Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Gestión de empresas industriales

Hofsteuerung von Speditionsanlagen mittels Methoden der Produktionsplanung

Título: Hofsteuerung von Speditionsanlagen mittels Methoden der Produktionsplanung

Tesis , 2004 , 93 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Michael Gierth (Autor)

Economía de las empresas - Gestión de empresas industriales
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Der Güterverkehrsmarkt wird in der heutigen Zeit geprägt durch einen verschärften Kostendruck und hohen Leistungsanforderungen. Die Intensivierung des Wettbewerbs und die gestiegenen Kundenanforderungen verlangen eine intensitätsmäßige Anpassung an die veränderten Marktbedingungen. Die Wertedynamik der Konsumenten sowie Veränderungen im Konsumentenverhalten verstärken den Wettbewerbsdruck auf Industrie und Handel.
ufgrund der zunehmenden Internationalisierung und Globalisierung, des Outsourcings durch verringerte Fertigungstiefen und der Vernetzung der Handelspartner sind die am Güterverkehr beteiligten Unternehmen gezwungen, ihre Distributionssysteme an den veränderten Bedingungen auszurichten. Dabei ergeben sich für die Logistikdienstleister neue Aufgabengebiete, so dass sie sich zunehmend zu Komplettdienstleistern entwickeln. Durch die veränderten Strukturen ergeben sich neue moderne Umschlagplätze und Konzepte, wie zum Beispiel das Cross Docking.
Die veränderten Wettbewerbsbedingungen äußern sich in einer steigenden Kundenpflege. So wird der Servicegedanke verstärkt, was sich in kurzen Lieferzeiten bei sinkenden Sendungsgrößen bemerkbar macht. Zusätzlich beeinflussen ordnungspolitische Maßnahmen, wie zum Beispiel Maut-Gebühren, den Wettbewerb.
Der intensivere Wettbewerb, sowohl national wie international, bewirkt aber gleichzeitig eine Zunahme des Verkehrsaufkommens, insbesondere des Straßengüterverkehrs.
Durch Kooperationen und partnerschaftliches Verhalten der beteiligten Gruppen können effiziente Strukturen und Prozesse aufgebaut werden. In der Transportlogistik lassen sich dadurch die Kundenanforderungen in Form von zugesicherten Lieferzeiten zu einem minimalen Aufwand und maximaler Qualität erfüllen. Durch die Bündelung des Sendungsaufkommens mehrerer Hersteller über einen gemeinsamen Logistikdienstleister ergeben sich Kostendegressionseffekte für alle Kooperationspartner. Die Optimierung der Transportprozesse erfordert dabei den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationssysteme, wodurch sich Kostensenkungspotentiale ergeben. Gleichzeitig wird die Bereitstellung aller relevanten Daten für die Beteiligten sichergestellt. Eine enge physische und informatorische Verbindung zwischen Herstellern, Kunden und Lieferanten sowie eingeschalteten Logistikdienstleistern ist zur Ausschöpfung der Optimierungspotentiale erforderlich.


Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Produktionsplanung

2.1 Einordnung in die betriebliche Planung

2.2 Teilbereiche der Produktionsplanung

2.3 Reihenfolgeplanung

2.3.1 Definition, Aufgabe und Voraussetzungen

2.3.2 Zielsetzungen und Zielbeziehungen

2.3.3 Verfahren der Reihenfolgeplanung

2.4 Prioritätsregeln

2.4.1 Definition und Aufgabe

2.4.2 Klassifikation von Prioritätsregeln

2.4.3 Ausgewählte Prioritätsregeln

2.4.4 Simulationsergebnisse

3. Logistikleistungen und -prozesse in Speditionsbetrieben

3.1 Strukturen von Logistiksystemen

3.2 Der Spediteur als logistischer Dienstleister

3.3 Sammelgutverkehr auf der Straße

3.3.1 Eingliederung in die Transportkette

3.3.2 Ablaufbeschreibung des Sammelgutverkehrs

3.3.3 Anforderungen und Vorteile für die Beteiligten

3.4 Umschlags- und Versorgungskonzepte

3.4.1 Versorgungskonzepte

3.4.2 Umschlagskonzepte

4. Hofsteuerung einer Speditionsanlage

4.1 Anforderungen an die Speditionsanlage

4.2 Steuerung des Hofverkehrs

4.3 Hofsteuerung mittels Prioritätsregeln

4.3.1 Ausgangssituation

4.3.2 Einordnung der Elemente

4.3.3 Voraussetzungen und Differenzierungen

4.3.4 Modellierungsansatz und Auswahl von Prioritätsregeln

4.3.5 Anwendung ausgewählter Prioritätsregeln

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit von Methoden der Produktionsplanung – speziell von Prioritätsregeln – auf die Steuerung von Speditionsanlagen (Hofsteuerung). Ziel ist die Optimierung der Abfertigungsabläufe in Umschlaghallen, um unter Berücksichtigung von Transportvorgaben die Termintreue zu erhöhen.

  • Grundlagen der betrieblichen Produktionsplanung und Reihenfolgeplanung
  • Klassifizierung und Auswahl geeigneter Prioritätsregeln
  • Logistische Prozesse in Speditionsbetrieben und Sammelgutverkehr
  • Modellierung und Anwendung von Prioritätsregeln zur Hofsteuerung

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Ausgangssituation

Betrachtet wird eine Umschlaghalle im Rahmen eines Sammelgutverkehrs. Die Ladungen der eintreffenden Transportfahrzeuge bestehen somit aus mehreren Teilladungen unterschiedlicher Kunden, die durch die Nahverkehrsfahrzeuge eingesammelt wurden. Die Teilladungen werden nach ihrer Entladung an den Wareneingangstoren gemäß ihrer Zielgebietsrichtungen auf die an den Warenausgangstoren wartenden Fernverkehrsfahrzeugen ohne Zwischenlagerung umgeschlagen. Wie oben bereits beschrieben, erfolgen die Sammlung und das Eintreffen der Nahverkehrsfahrzeuge im Zeitraum zwischen 7.00 Uhr und 17.00 Uhr.

Auf der Wareneingangsseite ergibt sich somit die Situation, dass sich zum einen die Entladevorgänge in diesem Zeitfenster überschneiden, und zum anderen die Transportfahrzeuge nicht gleichzeitig, sondern kontinuierlich eintreffen. Die Leitstelle in der Spedition erhält durch Informationssysteme die voraussichtlichen Ankunftszeiten der Transportfahrzeuge. Ebenso sind die Ladungseinheiten aller ankommenden Fahrzeuge bekannt. Auf der Warenausgangsseite warten die Fernverkehrsfahrzeuge gemäß ihrer Zielrichtungen auf ihre vollständige Beladung. Der Ladezustand ist zu jedem Zeitpunkt bekannt. Die Fahrzeuge verlassen die Ausgangstore erst, wenn sie vollständig beladen sind. Dabei können Vorgaben bezüglich einzuhaltender Abfahrtzeiten gegeben sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in den Güterverkehrsmarkt und die Problemstellung der Hofsteuerung in Speditionsanlagen.

2. Produktionsplanung: Theoretische Grundlagen zur Produktionsplanung, Reihenfolgeplanung und den Einsatz von Prioritätsregeln.

3. Logistikleistungen und -prozesse in Speditionsbetrieben: Beschreibung von Logistiksystemen, dem Sammelgutverkehr sowie gängigen Umschlag- und Versorgungskonzepten.

4. Hofsteuerung einer Speditionsanlage: Anwendung der theoretischen Prioritätsregeln auf die spezifische Problematik der Hofsteuerung zur Optimierung der Abfertigung.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Zusammenfassung der theoretischen Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Anforderungen an die Modellierung und Steuerungslogik.

Schlüsselwörter

Hofsteuerung, Speditionsanlage, Produktionsplanung, Reihenfolgeplanung, Prioritätsregeln, Sammelgutverkehr, Umschlaghalle, Termintreue, Transportlogistik, Yard Management, Logistiksysteme, Transportfahrzeuge, Sendungsverfolgung, Durchlaufzeit, Beladungszustand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Anwendung von Methoden aus der Produktionsplanung, insbesondere von Prioritätsregeln, auf die Steuerung von Fahrzeugen auf einem Betriebshof von Speditionen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit verknüpft die klassische Produktions- und Ablaufplanung mit der praktischen Logistik in Speditionsbetrieben, wobei der Fokus auf dem Umschlag von Sammelgut liegt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, eine methodische Grundlage zu schaffen, um ankommende Nahverkehrsfahrzeuge effizient auf Tore zu verteilen, sodass die Beladung der Fernverkehrsfahrzeuge zeitlich optimiert und die Termintreue verbessert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die bestehende Modelle der Ablaufplanung (Prioritätsregeln wie FCFS, EDD, Schlupfzeit) auf das Szenario der Hofsteuerung überträgt und durch einen eigenen Modellierungsansatz für einen Prioritätsregelwechsel ergänzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Produktionsplanung erläutert, logistische Prozesse im Sammelgutverkehr analysiert und anschließend die Übertragung dieser Konzepte auf die Steuerung einer Speditionsanlage detailliert ausgearbeitet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Prioritätsregeln, Hofsteuerung, Sammelgutverkehr, Termintreue und die "Black-box"-Modellierung des Umschlagprozesses.

Welche Rolle spielen "globale" Informationen in dieser Arbeit?

Globale Informationen werden genutzt, um Fahrzeuge einzubeziehen, die noch nicht auf dem Betriebshof eingetroffen sind, aber für die Komplettbeladung von wartenden Fernverkehrsfahrzeugen entscheidend sind.

Wie wird mit der Dynamik der Ankunftsprozesse umgegangen?

Da die Fahrzeuge kontinuierlich eintreffen, wird ein dynamischer Ansatz gewählt, bei dem Prioritätswerte in Echtzeit basierend auf den aktuellen Informationen der Leitstelle neu bestimmt werden können.

Final del extracto de 93 páginas  - subir

Detalles

Título
Hofsteuerung von Speditionsanlagen mittels Methoden der Produktionsplanung
Universidad
University of Dortmund
Calificación
1.3
Autor
Michael Gierth (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
93
No. de catálogo
V34692
ISBN (Ebook)
9783638348447
ISBN (Libro)
9783638713771
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hofsteuerung Speditionsanlagen Methoden Produktionsplanung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Gierth (Autor), 2004, Hofsteuerung von Speditionsanlagen mittels Methoden der Produktionsplanung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34692
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  93  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint