Die Geschlechterrollen in Claude Sautets "Les choses de la vie"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

14 Seiten, Note: 3,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Besonderheiten in Sautets Filmen
2.1. Besonderheiten der Figuren
2.2. Die Liebe
2.3. Weitere besondere Merkmale

3. Die Rolle der Frau
3.1. Weibliche Figuren bei Sautet
3.2. Romy Schneider
3.3 Die Rolle der Frau in Les choses de la vie

4. Die Rolle des Mannes
4.1. Männliche Figuren bei Sautet
4.2. Die Rolle des Mannes in Les choses de la vie

5. Gegenüberstellung der Geschlechterrollen in Les choses de la vie

6. Fazit

1. Einleitung

Das französische Filmmelodrama ist ein zentrales Genre des französischen Kinos. Viele berühmte Filmemacher, wie zum Beispiel Jean Renoir, Marcel Carné oder auch François Truffaut versuchten sich an diesem Genre und brachten große Gefühle auf die Leinwand.

Auch Claude Sautet war einer dieser Regisseure. Er schaffte es, durch seine Filme, Emotionen bei dem Zuschauer hervorzurufen. Dies gelang ihm vor allem durch die Mise en Scène und die Musik. Auch seine Charaktere stellen ebenfalls eine Besonderheit in seinen Filmen dar. Nicht selten wurden die Charaktere durch seine eigene Persönlichkeit beeinflusst.

Der Film, Les choses de la vie beinhaltet viele wichtige Aspekte, die Sautets Karriere stark beeinflussten. Zum einen gibt es die berühmte Unfallszene in diesem Film. Sautet war der erste Regisseur, der eine Unfallszene in Zeitlupe drehte. Viele seiner Kollegen nutzten diesen Effekt, in den folgenden Jahren, in ihren eigenen Filmen. Zum anderen spielte Romy Schneider in Les choses de la vie erstmals eine Hauptrolle. Durch ihre Rolle und ihre Persönlichkeit hatte Schneider großen Einfluss auf Sautets zukünftiges Frauenbild. Dies führte zu einer langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Schneider und Sautet nachdem die Dreharbeiten von Les choses de la vie beendet waren.

Diese Arbeit soll erläutern, inwieweit Claude Sautets persönliches Frauen- bzw. Männerbild seine Geschlechterrollen in Les choses de la vie beeinflusste und wie man diese Rollen interpretieren kann. Im Folgenden werden Besonderheiten in Sautets Filmen dargelegt. Dazu zählen die Eigenschaften der Figuren von Claude Sautet, die Bedeutung der Liebe für seine Filme sowie weitere für Sautet charakteristische Merkmale. Diese Aspekte sind für das Verständnis der Geschlechterrollen wichtig. Im weiteren Verlauf werden sowohl die Rolle der Frau als auch die Rolle des Mannes in Sautets Filmen, mit besonderem Augenmerk auf Les choses de la vie, untersucht. Der Fokus liegt hierbei vor Allem auf den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Geschlechtern sowie auf dem Einfluss von Sautets Persönlichkeit auf die Charaktere im Film. Des Weiteren, werden die Geschlechterrollen der Figuren in Les choses de la vie gegenübergestellt. Zum Schluss wird die Beziehung zwischen Mann und Frau untersucht, um ein Fazit ziehen zu können.

2. Besonderheiten in Sautets Filmen

2.1. Besonderheiten der Figuren

Um die Bedeutung von Claude Sautets Figurenkonstellationen nachvollziehen zu können, ist eine Auseinandersetzung mit seinem Menschenbild wichtig. Seine Haltung dem Menschen gegenüber lässt sich als realistisch - pessimistisch beschreiben. Sautet selbst sagte in einem Interview im Jahr 1971, dass er seine Freude an menschlichen Beziehungen verloren hat.[1] Aus diesem Grund hat er eine Vorliebe schwierige Ausgangsbedingungen in seinen Filmen zu kreieren, in denen sich die unsympathischen Charakterzüge seiner Figuren sehr früh zeigen.[2] Seine Figuren haben Schwierigkeiten sich in der Normalität wiederzufinden. Ihnen fehlt der Zugang zum Leben, wobei dies bei jedem Charakter unterschiedlich stark ausgeprägt ist.[3] Die meisten Figuren sind Antihelden, die in ihren Handlungsweisen gefangen sind.[4] Zu den Charaktereigenschaften der Antihelden gehören Eitelkeit und Egoismus. Sie versuchen sich um jeden Preis selbst zu schützen, weshalb sie wenig Rücksicht auf Gefühle Anderer nehmen.[5]

Eine weitere Besonderheit der Filme Sautets ist, dass er in seinen Figuren eigene Persönlichkeitsanteile reflektiert und bearbeitet. Seiner Meinung nach blickt er aus einem männlichen Blickwinkel auf die Welt, was sich auch auf seine Figuren auswirkt. Diese sind sehr sensibel und verunsichert, sagen dies ihrem Gegenüber jedoch nie. Vor allem die männlichen Figuren ziehen sich zurück und verschließen sich. So entsteht oft eine Divergenz zwischen ihrem Handeln und ihrem Gefühl, was sich in Angst, Unsicherheit und Verletzlichkeit äußert.[6] Oft wechseln sie ihre Partner und reflektieren ihre eigenen Verhaltensmuster nicht. Beziehungsprobleme werden versucht zu lösen, indem die Figuren fremdgehen oder sich von ihren Partnern trennen. Zeiten der Beziehungslosigkeit sind allerdings selten.[7]

Außerdem ist es wichtig zu erwähnen, dass Sautet versucht, möglichst gewöhnliche aber in ihren Lebensbedingungen privilegierte Figuren, zu kreieren. Er beschreibt seine Figuren wie folgt: “ Ils incarnent […] le bien - être matériel supposé apporter la liberté et le bonheur.“[8] Sautet zählt sich selbst zur gehobenen Mittelschicht und behandelt ebenfalls Probleme, mit denen diese Schicht häufiger konfrontiert wird, in seinen Filmen.

2.2. Die Liebe

Die Liebe spielt bei Claude Sautet, wie es für das Melodrama typisch ist, eine wichtige Rolle. Sie misslingt in seinen Filmen allerdings nicht aufgrund von äußeren Faktoren, sondern weil seine Figuren emotional nicht in der Lage sind zu lieben. Meist sind innere Verstrickungen des Mannes Schuld an der misslungenen Liebe. Die Liebesbeziehungen scheitern auch bei „idealen Bedingungen“[9], d.h., dass externe Faktoren, wie zum Beispiel das soziale Umfeld der Charaktere, keine Probleme darstellen, sondern die internen Faktoren der Figuren also ihre Emotionen, Denkweisen, usw. Die Protagonisten sind seelisch verhärtet, werden aber verletzlich, wenn sie der Liebe begegnen.[10] In der Tat beschreibt Sautet die Liebe als der „stärkste Magnet, der die Kraft besitzt, seine Figuren an das Leben zu binden aber auch sie daraus zu verbannen.“[11] Im Zentrum seiner Geschichten steht immer die Auseinandersetzung mit der Liebe, die Abwehr der Liebe, sowie das Leugnen ihrer Existenz. Die Liebe ist trotz aller Zweifel und Vorbehalte, ein Gefühl „ähnlich einer unberechenbaren Naturgewalt, das jegliche Steuerungsmechanismen, außer Kraft setzt.“[12] Deshalb ist diese Empfindung auch so gefährlich. Die Liebe vollbringt bei Sautet keine Wunder. Sie kräftigt nicht, lässt die Dinge nicht einfacher werden, sie ist schwierig und schmerzvoll, manchmal sogar dunkel und zerstörerisch.[13] Außerdem zwingt die Liebe die Figuren sich mit sich selbst zu beschäftigen und erschüttert oder zerstört sogar deren Selbstbild.[14] Oft behandelt Sautet Dreiecksgeschichten, um die emotionalen Dysfunktionen seiner Figuren zu verdeutlichen.[15] Er versucht außerdem zu zeigen, dass die Gefühle jegliche Art von Regeln missachten und somit irrational sind. Es gibt in seinen Geschichten nie die Liebe auf den ersten Blick, jedoch lässt sich die Existenz der Gefühle, nach jeder Begegnung der Figuren miteinander, immer schwieriger leugnen.[16]

2.3. Weitere besondere Merkmale

Ein wichtiges Merkmal der Filme Sautets stellt die Euphorie dar. Sautet sieht diese als etwas Negatives an, denn nach Momenten der Euphorie folgt in seinen Filmen immer der „bodenlose Fall“[17]. Dies geschieht auch nach Momenten des Triumphs, des Glücks oder der Hoffnung. Sautets Meinung nach, verleitet Euphorie zu fatalen Fehlern.

Auch stellt das Durchführen von Plänen etwas Negatives dar. Vor allem Pläne, bei denen Herz und Verstand nicht übereinstimmen, enden immer tragisch.[18] Sowohl privat als auch beruflich, hat dies fatale Konsequenzen für seine Figuren.

Diese besonderen Merkmale beeinflussen den Verlauf seiner Filme, sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere stark.

3. Die Rolle der Frau

3.1. Weibliche Figuren bei Sautet

Da Sautet der Meinung war, er betrachte seine Figuren aus einem stark männlich geprägtem Blickwinkel, sind in vielen seiner Geschichten die Frauen nur „Geschöpfe der Peripherie“[19]. Aus diesem Grund drehen sich seine Geschichten um den Mann, während Frauen lediglich in diesen Geschichten vorkommen und anstrengende Herausforderungen für die Männer darstellen. Die Frau fungiert in den Filmen als „Katalysator, der die Entwicklungen des Mannes, die ohne sie nicht einträten“[20], vorantreibt. Sie konfrontiert den Mann mit seinen „emotionalen Defiziten“[21], seinen Ängsten, Wünschen und Bedürfnissen. Diese Wünsche und Bedürfnisse würde der Mann, ohne die Anwesenheit der Frau, mit beruflichem Erfolg, Macht oder Reichtum versuchen zu kompensieren.

Obwohl das Dasein der Frau meist negative Folgen hat, und Sautet den Fokus auf seine männlichen Figuren legt, hat er ein sehr wertschätzendes Bild der Frau. Frauen besitzen seiner Meinung nach, eine größere Stärke als Männer: „un sens animal de l´existence“[22], sie haben den Drang zu helfen und für das Leben zu kämpfen. Dies ist aufgrund ihrer potenziellen Mutterschaft stärker verankert als beim Mann. Diese positive Sichtweise könnte ein stereotypes Element aus Sautets Kindheit sein.[23] In der Tat war Sautets Vater nicht für ihn da. Er wurde von seiner Mutter und Großmutter großgezogen. Die Stärke der Frau zeigt er in seinen Filmen sehr deutlich. Die Frauenfiguren finden sich nach schlimmen Ereignissen wieder in ihrem Leben zurecht, Männer hingegen nicht: „En cas de différence culturelle entre les hommes et les femmes, l´avantage est la plupart du temps donné aux femmes.“[24] Sautets Meinung nach sind die Frauen mutiger, hartnäckiger, kämpferischer, verständnisvoller und furchtloser als Männer.[25]

Weiter lassen sich Sautets Frauenfiguren als entweder introvertiert oder extrovertiert beschreiben. Je extrovertierter sie sind, desto leidenschaftlicher, risikofreudiger, entschlossener und optimistischer sind sie und je introvertierter sie sind, desto unsicherer und vorsichtiger sind sie. Außerdem kann man zwei Urtypen von Frauen unterscheiden. Der erste Typ Frau ist jung, leidenschaftlich und extrovertiert. Sie verzeiht und wartet. Der zweite Typ Frau hingegen ist kälter, unsicherer, introvertiert, undurchsichtig, verlogen und handlungsunfähig. Sie ist durch gemachte Erfahrungen verwundet, misstrauisch und verunsichert.[26] Des Weiteren, kann man zwischen drei Arten von Geliebten unterscheiden. Die Wartende, die Fragende und die Fordernde. Diese Eigenschaften kann auch ein und dieselbe Frau in drei unterschiedlichen Momenten besitzen.[27] Die einzigen Eigenschaften, die alle Sautet´schen Frauen gemeinsam haben, sind, dass sie sich sowohl nach Abenteuer als auch nach Sicherheit sehnen.[28]

3.2. Romy Schneider

Durch Les choses de la vie entwickelte sich eine langjährige Zusammenarbeit zwischen Claude Sautet und Romy Schneider. Diese Zusammenarbeit veränderte Sautets Sichtweise auf die Frau. Der Regisseur beschreibt Romy Schneider wie folgt:

„Elle est belle d´une beauté qu´elle s´est elle - même forgée. Un mélange de charme vénéeux et de pureté vertueuse. Elle est altière comme un allegro de Mozart et consciente du pouvoir de son corps et de sa sensualité.“[29]

„…Romy, c´est à la fois une femme rayonnante et meurtrie…“[30]

„Romy, c´est la vivacité même, une vivacité animale, avec des changements d´expression brutaux, allant de l´agressivité la plus virile à la douceur la plus subtile. Romy c´est une actrice qui dépasse le quotidien, qui prend une dimension solaire. Elle possède cette ambiguïté qui fut l´apanage des grandes stars.“[31]

„…, une noblesse, une impulsivité, une attitude moral qui encombrent et dérangent les hommes.“[32]

„Romy, devenue actrice française, symbolise la femme de farouche indépendance, qui entretient avec les hommes des rapports de force. Elle ne supporte pas la médiocrité ni la décrépitude des sentiments.“[33]

Anhand dieser Aussagen lässt sich erkennen, dass Schneider eine besondere Person für Sautet war. Er beschreibt sie als außergewöhnlich und lebendig. Vor ihrem Kennenlernen wusste Sautet nicht mit seinen weiblichen Figuren umzugehen. Sie interessierten ihn nicht so stark wie die männlichen Figuren.[34] Die Begegnung mit Schneider veränderte Sautets Frauenfiguren zu mutigen, lebendigen Charakteren. Schneider faszinierte Claude Sautet und schenkte ihm ein Frauenbild, das ab dem Zeitpunkt ihrer Begegnung, in allen seinen Filmen zu sehen war.[35]

3.3 Die Rolle der Frau in Les choses de la vie

Die wichtigste Frauenfigur in Les choses de la vie ist Hélène. Sie ist eine junge, hübsche, emanzipierte und intelligente Frau. In Pierre verliebt und sehr ungeduldig, kann Hélène es kaum erwarten, dass ihre Beziehung gesellschaftlich anerkannt wird. Ein Zeichen dafür, dass dies nicht der Fall ist, ist die Tatsache, dass sie sowohl den Vater als auch François, Pierres Freund, siezt. Das Siezen verdeutlicht die Distanz zwischen ihr und den Familienmitgliedern von Pierre.

Man kann Hélène zum ersten Typ Frau zählen. Sie ist extrovertiert, leidenschaftlich und verzeiht. Sie ist weder eine wartende noch eine fordernde Geliebte, denn einerseits kann sie nicht mehr warten und will, dass Pierre sie so sehr liebt wie sie ihn und dass er mit ihr nach Tunesien geht. Sie setzt ihn diesbezüglich immer wieder unter Druck, indem sie ihn bedrängt und erwartet, dass er die erforderlichen Papiere für ihre Reise unterschreibt. Dies tut sie bis er nicht mehr ausweichen kann (im Restaurant). Dem gegenüber steht, dass Hélène nicht konsequent ist. Sie macht ihre Drohungen nicht wahr. Nach dem Streit im Auto zum Beispiel kauft sie ihm, während seiner Abwesenheit, Hemden.[36]

[...]


[1] Vgl. Karrer, Bettina, „Unstillbare Sehnsucht - Die Filme von Claude Sautet“, S. 261

[2] Vgl. Karrer, Bettina, S. 250

[3] Vgl. Karrer, Bettina, S. 258

[4] Vgl. Karrer, Bettina, S. 250

[5] Vgl. Karrer, Bettina, S. 302

[6] Vgl. Karrer, Bettina, S. 297

[7] Vgl. Karrer, Bettina, S. 298

[8] Boujut, Michel, S. 77

[9] Karrer, Bettina, S. 291

[10] Vgl. Karrer, Bettina, S. 261

[11] Vgl. Karrer, Bettina, S.289 f.

[12] Karrer, Bettina, S. 296

[13] Vgl. Karrer, Bettina, S. 291

[14] Vgl. Karrer, Bettina, S.296

[15] Vgl. Karrer, Bettina, S. 307

[16] Vgl. Karrer, Bettina, S. 306

[17] Ebd.

[18] Vgl. Karrer, Bettina, S. 301

[19] Karrer, Bettina, S. 263

[20] Karrer, Bettina, S.264

[21] Ebd.

[22] Karrer, Bettina, S.265

[23] Vgl. Ebd.

[24] Layani, Jacques, „Les films de Claude Sautet“, S. 45f.

[25] Vgl. Ebd.

[26] Vgl. Ebd.

[27] Vgl. Layani, Jacques, S. 51

[28] Vgl. Layani, Jacques, S.52

[29] Boujut, Michel, S. 273

[30] Ebd.

[31] Ebd.

[32] Ebd.

[33] Ebd.

[34] Rabourdin, Dominique, „Sautet par Sautet“, S. 100

[35] Ebd.

[36] Vgl. Layani, Jacques, S. 51f.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Die Geschlechterrollen in Claude Sautets "Les choses de la vie"
Hochschule
Universität zu Köln  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Das französische Filmmelodrama
Note
3,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V346304
ISBN (eBook)
9783668356993
ISBN (Buch)
9783668357006
Dateigröße
519 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschlechterrollen, claude, sautets
Arbeit zitieren
Sabina Basic (Autor:in), 2016, Die Geschlechterrollen in Claude Sautets "Les choses de la vie", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346304

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