Kennzahlensystemen als Instrument der Unternehmenssteuerung. Gegenwärtige Nutzung, Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Kennzahlen

Kritische Analyse und Anwendung für xyz GmbH & Co. KG.


Hausarbeit, 2015
20 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Definition Kennzahlen
2.2 Definition Kennzahlensysteme
2.3 Definition Unternehmenssteuerung

3 Bedeutung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen im Unternehmen
3.1 Funktionen von Kennzahlen und Kennzahlensystemen
3.2 Einteilung von Kennzahlen und Kennzahlsystemen
3.2.1 Einteilung von Kennzahlen
3.2.2 Einteilung von Kennzahlensystemen
3.2.3 Die Balance Score Card
3.3 Schwierigkeiten beim Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen

4 Umsetzung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen in der
Unternehmensteuerung
4.1 Handelscontrolling
4.2 Einblick in das Unternehmen
4.3 Gegenwertige Nutzung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen bei xyz
4.4 Grenzen und Möglichkeiten von Kennzahlen und Kennzahlensystemen bei xyz

5 Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Struktur von Kennzahlen

Abbildung 2: Funktion von Kennzahlen

Abbildung 3: Statistisch-methodische Einteilung von Kennzahlen

Abbildung4: Entwicklungsphasen der Kennzahlensysteme

Abbildung 5: Das Grundmodell der Balance Score Card

Abbildung 6: Die Balance Score Card als strategischer Handlungsrahmen

Abbildung 7: Die Retourenquote von xyz

Abbildung 8: Gesamte Erlöse und Retouren

Abbildung 9: Tatsächlicher Erlös

1 Einleitung

Die folgende wissenschaftliche Arbeit „Gegenwärtige Nutzung, Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Kennzahlen und Kennzahlensystemen als Instru­ment der Unternehmenssteuerung - Kritische Analyse und Anwendung für xyz GmbH & Co. KG“ thematisiert den Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensys­temen als Instrument der Unternehmenssteuerung. Bezugnehmend auf den Handel werden diese im Bezug anhand der xyz GmbH & Co. KG erläutert.

Die Praxisarbeit ist in einen Theorieteil und einen Praxisteil untergliedert. Im Theorieteil werden Kennzahlen, Kennzahlensysteme und Unternehmenssteue­rung definiert, weiterhin auf die Bedeutung von Kennzahlen und Kennzahlensys­temen im Allgemeinen eingegangen. Die theoretische Einordnung legt die Basis für die gegenwärtige Nutzung, Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen bei xyz zugrunde, um Theorie und Praxis miteinanderzu verknüpfen.

2 Begriffliche Grundlagen

Zu Beginn werden im Theorieteil die Begrifflichkeiten definiert, um so eine Grund­lage für den Praxisteil zu schaffen.

2.1 Definition Kennzahlen

Es gibt viele verschiedene Definitonen des Kennzahlenbegriffes. Eine anerkannte und einheitliche Definition, welche allgemein verwendet wird, ist bislang noch nicht vorhanden (Geiß, 1986, S. 29ff). Für den Begriff Kennzahl werden im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang Kennziffern, Kontrollgrößen, Kenngrößen und Messgrößen als Synonym verwendt (Meyer, 1994, S. 9).

Wöhe beschriebt Kennzahlen als Zahlen, welche die quantitativ messbare Sachverhalte in aussagekräftiger, komprimierter Form wiedergeben (Wöhe, 2012, S. 208). So können Kennzahlen wie etwa in der folgenden Grafik dargestellt geliedert werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbidung 1:Struktur von Kennzahlen(Wöhe,2012,S.208)

2.2 Definition Kennzahlensysteme

Kennzahlen einzeln zu nutzen, wird in Theorie und Praxis oftmals stark kristisert, da einzelne Kennzahlen, welche ohne Zusammenhang verwendet werden, oft nur geringe Aussagekraft über den Sachverhalt geben können (Siegwart, 1998, S.5).

Sachverhalte können mit einzelnen Kennzahlen nur isoliert dargestellt werden; dies reicht nur in seltenen und sehr simplen Fällen aus. Andernfalls ist es nicht möglich, diese genau beurteilen zu können. Mit dieser auftretenden Problemtik, welche durch Einzelkennzahlen entsteht, wurden Kennzahlen zu zusammenhängenden Systemen zusammengefasst, um somit eine falsche Interpretation der Sachverhalte durch Einzelkennzahlen zu verhindern. Eine einheitliche Definition von Kennzahlensystemen ist in der Literatur nicht zu finden. Horvath definiert das Kennzahlensystem als geordnete Gesamtheit von Kennzahlen, welche in Beziehung zueinander stehen und so als Gesamtheit einen Sachverhalt beurteilen können (Horvath, 2002, S. 570).

2.3 Definition Unternehmenssteuerung

Die Unternehmenssteuerung ist in Literatur und Praxis nicht definiert. Allgemein kann gesagt werden, dass die Unternehmenssteuerung eine der Hauptaufgaben der Geschäftsleitung von Unternehmen ist. Kennzahlen und Kennzahlensysteme dienen dabei als Hilfsmittel, welche der Zielüberprüfung von vorher festgelegten Unternehmenszielen dient und den Grad der Erfüllung dieser angibt (Bea, Haas, 2001, S. 280-282).

Unternehmensführung effektiv betreiben bedeutet, frühzeitig Soll-Ist-Vergliche durchzuführen, um so mit den Kennzahlen Abweichungen von den festgelegten Zielen oder Meilensteinen festzustellen. Somit dienen Kennzahlen und Kennzahlensyteme auch als Frühwarninstrumente innerhalb von Unternehmen (Bea, Haas, 2001, S. 280-282).

3 Bedeutung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen im Unternehmen

Nach der Definition der Kernbegriffe werden diese nun genauer erläutert, um darauf aufbauend den Praxistransfer leisten zu können.

3.1 Funktionen von Kennzahlen und Kennzahlensystemen

Die Unternehmensführung setzt Kennzahlen und Kennzahlensysteme zur Unter­stützung von Planung, Steuerung und Kontrolle ihrer Ziele ein (Lachnit, 1979, S. 73-83). Dabei werden den Kennzahlen fünf unterschiedliche Funktionen zuge­ordnet, welche danach einzeln genauer erläutert werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Funktion von Kennzahlen (Eigene Darstellung)

Die Operationalisierungsfunktion zeichnet sich durch die Operationalisierung der Ziele aus. So werden Ziele durch Zeitbezug und Zeitausmaß mit Hilfe von Kenn­zahlen messbar gemacht. Die Anregungsfunktion fasst Daten und Informationen zu zentralen Kennzahlen zusammen, um so schnellstmöglich Abweichungen oder Auffälligkeiten erkennen zu können. Somit bekommen Kennzahlen einen Frühwarncharakter, welcher es ermöglicht, negative Trends früh zu erkennen und auf diese Trends zu reagieren (Reichmann, Lachnit, 1977, S. 706-710).

Die Vorabfunktion ermöglicht eine individuelle Ziel- und Strategiegestaltung mit genau definierter Wertebestimmung, um ein Ziel zu definieren, welches später als Sollwert in den Soll-Ist-Vergleiche eingeht, um die aktuelle Lage bestimmen zu können (Reichmann, Lachnit, 1977, S. 706-710).

Die Steuerungsfunktion verwendet Kennzahlen, um die Steuerungsprozesse zu vereinfachen. Sie bilden einen Richtwert, welcher als Ausgangspunkt für die spä­tere Kontrolle dients, und unterstützt so den Entscheidungsfindungsprozess in­nerhalb derGeschäftsleitung (Reichmann, Lachnit, 1977, S. 706-710).

Die Kennzahlen ermöglichen einen Soll-Ist-Vergleich und erfüllt so die Kontroll- funktion. Auch können Qualität, Effizienz und Effektivität der Leistung abgegli­chen und bewertet werden. Falls notwendig, können sofort Maßnahmen zur Kor- rekturvorgenommen werden (Reichmann, Lachnit, 1977, S. 706-710).

Kern der Kennzahlsysteme ist es, jene zentralen Sachverhalte genau abzubilden, welche für die Unternehmenssteuerung entscheidend sind. Dies bedeutet Kenn­zahlensysteme zeichnen eine Auswahl von Variabelen, welche den unternehme­rischen Entscheidungsprozess in Umfang und Inhalt abbilden (Reichmann, Lach­nit, 1977, S. 706-710).

Planung, Steuerung und Kontrolle sind grundsätzliche Funktionen von Kennzah­lensystemen bezogen aufdie Unternehmensleitung (Lachnit, 1979, S. 73-83).

Desweitern können Kennzahlensysteme in der Lage sein, das unternehmens­spezifische Zielsystem zu vereinfachen, so dass diese als Steuerungs- und Ko­ordinationsinstrument dienen können. So können in einem Kennzahlensystem mehrere Ziele gleichzeitig monitorisiert und kontrolliert werden, sofern diese kei­ne Zielkonflikte aufweisen. Zudem haben Kennzahlensysteme auch eine Erklä­rungsfunktion, und es gehen aus ihnen wesentliche Zusammenhänge und Ent­wicklungen des Unternehmens hervor (Reichmann, 2001, S. 24).

Wie sich letztendlich Kennzahlensysteme aus einzelnen Kennzahlen zusammen­setzten und welche Funktion diese erfüllen, hängt immer von dem vorhanden Input ab, also den Daten und Informationen, welche die Unternehmensleitung zur Verfügung hat und welche Anforderungen diese an das Kennzahlensystem stellt (Reichmann, 2001, S. 24).

3.2 Einteilung von Kennzahlen und Kennzahlsystemen 3.2.1 Einteilung von Kennzahlen

Kennzahlen zu kategorisieren kann nach vielen verschiedenen Methoden erfol­gen. Auswahlpunkte für eine Differenzierung von Kennzahlen sind etwa statisti-

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Details

Titel
Kennzahlensystemen als Instrument der Unternehmenssteuerung. Gegenwärtige Nutzung, Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Kennzahlen
Untertitel
Kritische Analyse und Anwendung für xyz GmbH & Co. KG.
Autor
Jahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V346293
ISBN (eBook)
9783668359093
ISBN (Buch)
9783668359109
Dateigröße
619 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kennzahlensystemen, instrument, unternehmenssteuerung, gegenwärtige, nutzung, möglichkeiten, grenzen, einsatzes, kennzahlen, kritische, analyse, anwendung, gmbh
Arbeit zitieren
Kai Feldmann (Autor), 2015, Kennzahlensystemen als Instrument der Unternehmenssteuerung. Gegenwärtige Nutzung, Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Kennzahlen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346293

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