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München 1938

Título: München 1938

Trabajo de Seminario , 2002 , 22 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marc Philipp (Autor)

Historia de Alemania - Nazismo, Segunda Guerra Mundial
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Nach dem Ende des Kalten Kriegs unterzeichneten Anfang der neunziger Jahre die Tschechische Föderative Republik und die Bundesrepublik Deutschland einen Vertrag über gutnachbarliche und freundschaftliche Beziehungen in dessen Präambel geschrieben steht: „...hinsichtlich einer Nichtigkeit des Münchner Abkommens von 1938“. 1 Dies zeigt, daß das Münchner Abkommen nicht nur einen Wendepunkt der weltpolitischen Lage im Jahre 1938 bedeutete, sondern auch noch im heutigen Blickfeld der deutsch-tschechischen Beziehungen steht. Wenn heute in der Welt irgendwo von einem „ne uen München“ gesprochen wird, ist damit vor allem die „Kapitulation vor dem Bösen“ 2 gemeint. An der Münchner Konferenz am 29. September 1938 nahmen der britische Premierminister Neville Chamberlain, sein französischer Kollege Edouard Daladier, der italienische Duce Benito Mussolini und der deutsche Führer und Reichskanzler Adolf Hitler teil, um die Sudetenkrise zu beenden und die durch Hitlers Forderungen entstandene Kriegsgefahr zu bändigen. Das Abkommen verfügte darüber, daß die von überwiegend Deutschen bewohnten Grenzgebiete der Tschechoslowakei an das Deutsche Reich abgetreten wurden.

Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Vorgeschichte, das Zustandekommen und die Auswirkungen des Münchner Abkommens zu analysieren. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Frage gelegt, warum die Sowjetunion als einzige europäische Großmacht von der Münchner Konferenz ausgeschlossen wurde. War nur Hitler dafür verantwortlich, daß Moskau keine Einladung erhielt oder hatten Großbritannien und Frankreich ebenfalls Einwände gegen eine Teilnahme der UdSSR? Im Zusammenhang der Auswirkungen von München ist nicht nur auf die Folgen für die Tschechoslowakei und die teilnehmenden Mächte einzugehen, sondern auch auf die Auswirkungen des Ausschlusses der Sowjetunion.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Sudetenproblematik

2.1 Die Rolle der Sudetenproblematik in den Beziehungen zwischen der Weimarer Repu blik und der Tschechoslowakei

2.2 Die Sudetenproblematik im Jahre 1938 und ihre Instrumentalisierung

III. Der Weg nach München

3.1 Chamberlain auf dem Obersalzberg

3.2 Das Scheitern der Konferenz von Bad Godesberg

3.3 Münchner Vortage

IV. Die Münchner Konferenz

4.1 Die Ausgrenzung der Sowjetunion

4.2 Ergebnisse und Auswirkungen

V. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit analysiert die Vorgeschichte, das Zustandekommen und die weitreichenden politischen Konsequenzen des Münchner Abkommens von 1938. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Untersuchung, warum die Sowjetunion als einzige europäische Großmacht von den Verhandlungen ausgeschlossen wurde und welche diplomatischen sowie ideologischen Gründe hinter dieser bewussten Ausgrenzung standen.

  • Die Entwicklung und Instrumentalisierung der Sudetenkrise durch das nationalsozialistische Regime.
  • Die diplomatischen Bemühungen Chamberlains und der Einfluss der Appeasementpolitik auf die Konferenz.
  • Die Analyse der Gründe für den Ausschluss der Sowjetunion aus dem Verhandlungsprozess.
  • Die Bewertung der Ergebnisse des Abkommens für die Tschechoslowakei und das europäische Gleichgewicht.

Auszug aus dem Buch

3.1 Chamberlain auf dem Obersalzberg

Bei diesem Treffen auf seinem Berghof in Berchtesgaden forderte Hitler vom britischen Premier unter Drohung mit Krieg eine rasche Abtretung der Sudetengebiete an das Deutsche Reich. Hitler führte aus, daß die Gebiete, in denen die deutsche Bevölkerung in der Mehrheit sei, auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechts der Völker sofort an Deutschland übergeben werden müßten. Er sagte zu, daß die tschechoslowakische Frage das letzte größere Problem sei, das aus seiner Sicht zu lösen wäre. Chamberlain ging auf die deutschen Forderungen ein und wies darauf hin, daß sowohl für Frankreich als auch für sein Land diese Angelegenheit direkt eigentlich völlig uninteressant sei, weshalb er den Frieden unter allen Umständen erhalten wolle. Seiner Meinung nach seien die Differenzen minimal, die Schwierigkeiten lägen vielmehr in der praktischen Durchführung. Chamberlain sagte Hitler zu, daß er persönlich seine Forderungen annehme, er sie aber erst seinem Kabinett und der französischen Regierung vorlegen müsse.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung bettet das Münchner Abkommen in den historischen Kontext ein und definiert die Fragestellungen hinsichtlich der Vorkriegszeit und des Ausschlusses der Sowjetunion.

II. Die Sudetenproblematik: Dieses Kapitel erläutert die historischen Spannungen zwischen der Tschechoslowakei und der Weimarer Republik sowie die spätere Radikalisierung der Sudetendeutschen durch Hitlers Politik.

III. Der Weg nach München: Der Abschnitt skizziert die diplomatischen Verhandlungen Chamberlains, angefangen beim Treffen auf dem Obersalzberg bis hin zum Scheitern der Gespräche in Bad Godesberg.

IV. Die Münchner Konferenz: Hier werden die Hintergründe der Konferenz selbst sowie die spezifischen Beweggründe für den Ausschluss der Sowjetunion und die unmittelbaren Folgen des Abkommens untersucht.

V. Schlußbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, wie das Münchner Abkommen Versailles zu Grabe trug und den Weg zur deutschen Vormachtstellung in Europa sowie letztlich in den Zweiten Weltkrieg ebnete.

Schlüsselwörter

Münchner Abkommen, Appeasementpolitik, Sudetenkrise, Neville Chamberlain, Adolf Hitler, Tschechoslowakei, Sowjetunion, Hoßbachniederschrift, Selbstbestimmungsrecht der Völker, Außenpolitik, Nationalsozialismus, Diplomatie, Bad Godesberg, Edvard Beneš, Zweiter Weltkrieg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Vorgeschichte und den Auswirkungen des Münchner Abkommens von 1938 und dessen Bedeutung für die deutsch-tschechischen Beziehungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Sudetenkrise, Hitlers außenpolitische Strategie, Chamberlains Appeasementpolitik und die geopolitische Rolle der Sowjetunion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Gründe für das Zustandekommen des Abkommens zu analysieren und insbesondere den Ausschluss der Sowjetunion wissenschaftlich zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse unter Berücksichtigung zeitgenössischer Dokumente sowie aktueller historischer Forschungsbeiträge.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Sudetenproblematik, die Verhandlungswege von Chamberlain und Hitler sowie die eigentliche Münchner Konferenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Münchner Abkommen, Appeasementpolitik, Sudetenkrise, Sowjetunion, Hitler, Chamberlain und das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

Welche Rolle spielte die "Hoßbachniederschrift" in Hitlers Planungen?

Sie belegt Hitlers langfristiges Ziel der Zerschlagung der Tschechoslowakei und dient als Beweis, dass er die Sudetendeutschen als Instrument für seine Expansionspolitik nutzte.

Warum war der Ausschluss der Sowjetunion aus der Konferenz aus Sicht der Westmächte relevant?

Die Westmächte scheuten weltanschauliche Gegensätze und fürchteten, dass eine sowjetische Beteiligung eine diplomatische Einigung in München unmöglich gemacht hätte.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
München 1938
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Osteuropäische Geschichte)
Calificación
1,3
Autor
Marc Philipp (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
22
No. de catálogo
V34792
ISBN (Ebook)
9783638349130
Idioma
Alemán
Etiqueta
München
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marc Philipp (Autor), 2002, München 1938, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34792
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