Einsatz von Radio-Frequenz-Identifikation: Aktuelle und zukünftige theoretische Potentiale für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods


Hausarbeit, 2004

14 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

I Inhaltsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

III Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. RFID – Technik

3. Aktuelle Anwendungsbereiche

4. Zukünftige Anwendungen
4.1 Datenspeicherung
4.2 Rückverfolgung
4.3 Artikelsicherung
4.4 Datengewinnung/-nutzung
4.5 allgemeine Vorteile

5. Beispiel: Einsatz von RFID – Metro

6. Fazit / Ausblick

IV Literaturverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Transponderidentifikation

Abbildung 2: Kostenentwicklung

Abbildung 3: Einsparpotential

III Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die RFID-Technik (Radio-Frequenz-Identifikation) bietet vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung im Handel, sowie für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods um Prozesse und Abläufe effizienter zu gestalten. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten und Etablierungsphasen wird sie bald ein Standard sein, genauso wie es heute die Barcodes sind.

Ich möchte im Folgenden einen Überblick über den technischen Hintergrund, die Nutzungsmöglichkeiten und zusammenfassend einen Überblick über die Potentiale geben, die sich bei der Verwendung von RFID in der Konsumgüterindustrie für die Hersteller ergeben.

RFID – Definition:

Unter RFID versteht man die automatische, berührungslose Identifikation von Objekten mittels eines angebrachten oder implementierten Transponderchips. Die notwendigen Identifikations-Daten sind auf dem Chip in einem Speicher hinterlegt und können mit Hilfe von entsprechenden Lesegeräten ausgelesen und je nach Möglichkeit verändert werden.

2. RFID – Technik

RFID steht für eine Identifikation (ID) mittels Radiofrequenztechnik (RF) über sogenannte Transponder. Sie bestehen aus einem winzigen Speicherchip, welcher die Daten enthält, sowie einer Sende- und Empfangsantenne. Transponder benötigen bis auf Ausnahmen (Þ aktive Transponder) keine eigene Stromversorgung, sondern bekommen die Energie induktiv mittels „Radiowellen“ drahtlos geliefert. Dadurch übertragen sie die auf dem Speicherchip enthaltenen Daten zu einem Empfänger bzw. Lesegerät.

Die RFID-Technik ermöglicht eine berührungslose Lesung von Daten auf eine gewisse Entfernung (z. B. EAN-Codes) und es bedarf nicht eines Sichtkontaktes zum Strichcode wie ihn ein Scanner benötigt. Zusätzlich bieten die Transponder, je nach Ausführung, die Möglichkeit, die gespeicherten Daten nachträglich zu modifizieren.

Abbildung 1: Transponderidentifikation

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.ean.de/ean/Inhalt/e4/e64 29.05.2003 und Schunebel, Die Striche der Zukunft, EAN Schweiz, Basel 2001 über http://194.209.37.51/deutsch/15_download/03_Referate/03-2-referate.html 29.05.2003

Der Vorteil der Verwendung von RFID-Etiketten oder Transponderchips liegt in ihrer geringen Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen, wie Kälte, Feuchtigkeit und mechanischen Belastungen. Sie sind extrem widerstandsfähig und bieten meist noch eine höhere Speicherkapazität als herkömmliche Barcodes. Außerdem lassen sie sich in verschiedensten Formen und Größen herstellen (Klebe-Etikett, Karte, ...) oder fest mit dem Artikel verbinden, je nach Anwendungsgebiet, beispielsweise zur Artikel- und Diebstahlsicherung.

Auch bieten sie die Möglichkeit der gleichzeitigen Lesung mehrer Transponder auf einmal, im Gegensatz zu den Strichcodes, die jeweils einzeln unter Sichtkontakt gelesen werden müssen.[1]

Probleme bei der Verwendung der RFID-Technik heutzutage ergeben sich vor allem durch die noch sehr mangelhafte Standardisierung der Übertragungstechnik, sowie der gespeicherten Daten. Es gibt noch eine Vielzahl an Einzellösungen und ein einheitlicher Standard hat sich bisher noch nicht etabliert.

Zusätzlich, oder auch hieraus begründet, muss man noch feststellen, dass ein Transponderetikett (Smartlabel) oder ein RFID-Chip in irgendwelchen anderen Formen immer noch relativ teuer im Vergleich zu den normalen Strich-/ oder Barcodes ist. Ebenfalls sind für die automatische Lesung Investitionen in eine noch nicht standardisierte (und damit zukunftsfähige?) Technik notwendig, die nicht jedes Unternehmen ohne weiteres auf sich nehmen kann.

Ein Transponderetikett kostet heute in etwa 0,30-1,00 €. Die Technik wird daher derzeit nur bei relativ hochwertigen Gütern sowie auf Paletten verwendet. Diese Kosten sollen bei entsprechender Menge und Standardisierung auf ca. 0,02-0,05 € sinken.

[...]


[1] Vgl. http://www.ean.de/ean/Inhalt/e4/e64/e124 und http://www.ean.de/ean/Inhalt/e4/e64 01.06.2003

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Einsatz von Radio-Frequenz-Identifikation: Aktuelle und zukünftige theoretische Potentiale für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Veranstaltung
Multi-Channel-Management
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
14
Katalognummer
V34789
ISBN (eBook)
9783638349109
ISBN (Buch)
9783638747080
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einsatz, Radio-Frequenz-Identifikation, Aktuelle, Potentiale, Hersteller, Fast, Moving, Consumer, Goods, Multi-Channel-Management
Arbeit zitieren
Michael Hübner (Autor), 2004, Einsatz von Radio-Frequenz-Identifikation: Aktuelle und zukünftige theoretische Potentiale für die Hersteller von Fast Moving Consumer Goods, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34789

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