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Soziale Medizin und HIV. Aufgaben der Sozialmedizin im Umgang mit der Krankheit

Title: Soziale Medizin und HIV. Aufgaben der Sozialmedizin im Umgang mit der Krankheit

Elaboration , 2016 , 16 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Medicine - Social medicine, Industrial / Occupational Medicine
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HIV bedeutet nicht nur für Betroffene ein immenses Maß an Belastung. Neben dem Umgang mit den Beschwerden, mitunter mühseligen Behandlungen, darf auch der seelische Leidensdruck dieser Menschen nicht vergessen werden. Besonders in der Anfangszeit der Diagnose beginnt sozusagen der Auftakt in eine neue Lebensführung, Prioritäten verschieben sich und Betroffene müssen den Umgang mit allerlei neuen Aspekten lernen.

An wen wendet sich ein Betroffener, wenn? Wie sind die gesetzlichen Vorgaben in der Arbeitswelt? Welche Auflagen hat ein Erkrankter zu erfüllen, will und kann er (noch) am Arbeitsleben teilnehmen?

Die soziale Medizin hat hier die Aufgabe, Menschen durch diesen Umbruch zu führen und Ratschläge für entsprechende Hilfe und Anlaufstellen zu geben – doch steht dahinter noch ein weiterer, immens wichtiger Punkt: Das Erstellen von Gutachten für den Rentenversicherungsträger.

Sozialmediziner können also in den verschiedensten Bereichen tätig sein. In der Aufklärung, direkter Hilfe oder eben von der Kasse bestellt. Auch psychischer Beistand muss nicht selten geleistet werden, was ebenso auf der Hand liegt, betrachtet man die enorme Belastung der kranken Person.

Im ersten Teil dieser Arbeit soll nun auf die Themen HIV und AIDS genauer eingegangen und auch die belastende Situation für mittelbar und unmittelbar Betroffene aufgezeigt werden. Im nächsten Teil wird sich der sozialen Medizin und ihren Aufgaben gewidmet. Dabei ist natürlich anzumerken, dass die Mitwirkung von Sozialmedizinern an sozialer Arbeit eher einen Randbereich darstellt, dem diese sich widmen (können).
Erst wird der Wirkungsbereich im Allgemeinen aufgezeigt, dann im Speziellen hinsichtlich der thematisierten Erkrankung.
Wie bereits angemerkt soll ebenso verdeutlicht werden, dass auf die soziale Medizin durch andere Punkte wie etwa den globalen Wandel zusätzliche Herausforderungen zukommen bzw. bereits zugekommen sind.

Abschließend wird auf die Frage eingegangen, ob der Umfang und die Ressourcen der sozialen Medizin ausreichen, den dargestellten Herausforderungen gerecht zu werden. Dazu ist es nötig, aufzuzeigen, wie dieser Berufskreis vorgehen muss, um an gesicherte Ergebnisse zu gelangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Soziale Medizin und HIV

1. Einleitung

2. HIV

2.1. Ein Einblick in die Krankheit

2.2. Die medizinische Entwicklung und der Status Quo

2.3. Umgang mit HIV und AIDS – womit Betroffene zu kämpfen haben

3. HIV & AIDS in der sozialen Medizin

3.1. Definition der sozialen Arbeit und Bereiche

3.2. Aufgaben im Bereich HIV und AIDS und Vorgehen

3.3. Zusätzlicher Herausforderung durch Zuwanderungen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der sozialen Medizin im Umgang mit HIV und AIDS, insbesondere im Hinblick auf die Unterstützung von Betroffenen bei der Bewältigung sozialer, bürokratischer und gesundheitlicher Hürden sowie die speziellen Herausforderungen durch den globalen Wandel.

  • Medizinische Grundlagen und Status Quo der HIV-Forschung
  • Soziale und psychische Belastungen von HIV-positiven Menschen
  • Definition und Aufgabenfelder der sozialen Medizin
  • Sozialmedizinische Begutachtungen und rehabilitative Unterstützung
  • Auswirkungen von Zuwanderung auf sozialmedizinische Versorgungsstrukturen

Auszug aus dem Buch

2.1. Ein Einblick in die Krankheit

HIV ist die Abkürzung für Humane Immundefizient-Virus und beschreibt einen Virus, der Immunschwäche bei Menschen bewirkt. Dabei wird das das HIV zu den Retroviren gezählt und an sich richtet dieser Virus noch keinen wirklichen Schaden an. Wird der Virus jedoch nicht behandelt, auch wenn er stillstehend agiert, führt er zum Ausbruch von AIDS. Seit Beginn der ´80er Jahre wurde das Virus immer verbreiteter, allerdings kann seit Ende der Neunziger auch Rückgang der Neuerkrankungen verzeichnet werden.

Es wird zwischen HIV-Typ 1 und 2 unterschieden, diese beiden Formen sind der heutigen Medizin und Forschung bislang bekannt. Von HIV-Typ 1 wurde zum ersten Mal durch das Pariser Institut Pasteur berichtet (Barré-Sinoussi und Chermann). Auch der Wissenschaftler Robert Gallo stieß, mehr durch Zufall, auf einen Virus, der eine Immunschwäche, AIDS, auszulösen in der Lage ist (Gallo).

Mitte der 1980er Jahre entdeckte die Medizin eine weitere Form des HI-Virus, als Typ 2 bezeichnet. Es sollte knappe zwanzig Jahre dauern, bis der Mensch diesem Virus exakter auf die Spur kommen sollte und seinen Ursprung bei Schimpansen erforschte.

Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Ausscheidungen einiger Affen Antikörper gegen den SIV aufwiesen.

SIV ist der Terminus für die ‚Affen-Variante‘ des HI-Virus. Den schlussendlichen Ursprung stellt diese Erkenntnis jedoch auch nicht dar, infizierten sich die Affen bzw. Schimpansen doch Vermutungen der Wissenschaft zufolge im westafrikanischen Teil der Welt mit diesem Virus oder einem Vorläufer davon.

Zusammenfassung der Kapitel

Soziale Medizin und HIV: Einführung in die Thematik der HIV-Erkrankung und die Bedeutung der sozialen Medizin für betroffene Personen.

1. Einleitung: Darstellung der gesellschaftlichen Relevanz von HIV und der besonderen Bedeutung der sozialen Arbeit und Medizin für Erkrankte.

2. HIV: Medizinische Grundlagen der Virusinfektion, deren Geschichte, Übertragungswege und aktuelle Therapiemöglichkeiten.

2.1. Ein Einblick in die Krankheit: Erläuterung der biologischen Hintergründe des HI-Virus, seiner Typen und der Erforschung seines Ursprungs.

2.2. Die medizinische Entwicklung und der Status Quo: Überblick über den Stand der medizinischen Forschung, die Entwicklung von Medikamenten und die Herausforderungen der HAART-Therapie.

2.3. Umgang mit HIV und AIDS – womit Betroffene zu kämpfen haben: Analyse der sozialen, finanziellen und psychischen Belastungen sowie der Stigmatisierung von Erkrankten.

3. HIV & AIDS in der sozialen Medizin: Einordnung des HIV-Themas in den Kontext sozialmedizinischer Interventionen und Verantwortungsbereiche.

3.1. Definition der sozialen Arbeit und Bereiche: Klärung der Begriffe soziale Arbeit und soziale Medizin sowie deren Funktion als Schnittstelle zwischen Medizin und Gesellschaft.

3.2. Aufgaben im Bereich HIV und AIDS und Vorgehen: Konkrete Tätigkeitsfelder von Sozialmedizinern, insbesondere hinsichtlich Beratung, Gutachtenerstellung und beruflicher Rehabilitation.

3.3. Zusätzlicher Herausforderung durch Zuwanderungen: Untersuchung der Auswirkungen globaler Fluchtbewegungen und illegaler Einwanderung auf die sozialmedizinische Versorgung.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Rolle des Sozialmediziners und der Notwendigkeit einer stets aktuellen, sensiblen Arbeitsweise im Kontext der AIDS-Problematik.

Schlüsselwörter

Soziale Medizin, HIV, AIDS, Sozialmedizin, Gesundheitsvorsorge, Rentenversicherung, HAART-Therapie, Stigmatisierung, Sozialrecht, Gutachterwesen, Rehabilitation, Infektionsprävention, Zuwanderung, psychische Belastung, Arbeitsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen medizinischer Versorgung und sozialer Arbeit bei HIV-positiven Menschen und AIDS-Erkrankten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten gehören medizinische Grundlagen des Virus, die soziale Situation der Betroffenen, das Berufsfeld der Sozialmedizin sowie Herausforderungen durch Zuwanderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die soziale Medizin Erkrankte bei der Bewältigung ihres Alltags und bei bürokratischen Prozessen unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung fachspezifischer medizinischer sowie sozialrechtlicher Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medizinische Faktenlage, die Analyse sozialer Hürden und die detaillierte Darstellung der Aufgaben eines Sozialmediziners.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Sozialmedizin, HIV-Prävention, medizinische Begutachtung und soziale Rehabilitation sind die zentralen Begriffe der Publikation.

Warum ist die Rolle des Sozialmediziners bei HIV-Fällen so komplex?

Da das Krankheitsbild sehr individuell verläuft und oft mit psychischen Folgeerkrankungen oder sozialer Ausgrenzung einhergeht, muss der Sozialmediziner weit über rein medizinische Aspekte hinaus agieren.

Welchen Einfluss hat Zuwanderung laut Autor auf das System?

Zuwanderung erhöht potenziell den Begutachtungsaufwand für Sozialmediziner und stellt das System vor neue Herausforderungen bei der Versorgung von Menschen aus Ländern mit hoher HIV-Prävalenz.

Welche Bedeutung kommt der HAART-Therapie für die Arbeitswelt zu?

Die Therapie kann die Viruslast senken und den Verlauf mildern, führt jedoch auch zu Nebenwirkungen, die in medizinischen Gutachten zur Erwerbsfähigkeit berücksichtigt werden müssen.

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Details

Title
Soziale Medizin und HIV. Aufgaben der Sozialmedizin im Umgang mit der Krankheit
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V347117
ISBN (eBook)
9783668366213
ISBN (Book)
9783668366220
Language
German
Tags
soziale medizin aufgaben sozialmedizin umgang krankheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Soziale Medizin und HIV. Aufgaben der Sozialmedizin im Umgang mit der Krankheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347117
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