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Grundlagen des Working Capital Managements

Title: Grundlagen des Working Capital Managements

Excerpt , 2016 , 33 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Diese Arbeit soll auf Basis vorhandener Literatur die theoretischen Grundlagen des Working Capital Managements vermitteln und damit eine grundlegende Basis für dessen Verständnis schaffen.

Ausgehend von der Begriffsbestimmung und Abgrenzung des Working Capitals werden die Grundzüge des Working Capital Managements sowie dessen Verbindung zum operativen Geschäftszyklus erläutert. Abschließend werden die Kennzahlenkonzepte des Working Capital Managements vorgestellt und kritisch gewürdigt.

In der Vergangenheit war das Working Capital Management sowohl in der Theorie als auch in der unternehmerischen Praxis ein vergleichsweise vernachlässigtes Themengebiet, obwohl das zugehörige Modell bereits in den 70er Jahren entwickelt wurde.

Die seit der Jahrtausendwende zunehmende Wettbewerbsintensität, steigende Volatilität und die damit verbundene Unsicherheit auf den Kredit- und Finanzmärkten führte bereits damals zu einem langsamen Bedeutungsgewinn des Working Capital Managements. Aber erst durch die globale Finanz- und Wirtschafskrise der Jahre 2007 bis 2009 geriet das Working Capital Management verstärkt in den Fokus deutscher Unternehmen. Da sie durch das zu beobachtende stark rückläufige Außenfinanzierungsvolumen stärker unter Druck gerieten, befassten sie sich mit den Möglichkeiten der Innenfinanzierung, zu der auch das Working Capital Management gezählt wird.

Allerdings verweist die finanzwirtschaftliche Literatur darauf, dass das Working Capital Management nicht ausschließlich ein Instrument für Krisenzeiten darstellt, sondern auch darüber hinaus einzusetzen ist, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken sowie Liquidität und Profitabilität zu verbessern.

In diesem Zusammenhang liefert das Erforschen von Determinanten des Working Capital Managements wertvolle Informationen, die von Unternehmen dazu genutzt werden können, eine effektive Working Capital Strategie zu formulieren und damit ein optimales Working Capital Management zu realisieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Grundlagen des Working Capital Managements

Working Capital

Bilanzorientierte Sichtweise

Cashflow-orientierte Sichtweise

Working Capital Management

Inhaltliche Abgrenzung

Management der Hauptkomponenten

Vorratsmanagement

Forderungsmanagement

Verbindlichkeitsmanagement

Kennzahlenkonzepte des Working Capital Managements

Statische Kennzahlen

Dynamische Kennzahlen

Kritische Würdigung der Kennzahlenkonzepte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vermittelt die theoretischen Grundlagen des Working Capital Managements und untersucht dessen Bedeutung für die unternehmerische Praxis. Ziel ist es, durch die Analyse der Begriffsbestimmungen, der operativen Hauptkomponenten sowie der verschiedenen Kennzahlenkonzepte ein fundiertes Verständnis für die Steuerung von Liquidität und Kapitaleffizienz zu schaffen.

  • Theoretische Einordnung und Begriffsbestimmung des Working Capitals
  • Analyse der operativen Hauptkomponenten: Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten
  • Gegenüberstellung von bilanz- und cashflow-orientierten Managementansätzen
  • Bewertung statischer und dynamischer Kennzahlenkonzepte zur Erfolgsmessung
  • Diskussion des Zielkonflikts zwischen Rentabilität und Liquidität

Auszug aus dem Buch

Cashflow-orientierte Sichtweise

In der cashflow-orientierten Sichtweise des Working Capitals werden die Beziehungen zwischen den einzelnen Komponenten durch einen operativen Geschäftszyklus abgebildet. Der operative Geschäftszyklus eines Unternehmens, der in Abbildung 4 dargestellt ist, setzt sich aus der Beschaffung von Materialien bei Lieferanten, der internen Herstellung von Produkten sowie dem Verkauf dieser Produkte an Kunden zusammen. Diese Güterströme sind mit unsicheren und asynchronen Zahlungsströmen verbunden. Sie verlaufen unsicher, weil sie nicht mit absoluter Genauigkeit vorhergesagt werden können und asynchron, weil Auszahlungen an Lieferanten in der Regel zeitlich vor den Einzahlungen von Kunden liegen.

Durch die Asynchronität der Zahlungsströme entsteht eine Finanzierungslücke, die das Unternehmen im Laufe des operativen Geschäftszyklus durch Investitionen in die verschiedenen Working Capital Positionen vorfinanzieren muss. Je kleiner der Zeitraum zwischen der Auszahlung an Lieferanten und der Einzahlung von Kunden ist, desto weniger Kapital wird benötigt, um die operativen Aktivitäten des Unternehmens aufrecht zu erhalten.

Die cashflow-orientierte Sichtweise des Working Capitals unterstellt die Fortführung des Unternehmens, während die bilanzorientierte Sichtweise primär auf den Liquidationswert abstellt und damit auf die Fähigkeit des Unternehmens, seine kurzfristigen Verbindlichkeiten durch das Umlaufvermögen decken zu können. Aus diesem Grund wird in der Praxis die cashflow-orientierte Sichtweise gegenüber der statischen, bilanzorientierten Sichtweise favorisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung und die zunehmende Relevanz des Working Capital Managements, insbesondere in Reaktion auf wirtschaftliche Krisen und Volatilität.

Grundlagen des Working Capital Managements: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen des Working Capitals, unterscheidet zwischen bilanz- und cashflow-orientierten Sichtweisen und führt in die operative Steuerung ein.

Working Capital: Der Abschnitt erläutert die verschiedenen Definitionsansätze des Begriffs vom historischen Ursprung bis zur Differenzierung zwischen bilanzorientierter und cashflow-orientierter Sichtweise.

Working Capital Management: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die inhaltliche Abgrenzung und die prozessuale Integration des Managements von Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten.

Kennzahlenkonzepte des Working Capital Managements: Hier werden die Performance-Messgrößen analysiert, unterteilt in statische Kennzahlen (wie Net Working Capital) und dynamische Kennzahlen (wie den Cash Conversion Cycle).

Kritische Würdigung der Kennzahlenkonzepte: Abschließend werden die Stärken und Schwächen der verschiedenen Konzepte diskutiert, wobei die Überlegenheit dynamischer Ansätze hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Working Capital Management, Net Working Capital, Cash Conversion Cycle, Umlaufvermögen, Liquidität, Finanzierungslücke, Forderungsmanagement, Vorratsmanagement, Verbindlichkeitsmanagement, Kapitaleffizienz, Cashflow, Rentabilität, Operativer Geschäftszyklus, Unternehmenswert, Finanzkennzahlen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über die theoretischen Grundlagen des Working Capital Managements und analysiert dessen Instrumente zur Steigerung der Unternehmensleistung.

Welches sind die zentralen Themenfelder des Dokuments?

Die zentralen Themen sind die Definition des Working Capitals, die Steuerung der drei Hauptkomponenten Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die Anwendung verschiedener Kennzahlen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die optimale Steuerung des Working Capitals zu vermitteln, um damit die Liquidität und Rentabilität eines Unternehmens zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine literaturbasierte Analyse durchgeführt, die bestehende Konzepte der wirtschaftswissenschaftlichen Fachliteratur zusammenführt, gegenüberstellt und kritisch würdigt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsabgrenzung, das Management der operativen Prozesse sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit statischen und dynamischen Kennzahlen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt am besten beschreiben?

Der Inhalt lässt sich durch Begriffe wie Cash Conversion Cycle, Liquiditätsmanagement, Working Capital, Forderungs- und Verbindlichkeitsmanagement sowie Kapitaleffizienz charakterisieren.

Warum wird der Cash Conversion Cycle als besonders wertvoll eingestuft?

Im Vergleich zu rein statischen Kennzahlen berücksichtigt der Cash Conversion Cycle den zeitlichen Verlauf und die asynchronen Zahlungsströme im operativen Prozess, was eine realistischere Steuerung ermöglicht.

Was versteht man unter dem in der Arbeit beschriebenen Zielkonflikt?

Es besteht ein Spannungsfeld zwischen Rentabilität und Liquidität: Während hohe Investitionen in Vorräte oder lange Zahlungsziele die operative Flexibilität erhöhen können, binden sie gleichzeitig Kapital und mindern die Rentabilität.

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Details

Title
Grundlagen des Working Capital Managements
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,1
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
33
Catalog Number
V346635
ISBN (eBook)
9783668362505
ISBN (Book)
9783668362512
Language
German
Tags
grundlagen working capital managements
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Grundlagen des Working Capital Managements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346635
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