Möglichkeiten zur Messung der Effizienz der Teilnahme an Rekrutierungsveranstaltungen


Seminararbeit, 2004

23 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise der Arbeit
1.3 Zielsetzung der Arbeit
1.4 Begriffsbestimmung Effizienz

2 Darstellung des Rekrutierungsprozesses als wesentlichen Bestandteil der operativen Ebene des Personalveränderungs- managements
2.1 Wege der externen Personalrekrutierung
2.2 Unterscheidung der Arten von Rekrutierungsveranstaltungen
2.2.1 Rekrutierungsveranstaltungen / Workshops mit vorselektierten Kandidaten
2.2.2 Offene Rekrutierungsmessen
2.2.3 Hochschulveranstaltungen

3 Möglichkeiten zur Messung der Effizienz der Teilnahme an Rekrutierungsveranstaltungen aus Sicht der Unternehmen
3.1 Messungsmöglichkeiten unter Betrachtung der Effizienz in Bezug auf das Unternehmensimage
3.2 Messungsmöglichkeiten unter Betrachtung der Effizienz in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit
3.3 Messungsmöglichkeiten unter Betrachtung der Effizienz per Benchmarking

4 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Internetquellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Bewertung der Unternehmensprofile

Abbildung 2: Wirkung der wirtschaftlichen Situation auf die Hochschulrekrutierung

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

„Ausmaß und Dynamik wirtschaftlicher Umbrüche wurden weder von großen noch von kleinen Unternehmen jemals zuvor als vergleichbar tiefgreifend wahrgenommen wie bis zum Ende des zweiten Jahrtausends. Die weltweit stattfindende Auflösung von regionalen Grenzen, das Zusammenwachsen der Märkte durch Standardisierung und elektronische Medien, die „Explosion“ des Wissens und andere technologische Trends zwingen auch viele Mittelständler zu Wachstum, Innovation und kooperativer Zusammenarbeit mit anderen Marktteilnehmern.“[1]

Eine Folge dieser Veränderung ist die Spaltung des Arbeitsmarktes. Einer Arbeitslosenzahl von über 4 Millionen in Deutschland steht ein großer Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften, die diese Veränderungen tragen können, gegenüber. So wird das Humankapital, also die Mitarbeiter der Unternehmen, mehr und mehr zum wettbewerbsentscheidenden Faktor und rückt damit in das Blickfeld der betrieblichen Planung.

Diesen hohen Stellenwert, den die Mitarbeiter in einem erfolgreich agierenden Unternehmen einnehmen, haben die meisten Unternehmen erkannt. In fast allen wesentlichen Industrienationen werden gut ausgebildete, spezialisierte Mitarbeiter umworben, gerade wenn der Personalbedarf eines Unternehmens nicht qualifiziert aus den eigenen Reihen gedeckt werden kann.

Da es auch in Deutschland immer schwieriger wird qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, gilt es einerseits die besten und geeignetsten Mitarbeiter zu finden und andererseits diese langfristig an das Unternehmen zu binden. Fach- und Führungskräfte sind knapp, und die Personalrekrutierung erfordert einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand.

1.2 Vorgehensweise der Arbeit

Diese Arbeit versucht den modernen Rekrutierungsformen Rechnung zu tragen, dabei

erfolgt nach einem einleitenden Überblick über die gegebenen Methoden der Personalrekrutierung eine genauere Betrachtung der Arten von Rekrutierungs-veranstaltungen. Im Anschluss werden einige Möglichkeiten zur Messung der Effizienz an der Teilnahme von Rekrutierungsveranstaltungen näher analysiert.

1.3 Zielsetzung der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es, einerseits einen repräsentativen Überblick zu gewinnen, auf welche Weise die Unternehmen ihre externe Personalrekrutierung betreiben, als auch welche Möglichkeiten den Unternehmen und potenziellen Bewerbern zur Eigenpräsentation und Informationsbeschaffung, auf den verschiedenen Rekrutierungs-veranstaltungen geboten wird. Organisatorische Sachverhalte sowie Kosten-Nutzenvergleiche finden hierbei genau so Beachtung wie die Chancen, die sich durch den Vergleich mit den Konkurrenten und für das Image des Unternehmens ergeben können.

1.4 Begriffsbestimmung Effizienz

Effizienz kommt vom lateinischen efficientia: Wirksamkeit, Tätigkeit. Effizienz ist also das Erstellen eines Werks, bzw. die zielgerichtete Tätigkeit. Im technischen Sinne wird Effizienz in erster Linie als Wirkungsgrad verwendet: Das Verhältnis von abgegebener zu aufgenommener Leistung eines Systems. In Managementzusammenhängen definiert die DIN EN ISO 9000:2000 Effizienz als das "Verhältnis zwischen dem erzielten Ergebnis und den eingesetzten Mitteln", wobei hier wohl meist monetär bewertete Messgrößen eingehen. Im umgangssprachlichen Jargon heißt es: "Die Dinge richtig tun" und grenzt dies gegen die Effektivität ab, die darin besteht, die "richtigen Dinge zu tun". Die Bestimmung der Effizienz steht und fällt also mit der Messbarkeit des Ergebnisses und der sinnvollen Definition der Messgröße. Es gilt also nicht nur das Richtige richtig zu tun, sondern auch noch das Richtige richtig zu messen.[2]

2 Darstellung des Rekrutierungsprozesses als wesentlichen Bestandteil der operativen Ebene des Personalveränderungsmanagements

„Übersteigt der Bedarf in einem Teilbereich den Bestand und soll die Differenz über eine Bestandsänderung ausgeglichen werden, kommt es zur Personalbeschaffung bzw. Personalrekrutierung. Ihr Ziel ist die Anpassung des Personalbestandes an den aktuellen Personalbedarf durch Neueinstellungen oder interne Rekrutierung.“[3]

Die Personalrekrutierung ist in Verbindung mit der Personalentwicklung und Personalfreisetzung bei der operativen Ebene des Personalveränderungsmanagements anzusetzen. Im Gegensatz zu der strategischen und taktischen Ebene, befasst sich die operative Ebene überwiegend mit der konkreten Maßnahmenplanung.[4]

Dabei ist das Unternehmen gefordert, neben der positiven Positionierung als Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt aktiv Attraktivitätspotentiale bei denjenigen voranzutreiben, welche speziell für das Unternehmen gewünscht werden sowie deren Bedürfnisse und Anforderungen in unternehmerisches Handeln mit einzubeziehen. Die Instrumente, welche sich ein Unternehmen dazu bedienen kann, sind zahlreich.

2.1 Wege der externen Personalrekrutierung

Die Möglichkeiten der externen Personalrekrutierung sind vielfältiger und un-übersichtlicher als noch vor einigen Jahren. Reichte es früher aus das Arbeitsamt einzuschalten oder eine Stellenanzeige in einer Zeitung aufzugeben, so haben heute der

Wegfall des Vermittlungsmonopols der Bundesanstalt für Arbeit und vor allen Dingen das Medium Internet dafür gesorgt, dass es für erfolgreiche Personalrekrutierung keine einheitlichen Vorgehensstrukturen mehr gibt.

Die externen Rekrutierungsmaßnahmen lassen sich in eher passive und eher aktive Maßnahmen unterscheiden:

[...]


[1] Vgl. Backes – Gellner, U. (2000), S. 1, zit. n. Schmidtke, C. (2002), S. 15.

[2] http://www.projektmagazin.de

[3] Vgl. Scholz, C. (2000), S. 83.

[4] Vgl. Scholz, C. (2000), S. 385.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Möglichkeiten zur Messung der Effizienz der Teilnahme an Rekrutierungsveranstaltungen
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
23
Katalognummer
V34690
ISBN (eBook)
9783638348423
Dateigröße
599 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Möglichkeiten, Messung, Effizienz, Teilnahme, Rekrutierungsveranstaltungen
Arbeit zitieren
Nadine Schulte (Autor), 2004, Möglichkeiten zur Messung der Effizienz der Teilnahme an Rekrutierungsveranstaltungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34690

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