Entwicklung des Tourismus in Las Vegas anhand von Themenhotels


Essay, 2015
8 Seiten, Note: 1,7
Anonym

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

1.1. Hinführung zur Thematik
1.2. Fragestellung
1.3. Methodische Vorgehensweise

2. Theoretische Grundlagen

3. Las Vegas
3.1. Allgemeines über Las Vegas
3.2. Entwicklung der Themenhotellerie

4. Im Wandel der Zeit
4.1. Das Hotel Excalibur
4.2. Das Hotel Golden Nugget
4.3. Das Hotel Stratosphere

5. Schlussbetrachtungen

Literaturverzeichnis

Entwicklung des Tourismus in Las Vegas anhand von Themenhotels

1. Einleitung

1.1. Hinführung zur Thematik

Las Vegas gilt als einzigartige Metropole – ehemals schlicht nur Wüste begann letztes Jahrhundert der Umbruch. Es ist die größte Stadt im Bundesstaat Nevada und jedem ist Las Vegas allein ein Begriff wegen seiner Menge an Spielcasinos und dem Hauch des Verruchten, das dieser Stadt in Film und Geschichte anhängig ist. Las Vegas ist und bleibt geheimnisvoll, anziehend und etwas absolut einzigartiges. Ebenso, aber etwas weniger, ist diese Stadt auch bekannt dafür, daß spätere Größen der Unterhaltungsbranche, Künstler aus der Film- und Musikindustrie hier oftmals ihre ersten Schritte tätigten oder bei bereits größerem Bekanntheitsgrad dieser Stadt zu mehr Aufmerksamkeit verhalfen.

1.2. Fragestellung

Inzwischen ist Las Vegas nicht nur als Stadt der Spieler und Glücksritter „verschrien“, sie gilt als beliebtes Reiseziel und „goldener Esel“ der Tourismusbranche. Doch wie kam es dazu? Liegt es am rebellischen Flair, das der Stadt seit ihren Anfängen anhaftet? Das Geheimnisvolle, die Tatsache, daß Las Vegas für alle auch einer Spielwiese glich, die ansonsten in der Entertainmentbranche als enfant terrible galten? Waren es skandalöse, spitzbübische Ereignisse wie die Auftritte des The Rat Pack? Und inwiefern hat dies dauerhaft das Bild dieser Stadt von der „Spielhölle“ zum Touristenmagnet gewandelt?

1.3. Methodische Vorgehensweise

Diese Arbeit beleuchtet diese Fragen anhand der Geschichte und Entwicklung der Stadt, wobei natürlich auch Aspekte wie die geographischen Begebenheiten genannt und die Reize dieser Stadt gefiltert werden und wirft somit den Bogen auf, daß steigender Tourismuszahlen[1] auch entsprechend begegnet wurde, was zu einem Wandel der Metropole führte ohne dabei den Kult, der diese Stadt umgibt, fallen zu lassen. Vielmehr wurde auf einzelnen Faktoren, wie der gesetzlichen Möglichkeiten für das Glücksspiel, für das „Milieu“ im Allgemeinen, ebenso aufgebaut wie auch auf den Beliebtheitsgrad innerhalb der Künstlerszene. Für viele ist Las Vegas DIE Bühne ihrer Träume – wie es einst eine Art Zentrale für unentdeckte Talente war. Um diese Entwicklung genauer darzulegen und ebenso, was daraus entstand, werden Beispiele aus der Hotellerie und der Entertainmentbranche herangezogen und analysiert.

2. Theoretische Grundlagen

- Old Spanish Trail: Hier handelt es sich um eine historische Handelsroute im Westen der heutigen USA. Sie reicht von Santa Fé (New Mexico/ Nuevo Mexico) über Utah , Nevada bis ins kalifornische Los Angeles[2]
- die artesischen Quellen: als artesische Quellen werden Gefilde bezeichnet, in denen sich Grundwasser staut. Ist der Druck des Grundwassers größer als der Abstand zur Erdoberfläche, kann sich eine derartige Quelle auftun[3]
- Bugsy Siegel[4]: Er wurde als sogenannter Mobster bezeichnet, also einer Person, die in kriminelle Geschäfte verwickelt ist und entweder der Cosa Nostra oder der jüdisch-amerikanischen Kosher Nostra zugerechnet wird[5]
- Mirage: Hier handelt es sich um ein Hotel, das am Las Vegas Strip liegt . Zu Zeiten seiner Eröffnung galt es als eines der teuersten Hotel-Casino-Projekte Las Vegas´.
- Themenhotel: Unter einem Themen kann sich ein Hotel vorgestellt werden, das sowohl in seiner baulichen Erscheinung, dem Service-Angebot als auch der Dekoration eine bestimmte Linie, ein bestimmtes, in sich stimmiges Konzept verfolgt.
- Metropole: aus dem Altgriechischen, wörtlich „Mutterstadt“. Metropole bezeichnet Städte, die kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Knotenpunkt bilden
- Enfant terrible: Französisch „das schreckliche Kind“ – Bezeichnung für einen unliebsamen Menschen, einen Aufwiegler, Trotzkopf, „Skandalnudel“
- Sin City: Angelehnt an die Comic noir (düstere Comics) und Geschichten von Frank Miller, in der es um eine verdorbene und verruchte Stadt geht
- Mobster: Umgangssprachlich für eine Person, die man als Teil eines Mob bezeichnet. Mob stammt angelehnt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie wankelmütiges, gemeines Volk, auch für Gesindel, Pöbel verwendet. Im Englischen bezeichnet das Originalwort Mob ebenso für Bandkriminalität bzw die Mafia verwendet.

3. Las Vegas

3.1. Allgemeines über Las Vegas

Las Vegas ist die größte Stadt in Bundesstaat Nevada mit ca 340 Quardatkilometern und 583.784 Einwohnern. Rafel Rivera gilt als der erste Europäer, der 1829 nach einer Alternativroute für den Old Spanish Trail. Er nannte das Gebiet aufgrund der Tatsache der artesischen Quellen Las Vegas, im Spanischen „Die Auen“, da der Rest der Landschaft eine sehr trockene Vegetation aufwies. Die erste Kirche wurde 1854 („Kirche Jesu Christi der Heilige der letzten Tage“) gegründet. 1931 wurde in Nevada das Glücksspiel legalisiert[6] und so war der Weg geebnet, aus Las Vegas ein wahres Paradies für Spieler zu schaffen. Den Beginn machte hierbei Bugsy Siegel in den 40er Jahren. Er gründete das erste Hotel samt Casino in Las Vegas und auch durch die in Nevada durchgeführten Atomtests wurden viele Besucher angelockt. Selbstredend rief dies auch die Cosa Nostra, das Gangstermilieu im Allgemeinen auf den Plan, die eine Vielzahl der zwischenzeitlich entstandenen Casinos und Hotels unter Kontrolle hatten und entsprechend Gewinne abschöpften. All diese illegalen Machenschaften führten zu einem Einbruch dieser Stadt, 1989 allerdings wendete sich das Blatt, als Steve Wynn[7] das Mirage eröffnete. Dieses Etablissement lockte immer mehr und mehr Zuschauer an, wurde doch vermehrt auf Entertainment geachtet, langjährige Shows (u.a. Siegfried und Roy) etablierten sich. Laut FBI gilt Las Vegas zudem, gerechnet an der Anzahl der Bevölkerung und verschiedener Gewalttaten als eine der vier gefährlichsten Städte der USA.

3.2. Entwicklung der Themenhotellerie

Seit einiger Zeit wird Las Vegas familienfreundlicher gestaltet, man versucht, das Image von „Sin City“, wie die Stadt gerne genannt wird, loszuwerden. Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings die Gewichtung des Rotlichtsmilieu, das nach wie vor stark vertreten ist. Die meisten Hotels konzentrieren sich in dieser Stadt auf den Strip und die die Fremont Street und führen fort, was zwar mit dem Mirage nicht erfunden aber wieder gefunden wurde: Unterhaltungsmöglichkeiten für jedermann, für Groß und Klein. Entsprechend der kleinen Streuung der einzelnen Hotels auf „Ballungszentren“ ist natürlich eine jeweilige Spezialisierung von Nöten, eine eigene „Handschrift“ eines jeden Hotels. Die anrüchige Art der Unterhaltung, Eskapaden von Künstlern usw wurden gezähmt durch ein breiter gefächertes Freizeitangebot, feste Programme und Shows. Als Beispiel seien nachfolgend ein paar Beispiele an Themenhotels genauer vorgestellt[8].

4. Im Wandel der Zeit

4.1. Das Hotel Excalibur

Ein absolutes Vorzeige-Themenhotel stellt hierbei in etwa das Hotel Excalibur dar. Natürlich ist die Auswahl an Themenhotels in Las Vegas immens groß, doch sei dieses als erstes als Beispiel herangezogen. Die optische Aufmachung des Hotels entspricht einem Märchenschloß, das Programm bietet ein Wellness- und Fitneß-Center, selbstredend einen Pool, einen eigene kleine Einkaufsmeile, in der nach empfundenen Kathedrale können Hochzeiten im ganz romantischen Stil abgehalten werden, ebenso wie Platz für Konferenzen und dergleichen ist. Die Macher dieses Hotels bieten hier ein sehr breites Spektrum, von verspielter Atmosphäre und Ausstattung über gehobenen Service und gewohnt, zeitgemäßen Annehmlichkeiten, die von einem Hotel dieser Größe erwartet werden darf. Zudem finden allabendliche feste Shows statt[9].

[...]


[1] Steffens, Daniel (2014). Nicht bleibt für die Ewigkeit – wie sich die amerikanische Entertainment-City immer wieder neu erfindet. Disserta. Hamburg. S. 135

[2] http://www.oldspanishtrail.cim. Letzter Aufruf 24.06.2015

[3] Artesisch. Bundesverband Geothermie. In: http://www.geothermie.de/wissenswelt/glossar-lexikon/artesisch.html. Letzter Aufruf: 24.06.2015

[4] Rockaway, Robert A.. Meyer Lansky, Bugsy Siegel & Co – Lebensgeschichte jüdischer Gangster in den USA. Konkret-Literatur. Hamburg

[5] Lindlau, Dagobert (1989). Der Mob. Recherchen zum organisierten Verbrechen. Hoffmann und Campe. Hamburg

[6] Denton, Sally, Morris, Roger (2005). Las Vegas – Geld, Macht, Politik. Zweitauendeins. Hamburg

[7] Paumgarten, Nick (23.10.2006). Die $ 40-Millionen Ellbogen. In: The News Yorker. Letzter Aufruf: 24.06.2015

[8] Vgl. Steffens, Daniel (2014). Nicht bleibt für die Ewigkeit – wie sich die amerikanische Entertainment-City immer wieder neu erfindet. Disserta. Hamburg.

[9] Hotel Excalibur. In: http://www.excalibur.com. Letzter Aufruf: 24.06.2015

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Details

Titel
Entwicklung des Tourismus in Las Vegas anhand von Themenhotels
Note
1,7
Jahr
2015
Seiten
8
Katalognummer
V347116
ISBN (eBook)
9783668366077
ISBN (Buch)
9783668366084
Dateigröße
792 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung, tourismus, vegas, themenhotels
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Anonym, 2015, Entwicklung des Tourismus in Las Vegas anhand von Themenhotels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347116

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