Sozialisation von Kindern und Jugendlichen durch Medien. Einfluss auf Identität und Selbstbild


Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen der Begriffe „Sozialisation“ und „Identität“
2.1 Sozialisation
2.2 Identität

3. Mediennutzung
3.1 Einführung
3.2 Zahlen, Daten und Fakten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen anhand von der Shell-, KIM-, und JIM- Studie
3.3 Art der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
3.4 Funktionen von Medien

4. Einfluss von Medien auf die Sozialisation und Identitätsbildung
4.1 Vorstellung der gewählten Medien
4.1.1 Fernsehen
4.1.2 Internet /Smartphone
4.2 Aktuelle Studienergebnisse
4.3 Facebook als Beispiel sozialer Netzwerke
4.4 Beliebtheit von „Pseudo- Dokus“: Familien im Brennpunkt und Berlin- Tag und Nacht als Beispiel
4.4.1 „Scripted- Reality- Serien
4.4.2 „Familien im Brennpunkt“
4.4.3 „Berlin- Tag & Nacht“
4.5 Das Fernsehen als negativer Einfluss auf das Selbstbild und Auslöser für Essstörungen
4.5.1 Das Frauenbild in den Medien
4.5.2 Fernsehen als Auslöser für Essstörungen
4.6 Zwischenfazit

5. Stichprobenuntersuchung in einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung
5.1 Umfrage
5.1.1 Fragebogenerstellung
5.1.2 Auswertung
5.2 Fazit der Umfrage
5.3 Interviews
5.4 Fazit der Interviews im Zusammenhang mit der Umfrage

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Sozialisation ist ohne Medien heute nicht mehr denkbar, sie erfolgt unter dem Vorzeichen eines aktiven Subjekts, das sich von klein auf mit den Medien auseinandersetzt, sie zielgerichtet nutzt und sich ihrer bedient, um seinen Alltag zu gestalten, das Wert und Normgefüge seines sozialen Umfeldes, seine Persönlichkeits- und Lebenskonzepte zu prüfen, zu erweitern, zu revidieren.“[1]

Diese Aussage zeigt beispielhaft, die (immer größer) werdende Rolle von Medien bei der Sozialisation. Besonders hervorzuheben ist hierbei das Internet, das neben Recherche und Kommunikation viele Möglichkeiten der Selbstdarstellung bietet. Neben dem Internet ist das Fernsehen ein wichtiges Medium für die Menschheit und somit auch für diese Untersuchung.

Oft wird die Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche von Wissenschaftlern kritisch beurteilt. Medien hätten z.B. einen negativen Einfluss auf die Entwicklung und seien manipulativ.[2]

Die Sozialisationsforschung beschäftigt sich allerdings kaum mit der zunehmenden Bedeutung von Medien.[3] Die Ursache für diese Vernachlässigung sieht Dagmar Hoffmann darin, dass man in der Sozialisationsforschung die Auffassung hat, dass es keine wechselseitige Beziehung zwischen den Menschen und den Medien gibt und Medien somit nicht als Sozialisationsinstanz gezählt werden können.[4]

Ziel der Arbeit ist es demnach, herauszuarbeiten, ob es einen Einfluss von Internet und Fernsehen als Sozialisationsinstanz auf Kinder und Jugendliche, gibt. Die leitende Fragestellung hierfür lautet: „Wie wirken Medien auf die Identität und das Selbstbild von sechs bis 18- Jährigen ein?“

Untersucht wird die Nutzung von Medien und deren Bedeutung für Heranwachsende auch mithilfe einer Umfrage in einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung sowie diversen Studienergebnissen.

2. Definitionen der Begriffe „Sozialisation“ und „Identität“

2.1 Sozialisation

Zu Beginn des 20.Jh ist der Sozialisationsbegriff entstanden, indem Emile Durkheim zum ersten Mal die gesellschaftliche Bedeutung für die Entwicklung des Menschen herausarbeitete und Sozialisation als „die Vergesellschaftung des Menschen“[5] beschrieb. Damit gemeint ist der Einfluss der gesellschaftlichen Bedingungen auf die Entwicklung der Heranwachsenden.[6]

Der Sozialisationsbegriff sollte außerdem vom Erziehungsbegriff abgegrenzt werden. Erziehung kann als „Sozialmachung“ beschrieben werden und Sozialisation als „Sozialwerdung“.[7] Somit meint Sozialisation Prozesse, die auf die Entwicklung eines Menschen einwirken und nicht wie bei dem Begriff der Erziehung, die absichtliche Einwirkung eines anderen.[8]

Eine klassische Definition lautet: „Sozialisation ist der Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt. Vorrangig thematisch ist dabei wie sich der Mensch zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt bildet.“[9]

Neben den klassischen Sozialisationsinstanzen Eltern, Schule und Peergroups kann man heutzutage Medien als weitere wichtige Instanz zählen, die auch immer mehr eine besondere Rolle bei der Sozialisation einnehmen, da Kinder schon vom ersten Lebensjahr an mit Medien konfrontiert werden.

Jugendforscher sprechen von „Selbstsozialisation“ von Kindern und Jugendlichen wenn es um den Gebrauch von Medien geht, da sie sich die Geräte und Inhalte weitestgehend selbst aussuchen und dadurch auch ihre eigene Identität und Autonomie erlangen.[10]

2.2 Identität

Wer bin ich? Was zeichnet mich aus? Wie sehen mich andere? Solche Fragen stellen sich die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens. Die Wahrnehmung des Ichs, sich zu reflektieren und zu beurteilen, sind Prozesse, die schon im frühen Kindesalter beginnen und ein Leben lang andauern.[11]

Identität ist somit ein „komplexes und unabgeschlossenes Gefüge, an dem wir in Interaktion mit der sozialen Umwelt kontinuierlich und lebenslang feilen.“[12] Modelliert werden „Eigenschaften, Fähigkeiten, Talente, Werthaltungen und Positionierungen im sozialen Umfeld und in der gesellschaftlichen Welt.“[13]

Bei der Identität geht es immer um die „Herstellung einer Passung zwischen dem subjektiven Innen und dem gesellschaftlichen Außen, also um Produktion einer individuellen sozialen Verortung.“[14]

Nach dem Psychoanalytiker Erikson ist es die Aufgabe des Jugendlichen, sein Wissen über sich und die Welt zu einem Selbstbild zusammen zu fügen, sodass man in die Gesellschaft passt und seine eigene soziale Rolle findet.[15]

Außerdem ist die Identitätskonstruktion mit dem Grundbedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeit verknüpft.[16] Man kann sagen, dass Identität zwei Seiten hat, zum einen soll sie das Individuelle beinhalten, zum anderen aber auch die von der Gesellschaft vorgegebenen Normen und Standards.[17]

3. Mediennutzung

3.1 Einführung

Schon 1983 stellte Neil Postman dar, wie Medien Einfluss auf die Entwicklung gesellschaftlichen Lebens nehmen und die Grenze zwischen Kindern und Erwachsenen schwindet.[18] So eröffnen Medien, insbesondere das Fernsehen den Zugang zu Erwachsenenthemen.[19] Auch Hermann Giesecke weist 1985 auf das Ende „der Kindlichkeit des Kindes“[20] hin und beschreibt einen Verlust von familiärer Erziehung durch die „Dominanz der Sozialisation durch Massenmedien“.[21]

Medien sind eine „zentrale Instanz der Vermittlung von Welt“[22] und dienen Kindern und Jugendlichen als eine Orientierungsquelle, die dadurch auch auf die Prozesse der Identitätsbildung Einfluss nehmen. Sie zeigen viel Material für die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und der Gesellschaft und geben Handlungsraum für die Ausgestaltung und Probehandlungen von Traumwelten sowie Identitätsexperimente. Medien bieten somit Lebensentwürfe an, die evaluiert und als Ideale angestrebt werden können oder- „sind sie wenig kompatibel mit der eigenen Lebenssituation- verworfen werden können.“[23]

Die Bildung der Identität findet immer in sozialen Bezügen statt, wobei „Medien auf vielfältige Weise eingebunden sind“[24]. Medienangebote haben eine große Bedeutung für die Identitätsbildung und die „Gestaltung neuartiger Kommunikations- und Beziehungsformen.“[25] Medien werden als Identifikationsangebote genutzt, die angenommen, abgelehnt oder aber auch ignoriert werden können. Kinder und Jugendliche nutzen unterschiedliche Medienwelten als Räume für symbolisches Probehandeln und verschiedene Teilidentitäten auszubalancieren.

3.2 Zahlen, Daten und Fakten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen anhand von der Shell-, KIM-, und JIM- Studie

Der Hypothese, dass Medien Einfluss auf die Sozialisation haben, setze ich voraus, dass diese vor allem auch eine wichtige Rolle im Alltag haben. Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die das Internet nutzen und die Häufigkeit der Nutzung steigen kontinuierlich.[26] Hierzu geben die JIM(Jugend, Information Media)- Studien vom medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest(mpfs) einen guten Überblick über die Nutzungshäufigkeit von Medien der Jugendlichen. 2015 steht das Handy an erster Stelle, neun von zehn Jugendlichen benutzen dieses täglich. Auf Platz zwei ist das Internet und die Hälfte der Befragten schauen täglich fern.[27] Auch auf die Frage nach dem wichtigsten Medium wird vor allem das Internet, gefolgt vom Handy, genannt.[28] Auf die Frage, was die Jugendlichen am Liebsten im Internet benutzen, wurde mit 61% vor allem YouTube genannt, gefolgt von Facebook und WhatsApp.[29]

Auch die Shell- Studie von 2015 zeigt, dass der Internetzugang für Jugendliche heute eine Selbstverständlichkeit ist: „99% der Jugendlichen sind inzwischen online, 2002 waren es erst 66%.“[30] Es ist somit nicht mehr eine Frage nach der sozialen Herkunft, ob Jugendliche über einen Zugang zum Internet verfügen. Als bedeutsam erweist sich aber die soziale Herkunft, wenn es um die Vielfalt der Zugangskanäle geht. Fast die Hälfte (47%) der Jugendlichen aus der oberen Schicht berichtet von drei oder mehr Zugängen (Smartphone, Laptop, Desktop-Computer, Tablet etc.). Bei Jugendlichen aus der unteren Schicht trifft dies nur auf ein Sechstel zu.[31] Die JIM-Studie 2015 zeigt allerdings, dass es kaum nennenswerte Unterschiede hinsichtlich des Gerätebesitzes nach Bildungsniveau gibt. Ausnahmen bilden Fernseher, feste Spielkonsolen sowie DVD-Player und -Rekorder, aber auch Tablet-PCs; diese Geräte sind bei Jugendlichen mit niedrigerem Bildungsniveau etwas häufiger zu finden. Jugendliche mit formal höherer Bildung besitzen hingegen etwas häufiger Digitalkameras und MP3-Player.[32]

Das Interesse der Zwölf- bis 19-Jährigen am Lesen gedruckter Bücher nimmt trotz des stark gestiegenen elektronischen Medienangebots nicht ab.[33] Allerdings zeigt sich, dass Bücher für Jugendliche mit niedrigerem Bildungsniveau weniger Bedeutung haben, weniger als ein Drittel der Befragten mit niedrigerem Bildungsniveau lesen regelmäßig Bücher.[34] Ansonsten gibt es nur geringe Unterschiede, z.B. haben Jugendliche mit höherem Bildungsniveau ein größeres Interesse an politische Themen und an dem aktuellen Zeitgeschehen, während sich Jugendliche mit niedrigem Bildungsniveau mehr für Smartphones, digitale Spiele und Informationen über Ausbildungen bzw. Berufe interessieren.[35] Die JIM- Studie von 2008 macht zusätzlich deutlich, dass Hauptschüler mehr chatten, mehr Fotos und Videos im Internet hochladen und mehr Musik herunterladen.[36]

Solche Studien macht der mpfs nicht nur mit Jugendlichen, sondern auch mit sechs bis 13-Jährigen, mit dem Namen „KIM-Studie“. Die Studie hierzu von 2014 zeigt, dass fast jedes Zweite der befragten Kinder ein Handy besitzt und gut ein Drittel einen eigenen Fernseher.[37] Davon ist aber für die meisten ein Handy erst ab etwa zehn Jahren relevant, für Jüngere ist es immer noch eher die Ausnahme. Haben jüngere Kinder ein eigenes Handy, so ist dies auch der Wunsch der Eltern.[38]

Auffällig ist außerdem, dass mit zunehmendem Alter die Medientätigkeiten, von Fernsehen über digitales Spielen bis zur Internetbenutzung, selbstständiger ausgeführt werden.[39] Die KIM- Studie von 2006 zeigt außerdem, dass Jugendliche mit „geringer formaler Bildung“ das Internet häufiger Nutzen.[40]

3.3 Art der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Das Angebot an Medien ist heutzutage riesig, neben Zeitungen, Bücher und Radio, haben vor allem das Internet und das Fernsehen einen hohen Stellenwert bei Kindern und Jugendlichen.

Für Kinder gibt es zudem spezielle Kindercomputer und Handys, jedoch nutzen sie auch Medien, die eher an Jugendliche und Erwachsene gerichtet sind.[41]

Das Fernsehen ist aber seit Jahrzenten das Leitmedium Nummer eins für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren.[42] Oftmals gucken die Kinder gemeinsam mit der Familie fern, was zur Herstellung von Nähe dienen kann. Das Fernsehen unterstützt außerdem familiäre Rituale wie das Zu-Bett-Gehen, es lenkt Kinder ab, wenn sie z.B. medizinisch versorgt werden müssen und unterstützt das Erziehungshandeln indem es als Belohnung in Aussicht gestellt- bzw. als Strafe entzogen wird.[43]

Der Computer ist für sechs- bis 13-jährige Kinder das Medium, mit welchem sie sich am zweitliebsten beschäftigen, zum einen, um Computer- und Lernspiele zu benutzen und zum anderen, um ins Internet zu gehen, wo mit jungen Jahren vor allem Informationen für die Schule gesucht werden und mit steigerndem Alter auch soziale Netzwerke besucht werden. Nicht zu unterschätzen ist hier die Tatsache, dass ein Drittel der Sechs- bis 13-jährigen meist alleine im Internet unterwegs ist.[44] Somit können sie leicht auf die falschen Seiten gelangen oder mit den falschen Leuten in Kontakt geraten. Die KIM Studie von 2008 zeigt auch, dass ein Drittel der befragten Kinder bereits Chaterfahrungen hat.[45]

Trotzdem spielen im Kindesalter bei der Mediennutzung vor allem die Eltern eine Rolle. Sie stellen Regeln für die Nutzung auf, sind Mitspieler oder Gesprächspartner. Eltern vertreten ihre Einstellungen zu Medien, sie regulieren den Zugang durch die Anschaffung oder das Verbot bestimmter Geräte oder Inhalte und wirken mit ihrem Verhalten auf die Mediensozialisation ihrer Kinder ein.[46] Im Kindesalter steht die gemeinsame Nutzung mit der Familie im Vordergrund, während die Mediennutzung von Jugendlichen oftmals durch die Peergroups beeinflusst wird und auch der Distanzierung der Eltern dient sowie der Bewältigung von Krisen.[47]

Jugendliche wählen sich allerdings weitestgehend selbstständig ihre Medien aus, da der Gebrauch von den Eltern im Jugendalter weniger reglementiert wird und sie meistens selber im Besitz verschiedener Medien sind. Das Internet ist bei den Jugendlichen das Leitmedium Nummer eins, wobei der Fernseher weiterhin eine große Rolle spielt.[48] Außerdem erhöht sich die Gesamtmedienzeit, da oftmals mehrere Medien gleichzeitig verwendet werden. Im Umgang mit Medien leben die Jugendlichen ihre Interessen, Vorlieben und Autonomiewünsche aus.

Viele empirische Untersuchungen zeigen, dass Jugendliche verhältnismäßig kompetent mit den Medien umgehen können und dabei „originelle und kreative Umgangsweisen [haben], die auch das Verhalten der Erwachsenen anregen können. Jugendliche verwenden Medien als Experimentierraum für ihre eigenen Phantasien sowie für ihre Neugier auf die Medien- Welten.“[49] Medien tragen auch zur Reflexivität bei, indem sie vielfältige Informationen, Lebensstile, Lebensgeschichten vermitteln und somit neue Lebenserfahrungen und Lebensperspektiven ermöglichen.[50] Reflexivität in Bezug auf Medien bedeutet nicht nur das, sondern auch, dass die Jugendlichen mit Informationen über sich selbst versorgt werden. „Die Jugendlichen suchen in den Medien ihre Themen, Probleme, die Jugendlichen spiegeln und erkennen sich darin.“[51]

Auch wenn der Einfluss von Medien meist negativ auf Kinder und Jugendliche assoziiert wird, haben sie auch einige Vorteile. Sie bieten die Möglichkeit zum Erwerb von Wissen und Können. „Medienangebote, welche dem Entwicklungsstand und den Entwicklungsaufgaben der Heranwachsenden entsprechen, fördern die Entfaltung kognitiver, emotionaler und motivationaler Fähigkeiten.“[52] Die Identifikation mit Medienfiguren bietet „ein mentales Probehandeln in der Übernahme gesellschaftlicher Rollen und in der Ausgestaltung und Inszenierung der Identität“.[53] Umso mehr Medien den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen, desto besser können sie diejenigen auswählen, die sie in dem Moment gebrauchen können. Dabei können sie Medien miteinander kombinieren und „sich ihr Bild von einer Geschichte auf allen Sinneskanälen und mit allen Handlungsmodalitäten aufbauen.“[54] Wenn man an den Bereich der Schule denkt, werden dort auch immer mehr Medien benutzt und somit auch die verschiedenen Lerntypen, insbesondere der visuelle Lerntyp, besser angesprochen. Außerdem bietet z.B. eine Filmanalyse Abwechslung und die Kinder sind in der Regel konzentrierter als bei „normalem“ Unterricht.

Zusätzlich werden Medienproduktionen oftmals als Identitätsangebote gesehen und dienen damit auch als Vorlage zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person im Sozialisationsprozess.[55] Mittels Medien werden „Handlungs- und Deutungsmuster, Darstellungs- und Inszenierungsformen, Rollenvorlagen und Erscheinungsbilder transportiert“[56], die bei der Identitätsarbeit herangezogen werden.

3.4 Funktionen von Medien

Medien werden in den Alltag der Nutzer auf verschiedenste Weise integriert und erfüllen dabei oft eine Vielzahl an Funktionen gleichzeitig. Vollbrecht unterscheidet hinsichtlich dieser Funktionen drei Bereiche. Sie haben „situative Funktionen“, die er als Informationsgewinnung, Unterhaltung, Vertreiben von Langeweile, Stimmungsregulierung und Flucht aus dem Alltag beschreibt. Aus sozialisatorischer Perspektive sind hierzu die „sozialen Funktionen“ von Bedeutung: Medien bieten u. a. Gesprächsanlässe in der Familie sowie in der Peergroup oder bilden eine Basis, auf der Gruppenidentitäten entwickelt werden.[57] Außerdem spricht er von „biografischen, ich- bezogenen Funktionen“, die sich auf die Identitätsentwicklung beziehen. Damit gemeint sind die Entstehung von Vorbildern und Normen und deren virtuelle Erprobung, die auch Lösungen für eigene persönliche Themen bieten sollen. Unter diesen Funktionsbereich von Medien stehen nach Vollbrecht auch „Selbst- Vergewisserung, Selbst- Reflexivität, Selbst- Darstellung“.[58] Also nicht nur der direkte Mediengebrauch hat Einfluss auf die Konstruktion der Identität sondern Medien nehmen auch dann Einfluss, wenn sie nicht direkt benutzt werden sondern z.B. wenn über Medienangebote gesprochen wird.

4. Einfluss von Medien auf die Sozialisation und Identitätsbildung

In dieser Arbeit geht es vor allem um das Internet und das Fernsehen als Sozialisationsinstanzen, da sie wie bereits erwähnt, die meistgenutzten bzw. beliebtesten Medien von Kindern und Jugendlichen sind.

Das Fernsehen hat einen hohen Einflussfaktor, da es den Nutzern zeigt, wie man sich anzuziehen und zu geben hat, um beliebt zu sein. Es zeigt Vorbilder aber auch Antihelden.[59] Das Internet hingegen bietet zum einen die Möglichkeit, Informationen zu allen Fragen zu finden (Stichwort Google) sowie den Konsum von verschiedensten Inhalten und zum anderen die Möglichkeit der eigenen Präsentation beispielsweise via Facebook oder Onlineblogs, was Daniel Süss mit dem Schreiben von Tagebüchern vergleicht, die heutzutage kaum noch jemand schreibt.[60]

Bei vielen Sozialisationsinstanzen gibt es richtig und falsch, beispielhaft bei der Kirche. Den medialen Angeboten hingegen, fehlen Klarheit und Struktur, sie sind widersprüchlich und ungeordnet.[61] Es fehlen „Normen, die als Wegweiser“[62] durch das riesige Angebot der Medien hin zur Findung der Identität helfen. Die medialen Räume im Internet bieten den Jugendlichen Gelegenheiten, „Teilidentitäten kommunikativ zu validieren, interaktiv zu gestalten und umzugestalten. In diesen Räumen können sie auch Teilidentitäten vorleben, erproben, simulieren und praktizieren.“[63] Zur Bildung der Identität bietet das Internet also zahlreiche Möglichkeiten, die aber weder Kriterien zur Messung des Erfolges der Identitätsarbeit, noch die Bewertung der Möglichkeiten, liefern.[64]

Somit kann die Identitätskonstruktion durch Medien auch Probleme mit sich bringen oder scheitern. Auch in empirischen Studien wurde ein Risikopotential von Medien für die Sozialisation herausgefunden.[65] Zum einen besteht für Kinder und Jugendliche ein starker Konsumdruck; sie müssen die neuesten Geräte haben um Anerkennung zu bekommen: „Die neue Handykultur macht indes deutlich, in welchem Maße nicht nur der Gebrauch, sondern allein der Besitz des richtigen Mediums Gruppen- und Statuszugehörigkeit symbolisieren. In Gruppen Jugendlicher wird das Handy damit nicht nur zum Statussymbol, sondern mitunter gar zur Zugangsvoraussetzung für die Aufnahme in die Gruppe der Peers.“[66] Außerdem können die Kinder und Jugendlichen über Medien in ihrem Freundeskreis nur mitreden, wenn sie informiert sind.[67] Zum anderen können Medien bzw. deren Auswahl negativen Einfluss auf das Selbst- und Weltbild nehmen oder dieses sogar verzerren. „Die Welt der Stars und Medienhelden ist oft stereotyp in Hinblick auf Rollenbilder und Handlungsstrategien. Je weniger Primärerfahrungen Kinder und Jugendliche in einem bestimmten Bereich (z.B. Sexualität), haben, desto stärker können sie von einseitigen Medienbildern in ihrem Selbst- und Weltbild beeinflusst werden.“[68]

Wenn man sich mit Kindern und Jugendlichen unterhält, warum sie Medien nutzen und was sie für Vorlieben haben, erfährt man auch etwas über ihr Selbstbild, ihre Welt-, und Zukunftsvorstellung.[69] Medien vermitteln Wissen, Meinungen und Werte und dienen dadurch als „eine zentrale Orientierungsquelle“[70] und werden unbewusst bei der Identitätsarbeit herangezogen. Medien bieten außerdem Material und Spielraum für die Auseinandersetzung mit der eignen Persönlichkeit und den Anforderungen des sozialen Umfelds. Das Internet liefert die Möglichkeit der „Ausgestaltung von Wunsch- und Traumwelten“ und somit „Räume für Identitätsexperimente“.[71]

4.1 Vorstellung der gewählten Medien

4.1.1 Fernsehen

Egal in welchem Alter gehört der Fernseher zu den meistgenutzten Medien. Das Angebot an Sendern, Pay-TV- Programmen, Serien und Filmen ist heutzutage schlichtweg unüberschaubar. Das Fernsehen stellt eine Fülle von Geschichten zur Verfügung, die Identitätsentwürfe, Deutungsmuster und Handlungsorientierungen, zulassen. Nach J.Reichertz bietet das Fernsehen dem Menschen „große und kleine Orientierungen, Zerstörung von Ordnung und deren Einrichtung, Glaubhaftes und Unglaubliches, Verbotenes und Erwünschtes, aber auch Rezepte, Formeln und Praktiken“[72], was Einfluss auf die Menschen nehmen kann. Das Fernsehen bzw. die Menschen die es machen, führt den Zuschauer zu „Welten und Werten, die einigen würdig, anderen dagegen unwürdig erscheinen, und oft stellen sie Wegweiser auf, von denen sie hoffen, dass die Zuschauer ihnen folgen.“[73]

Doch was sagt die Auswahl des Programms über die Zuschauer aus und welchen Einfluss hat das Fernsehen auf die Identität Heranwachsender?

Das Fernsehen, insbesondere Daily Soaps erzählen vom „Guten und Bösen, von Probe und Bewährung, von Schuld, Leid, Schmerz, Elend, Tod und Verzweiflung, aber auch von Sühne, Vergebung, Hoffnung, Glück und Liebe“[74] und zeichnen sich durchaus durch eine positive Ethik aus, z.B. wird Gewalt abgelehnt und das Unmoralische führt nicht zum Erfolg. Nach Reichertz hat das Fernsehen durchaus das Potenzial als ethische Vermittlungsinstanz zu dienen und liefert auch Sinnstiftung und ethische Maßstäbe.[75] Daily Soaps übernehmen genau wie Talkshows und Realityshows gewissermaßen eine Ratgeberfunktion für alltägliche Lebenssituationen.[76] Auch fiktionale Sendungen können diese Funktionen übernehmen, indem das Verhalten verschiedener Protagonisten analysiert und bewertet wird.[77]

[...]


[1] Theunert, Helga/ Schorb, Bernd: Sozialisation mit Medien: Interaktion von Gesellschaft- Medien- Subjekt. In: Hoffmann, Dagmar/ Merkens, Hans (Hrsg.): Jugendsoziologische Sozialisationstheorie. Impulse für die Jugendforschung. Weinheim/ München 2004, S.217.

[2] Hoffmann, Dagmar: Attraktion und Faszination Medien. Jugendliche Sozialisation im Kontext von Modernisierung und Individualisierung. Münster 2002, S.11.

[3] Vgl. Schulz, Iren: Mediatisierte Sozialisation im Jugendalter. Kommunikative Praktiken und Beziehungsnetze im Wandel. Berlin/ Erfurt 2012, S.15.

[4] Vgl. Hoffmann, Dagmar: Plädoyer für eine integrative Mediensozialisationstheorie. In: Hoffmann, Dagmar/ Mikos, Lothar (Hrsg.): Mediensozialisationstheorien. Modelle und Ansätze in der Diskussion. 2., überarb. und erw. Aufl. Wiesbaden 2010, S.15-17.

[5] Zimmermann, Peter: Grundwissen Sozialisation. Einführung zur Sozialisation im Kindes- und Jugendalter. 3., überarb. und erw. Aufl. Wiesbaden 2006. Zit. n. Emile Durkheim, S.9.

[6] Zimmermann 2006, S.9.

[7] Koller, Hans- Christoph: Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. 2. Auflage Stuttgart 2006, S.117.

[8] Vgl. Koller ebd.

[9] Hurrelmann, Klaus, Ulich, Dieter: Handbuch Sozialisationsforschung. 6., unveränderte Auflage Weinheim 2002, S.461.

[10] Vgl. Kübler, Hans- Dieter: Medienwirkungen versus Mediensozialisation. In: Vollbrecht, Ralf/ Wegener, Claudia (Hrsg.): Handbuch Mediensozialisation. Wiesbaden 2010, S.25.

[11] Mummendey, Hans- Dieter: Psychologie des Selbst. Theorien, Methoden und Ergebnisse der Selbstkonzeptforschung. Göttingen 2006, S.87.

[12] Theunert, Helga: Jugend- Medien- Identität. Identitätsarbeit Jugendlicher mit und in Medien. München 2009, S.9.

[13] Theunert ebd.

[14] Keupp, Heiner: Identitätskonstruktionen in der spätmodernen Gesellschaft. In: Theunert, Helga (Hrsg.): Jugend- Medien- Identität. Identitätsarbeit Jugendlicher mit und in Medien. München 2009, S.54.

[15] Vgl. Erikson, Erik H.: Identität und Lebenszyklus. Drei Aufsätze. 2.Aufl. Frankfurt 1973.

[16] Keupp, Heiner: Identitätskonstruktionen in der spätmodernen Gesellschaft. In: Theunert, Helga (Hrsg.): Jugend- Medien- Identität. Identitätsarbeit Jugendlicher mit und in Medien. München 2009, S.54.

[17] Vgl. Keupp ebd.

[18] Vgl. Moser, Heinz: Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter. 4., überarb. und erw. Aufl. Wiesbaden 2006, S.73ff.

[19] Vgl. Postman, Neil: Das Verschwinden der Kindheit. Frankfurt 1983, S.89.

[20] Giesecke, Hermann: Das Ende der Erziehung. Stuttgart 1985, S.77.

[21] Giesecke ebd.

[22] Theunert 2009, S.10.

[23] Hoffmann 2002, S.65.

[24] Wegener, Claudia: Identität. In: Vollbrecht, Ralf/ Wegener, Claudia (Hrsg.): Handbuch Mediensozialisation. Wiesbaden 2010, S.58.

[25] Nieding, Gerhild/ Ohler, Peter: Entwicklungspsychologie. In: Vollbrecht, Ralf/ Wegener, Claudia (Hrsg.): Handbuch Mediensozialisation. Wiesbaden 2010, S.49.

[26] Vgl. Tillmann, Angela: Computer und Internet. Multimediasozialisation. In: Vollbrecht, Ralf/ Wegener, Claudia (Hrsg.): Handbuch Mediensozialisation. Wiesbaden 2010, S.261.

[27] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 2015. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland. Stuttgart 2015, S.11.

[28] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest a.a.O., S.14.

[29] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest a.a.O., S.17.

[30] Shell Deutschland Holding (Hrsg.): Jugend 2015. URL: http://s01.static-shell.com/content/dam/shell-new/local/country/deu/downloads/pdf/shell-jugendstudie-2015-zusammenfassung-de.pdf , S.18. (abgerufen am 26.09.2016)

[31] Shell Deutschland Holding ebd.

[32] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest a.a.O., S.7.

[33] Vgl. Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest a.a.O., S.22.

[34] Vgl. Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest a.a.O., S.15.

[35] Vgl. Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest a.a.O., S.17.

[36] Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 2008. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland. Stuttgart 2008, S.14.

[37] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): KIM 2014. Kinder + Medien + Computer + Internet. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger in Deutschland. Stuttgart 2014, S.8-9.

[38] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2014, S.46.

[39] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest a.a.O., S.15.

[40] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): KIM 2006. Kinder + Medien + Computer + Internet. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger in Deutschland. Stuttgart 2007, S.29.

[41] Strotmann, Mareike: Medien in der mittleren und späten Kindheit. In: Vollbrecht, Ralf/ Wegener, Claudia (Hrsg.): Handbuch Mediensozialisation. Wiesbaden 2010, S.135.

[42] Vgl. Strotmann a.a.O., S.136.

[43] Vgl. Wegener 2010, S.128.

[44] Vgl. Strotmann a.a.O., S.139.

[45] Vgl. Tillmann 2010, S.261.

[46] Vgl. Hirschhäuser, Lena/ Kammerl, Rudolf/ Lampert, Claudia/ Schwinge, Christiane: Computerspiele(n) in der Familie. Computerspielesozialisation von Heranwachsenden unter Berücksichtigung genderspezifischer Aspekte. Düsseldorf 2012, S.12.

[47] Vgl. Hirschhäuser, Lena/ Kammerl, Rudolf/ Lampert, Claudia/ Schwinge, Christiane a.a.O., S.21.

[48] Vgl. Süss, Daniel/ Hipeli, Eveline: Medien im Jugendalter. In: Vollbrecht, Ralf/ Wegener, Claudia (Hrsg.): Handbuch Mediensozialisation. Wiesbaden 2010, S.143.

[49] Barthelmes, Jürgen/ Sander, Ekkehard: Erst die Freunde, dann die Medien. Medien als Begleiter in der Pubertät und Adoleszenz. Medienerfahrungen von Jugendlichen Bd.2. Opladen 2001, S.27.

[50] Barthelmes, Jürgen/ Sander, Ekkehard ebd.

[51] Barthelmes, Jürgen/ Sander, Ekkehard a.a.O., S.28.

[52] Süss, Daniel: Mediensozialisation zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und Identitätskonstruktion. In: Hoffmann, Dagmar/ Mikos, Lothar (Hrsg.): Mediensozialisationstheorien. Modelle und Ansätze in der Diskussion. 2., überarb. und erw. Aufl. Wiesbaden 2010, S.125.

[53] Süss ebd.

[54] Süss ebd.

[55] Vgl. Wegener 2010, S.58.

[56] Wegener ebd.

[57] Vgl. Vollbrecht, Ralf: Aufwachsen in Medienwelten. In: Karsten, Fritz/ Kersting, Stephan/ Vollbrecht, Ralf (Hrsg.): Mediensozialisation. Pädagogische Perspektiven des Aufwachsens in Medienwelten. Opladen 2003, S.13ff.

[58] Vollbrecht a.a.O., S.15.

[59] Vgl. Süss/ Hipeli 2010, S.142f.

[60] Vgl. Süss/ Hipeli a.a.O., S.146.

[61] Vgl Schorb, Bernd: Mediale Identitätsarbeit. Zwischen Realität, Experiment und Provokation. In: Theunert, Helga (Hrsg.): Jugend- Medien- Identität. Identitätsarbeit Jugendlicher mit und in Medien. München 2009, S.86.

[62] Schorb a.a.O., S.89.

[63] Schorb a.a.O., S.91.

[64] Vgl Schorb ebd.

[65] Vgl Wagner, Ulrike: Facetten medialer Identitätsarbeit. Kommunikatives und produktives Medienhandeln in Online- Räumen. In: Theunert, Helga: Jugend- Medien- Identität. Identitätsarbeit Jugendlicher mit und in Medien. München 2009, S.120-125.

[66] Wegener 2010, S.58-59.

[67] Vgl. Süss 2010, S.123.

[68] Süss ebd.

[69] Theunert 2009, S.8.

[70] Theunert a,a,O., S.10.

[71] Theunert ebd.

[72] Reichertz, Jo: Nach den Kirchen jetzt das Fernsehen. Kann das Fernsehen Werte vermitteln. In: Hoffmann, Dagmar/ Mikos, Lothar (Hrsg.): Mediensozialisationstheorien. Modelle und Ansätze in der Diskussion. 2., überarb. und erw. Aufl. Wiesbaden 2010, S.148.

[73] Reichertz ebd.

[74] Reichertz a.a.O., S.163.

[75] Vgl. Reichertz ebd.

[76] Vgl. Mikos, Lothar: Mediensozialisation als Irrweg. Zur Integration von medialer und sozialer Kommunikation aus der Sozialisationsperspektive. In: Hoffmann, Dagmar/ Mikos, Lothar (Hrsg.): Mediensozialisationstheorien. Modelle und Ansätze in der Diskussion. 2., überarb. und erw. Aufl. Wiesbaden 2010, S.34f.

[77] Vgl. Mikos ebd.

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Details

Titel
Sozialisation von Kindern und Jugendlichen durch Medien. Einfluss auf Identität und Selbstbild
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Bildungswissenschaften)
Note
2,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
48
Katalognummer
V346360
ISBN (eBook)
9783668356900
ISBN (Buch)
9783668356917
Dateigröße
676 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sozialisation, kindern, jugendlichen, medien, einfluss, identität, selbstbild
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Laura Römer (Autor), 2016, Sozialisation von Kindern und Jugendlichen durch Medien. Einfluss auf Identität und Selbstbild, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346360

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