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Jugendverbandsarbeit in Deutschland. Ohne gezielte Öffentlichkeitsarbeit keine interkulturelle Öffnung?

Titel: Jugendverbandsarbeit in Deutschland. Ohne gezielte Öffentlichkeitsarbeit keine interkulturelle  Öffnung?

Hausarbeit , 2016 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Andreas Lange (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit vermittelt einen prägnanten, kritischen und gut verständlichen Überblick zum gegenwärtigen Stand der interkulturellen Öffnung der Jugendverbände in Deutschland.

Herausgearbeitet wird die Rolle und Funktion der Öffentlichkeitsarbeit für die interkulturelle Öffnung der Jungendverbände. Damit verbunden ist die Suche nach Antworten auf die Frage, welchen Beitrag gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur interkulturellen Öffnung leisten kann. Im Spannungsfeld widerstrebender Kräfte (gesetzliche Verpflichtungen und Selbstbestimmung) werden die Positionen verschiedener gesellschaftlicher Akteure dargestellt und mit Aspekten der Öffentlichkeitsarbeit in Verbindung gebracht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Interkulturelle Öffnung der Jugendverbände

3 Öffentlichkeitsarbeit im Kontext interkultureller Öffnung

3.1 Problematisierung

3.2 Differenzierung: Disziplinen der Öffentlichkeitsarbeit

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung gezielter Öffentlichkeitsarbeit als Instrument der Organisationsentwicklung im Rahmen der interkulturellen Öffnung deutscher Jugendverbände. Dabei wird analysiert, inwieweit professionelle Kommunikationsstrategien dazu beitragen können, strukturelle Teilhabebarrieren abzubauen und die Verbände für Jugendliche mit Migrationshintergrund zu öffnen.

  • Normative und instrumentelle Dimensionen der interkulturellen Öffnung
  • Herausforderungen der Verbandskommunikation in Non-Profit-Organisationen
  • Legitimations- und Mitgliederbindungskommunikation
  • Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Verantwortung
  • Potenziale einer interkulturellen Öffentlichkeitsarbeit

Auszug aus dem Buch

3.2 Differenzierung: Disziplinen der Öffentlichkeitsarbeit

Die Verbandskommunikation wird gegenwärtig beeinflusst von Prozessen zurückgehender Mitgliederbindung, der Medialisierung politischer Kommunikation sowie der Pluralisierung organisierter Interessen (vgl. Hoffjann, 2014:8). Diese Prozesse stehen in direkter Verbindung mit den zentralen Aspekten der vorangegangenen Diskussion um die Frage, welche Funktion die Öffentlichkeitsarbeit im Kontext der interkulturellen Öffnung der Jugendverbände hat, und welchen Beitrag sie leisten kann, dass interkulturelle Öffnung gelingt. Sie bilden in dieser Hinsicht die grundlegenden Strukturen der Disziplinen der Verbandskommunikation (vgl. Hoffjann, 2014:8), von denen die Legitimations- und die Mitgliederbindungskommunikation im Kontext der interkulturellen Öffnung der Jugendverbände im Folgenden betrachtet werden.

Als Legitimationskommunikation sind "sämtliche Kommunikationen eines Verbandes definiert worden, mit denen Verbände die Legitimation ihrer Interessen und die Interessendurchsetzung gegenüber dem politisch-administrativen System thematisieren" (Hoffjann, 2014:11). Legitimationskommunikation kann in dieser Beziehung gleichgesetzt werden mit Public Relations - der Öffentlichkeitsarbeit.

In Bezug auf die interkulturelle Öffnung der Jugendverbände wurde bereits auf das Dilemma verwiesen, welches aus dem Bedürfnis nach sozialer Abgrenzung entsteht (Milieu) sowie den Forderungen nach kultureller Offenheit (vgl. Kapitel 3.1 Problematisierung). Doch selbst wenn es den Verbänden gelingt, diesen Konflikt glaubhaft zu lösen, bleiben weitere Schwierigkeiten zu überwinden, wenn es darum geht, die eigene Haltung erfolgreich medial in der Öffentlichkeit zu positionieren, denn besonders kleinere Verbände haben das Problem, öffentlich wahrgenommen zu werden (vgl. Hoffjann, 2014:14f). Öffentlichkeitsarbeit im Kontext gelingender interkultureller Öffnung der Verbände scheint in dieser Hinsicht direkt gebunden zu sein an erfolgreiche Legitimationskommunikation.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der interkulturellen Öffnung von Jugendverbänden ein und stellt die leitende Forschungsfrage zur Bedeutung gezielter Öffentlichkeitsarbeit in diesem Prozess.

2 Interkulturelle Öffnung der Jugendverbände: Dieses Kapitel definiert den Begriff der interkulturellen Öffnung als notwendigen Organisationsentwicklungsprozess innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Verbandstradition und notwendiger Öffnung für neue Zielgruppen.

3 Öffentlichkeitsarbeit im Kontext interkultureller Öffnung: Hier werden Kommunikationsstrategien als kritische Erfolgsfaktoren analysiert, um bestehende Zugangsbarrieren zu identifizieren und abzubauen.

3.1 Problematisierung: Dieses Unterkapitel verdeutlicht, dass mangelnde Öffentlichkeitsarbeit einen Risikofaktor darstellt und die aktuelle Praxis der Jugendverbände oft zu sehr an selbstreferenziellen Bedürfnissen statt an den Erwartungen relevanter Zielgruppen orientiert ist.

3.2 Differenzierung: Disziplinen der Öffentlichkeitsarbeit: Dieses Unterkapitel unterscheidet zwischen Legitimations- und Mitgliederbindungskommunikation, um aufzuzeigen, wie spezifische Kommunikationskanäle zur erfolgreichen interkulturellen Öffnung beitragen können.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Öffentlichkeitsarbeit zwar keine monokausale Bedingung, aber ein wesentlicher Faktor für eine gelingende interkulturelle Öffnung ist, die sich letztlich in menschlicher Solidarität und Austausch verwirklicht.

Schlüsselwörter

Jugendverbandsarbeit, interkulturelle Öffnung, Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsentwicklung, Teilhabe, Migrationshintergrund, Verbandskommunikation, Legitimationskommunikation, Mitgliederbindung, soziale Exklusion, Integration, Jugendhilfe, gesellschaftliche Verantwortung, Kommunikation, Willkommenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der interkulturellen Öffnung deutscher Jugendverbände.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die organisationsbezogene interkulturelle Öffnung, die Analyse der aktuellen Verbandskommunikation und die kritische Auseinandersetzung mit Teilhabebarrieren für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, ob die interkulturelle Öffnung der Jugendverbände entscheidend von einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit abhängt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, um den Diskussionsstand der interkulturellen Öffnung normativ und instrumentell zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Notwendigkeit interkultureller Strategien in Jugendverbänden, die Problematik bisheriger Kommunikationspraxen und die verschiedenen Disziplinen der Verbandskommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Jugendverbandsarbeit, interkulturelle Öffnung, Verbandskommunikation und Organisationsentwicklung geprägt.

Welches Dilemma wird für Jugendverbände identifiziert?

Es besteht ein Spannungsfeld zwischen dem Wunsch der Verbände nach sozialer Abgrenzung innerhalb ihres Milieus und der gesellschaftlichen Notwendigkeit, sich für kulturelle Vielfalt zu öffnen.

Inwieweit spielt das SGB VIII eine Rolle für die Argumentation?

Das SGB VIII dient als gesetzliche Grundlage, die Jugendverbände dazu verpflichtet, bei ihrer Arbeit die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedürfnisse junger Menschen zu berücksichtigen.

Warum wird die Mitgliederbindungskommunikation hervorgehoben?

Sie wird als wesentlich erachtet, da sie durch konsistente Kommunikation nach innen und außen die Glaubwürdigkeit eines Verbandes stärkt und direkte Wege zu potenziellen neuen Mitgliedern schafft.

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Details

Titel
Jugendverbandsarbeit in Deutschland. Ohne gezielte Öffentlichkeitsarbeit keine interkulturelle Öffnung?
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Erziehungswissenschaft und Psychologie)
Veranstaltung
Jugendverbandsarbeit als Feld von Bildung und Erziehung
Note
1,0
Autor
Andreas Lange (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V346794
ISBN (eBook)
9783668360389
ISBN (Buch)
9783668360396
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugendverbandsarbeit Bildung Erziehung Interkulturelle Öffnung Öffentlichkeitsarbeit Mitgliederkommunikation Verbandskommunikation Legitimationskommunikation Gaitanides Hoffjann Jagusch Luthe DJI Allmanritter DBJR Schröer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Lange (Autor:in), 2016, Jugendverbandsarbeit in Deutschland. Ohne gezielte Öffentlichkeitsarbeit keine interkulturelle Öffnung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346794
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Leseprobe aus  13  Seiten
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