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Weiterbildungscontrolling in Kleinen und Mittleren Unternehmen. Grenzen und Möglichkeiten

Title: Weiterbildungscontrolling in Kleinen und Mittleren Unternehmen. Grenzen und Möglichkeiten

Elaboration , 2016 , 29 Pages

Autor:in: Maged Hassanien (Author)

Business economics - Controlling
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Das Wissen und die Qualifikation der Mitarbeiter sind im Zeitalter immer kürzer werdender Produktlebenszyklen, schnellen technologischen Entwicklungen, hoher Wettbewerbsintensität und hohen Innovationsgraden zentrale Wachstums- und Wettbewerbsfaktoren jeder Unternehmung. Die Bildung von Mitarbeitern spielt hierbei eine zentrale Rolle. Sie hat die Aufgabe, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter an bestehende und künftige Anforderungen am Arbeitsplatz anzupassen.

Durchlaufen sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte keine Bildungsmaßnahmen, das heißt werden ihre Fähigkeiten und Kenntnisse nicht den zukünftigen Anforderungen angepasst, kann die betriebliche Leistungsfähigkeit auf Dauer nicht aufrechterhalten werden.

Doch wie nützlich sind die jeweiligen Bildungsmaßnahmen? Oft bleibt unklar, ob das letzte SAP-Seminar reine Zeitverschwendung war, welchen Beitrag die kürzlich durchgeführten Rhetoriktrainings zum Unternehmenserfolg lieferten und ob die Weiterbildungsabteilung effizient arbeitet. Kaum ein Personalentwicklungsverantwortlicher wagt eine verbindliche Aussage, zumal Bildungsinvestitionen als langfristig und stategisch angesehen werdern.

Doch kleine und mittlere Unternehmen können naturgemäß eher mittelfristig planen – langfristige Finanzplanungen sind bezüglich der Eigenkapitaldeckungen in der Regel nicht möglich. Die langfristigen Bildungsplanungen bezüglich der Personalentwicklungsplanungen der Mitarbeiter sind für die KMU nicht zu bewerkstelligen – da die Mitarbeiter meistens nach einigen Jahren in größere Unternehmen wechseln, in denen sie sich längerfristige und besser bezahlte Arbeitsplatzmöglichkeiten versprechen. Familien- und Traditionsunternehmen im KMU-Bereich sind die einzigen, die sich langfristiger Belegschaft erfreuen können.

Somit wird in dieser Arbeit ein kurzer aber prägnanter Versuch dargelegt, Controlling-Instrumente darzustellen, die besonders von KMU sofort und effizient eingesetzt werden können, um ihren Weiterbildungserfolg erfolgsorientiert zu planen und zu sichern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema – Bedeutung der betrieblichen Weiterbildung, gerade in den kleinen und mittleren Unternehmen

2. Trend / Zukunft der Weiterbildung und die Notwendigkeit eines Bildungscontrollings

3. Methoden zur Messung des Weiterbildungserfolgs

3.1 Bildungsbudget und Bildungskosten prüfen, messen und kontrollieren

3.2 Kosten-Nutzen-Berechnungen (ROI=Return on Investment) zur Sicherung des Unternehmenserfolgs

4. Qualitätskontrolle – Qualitätszirkel als Handlungsempfehlung für das Weiterbildungscontrolling zur Realisierung der Weiterbildungsmaßnahmen in KMU´s

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und praktische Anwendung eines Bildungscontrollings in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Bildungsmaßnahmen trotz begrenzter Ressourcen effizient geplant, gesteuert und hinsichtlich ihres wirtschaftlichen und pädagogischen Erfolgs bewertet werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen langfristig zu sichern.

  • Bedeutung der betrieblichen Weiterbildung für KMU
  • Herausforderungen durch demografischen Wandel und Globalisierung
  • Methoden zur Messung von Bildungskosten und -erfolgen
  • Einsatz von Kosten-Nutzen-Analysen und Return on Investment (ROI)
  • Qualitätszirkel als praxisnahes Instrument des Bildungsmanagements

Auszug aus dem Buch

1. Einführung in das Thema – Bedeutung der betrieblichen Weiterbildung, gerade in den kleinen und mittleren Unternehmen

Niemand würde eine neue Niederlassung gründen oder ein neues Produkt auf den Markt bringen, ohne sich zu vergewissern, dass sich dies rechnet. Bei Schulungen in Unternehmen ist dies meist anders. Oft bleibt unklar, ob das letzte SAP-Seminar reine Zeitverschwendung war, welchen Beitrag die kürzlich durchgeführten Rhetoriktrainings zum Unternehmenserfolg lieferten und ob die Weiterbildungsabteilung effizient arbeitet. Kaum ein Personalentwicklungsverantwortlicher wagt eine verbindlichere Aussage als „Investments in training are assumed to have positive returns“ – hier wird klar herausgestellt, dass jede Weiterbildungsmaßnahme einen „Sinn“ ergeben muss – zum einen Sinn für den Mitarbeiter, der echte Weiterbildung erfährt und zum anderen für das Unternehmen, dass einen wirklich weitergebildeten Mitarbeiter besitzt, der einen „Mehrwert“ im Sinne der Wertschöpfung dem Unternehmen erbringt.

Dies sind kleine Beispiele für Probleme, die Bildungscontrolling lösen soll und die nicht nur in wirtschaftlich schwierigen Zeiten relevant für die 75,3% der Unternehmen sind, die betriebliche Weiterbildung durchführen. Der Wunsch vieler Unternehmen, ihre Investitionen in das Wissen der Mitarbeiter transparent machen und ökonomisch rechtfertigen zu können, ist nachvollziehbar, betrachtet man die Investitionshöhen: Der Weiterbildungsmarkt hatte 2013 ein Volumen von ca. 6,5 Mrd. EUR. Pro Kopf gerechnet, investieren 2000 deutsche Unternehmen durchschnittlich 624 EUR pro Beschäftigten in Lehrveranstaltungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema – Bedeutung der betrieblichen Weiterbildung, gerade in den kleinen und mittleren Unternehmen: Das Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit von Bildungscontrolling als Antwort auf die mangelnde Transparenz und ökonomische Rechtfertigung von Weiterbildungsinvestitionen in KMU.

2. Trend / Zukunft der Weiterbildung und die Notwendigkeit eines Bildungscontrollings: Es wird analysiert, wie demografische Veränderungen und globale Marktanforderungen den Druck auf KMU erhöhen, ihre Mitarbeiter durch langfristig geplante Weiterbildung zu binden und zu qualifizieren.

3. Methoden zur Messung des Weiterbildungserfolgs: Dieses Kapitel stellt konkrete Instrumente vor, um Bildungskosten zu erfassen und den wirtschaftlichen Nutzen von Trainings durch Kennzahlen messbar zu machen.

3.1 Bildungsbudget und Bildungskosten prüfen, messen und kontrollieren: Hier wird der Prozess der Kostenaufstellung (Vorkalkulation vs. Nachkalkulation) sowie die Einordnung direkter und indirekter Kosten erläutert.

3.2 Kosten-Nutzen-Berechnungen (ROI=Return on Investment) zur Sicherung des Unternehmenserfolgs: Der Fokus liegt auf der Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen einer Maßnahme, um den Beitrag der Weiterbildung zum Unternehmenserfolg in Geldwerten abzubilden.

4. Qualitätskontrolle – Qualitätszirkel als Handlungsempfehlung für das Weiterbildungscontrolling zur Realisierung der Weiterbildungsmaßnahmen in KMU´s: Ein prozessorientierter Qualitätszirkel dient als praxisnaher Leitfaden für Bildungsverantwortliche, um alle Phasen der Weiterbildung systematisch zu planen und zu evaluieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Chancen und Grenzen des Bildungscontrollings für KMU zusammen und betont die Notwendigkeit einer strategischen, bildungsnahen Personalentwicklung.

Schlüsselwörter

Bildungscontrolling, Weiterbildung, KMU, Bildungsmanagement, Kosten-Nutzen-Analyse, Personalentwicklung, Kompetenzentwicklung, Effizienz, Effektivität, Weiterbildungserfolg, Demografischer Wandel, Fachkräftesicherung, Lernprozess, Bildungsbudget, ROI

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Bildungsmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) so zu steuern und zu bewerten, dass sie sowohl ökonomisch sinnvoll als auch pädagogisch effektiv sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Messung von Weiterbildungskosten, die Ermittlung des Nutzens von Bildungsmaßnahmen, der Umgang mit dem demografischen Wandel und die Implementierung standardisierter Controlling-Prozesse in KMU.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Bildungsverantwortlichen in KMU praxisnahe Instrumente an die Hand zu geben, um den Erfolg von Weiterbildung transparent zu machen und Investitionen in die Belegschaft zu rechtfertigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung nationaler und europäischer Bildungsstatistiken (z.B. BIBB-Datenreport, Berufsbildungsbericht) sowie auf einer Literaturanalyse zu Methoden des Bildungscontrollings und der Personalentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Erfassung von Kosten und Nutzen, die Bedeutung strategischer Bildungsplanung sowie die Vorstellung eines Qualitätszirkels als strukturiertes Modell zur Steuerung betrieblicher Weiterbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Bildungscontrolling, KMU, Effizienz, Kompetenzentwicklung, Kosten-Nutzen-Analyse, Weiterbildungserfolg und Personalentwicklung.

Warum ist Bildungscontrolling für kleine Unternehmen oft schwierig umzusetzen?

KMU verfügen meist nicht über die speziellen Personalressourcen, finanziellen Spielräume oder komplexen IT-Systeme (wie „Management-Cockpits“), die in Großkonzernen zur detaillierten Erfolgsmessung eingesetzt werden.

Was ist die Kernempfehlung des Autors für die praktische Umsetzung?

Der Autor empfiehlt einen prozessorientierten Qualitätszirkel, der Bildungsmanager durch alle Phasen – von der Auftragsklärung bis zur Evaluation – leitet und so eine systematische, jedoch praktikable Vorgehensweise ermöglicht.

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Details

Title
Weiterbildungscontrolling in Kleinen und Mittleren Unternehmen. Grenzen und Möglichkeiten
Author
Maged Hassanien (Author)
Publication Year
2016
Pages
29
Catalog Number
V346514
ISBN (eBook)
9783668365025
ISBN (Book)
9783668365032
Language
German
Tags
weiterbildungscontrolling kleinen mittleren unternehmen grenzen möglichkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maged Hassanien (Author), 2016, Weiterbildungscontrolling in Kleinen und Mittleren Unternehmen. Grenzen und Möglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346514
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