Hölderlins Konstruktion einer Memorialtopographie in seiner Hymne "Andenken"

»Was bleibet aber, stiften die Dichter.«


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007
26 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Gegenstand und Ziel der Darstellung

2. Hölderlin in Bordeaux

3. Der Einfluss der zeitgenössischen Geodäsie auf Hölderlins Werk
3.1. Die Wanderschaft
3.2. Die wissenschaftliche Kartographie
3.3. Die Verquickung von Kunst und Wissenschaft
3.4. Die Küstenlinie und das Motiv der Seefahrt als Memorialtopoi

4. Analyse des Textes

5. Ergebnisse

6. Literaturverzeichnis
6.1. Primärtext
6.2. Forschungsliteratur

0.Andenken

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten [1]

1. Gegenstand und Ziel der Darstellung

„[…] Unmittelbar kann das Gedicht [Andenken] von dem Ort der Koinzidenz, der seine Identität im ´Seyn´ hat, nicht sprechen. Es muß den Umweg jeglicher poetischen Sprachlichkeit über Darstellung und Inhalt einschlagen, um in deren Durchkreuzung das Bild zu gewinnen, daß das Andenken selbst ist. Ausgesprochen sind daher immer nur je und je einseitig akzentuierte Bezüge auf jenen Ort. Erst in ihrer Kommunikativität zusammengenommen geben sie den Blick auf ihn frei. Mit einigem Recht könnte man darum Andenken auch eine Topographie des ´Seyns´ nennen.“[2] Mit dieser These konstruiert Roland Reuß in seiner penibel vorgetragenen Analyse der „Gedächtnishymne“[3] Andenken einen Gesamtzusammenhang, in dem er der Text eingebettet sieht. Damit zitiert er bereits mehrere Stichworte, die bei meiner Analyse eine Rolle spielen werden: Zunächst wird der Ort der Koinzidenz genannt, der locus conventūs. Es wird zu klären sein, was hier zusammentrifft, zu welchem Zweck und unter welchen Umständen. Wir werden feststellen, dass die Hymne unter bestimmten Voraussetzungen im Leben Hölderlins entstanden ist, dass seine Zielsetzung mit dem Text mehrschichtig war und dass mehrere Ebenen der Interpretation zu differenzieren sind. Der Text gehe fernerhin Umwege: In der Tat kommen die Worte – wie könnte es auch anders sein – nicht frontal und unverblümt auf den Leser. Dieser muss sich in die topographische Welt des Dichters hineinversetzen, sich mit dem natur- bzw. explizit dem geowissenschaftlichen Diskurs um 1800 beschäftigen, um sie vielen Bezüge zu erkennen. Nicht zuletzt setzt die zielführende Lektüre eine genaue Kenntnis des Œvres Hölderlins voraus. Erst dann gelangt man zur Einsicht, welche Bedeutung dem Andenken innerhalb des Textes zugeschrieben wird. Im Folgenden rekurriert Reuß auf den Ort. Dieser Begriff – Mottel spricht von ihm in bezeichnender Form als Mnemotop[4] – wird in der Untersuchung einen zentralen Platz einnehmen. Sowohl Bordeaux aus topographischer, also konkreter Perspektive als auch verschiedene Ebenen von Gedächtnisloci im übertragenen Sinne werden thematisiert und besprochen. Erst in ihrem Zusammenklang eröffnen sie dem Leser die Vielschichtigkeit der Hymne und gewähren ihm einen Einblick in die Memorialstruktur eines desillusionierten Hölderlins, der „von Apollo geschlagen“ aus Frankreich zurückkehrt und Ende Juni des Jahres 1802 geistig bereits zerrüttet im schwäbischen Nürtingen eintrifft.[5] Insofern spiegelt Andenken in der Tat „eine Topographie des ´Seyns ´“.

Die vorliegende Arbeit sucht zunächst die Umstände der Entstehung zu ergründen, d.h. die Zeit Hölderlins in Bordeaux näher zu beleuchten, ehe in einem kleinen Exkurs der Kenntnisstand und die bedeutenden Entwicklungen der Geologie um 1800 beschrieben werden. Den ausführlichsten Teil der Untersuchung wird ein eigener Analyseansatz des Textes bilden, der – und dies sei besonders betont – keinen Anspruch auf anerkannte Gültigkeit erhebt, sondern vielmehr ein Angebot darstellt, auf welche – meines Erachtens sinnvolle – Weise die Hymne zu lesen und damit zu interpretieren ist. Ein Hauptanliegen des Verfassers besteht in der Absicht, vor allem die topographische und damit durchaus wissenschaftlich fundierte Konstruktion des Textes zu verdeutlichen, welche sich sowohl in seinem Vokabular als auch in den von ihm zitierten Topoi, insbesondere jedoch in dessen Aufbau spiegelt. Ein anderer Teil wird sich mit der Liaison Hölderlins mit Susette Gontard beschäftigen, deren Tod ohne Zweifel bei der Umsetzung bzw. Produktion der Hymne seinen Niederschlag gefunden hat. Bereits diese beiden, im Grunde völlig verschiedenen Ansatzpunkte stellen unter Beweis, dass der Text viele Interpretationswege offen lässt, verschiedene Perspektiven der Betrachtung erfordert und damit keine eindeutigen bzw. unanfechtbaren Schlussfolgerungen zulässt. In einem abschließenden Resümee werden die Ergebnisse reflektiert und pointiert auf einzelne Thesen verdichtet.

2. Hölderlin in Bordeaux

„ […] es hat mich bittere Tränen gekostet, da ich mich entschloß, mein Vaterland noch jetzt zu verlassen, vielleicht auf immer. Denn was hab´ ich Lieberes auf der Welt? Aber sie können mich nicht brauchen. Deutsch will und muß ich übrigens bleiben und wenn mich die Herzens- und Nahrungsnot nach Otaheiti triebe“, schreibt Hölderlin Ende 1801 einem Freund.[6] Im Herbst 1801 stellte der Dichter fest, dass er auf die erhoffte Aussicht, eine Stelle an der Universität Jena zu bekommen, verzichten, d.h. die Laufbahn des weiterhin abhängigen Hofmeisters weiterverfolgen musste. Daher vermittelte ihm der Professor am Stuttgarter Gymnasium Friedrich Jakob Ströhlin eine Hauslehrerstelle beim Weinhändler und Hamburger Konsul Daniel Christoph Meyer (1751-1818) in Bordeaux. Ströhlin selbst war bereits Hofmeister in der südfranzösischen Weinmetropole gewesen. Allerdings: „Über keine Periode in Hölderlins Leben weiß man so wenig wie über seine Wanderungen in den Jahren 1801 und 1802.“[7] Am 11. Dezember machte sich Hölderlin von Stuttgart aus auf den Weg nach Frankreich.[8] Erste Station war Straßburg, wo er sich am 15.12. bei den Behörden meldete. Über die Reisroute Hölderlins wurde in der Forschung ausgiebig diskutiert.[9] Fest steht, dass ihm am 30. Dezember die Erlaubnis zur Weiterreise nach Lyon erteilt wurde („ autorisé à continuer sa route[10] ). Zehn Tage später (9. Januar) erreichte Hölderlin die Stadt, von der er erfahren hatte, dass sich dort in der zweiten Januarwoche Bonaparte aufhalten würde – also just zu der Zeit als Hölderlin sich in der Stadt aufhielt. Tatsächlich traf Bonaparte am 11. Januar früh morgens in Lyon ein, sodass Hölderlin seinen großen Bonaparte noch zu Gesicht bekam (1797 schrieb der Dichter seine Bonaparte-Ode). Am 12. bzw. 13. Januar setzte er dann seine Reise fort in das nach damaligen Reiseführern 547 Kilometer entfernte Bordeaux. Nach dem 17. Januar wurde die Witterung deutlich milder: „Die letzten Tage bin ich schon in einer Art Frühling gewandert“, schreibt Hölderlin. Am 28. Januar 1802 schreibt er an seine Mutter, dass er gerade angekommen sei: „Der Anfang […] könnte nicht besser seyn.“ Die Reise sei nach dem sogleich an die Mutter geschriebenen Brief „gefährlich“ gewesen, er habe so viel erfahren, dass er kaum noch davon reden könne, jetzt sei er „gehärtet und geweiht“, wie es seine Mutter immer gewünscht habe, und wohne „fast zu herrlich“[11]: wahrscheinlich nicht bei Meyer, sondern in der Rue Saint-Rémi, unweit vom alten Hafen, in einer großen, für die Bedienung von Meyer gemieteten Wohnung.

Meyer war der Sohn des Hamburger Weinhändlers Johann Christian Meyer. Von seinem Bruder Johann Lorenz ist ein interessanter Reisebericht aus dem Jahr 1801 erhalten, in dem de wirtschaftlich-soziale Lage der Stadt Bordeaux sechs Jahre nach dem Terror aus der eher konservativen Perspektive eines Domherrn der Lutherschen Kirche beschrieben wird.[12] Die Bedeutung dieses Textes für die Hymne Andenken beschreibt Mottel: „Dieser Text dürfte für Andenken als der Hymne, die von der Erzeugung von Mnemotopen durch Erinnerungsmedien handelt und damit für die literatur-politische Situation der späten Hymnen im Ganzen von großer Bedeutung sein.“[13] Meyers Reisebericht werde somit zu einer Art Intertext für Hölderlins Gedicht. Die Wintermonate 1802 gehören zu den außerordentlichen der Stadt sowie des Hafens: Nach langen Jahren der Unsicherheit konnte der Handel mit den europäischen Hafenstädten, vor allem aber mit den amerikanischen Hauptpartnern, denk dem im März abgeschlossenen Frieden von Amiens endlich wieder aufgenommen werden. Ein Jahr danach, im Juni 1803, brach erneut der Krieg mit England aus und legte den Handel wieder lahm. Tage der Hoffnung also für die gesamte Bevölkerung, und ganz besonders für die kleine hanseatische Kolonie, deren wirtschaftliche und soziale Bedeutung die rein demographische Zahl weit überstieg. Die Deutschen in Bordeaux bildeten eine einflussreiche, gut organisierte Gesellschaft, in der Freimaurerei und Konfession eine nicht geringe Rolle spielten.[14]

Von Hölderlins Alltag in den Monaten von Februar bis Mai 1802 weiß man kaum etwas. Nach Schelling hätte man von ihm Dienste verlangt, die er zu leisten „teils unfähig war, teils mit seiner Empfindlichkeit nicht vereinen konnte“ (Schelling an Hegel am 11. Juni 1803). Im geschäftlichen Briefwechsel Meyers mit dem Freund Landauer spricht letzterer jedoch von einem „schönsten Zeugnis“, das er erhalten habe, wonach der Hofmeister Hölderlin sich musterhaft benommen hätte.[15] Vom Umgang des Dichters in der Familie Meyer und einem Kontakt mit anderen (selbst deutschstämmigen) Einwohnern der Stadt ist nichts überliefert. Im Gegensatz zum Frankfurter Aufenthalt ging er wahrscheinlich mehr aus.[16] Am 10. Mai 1802 erhält Hölderlin vom Polizei-Kommissariat in Bordeaux seinen Ausreisepass nach Straßburg. Vier Wochen danach, am 7. Juni, ein Pfingstmontag, erhält er das entsprechende Visum pour passer le pont de Kehl am Grenzübergang. Dreieinhalb Wochen später taucht er in Stuttgart auf, „in einem Zustand hoher Erregung, völlig zerrüttet“[17]. Kurz darauf ist er bei der Mutter in Nürtingen, Anfang Juli aber schon wieder bei Landauer in Stuttgart, wo er die irrtümlicherweise von Sinclair nach Bordeaux geschickte Nachricht vom Tod Susette Gontards erhält. Danach kehrt er endgültig nach Nürtingen zurück, wo er für die nächsten zwei Jahre wohnen sollte. Die genauen Gründe für Hölderlins vorzeitige Unterbrechung des Vertragsverhältnisses und seine Rückkehr von „Apollo geschlagen“[18] sind unbekannt und umstritten. Ein Streit mit Meyer ist wohl auszuschließen. Ebenso unwahrscheinlich ist Bertaux´ Annahme, er hätte bereits in Bordeaux von der Krankheit Susettes erfahren.

3. Der Einfluss der zeitgenössischen Geodäsie auf Hölderlins Werk

3.1. Die Wanderschaft

In seiner Monographie spricht Helmut Mottel von einer Verschränkung der Hölderlinschen „Naturpoesie des Geistes […] mit dem Diskurs der Erdwissenschaften um 1800“, worin sich ein „mythopoetisches Raumkonzept“ generiere.[19] Das Merkmal des Raumes und dessen spezielle Inszenierung kennzeichnen die Texte Friedrich Hölderlins[20]. Dies ist bereits an den Überschriften vieler Gedichte abzulesen. Dabei taucht besonders häufig das Motiv der Wanderschaft auf.[21] Die Bedeutung Eines der frühen Werke des Dichters trägt den Titel Der nächtliche Wanderer. Auch den Vaterländischen Gesängen wird über die Hymne Die Wanderung ein poetologisches Paradigma vorgegeben. Die Bewegung durch den Raum, die Durchquerung eines Territoriums durch den Menschen stehe in der goethezeitlichen Literatur einzig da.[22] Mottel zeigt außerdem, dass Bezeichnungen wie Orts-, Flur- oder Flussnamen für die Lyrik nach 1800 „ubiquitär“ werden. Sie dienen einer „Modellierung von Räumlichkeit“[23]. Demnach muss der These Constantines, der von einer Auflösung des Raumskonzepts nach der Jahrhundertwende spricht[24], eine Absage erteilt werden.

Im Gegenteil: Das Wandern war für Hölderlin während seines gesamten Lebens die bestimmende Fortbewegungsart.[25] Hierbei sind zum einen die in vielen Gedichten thematisierten Heimkünfte, aber auch seine realen Reisen in die Schweiz (1791 und 1801) sowie die große Frankreichwanderung nach Bordeaux und zurück[26] (1801/02) zu nennen. Dabei offenbart sich die politische Position Hölderlins. Die Fußwanderung gilt im revolutionären Jahrzehnt zwischen 1798 und 1799 als republikanische Fortbewegungsart. Gegenüber den Adligen ´hoch zu Ross´ und dem begüterten Postkutschenreisenden gilt sie als Fortbewegungsform des Republikaners in Zivil und unter Waffen.[27] Besonders die dem Hyperion-Roman zugrunde liegende Raumstruktur lässt sich auf die topographischen Karten aus Richard Chandlers Griechenlandreiseberichten beziehen.[28] Bei diesem epischen Text steht der Dionysos-Komplex in enger Verbindung mit dem Wanderungstopos, wie auch in Andenken so zeigen sein wird. Bernhard Böschenstein hierzu: „Dionysos ist der Gott, der die Trennung zwischen dem antiken und dem hesperischen Orbis überwindet, indem er über die Grenzen hinweg reist. Sein Schweifen, seine großen Wanderungen, nach Indien zunächst, nach Hesperien sodann, führen immer an die äußersten Enden und wecken die Gegenwelten zur griechischen Heimat auf. Der Dichter, der sich als ´Priester des Weingottes´ versteht, bildet diese Reisen in seinen Elegien und Hymnen nach. Die geschieht auf der thematischen wie auf der poetologischen Ebene. Man kann den Bau der Gedichte Hölderlins als Reisen des Dionysos nachvollziehen.“[29] Somit wird klar, dass sich dieses Konzept der Bewegung im Raum sowohl im lyrischen wie auch im epischen Teil des Werkes finden lässt. Textuelle Ordnungsstrukturen ergeben sich demnach aus topographischen Oberflächenstrukturen, Zeitstrukturen werden als prozessuale Bilder, die sich auf der Höhe des geographischen Diskurses befinden, eingebaut.

[...]


[1] Ich folge der Ausgabe von Knaupp, I, S. 473-475.

[2] Vgl. Roland Reuß, ´…/ Die eigene Rede des andern´. Hölderlins Andenken und Mnemosyne, S. 116.

[3] Helmut Mottel, ´Apoll envers terre´: Hölderlins mythopoetischen Weltentwürfe, S. 213.

[4] Vgl. Helmut Mottel, ´Apoll envers terre´: Hölderlins mythopoetischen Weltentwürfe, S. 203.

[5] Vgl. Pierre Bertaux, Friedrich Hölderlin, S. 45.

[6] Vgl. Landesanstalt für Erziehung und Unterricht (Hrsg.), Hölderlin. Bilder aus seinem Leben, Stuttgart 1951, S. 63.

[7] Vgl. Stephan Wackwitz, Friedrich Hölderlin, S. 52.

[8] Vgl. im Folgenden Jean-Pierre Lefebvre, Frankreich (Dezember 1801 – Juni 1802), in: Johann Kreuzer (Hrsg.), Hölderlin-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, S. 45ff.

[9] Vgl. u.a. Adolf Beck, Eine Personalbeschreibung von Hölderlin und die Frage seines Weges nach Bordeaux, in: Hölderlin-Jahrbuch 10 (1957), S. 67-72; Friedrich Beißner, Hölderlin in Frankreich, in: Friedrich Beißner, Deutschland – Frankreich, Stuttgart 1954, S. 121-130; Pierre Bertaux, Hölderlin in und nach Bordeaux. Eine biographische Untersuchung, in: Hölderlin-Jahrbuch 19/20 (1975/77), S. 94-111; Irene Koschlig-Wiem, Hölderlin in Bordeaux, in: Atlantis (1943), S. 277; Jean-Pierre Lefebvre, Auch Stege sind Holzwege, in: Hölderlin-Jahrbuch 26 (1988/89), S. 202-223; Günter Mieth, Friedrich Hölderlin und die französische Revolution, in: Germanistìca Wratislaviensa LXXX, Wroclaw 1990, S. 75-83.

[10] Vgl. Jean-Pierre Lefebvre, Frankreich (Dezember 1801 – Juni 1802), in: Johann Kreuzer (Hrsg.), Hölderlin-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, S. 46.

[11] Vgl. Friedrich Hölderlin, Sämtliche Werke und Briefe. Herausgegeben von Michael Knaupp. 3 Bände, II, S. 916.

[12] Vgl. Jean-Pierre Lefebvre, Frankreich (Dezember 1801 – Juni 1802), in: Johann Kreuzer (Hrsg.), Hölderlin-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, S. 47.

[13] Vgl. Helmut Mottel, ´Apoll envers terre´: Hölderlins mythopoetischen Weltentwürfe, S. 204ff.

[14] Vgl. Jean-Pierre Lefebvre, Frankreich (Dezember 1801 – Juni 1802), in: Johann Kreuzer (Hrsg.), Hölderlin-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, S. 47.

[15] Adolf Beck, Zu Hölderlins Rückkehr von Bordeaux, in: Hölderlin-Jahrbuch 4 (1950), S. 81.

[16] Vgl. Jean-Pierre Lefebvre, Frankreich (Dezember 1801 – Juni 1802), in: Johann Kreuzer (Hrsg.), Hölderlin-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung, S. 47.

[17] Ebd., S. 48.

[18] Vgl. Friedrich Hölderlin, Sämtliche Werke. Stuttgarter Hölderlin-Ausgabe. Herausgegeben von Friedrich Beißner / Adolf Beck, VI, 1, S. 432.

[19] Vgl. Helmut Mottel, ´Apoll envers terre´: Hölderlins mythopoetischen Weltentwürfe, S. 75.

[20] Dies bemerkten bereits Romano Guardini, Form und Sinn der Landschaft in den Dichtungen Hölderlins, S. 24ff. und Rudolf Pannwitz, Hölderlins Erdkarte, in: Alfred Kelletat, Hölderlin: Beiträge zu seinem Verständnis in unserem Jahrhundert, S. 276.

[21] Vgl. Rudolf Straub / Peter Härtling (Hgg.), Hölderlin der Wanderer. Fotographiert und inszeniert von Rudolf Straub. Mit einem Nachwort von Peter Härtling.

[22] Vgl. Helmut Mottel, ´Apoll envers terre´: Hölderlins mythopoetischen Weltentwürfe, S. 76.

[23] Vgl. Alexander Honold, Die Milchtrinker und die Weintrinker. Früchte der Hölderlin-Forschung, in: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge (2000,1), S. 601.

[24] Vgl. David J. Constantine, The Significance of Locality in the Poetry of Friedrich Hölderlin, S. 105 und 133ff.

[25] Vgl. Dieter Henrich, Der Gang des Andenkens. Beobachtungen und Gedanken zu Hölderlins Gedicht, S. 22ff.

[26] Zur Diskussion von Hölderlins Route vgl. Adolf Beck, Eine Personalbeschreibung von Hölderlin und die Frage seines Weges nach Bordeaux, in: Hölderlin-Jahrbuch 10 (1957), S. 67-72, und Jean Pierre Lefebvre, Neue Fragestellungen zu Hölderlins Reisen und zu seinem Aufenthalt in Frankreich, in: Turm Vorträge (1987/88), S. 131-139. Nach Mottel liegen „besonders die näheren Umstände und die Reiseroute bei seiner Rückkehr nach Deutschland weiterhin im Dunkeln“ (S. 77, Anm. 236.).

[27] Vgl. Helmut Mottel, ´Apoll envers terre´: Hölderlins mythopoetischen Weltentwürfe, S. 77.

[28] Vgl. Michael Knaupp, Die raum-zeitliche Struktur des Hyperion, in: Le pauvre Holterling (1985), S. 13-16.

[29] Vgl. Bernhard Böschenstein, ´Frucht des Gewitters´. Zu Hölderlins Dionysos als Gott der Revolution, S. 25.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Hölderlins Konstruktion einer Memorialtopographie in seiner Hymne "Andenken"
Untertitel
»Was bleibet aber, stiften die Dichter.«
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Klassik & Romantik (Hauptseminar)
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
26
Katalognummer
V347151
ISBN (eBook)
9783668365261
ISBN (Buch)
9783668365278
Dateigröße
548 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hölderlins, konstruktion, memorialtopographie, hymne, andenken, dichter
Arbeit zitieren
Marc Andre Ziegler (Autor), 2007, Hölderlins Konstruktion einer Memorialtopographie in seiner Hymne "Andenken", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347151

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