.

URL 3: http://www.zitate.de/kategorie/qualität?page=2, besucht am 29.07.2016.

1. Einleitende Worte

Gem. Art. 9 Abs. 1 GG haben alle Deutschen das Recht einen Verein zu bilden. Diese Vereinsautonomie dient zum Wohle der Allgemeinheit. Ein Sportverein ist befugt innerhalb seiner Sportart eigene Regelungen zu arrangieren unter Beachtung der wesentlichen staatlichen Rahmenbedingungen.1

Die Verankerung der Vereinsautonomie im Grundgesetz zeigt, welche hervorgehobene Stellung die Vereinskultur in der Bundesrepublik Deutschland hat. Die wohl größte Bedeutung spielen die Sportvereine.

Das Spiegelbild unserer gesellschaftlichen Entwicklung und unserer Kultur ist seit jeher der Sport. Er steht im Wandel von Geschichte und Demografie. Dabei steht er jedem zur Verfügung und hat sich als autonomes Teilsystem unserer Gesellschaft etabliert.

„Wer in einem Verein aktiv ist, erfährt, erlebt und ermöglicht für sich und andere den Mehrwert des Sports in Hinblick auf Integration, Sozialisation, Demokratie, Gesundheit, Ökonomie und dergleichen mehr.“2

Diesen Mehrwert den ein Sportverein verkörpert, benötigt mit zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Wandel eine fundierte Organisationsstruktur. Als geeignetes Mittel kann sich hier die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems erweisen.

2. Einführung eines Qualitätsmanagementsystems

Um erfolgreich ein Qualitätsmanagementsystem in einem Sportverein oder alternativ in einer kommunalen Sportstättenverwaltung einzuführen, empfiehlt es sich zunächst den Qualitätsbegriff zu klären und die Bedeutung qualitätssichernder Elemente in einem Sportverein darzulegen. Denn das Verständnis für Qualität auf allen Ebenen bildet die Grundlage, um die Qualitätsziele des Vereins festzulegen.

2.1. Der Qualitätsbegriff

Das Schlüsselwort „Qualität“ lässt zahlreiche Interpretationsspielräume zu.

Die Diskussion um dessen Inhalt dauert bis heute an. Seinen Ursprung hat der Begriff aus dem Lateinischen und bedeutet: Beschaffenheit eines Gegenstandes. Die Basis von Qualität ist eine entsprechende Geisteshaltung, welche mittels Technik im Ergebnis zu Qualität wird.3

Der amerikanische Qualitätsmanager Philip Bayard Crosby, sagte einst, dass „Qualität als Gewebe des Unternehmens“ zu verstehen sei.4 Diese Metapher versinnbildlicht den Kern eines jeden Qualitätsmanagementsystems. Tauscht man den Begriff „Unternehmen“ gegen „Sportverein“, kann dies parallel auf einen Sportverein projiziert werden. Das Gewebe ergibt sich aus einem Verband gleichartig funktionierender Stoffe und bildet eine Schutzhülle wichtiger Organe.

Auf einen Sportverein angewandt, ist Qualität als eine „Schutzhülle“ des Vereins anzusehen, wobei Qualität hier als kunden- und nutzerorientierter Begriff zu verstehen sei.

2.2. Bedeutung qualitätssichernder Elemente im Sportverein

Ob in Schulen, Vereinen, Fitnessstudios oder im Austausch in sozialen Netzwerken - Sport und die Begeisterung für seine zahlreichen Facetten nehmen eine nicht unerhebliche Stellung in unserem Alltag ein.

Sei es als Profit - oder Non-Profit-Organisation, Qualität sollte als Erfüllung von Forderungen gesehen werden.5

Bei einem Sportverein sind dies primär die Forderungen von Sportlern, Vereinsmitgliedern und der Gesellschaft. Sie sind es, die als „Kunden“ des Vereins anzusehen sind und das Qualitätsmanagementsystem ausdrücklich oder konkludent lenken.

Insbesondere jene Sportvereine in Kleinstädten und ländlichen Gegenden bedürfen einer professionellen Organisation, denn die Konkurrenz von kommerziellen Sportangeboten stellen eine zunehmende Bedrohung für die Vereinskultur da.6

Es ist vorweg zu betonen, dass Qualitätsmanagementsysteme nicht ausschließlich mit einer Gewinnmaximierung suggeriert werden sollten.

Bei einem Verein sollte die Interessenverwirklichung im Vordergrund stehen. Ein Sportverein verfolgt nicht nur eigenständig unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 AO, sondern unterstützt auch andere soziale Einrichtungen und Organisationen.7

Insbesondere aufgrund der mannigfaltigen Angebote eines Sportvereins und der wachsenden Konkurrenz von Profit-Organisationen im Sportbereich, sollte in jenen Vereinen ein Qualitätsmanagementsystem in Zukunft flächendeckend etabliert werden.

Unterstützungsmethoden des Qualitätsmanagementsystems

Zur Realisierung eines Qm-Systems im Sportverein und der sportstädtischen Verwaltung empfiehlt es sich Unterstützungsmethoden anzuwenden, diese sollten die beiden Kernziele aus zwei Sichtweisen ermöglichen:

ƒ- „Bottum-Up-Sicht“: Vermeidung von Abweichungen der Produktbeschaffenheit/Produkteigenschaft
ƒ- „Top-Down-Sicht“: Produktdesign-/gestaltung muss den Kundenanforderung entsprechen.

Folgende dieser Unterstützungsmethoden des QM-Systems wären für die Einsatzfelder Fehleranalyse und

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten8

Abbildung 1 Unternehmensunterstützungsmethoden QM-System

[...]


1 Morgenroth, Sportrecht S. 16.

2 Küchenmeister/Schneider, APuZ 2011, 1,3­6.

3 Brauer/Kamiske (Hrsg.), ABC des Qualitätsmanagements S. 68.

4 Crosby, Qualitätsmanagement, Kap.14, S. 247.

5 Brauer/Kamiske (Hrsg.), ABC des Qualitätsmanagements S. 47.

6 Bölz, Sport­ und Vereinsmanagement S.1.

7 Goetz/Hesse/Koglin/Tacke, Praxisratgeber Vereinsrecht S. 63.

8 Hartung, in: Eversheim/König/Pfeifer/Weck (Hrsg.),Bd. 9/94 S.3,8.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Einführung eines Qualitätsmanagementsystems im Sportverein
Untertitel
Der Thüringer Sportverein
Hochschule
Hochschule Schmalkalden, ehem. Fachhochschule Schmalkalden
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
28
Katalognummer
V345295
ISBN (eBook)
9783668351219
ISBN (Buch)
9783668351226
Dateigröße
632 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitätsmanagement
Arbeit zitieren
Maximiliane Hofmann (Autor:in), 2016, Einführung eines Qualitätsmanagementsystems im Sportverein, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345295

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