Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Anglistik - Linguistik

Construction Grammar in Second Language Teaching

Titel: Construction Grammar in Second Language Teaching

Hausarbeit , 2016 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sebastian Flock (Autor:in)

Anglistik - Linguistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

For more than 20 years now, the concept of constructions has been playing a more and more important role in theories of language acquisition and language use. In the 1980s Fillmore, Kay and O’Conner were the first linguists interested in constructionist approaches; and with her two books Constructions: A Construction Grammar Approach to Argument Structure and Construction at Work: The Nature of Generalization in Language Goldberg eventually paved the way for this alternative view on grammar. By now, Construction Grammar has become a wellaccepted descriptive and processing model that is based on a substantial body of scientific publications. However, the big interest of
Construction Grammar research in first language acquisition and native speakers’ language use contrasts the little interest in the branch of second language acquisition. It is only recently that linguists have approached the question whether second language learners’ linguistic competence relies on constructions as well. Hence, it is no surprise that there has been only little interest in application of Construction Grammar in second language teaching as well. In my opinion, this is a wasted opportunity. If Construction Grammar is widely accepted in the field of first language acquisition, it is also necessary to transfer this concept to second language acquisition and teaching in order to create suitable teaching materials and methods. Thus, this paper is supposed to advocate an applied Construction Grammar in second language teaching.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Introduction

2 Constructions in Second Language

3 Efficiency of Construction Teaching

4 Application to Second Language Teaching

4.1 Current State of Second Language Teaching

4.2 Necessary Changes

4.2.1 New Tenets for Construction Based Second Language Acquisition

4.2.2 Usage-Based Teaching Methods as a Basis for Construction Teaching

4.3 Identification of Constructions Relevant for Teaching

5 Conclusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Anwendung der Konstruktionsgrammatik (Construction Grammar) im Fremdsprachenunterricht zu befürworten und deren Notwendigkeit sowie Potenziale aufzuzeigen. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie Erkenntnisse der Konstruktionsgrammatik in moderne Lehr- und Lernmethoden integriert werden können, um den Zweitsprachenerwerb effektiver zu gestalten und bestehende Defizite in aktuellen Lehrmaterialien zu überwinden.

  • Psychologische Realität von Konstruktionen im Zweitsprachenerwerb
  • Kritische Analyse aktueller Fremdsprachenlehrwerke im Hinblick auf generative Grammatik
  • Empirische Evidenz zur Wirksamkeit konstruktionszentrierter Lehrmethoden
  • Integration impliziter und expliziter Lehrmethoden in den Unterricht
  • Nutzung korpuslinguistischer Ansätze zur Identifikation relevanter Konstruktionen

Auszug aus dem Buch

2 Constructions in Second Language

One of the earliest studies that concerned constructions in second language use was conducted by Liang (2002) who replicated Bencini’s and Goldberg’s (2000) sentence sorting experiments with a testing group of Chinese learners of English. The study revealed that the foreign language learners sorted by constructions rather than by verbs. Furthermore, it appeared that the constructional sorts depended on the learners’ second language skill since the more proficient test persons were more likely to sort according to constructional meaning. This result was confirmed by Gries and Wulff (2005, 2009) in further sorting experiments with advanced German learners of English.

In their experiment, it even turned out that foreign language learners rely more heavily on the respective constructions than the native speakers in Bencini and Goldberg’s sorting experiment (Gries & Wulff 2005: 192). This is remarkable since such a result suggests a huge importance of constructions in the process of foreign language learning. Furthermore, Gries and Wulff were able to verify that their participants were as sensitive to syntactic priming for ditransitive and prepositional dative argument structure constructions as their native speaking counterparts (Gries & Wulff 2009: 180).

Recently, the effect of syntactic priming was also tested by Baicchi (2016) with a group of Italian English Learners. Their test persons could be primed as well which demonstrated that “the mapping between syntax and semantics occurs also in the mind of Italian learners of English” (Baicchi 2016: 228). These results were of special interest because two of the used constructions do not belong to the Italian construct-i-con. This eliminated the likelihood of transfer which means that the test persons’ perception of L2 construction based solely on their acquired knowledge of that language – the knowledge of constructions.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Introduction: Die Einleitung etabliert die Relevanz von Konstruktionen für den Spracherwerb und argumentiert für die Notwendigkeit, konstruktionsgrammatische Ansätze in den Zweitsprachenunterricht zu integrieren.

2 Constructions in Second Language: Dieses Kapitel präsentiert experimentelle Evidenzen, die zeigen, dass Zweitsprachenlerner mentale Repräsentationen von Konstruktionen besitzen und diese bei der Sprachverarbeitung nutzen.

3 Efficiency of Construction Teaching: Es wird die Wirksamkeit konstruktionszentrierter Lehrmethoden untersucht, wobei Studien aus Asien und Vietnam zeigen, dass explizite Instruktionen signifikante Lernfortschritte bewirken.

4 Application to Second Language Teaching: Das Kapitel kritisiert die aktuelle Lehrmittelpraxis, die auf generativer Grammatik basiert, und schlägt notwendige Veränderungen durch nutzungsbasierte und korpusgestützte Methoden vor.

4.1 Current State of Second Language Teaching: Hier wird aufgezeigt, dass aktuelle Lehrmaterialien auf veralteten grammatikalischen Prinzipien beruhen und eine Trennung von Form und Funktion fördern, was zu unnötigen Lernschwierigkeiten führt.

4.2 Necessary Changes: Dieses Unterkapitel leitet die Notwendigkeit ab, den Zweitsprachenunterricht als Konstruktionsunterricht zu begreifen und die Unterrichtsmethodik entsprechend anzupassen.

4.2.1 New Tenets for Construction Based Second Language Acquisition: Es werden grundlegende Prinzipien für den konstruktionsbasierten Unterricht definiert, wie etwa die Betrachtung von Konstruktionen als Form-Bedeutungs-Paare.

4.2.2 Usage-Based Teaching Methods as a Basis for Construction Teaching: Hier wird erläutert, wie bestehende nutzungsbasierte Lehransätze durch explizite und implizite Lehrmethoden für Konstruktionen sinnvoll ergänzt werden können.

4.3 Identification of Constructions Relevant for Teaching: Das Kapitel diskutiert den Einsatz korpuslinguistischer Methoden, insbesondere von N-Grammen, um die relevantesten Konstruktionen für den Unterricht zu bestimmen.

5 Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass die Integration der Konstruktionsgrammatik in den Fremdsprachenunterricht unumgänglich ist und durch eine Kooperation zwischen Forschung und Bildungspraxis gefördert werden sollte.

Schlüsselwörter

Konstruktionsgrammatik, Zweitsprachenerwerb, Konstruktionen, Sprachunterricht, Form-Bedeutungs-Paar, Korpuslinguistik, N-Gramm, Spracherwerbstheorien, Generative Grammatik, Nutzungsbasierte Ansätze, Syntaktisches Priming, Konstruktionsbasierte Lehrmethoden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendung der Konstruktionsgrammatik im Zweitsprachenunterricht und plädiert dafür, Sprache nicht mehr als bloßes Regelsystem, sondern als ein Inventar von Konstruktionen zu begreifen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die psychologische Realität von Konstruktionen bei Sprachlernern, die Kritik an traditionellen, generativ geprägten Lehrwerken sowie Ansätze zur modernen, korpusbasierten Unterrichtsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie die Konstruktionsgrammatik den Zweitsprachenunterricht bereichern kann und welche methodischen Schritte notwendig sind, um diese Theorie erfolgreich in die Schulpraxis zu überführen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse bestehender empirischer Studien sowie auf die Auswertung korpuslinguistischer Ansätze, um moderne Didaktik-Vorschläge zu untermauern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Sprachlerner Konstruktionen mental verarbeiten, bewertet die Defizite aktueller Lehrwerke und entwickelt auf Basis nutzungsbasierter Modelle konkrete didaktische Strategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Konstruktionsgrammatik, Zweitsprachenerwerb, Form-Bedeutungs-Paarungen, Korpusanalyse, N-Gramme und moderne Fremdsprachendidaktik.

Warum kritisiert der Autor den Einsatz von lateinisch geprägten Grammatikkonzepten im Englischunterricht?

Der Autor kritisiert, dass das Übertragen lateinischer Kategorien auf das Englische oft zu künstlichen Unterscheidungen (z.B. bei Partizipien) führt, die der tatsächlichen Funktionsweise der englischen Sprache nicht gerecht werden und Lernende unnötig verwirren.

Was sind N-Gramme und wie können sie den Unterricht unterstützen?

N-Gramme sind statistisch ermittelte Folgen sprachlicher Einheiten aus großen Textkorpora. Sie ermöglichen es Lehrkräften, objektiv zu bestimmen, welche Konstruktionen in der tatsächlichen Sprachverwendung am häufigsten vorkommen und somit prioritär unterrichtet werden sollten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Construction Grammar in Second Language Teaching
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Anglistik/Amerikanistik)
Veranstaltung
Cognitive Linguistics: Construction Grammar
Note
1,3
Autor
Sebastian Flock (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V346866
ISBN (eBook)
9783668361157
ISBN (Buch)
9783668361164
Sprache
Deutsch
Schlagworte
construction grammar second language teaching
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Flock (Autor:in), 2016, Construction Grammar in Second Language Teaching, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346866
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum