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Barrierefreier Tourismus - Chancen und Möglichkeiten der Kulturstadt Weimar mit den Schwerpunkten Hotellerie, Museen und Tourist-Information

Título: Barrierefreier Tourismus - Chancen und Möglichkeiten der Kulturstadt Weimar mit den Schwerpunkten Hotellerie, Museen und Tourist-Information

Tesis (Diplomatura) , 2005 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Stefanie Rautzenberg (Autor)

Turismo - Otros
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In meiner Vordiplomarbeit habe ich mich für das Thema „Barrierefreier Tourismus“ entschieden, weil dies ein Thema ist, dass viel Potenzial aufweist. Potenzial an Materie und Konfliktreichtum. Ich habe dieses Thema bewusst gewählt, da es weitgehend unbearbeitet ist. Daher ist es sehr schwer, treffendes Material zu finden. Bücher sind größtenteils wenig aussagekräftig und Internetseiten enthalten oft Informationen, die eher an die betroffenen Behinderten gerichtet sind, wie ich oft die Erfahrung gemacht habe. Somit wird sich meine Arbeit meist darauf richten, den aktuellen Stand in Weimar aufzunehmen und das Marketing der Stadt im Hinblick auf Behinderte zu erfassen. Zudem verändert sich die Altersstruktur in unserer Gesellschaft immer weiter, in Deutschland neigt sich die Alterspyramide immer weiter in Richtung der Senioren. Viele Rentner werden aufgrund ihres Alters körperlich eingeschränkt. Zum Beispiel lässt das Hör- oder Sehvermögen nach, wie einige andere Körperfunktionen auch. Zusätzlich muss bedacht werden, dass auch die Medizin immer weiter fortschreitet und somit das Erreichen eines höheren Alters immer wahrscheinlicher macht. Somit können auch viele Senioren vom barrierefreien Tourismus profitieren. Aufgrund dessen, dass das Thema viel Material bereithält, werde ich mich primär auf die Vermarktung konzentrieren und herausheben, wie die Kulturstadt sich als barrierefrei und behindertengerecht präsentiert.

Es ist mein Ziel, am Ende meiner Vordiplomarbeit, einen behindertengerechten Internetauftritt in Zusammenarbeit mit der cwt GmbH zu entwerfen und zu konstruieren. Diese Präsentation richtet sich vor allem an Sehbehinderte und Blinde, da andere Gruppen von Behinderten mit dem Lesen von Texten eher geringere Probleme haben. Erstrebenswert ist ebenso, auf die Bedeutung des barrierefreien Tourismus hinzuweisen und auf die immer größer werdende Wichtigkeit dieser Thematik aufmerksam zu machen. Die Gruppe an Behinderten nimmt stetig zu und kann für den Tourismus als Zukunftsmarkt gehandelt werden. Es ist also von großer Bedeutung, frühzeitig diese Zielgruppe als Marktanteil zu realisieren, um genau und richtig reagieren und handeln zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einordnung des barrierefreien Tourismus in den Wirtschaftszweig „Tourismus“

2.1 Begriffsklärung

2.2 Reiseverhalten und Reisemotive

2.3 Barrierefreier Tourismus in Deutschland

3 Barrierefrei durch Weimar – die touristische Infrastruktur der Kulturstadt

3.1 Situationsanalyse in den Hotels

3.2 Analyse ausgewählter Kultureinrichtungen

3.3 Zusammenspiel der touristischen Leistungsträger

4 Kommunikationspolitische Ansätze – eine Möglichkeit der Information

4.1 Leistungen der cwt GmbH

4.2 Wirksamer Auftritt im Internet

4.3 Ergebnis

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Vordiplomarbeit untersucht den aktuellen Stand und das Potenzial des barrierefreien Tourismus in der Kulturstadt Weimar. Das primäre Ziel ist es, die touristische Infrastruktur hinsichtlich ihrer Behindertengerechtigkeit zu analysieren und einen Entwurf für einen barrierefreien Internetauftritt in Zusammenarbeit mit der cwt GmbH zu entwickeln, um diese wachsende Zielgruppe gezielt anzusprechen.

  • Analyse der touristischen Infrastruktur für Menschen mit Behinderung in Weimar
  • Untersuchung von Barrierefreiheit in Hotellerie, Museen und bei städtischen Dienstleistungen
  • Evaluierung von Marketing- und Kommunikationsstrategien für barrierefreie Tourismusangebote
  • Konzeption eines behindertengerechten Internetauftritts unter Berücksichtigung der WAI-Richtlinien

Auszug aus dem Buch

4.2 Wirksamer Auftritt im Internet

Um einen werbewirksamen und vor allem barrierefreien Internetauftritt gestalten zu können, müssen verschiedene Kriterien beachtet werden. Grundsätzlich haben behinderte Menschen keine Probleme, das Internet zu benutzen. Am meisten haben Sehbehinderte und Blinde Schwierigkeiten, das mittlerweile fast wichtigste Medium zu nutzen. Da sie wenig oder gar nichts sehen können, benutzen diese Menschen ein Übersetzungsgerät, welches ihnen elektronische Texte vorlesen kann. Auch Menschen mit einer Rot-Grün-Schwäche können verschiedene Grafiken und Inhalte in den beiden verschiedenen Farben schwer unterscheiden.

Des weiteren existieren körperliche Barrieren, die Menschen an der Nutzung des Internets hindern oder diese erschweren. Es können Probleme mit Eingabegeräten wie Tastatur oder Maus entstehen für Personen mit motorischen Störungen. Aus eingeschränkter Treffsicherheit kann nicht jeder auf Anhieb verlinkte Seiten erreichen. Außerdem haben Menschen mit geistigen Behinderungen die größten Schwierigkeiten, die Inhalte der Seiten zu erfassen. Daher müssen diese leicht verständlich formuliert sein und eine einfache Struktur aufzeigen.

Um all diesen Gruppen von verschiedenen Behinderungen gerecht werden zu können, müssen verschiedene Richtlinien befolgt werden. Die Initiative der Web Accessibility Initiative (WAI) hat dafür verschiedene Kriterien erarbeitet, um einen möglichst guten Auftritt im Internet aufbauen zu können und somit die meisten Gruppen abzudecken. Es gibt zudem verschiedene Prioritätsstufen, unter die sich die verschiedenen Web-sites gliedern, je nach Wichtigkeit für die Behinderten. Eine Spiele-Website wird demnach geringer eingestuft werden als die verschiedener Reiseveranstalter oder aber auch als Seiten der Bundesämter, etc. „Bei der ersten Prioritätsstufe muss die Webseite die Kriterien erfüllen, bei der zweiten Prioritätsstufe sollen die Kriterien erfüllt sein und bei der dritten Prioritätsstufe können die Kriterien erfüllt sein.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit begründet die Relevanz des barrierefreien Tourismus aufgrund demografischer Veränderungen und identifiziert das Ziel, die Vermarktung Weimars für behinderte Gäste zu optimieren.

2 Einordnung des barrierefreien Tourismus in den Wirtschaftszweig „Tourismus“: Dieses Kapitel definiert den Begriff „barrierefrei“, vergleicht das Reiseverhalten von behinderten und nicht-behinderten Menschen und beleuchtet die rechtliche sowie politische Situation in Deutschland.

3 Barrierefrei durch Weimar – die touristische Infrastruktur der Kulturstadt: Der Autor untersucht die Gegebenheiten in der Hotellerie und ausgewählten Kultureinrichtungen und analysiert die Zusammenarbeit der touristischen Akteure vor Ort.

4 Kommunikationspolitische Ansätze – eine Möglichkeit der Information: Dieses Kapitel fokussiert auf die Rolle der Tourist-Information, innovative Angebote wie GPS-Stadtführungen und die Anforderungen an einen barrierefreien Internetauftritt.

5 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass barrierefreier Tourismus ein wesentlicher Zukunftsmarkt ist, der jedoch noch unzureichend erschlossen ist und Investitionen sowie ein offeneres gesellschaftliches Bewusstsein erfordert.

Schlüsselwörter

Barrierefreier Tourismus, Behindertengerechtigkeit, Tourismusmarketing, Kulturstadt Weimar, Internetauftritt, Web Accessibility Initiative, demografischer Wandel, Reiseverhalten, touristische Infrastruktur, Barrierefreiheit, Inklusion, Hotelanalyse, Stadtführungen, Digitale Barrierefreiheit, Zielgruppenmarketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Möglichkeiten des barrierefreien Tourismus in der Kulturstadt Weimar unter Berücksichtigung von Hotellerie, Museen und Tourist-Information.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Analyse der bestehenden Infrastruktur für Menschen mit Behinderung, das Reiseverhalten und die Bedürfnisse dieser Zielgruppe sowie die strategische Kommunikation über das Internet.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Weimar seine touristischen Angebote barrierefrei gestalten kann, und einen konkreten Entwurf für eine behindertengerechte Website zu erstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung touristischer Wegweiser und aktueller Statistiken zum Reiseverhalten sowie auf internen Informationen der Tourist-Information Weimar.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung des barrierefreien Tourismus, eine Bestandsaufnahme der Weimarer Infrastruktur sowie die Entwicklung kommunikationspolitischer Ansätze, insbesondere für das Internet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Barrierefreier Tourismus, Behindertengerechtigkeit, Weimar, Internetauftritt, touristische Infrastruktur und Zielgruppenmarketing.

Warum ist das Internet für barrierefreien Tourismus so wichtig?

Das Internet fungiert als zentraler Distributionsweg. Da behinderte Reisende vorab präzise Informationen über die Barrierefreiheit benötigen, ist ein barrierefrei gestalteter Online-Auftritt entscheidend für die Attraktivität einer Destination.

Welchen Stellenwert nimmt die Farbgestaltung im Website-Entwurf ein?

Aufgrund von Sehbehinderungen wurde bei dem Entwurf ein besonderer Schwerpunkt auf hohen Kontrast, wie beispielsweise Schwarz-Weiß, und eine einfache, vergrößerbare Struktur gelegt, um die Lesbarkeit für Betroffene zu optimieren.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Barrierefreier Tourismus - Chancen und Möglichkeiten der Kulturstadt Weimar mit den Schwerpunkten Hotellerie, Museen und Tourist-Information
Universidad
Euro-Business-College Jena
Calificación
1,0
Autor
Stefanie Rautzenberg (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
22
No. de catálogo
V34614
ISBN (Ebook)
9783638347860
Idioma
Alemán
Etiqueta
Barrierefreier Tourismus Chancen Möglichkeiten Kulturstadt Weimar Schwerpunkten Hotellerie Museen Tourist-Information
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefanie Rautzenberg (Autor), 2005, Barrierefreier Tourismus - Chancen und Möglichkeiten der Kulturstadt Weimar mit den Schwerpunkten Hotellerie, Museen und Tourist-Information, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34614
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