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Gewalt in der ambulanten Pflege. Bedeutung, Formen und Interventionsmöglichkeiten

Titel: Gewalt in der ambulanten Pflege. Bedeutung, Formen und Interventionsmöglichkeiten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 18 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Veronika Siegrist (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Gewalt in der Pflege
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Gewalt in der ambulanten Pflege. Zunächst werden aktuelle Zahlen von Gewalt in der ambulanten Pflege benannt. Es wird zwischen der Bedeutung von Aggression und Gewalt unterschieden. Das dritte Kapitel befasst sich mit den Auslösern von Aggression und Gewalt. Hier werden einige konkrete Beispiele aufgeführt.

Besondere Bedeutung kommt den unterschiedlichen Gewaltformen gegenüber alten Menschen und dem Pflegepersonal von ambulanten Pflegediensten zu. In Kapitel vier werden alte Menschen und Pflegepersonal in der Opferrolle beschrieben und unterschiedliche Gewaltformen anhand von Beispielen aufgezeigt und erläutert. Schließlich werden die einzelnen Aspekte zusammengefasst und mögliche Straftatbestände erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bedeutung von Aggression und Gewalt

2.1 Aktuelle Zahlen

2.2 Unterschied zwischen Aggression und Gewalt

3 Auslöser von Aggression und Gewalt

4 Gewaltformen - Alte Menschen und Pflegepersonal in der Opferrolle

4.1 Direkte, strukturelle und kulturelle Gewalt

4.2 Formen der Gewalt und Erscheinungsbilder bei alten Menschen

4.3 Formen der Gewalt und Erscheinungsbilder beim Pflegepersonal

4.4 Zusammenfassung

5 Interventionsmöglichkeiten zur Vermeidung von Aggression und Gewalt in der ambulanten Pflege

5.1 Tipps für Mitarbeiter in der ambulanten Pflege

5.2 Tipps für Zeugen von Aggression und Gewalt in der ambulanten Pflege

5.3 Deeskalierende Verhaltensweisen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Gewalt in der ambulanten Pflege und analysiert sowohl die Bedeutung von Aggression und Gewalt als auch deren vielfältige Formen und Ursachen bei Pflegebedürftigen und Pflegepersonal. Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für diese Dynamiken zu schaffen und konkrete Interventionsmöglichkeiten sowie deeskalierende Verhaltensweisen aufzuzeigen, um die Belastungen und Gewaltrisiken in diesem sensiblen Bereich zu reduzieren.

  • Analyse aktueller Belastungssituationen in der häuslichen Pflege
  • Differenzierung zwischen Aggression und Gewalt
  • Identifikation von Risikofaktoren und Auslösern für Gewalt
  • Darstellung von Gewaltformen gegenüber alten Menschen und Pflegekräften
  • Entwicklung von Interventionsstrategien und präventiven Ansätzen

Auszug aus dem Buch

(1) Psychische und emotionale Gewalt gegenüber der Pflegeperson

Die Pflegeperson wird direkt angeschrien, beleidigt oder beschimpft. Meist ohne einen Grund oder erkennbaren Anlass. Durchzuführende Pflegemaßnahmen werden stets verweigert. Dies kann sich durch trotziges oder zorniges Verhalten äußern sowie durch anhaltendes und ständiges Schreien. Der Pflegebedürftige nässt oder kotet sich absichtlich ein und beschmutzt damit die Wäsche, Gegenstände oder Räume. Es werden Anklagen und Vorwürfe gegen die Pflegeperson erhoben und durch ungerechtfertigte Beschwerden bei den Angehörigen verbreitet. Das Pflegepersonal wird gegeneinander aufgehetzt oder ausgespielt. Beispiel: Frau XY möchte nicht durch den ambulanten Pflegedienst betreut werden. Sobald eine Pflegeperson den Raum betritt fängt sie an zu schreien und wirft mit Gegenständen um sich. Sie erzählt ihrer Tochter, dass das Pflegepersonal sie nicht waschen würde, obwohl dies nicht stimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert das Thema Gewalt in der ambulanten Pflege und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit sowie die behandelten Schwerpunkte.

2 Bedeutung von Aggression und Gewalt: Dieses Kapitel betrachtet aktuelle statistische Zahlen zur Gewalt in der Pflege und arbeitet die begriffliche Unterscheidung zwischen Aggression und Gewalt heraus.

3 Auslöser von Aggression und Gewalt: Hier werden vielseitige Faktoren und Risikosituationen analysiert, die zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft bei Pflegekräften oder Pflegebedürftigen führen können.

4 Gewaltformen - Alte Menschen und Pflegepersonal in der Opferrolle: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Formen der Gewalt (direkt, strukturell, kulturell) und veranschaulicht deren Erscheinungsbilder anhand von Beispielen bei Patienten und Personal.

5 Interventionsmöglichkeiten zur Vermeidung von Aggression und Gewalt in der ambulanten Pflege: Es werden praxisnahe Tipps für Mitarbeiter, Zeugen und Strategien zur Deeskalation in kritischen Situationen vorgestellt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Alarm- und Frühwarnsignale in der Pflegebeziehung wahrzunehmen, um präventiv zu handeln.

Schlüsselwörter

Ambulante Pflege, Gewalt in der Pflege, Aggression, Gewaltformen, Pflegende Angehörige, Pflegepersonal, Misshandlung, Vernachlässigung, Deeskalation, Prävention, Patientenautonomie, Überlastung, Interventionsmöglichkeiten, Straftatbestände, Fremdaggression.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Gewalt und Aggression im Kontext der ambulanten Pflege, wobei sowohl die betroffenen Patienten als auch das Pflegepersonal betrachtet werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Bedeutung von Gewalt, die Identifikation von Auslösern, die verschiedenen Erscheinungsformen von Gewalt sowie präventive und deeskalierende Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Bewusstsein für Gewalt in der Pflege zu schaffen, Ursachen zu beleuchten und Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung von eskalierenden Situationen aufzuzeigen.

Welche methodische Vorgehensweise liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung wissenschaftlicher Studien und Berichte (u.a. der WHO) sowie der Analyse von Fallbeispielen zur Verdeutlichung der Gewaltphänomene.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Gewaltauslösern, eine detaillierte Aufarbeitung der Gewaltformen unter Berücksichtigung von Opferrollen bei Patienten und Pflegekräften sowie die Darstellung konkreter Präventionsansätze.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem ambulante Pflege, Gewaltprävention, Deeskalationsmanagement, psychische und physische Misshandlung sowie die professionelle Pflegebeziehung.

Wie lässt sich psychische Gewalt gegen das Pflegepersonal konkret beschreiben?

Psychische Gewalt äußert sich häufig durch unbegründetes Anschreien, Beschimpfungen, das bewusste Verweigern von Pflegemaßnahmen, gezielte Verleumdungen bei Angehörigen oder das absichtliche Beschmutzen von Räumlichkeiten.

Warum ist das Thema "Gewalt in der ambulanten Pflege" gesellschaftlich so relevant?

Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und die häusliche Pflege stark zunimmt, wächst die Gefahr der Überlastung auf beiden Seiten. Da Gewalt in diesem privaten Umfeld oft im Verborgenen stattfindet, ist eine Sensibilisierung für Frühwarnzeichen essenziell für den Schutz aller Beteiligten.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gewalt in der ambulanten Pflege. Bedeutung, Formen und Interventionsmöglichkeiten
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,5
Autor
Veronika Siegrist (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V345364
ISBN (eBook)
9783668355569
ISBN (Buch)
9783668355576
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gewalt pflege bedeutung formen interventionsmöglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Veronika Siegrist (Autor:in), 2016, Gewalt in der ambulanten Pflege. Bedeutung, Formen und Interventionsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345364
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Leseprobe aus  18  Seiten
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