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Die Ost-West-Wanderung im vereinten Deutschland. Gründe, Verlauf, Alternativen

Titre: Die Ost-West-Wanderung im vereinten Deutschland. Gründe, Verlauf, Alternativen

Dossier / Travail , 2016 , 25 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Benedikt Liebsch (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - Histoire moderne
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Mit den durch das Ende der SED-Herrschaft neu bereiteten Freiheiten, verbunden mit der Transformation von Plan- zu sozialer Marktwirtschaft, kam es bei aller anfänglicher Euphorie und Freude nach dem Fall der Mauer und der deutschen Wiedervereinigung zunehmend zu Problemen. Insbesondere die sich akut entwickelnde Massenarbeitslosigkeit in Ostdeutschland befeuerte einen Prozess, der in seiner Dimension seinesgleichen sucht – die massenhafte Abwanderung aus der ehemaligen DDR, die Abstimmung zu Fuß.

Diese Hausarbeit untersucht, wie sich die Ost-West-Wanderung bis in die Gegenwart entwickelt hat. Dabei werden wesentliche Grundbegriffe erläutert, ein historischer Kontext geschaffen sowie Verlauf, Gründe und mögliche Alternativen zur Ost-West-Wanderung aufgezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Terminologische Annäherung

1.1 Binnenmigration als spezifische Form der Migration

1.2 Zur Bedeutung des Wanderungssaldos

2. Historische Vorbetrachtung: Migration zwischen DDR und BRD

3. Phasenmodell der Ost-West-Wanderung seit 1989/90

3.1 1. Phase: 1989/90

3.2 2. Phase: 1991 – 1997

3.3 3. Phase: 1998 – 2001

3.4 4. Phase: ab 2001 / Aktuelle Tendenzen

4. Ausgewählte Folgen der Ost-West-Wanderung

4.1 Demografische Folgen

4.2 Regionale Folgen

5. Fazit: Alternativen zur Ost-West-Wanderung?

6. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der Ost-West-Wanderung in Deutschland von der Wiedervereinigung bis in die Gegenwart. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich die Wanderungsbewegungen zeitlich gliedern lassen, welche Motive hinter der Abwanderung standen und welche demografischen sowie regionalen Folgen daraus resultierten, um abschließend mögliche Alternativen zu diesem Prozess zu erörtern.

  • Analyse der Begriffe Binnenmigration und Wanderungssaldo
  • Historische Einordnung der Migration zwischen DDR und BRD
  • Erstellung eines Phasenmodells zur Ost-West-Wanderung seit 1989/90
  • Untersuchung der demografischen Auswirkungen auf Ostdeutschland
  • Betrachtung regionaler Folgen und Suburbanisierungsprozesse
  • Diskussion über potenzielle Handlungsalternativen und politische Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

1. Terminologische Annäherung

Ist von Ost-West-Wanderung nach der Wiedervereinigung die Rede, ist es notwendig, diese in den Kontext von Migrationsbewegungen einzuordnen. Zwei vorher separat existierende Staaten wurden zusammengeführt, indem die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes der BRD beitrat. Die damit verbundenen Wanderungsbewegungen müssen zunächst spezifiziert werden. Dabei stehen die Begriffe Binnenmigration und Wanderungssaldo im Fokus.

Die nach der Wiedervereinigung einsetzende Wanderungsbewegung von Ost nach West wird in der Forschung mit dem Begriff der Binnenmigration in Verbindung gesetzt. Im Folgenden wird sich damit auseinandergesetzt. Binnenmigration lässt sich dem Konzept der Migration unterordnen. Migration ist die „räumliche Verlegung des Lebensmittelpunktes einer Person“. Dabei ist Binnenmigration eine spezifische Form von Migration. Die zweite hier zu nennende wäre die internationale Migration.

Deutsche Binnenmigration meint „alle Wohnsitzwechsel über eine Gemeindegrenze hinweg, die sich innerhalb der Grenzen Deutschlands vollziehen“. Der Begriff lässt sich in groß- und kleinräumige Binnenmigration unterteilen. Großräumige Binnenmigration wären z.B. Migrationsbewegungen zwischen Nord- und Süddeutschland oder zwischen Ost- und Westdeutschland. Kleinräumige Binnenmigration bezieht sich auf Kreise und Gemeinden oder auf Migration zwischen städtischen und ländlichen Bereichen. Im Wesentlichen geht es bei deutscher Binnenmigration somit um alle Wanderungsbewegungen, die sich innerhalb der Bundesgrenzen vollziehen. Analyseebenen dabei können Bundesländer, Kreise und Gemeinden sein. Entscheidend dabei ist die entsprechende Zahl der Zu- und Fortzüge.

Den Ausführungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung folgend lässt sich die Ost-West-Wanderung nach der Wiedervereinigung als großräumige Binnenmigration charakterisieren, da die Bundesländerebene wesentlicher Untersuchungsgegenstand ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der massenhaften Abwanderung aus der ehemaligen DDR nach der Wiedervereinigung ein und umreißt die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Hausarbeit.

1. Terminologische Annäherung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem die Begriffe Binnenmigration und Wanderungssaldo im Kontext der deutschen Wiedervereinigung definiert und spezifiziert werden.

2. Historische Vorbetrachtung: Migration zwischen DDR und BRD: Das Kapitel stellt die Abwanderung aus Ostdeutschland in einen längeren historischen Kontext, um die innerdeutschen Migrationsbewegungen seit 1990 korrekt einordnen zu können.

3. Phasenmodell der Ost-West-Wanderung seit 1989/90: Hier wird der genaue zeitliche Verlauf der Ost-West-Wanderung analysiert und in vier spezifische Phasen unterteilt, um die zugrunde liegenden Motive besser nachvollziehen zu können.

4. Ausgewählte Folgen der Ost-West-Wanderung: Dieses Kapitel untersucht die demografischen Konsequenzen, insbesondere im Hinblick auf Geburtenzahlen und Alterung, sowie die regionalen Effekte der Binnenwanderung.

5. Fazit: Alternativen zur Ost-West-Wanderung?: Abschließend wird kritisch reflektiert, ob die massive Ost-West-Wanderung unter den gegebenen Bedingungen alternativlos war und welche wirtschaftspolitischen Handlungsoptionen hätten bestehen können.

6. Schlussbemerkungen: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einordnung der Ergebnisse und einem Ausblick auf den spekulativen Charakter der Suche nach Alternativen.

Schlüsselwörter

Ost-West-Wanderung, Binnenmigration, Wiedervereinigung, Wanderungssaldo, DDR, Demografie, Arbeitslosigkeit, Transformation, Abwanderung, Humankapital, Suburbanisierung, Lebensbedingungen, Geburtenrückgang, neue Bundesländer, Wirtschaftsstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Analyse der Ost-West-Wanderung in Deutschland im Zeitraum nach der Wiedervereinigung bis in die jüngste Gegenwart.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Einordnung, der Entwicklung eines Phasenmodells, der Untersuchung demografischer sowie regionaler Folgen und der Diskussion möglicher politischer oder wirtschaftlicher Alternativen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin, den Verlauf und die Gründe der massenhaften Abwanderung aus Ostdeutschland zu untersuchen und zu prüfen, ob dieser Prozess hätte vermieden oder abgemildert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine literaturbasierte Analyse unter Einbeziehung von Statistiken und grafischen Auswertungen zur Binnenwanderung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die terminologische Grundlegung, einen historischen Abriss, die detaillierte Darstellung eines Phasenmodells der Wanderungsbewegung sowie eine Analyse der daraus resultierenden Folgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Ost-West-Wanderung, Binnenmigration, Transformation, demografische Folgen, Arbeitsmarkt, neue Bundesländer und Humankapital.

Welche Rolle spielten Frauen bei der Abwanderung aus den neuen Bundesländern?

Frauen waren überproportional stark von der Abwanderung betroffen, was unter anderem auf die Herausforderungen der sozioökonomischen Transformation und Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zurückgeführt wird.

Warum wird im Kapitel 3 von einem Phasenmodell gesprochen?

Das Phasenmodell dient der übersichtlichen Strukturierung der Wanderungsbewegungen, um spezifische Trends und Motive in unterschiedlichen Zeiträumen zwischen 1989 und der Gegenwart identifizieren zu können.

Wird die Ost-West-Wanderung im Fazit als unvermeidbar dargestellt?

Das Fazit lässt diese Frage offen, stellt aber die These auf, dass mit günstigeren politischen Rahmenbedingungen und gezielterem wirtschaftlichem Aufbau in Ostdeutschland das Ausmaß der Abwanderung hätte reduziert werden können.

Was ist unter dem Begriff "Wachstumsinseln" im Kontext der Arbeit zu verstehen?

Der Begriff beschreibt ostdeutsche Zentren, die durch Binnenmigration profitieren und sich von der allgemeinen Tendenz des demografischen Schwundes abheben, wobei dies oft zulasten des umliegenden ländlichen Raums geht.

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Résumé des informations

Titre
Die Ost-West-Wanderung im vereinten Deutschland. Gründe, Verlauf, Alternativen
Université
University of Leipzig
Note
1,0
Auteur
Benedikt Liebsch (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
25
N° de catalogue
V346592
ISBN (ebook)
9783668358485
ISBN (Livre)
9783668358492
Langue
allemand
mots-clé
Ost-West-Wanderung Binnenmigration Deutschland Vereintes Deutschland Wiedervereinigung Geschichte Zeitgeschichte DDR BRD Bundesländer
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Benedikt Liebsch (Auteur), 2016, Die Ost-West-Wanderung im vereinten Deutschland. Gründe, Verlauf, Alternativen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346592
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Extrait de  25  pages
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