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Altersarmut. Ursachen, Folgen und Interventionsmaßnahmen

Spaltung einer Gesellschaft?

Title: Altersarmut. Ursachen, Folgen und Interventionsmaßnahmen

Term Paper (Advanced seminar) , 2015 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Veronika Siegrist (Author)

Sociology - Old Age
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Ursachen und Folgen von Altersarmut sowie Interventionsmaßnahmen zur Bekämpfung von Armut im Alter. Ziel dieser Arbeit ist eine Diskussion darüber, ob Altersarmut zu einer Spaltung der Gesellschaft führen kann.

Kapitel 1 befasst sich mit der Beschreibung und Definition von Armut. Es wird aufgezeigt, wie sich Armut messen lässt und an welchen Merkmalen und Faktoren dies ermittelt wird.

Kapitel 2 setzt einen Schwerpunkt auf die Einkommensverteilungen im Alter und versucht die Ursachen der Altersarmut im Einzelnen zu erörtern. Dargestellt wird die Einkommenssituation im Alter von Frauen, Männern und Paaren. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, ob sich die soziale Lebenslage über den Lebenslauf hinweg verändert und ob die Lebenslage ausschlaggebend für Armut im Alter ist.

Kapitel 3 legt den Fokus auf soziale Exklusion; einer möglichen Folge von Armut im Alter. Im Wesentlichen stehen hier die Themen Einsamkeit und Gesundheit im Vor-dergrund. Das Kapitel befasst sich mit der Definition von Einsamkeit und benennt Risikofaktoren. Es wird versucht aufzuzeigen, wie soziale Exklusion die Gesundheit beeinflussen kann. Kapitel 4 greift mögliche Interventionsmaßnahmen auf, um gegen Armut im Alter präventiv vorzubeugen. Hier wird auf das Handlungskonzept „NRW hält zusammen“ der nordrhein-westfälischen Landesregierung verwiesen. Einige wesentliche Aspekte aus diesem Konzept werden vorgestellt und erörtert.

Abschließend greift das Fazit die Positionen, Probleme und Erkenntnisse auf, um zu untersuchen, ob Fortschritte zu beobachten und wie konkrete Handlungsbedarfe zu definieren sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Gesellschaftliche Armut - Versuch einer Begriffsbestimmung

1.1 Definition von Armut

1.2 Messung von Armut

2. Ursachen von Armut im Alter - Soziale Ungleichheit?

2.1 Einkommensverteilungen im Alter

2.2 Soziale Lebenslage bestimmt den Lebenslauf

3. Soziale Exklusion und gesundheitliche Ungleichheit - Mögliche Folgen von Armut im Alter

3.1 Was ist Einsamkeit?

3.2 Risikofaktoren - Einfluss von Einsamkeit auf die Gesundheit

4. Verbesserung der Lebenslagen - Mögliche Interventionsmaßnahmen zur Vorbeugung von Armut im Alter: Handlungskonzept „NRW hält zusammen“

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen und Folgen von Altersarmut in Deutschland und diskutiert, inwiefern diese zu einer sozialen Spaltung führen kann. Im Zentrum steht die Analyse des Zusammenhangs zwischen Einkommensarmut, sozialer Exklusion und gesundheitlichen Risiken, ergänzt durch eine kritische Betrachtung präventiver Interventionsmaßnahmen auf kommunaler Ebene.

  • Multidimensionale Begriffsbestimmung und Messung von Armut
  • Einkommensverteilung und soziale Ungleichheit im Lebensverlauf
  • Soziale Exklusion: Der Zusammenhang zwischen Einsamkeit und Gesundheit
  • Sozioökonomische Einflussfaktoren auf das individuelle Gesundheitsrisiko
  • Präventionsansätze durch das Handlungskonzept „NRW hält zusammen“

Auszug aus dem Buch

3.2 Risikofaktoren - Einfluss von Einsamkeit auf die Gesundheit

Einsamkeit kann die gesundheitliche Lage beeinflussen. Die äußeren Lebensbedingungen können das Problem der Einsamkeit im Alter verstärken und den Gesundheitszustand einer Person gefährden. Einsamkeit und Gesundheit stehen hier in einer Wechselbeziehung. Gefühle der Einsamkeit können sich negativ auf das psychische und somatische Wohlbefinden einer Person auswirken (vgl. Tesch-Römer 2010: 214).

Um in der Gesellschaft zu partizipieren, sollten laut Böger & Huxhold ausreichend finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen. Bei älteren Menschen, die über einen geringen Einkommens- und Vermögensspielraum verfügen, könnte dies zu einem Problem werden. Wenn es in der Nachbarschaft an sozialen Kontakten mangelt, dann müssten längere Wege in Anspruch genommen werden, um sozialen Interaktionen nachzugehen. Durch schlechte finanzielle und gesundheitliche Ressourcen wird der Zugang zu allgemeinen Transportmitteln nicht gewährleistet. Somit besteht ein negativer Zusammenhang zwischen dem Einkommen und der Einsamkeit einer älteren Person. Dies hat zur Folge, dass sich die Umstände negativ auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität eines Menschen auswirken können.

Einsamkeit wird nicht nur durch individuelle Faktoren beeinflusst. Auch Lebensbedingungen oder kulturelle Normen und Werte können dazu beitragen. Arme Menschen befinden sich in einem stetigen Kreislauf, welcher bestehende soziale Beziehungen beeinträchtigen kann. Kulturelle Normen und Werte tragen dazu bei, dass Personen unterschiedlicher Kulturen auch unterschiedliche Vorstellungen von sozialen Beziehungen haben (vgl. Böger & Huxhold 2014: 9-14).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gesellschaftliche Armut - Versuch einer Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert Armut als multidimensionales Problem und stellt verschiedene Messmethoden wie den Ressourcen- und Lebenslageansatz vor.

2. Ursachen von Armut im Alter - Soziale Ungleichheit?: Hier werden die Einkommensverhältnisse im Alter analysiert und der Einfluss des Lebenslaufs sowie der Erwerbsbiografie auf das Armutsrisiko beleuchtet.

3. Soziale Exklusion und gesundheitliche Ungleichheit - Mögliche Folgen von Armut im Alter: Dieses Kapitel erläutert den Zusammenhang zwischen Einsamkeit, sozialer Ausgrenzung und den daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken im Alter.

4. Verbesserung der Lebenslagen - Mögliche Interventionsmaßnahmen zur Vorbeugung von Armut im Alter: Handlungskonzept „NRW hält zusammen“: Das Kapitel stellt das Handlungskonzept der nordrhein-westfälischen Landesregierung vor und diskutiert Strategien zur Prävention von Armut und sozialer Ausgrenzung.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Notwendigkeit, Armut im Alter als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen und aktiv gegenzusteuern.

Schlüsselwörter

Altersarmut, Soziale Ungleichheit, Einkommensarmut, Lebenslageansatz, Soziale Exklusion, Einsamkeit, Gesundheitsrisiko, Prävention, NRW hält zusammen, Grundsicherung, Erwerbsbiografie, Soziale Teilhabe, Demografischer Wandel, Armutsrisikoquote, Sozialpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen von Altersarmut in Deutschland und prüft, ob diese zu einer Spaltung der Gesellschaft beitragen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert sich auf Definitionen von Armut, die Bedeutung des Lebenslaufs für das Einkommen im Alter, den Zusammenhang von Einsamkeit und Gesundheit sowie staatliche Präventionsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die multidimensionalen Ursachen von Altersarmut aufzuzeigen und zu diskutieren, welche Handlungsbedarfe bestehen, um eine drohende gesellschaftliche Spaltung zu verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und konzeptbasierte Analyse, die sich auf aktuelle Sozialberichte, statistische Daten und gerontologische Fachliteratur stützt.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse von Einkommensstrukturen und sozialen Lebenslagen, die Untersuchung von Einsamkeit als Exklusionsfaktor sowie die Vorstellung des Handlungskonzepts „NRW hält zusammen“.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Altersarmut, soziale Ungleichheit, Lebenslage, soziale Exklusion und gesundheitliche Ungleichheit.

Welche Rolle spielt die „relative Einkommensarmut“ in dieser Arbeit?

Sie dient als wesentlicher Indikator zur Bestimmung des Armutsrisikos im Alter, wobei Einkommensgrenzen in Bezug zum gesellschaftlichen Median gesetzt werden.

Wie wirkt sich Einsamkeit laut der Autorin auf die Gesundheit aus?

Einsamkeit wird als Risikofaktor identifiziert, der das psychische und somatische Wohlbefinden negativ beeinflusst, wobei insbesondere sozioökonomische Ressourcen den Zugang zu sozialen Kontakten und Prävention moderieren.

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Details

Title
Altersarmut. Ursachen, Folgen und Interventionsmaßnahmen
Subtitle
Spaltung einer Gesellschaft?
College
TU Dortmund
Grade
1,3
Author
Veronika Siegrist (Author)
Publication Year
2015
Pages
25
Catalog Number
V345360
ISBN (eBook)
9783668353701
ISBN (Book)
9783668353718
Language
German
Tags
altersarmut ursachen folgen interventionsmaßnahmen spaltung gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Veronika Siegrist (Author), 2015, Altersarmut. Ursachen, Folgen und Interventionsmaßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345360
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