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Gewalt in der Schule - Ein Überblick zu den Befunden empirischer Untersuchungen

Título: Gewalt in der Schule - Ein Überblick zu den Befunden empirischer Untersuchungen

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2003 , 93 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Ilka Weber (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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In den letzten Jahren wurde sowohl in der Medienöffentlichkeit als auch in der Wissenschaft vermehrt das Problem der „Gewalt an Schulen“ thematisiert. Ergebnis dieser Bemühungen war eine Masse von seriösen und weniger seriösen Berichten und Studien, die es der Leserschaft schwer machte, sich ein sachlich korrektes Bild über die Situation machen zu können.

Die vorliegende Arbeit soll dem interessierten Leser die Möglichkeit geben, sich einen Überblick über die Resultate der Wissenschaft zu verschaffen, um ihn so zu einem eigenen kritischen Umgang mit diesem Thema zu befähigen.

Einleitend soll in Kapitel 1 die Thematisierung des Forschungsge-genstandes „Gewalt an Schulen“ dargestellt werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob schulische Gewalt 1 ein neu entstandenes Problem der heutigen Zeit ist oder lediglich durch Medieninszenierungen erneut in das Blickfeld der Öffentlichkeit geraten ist. Darauf aufbauend werden die Studien der 90er Jahre sowohl mit ihren inhaltlichen als auch methodische Gemeinsamkeiten und Schwierigkeiten präsentiert, deren übergreifende Ergebnisse im weiteren Verlauf des Kapitels zusammengefasst werden. Bevor im 2. Kapitel fünf ausgewählte Forschungsstudien über „Gewalt an Schulen“ vorgestellt werden, wird kritisch hinterfragt, inwieweit die Medien ein realistisches Abbild der Wirklichkeit erzeugen oder sie vielleicht selbst durch zunehmende Skandalisierung und Dramatisierung des Ge-genstandes ein Teil des Problems sind.

Nach der Zusammenfassung der Studien im 2. Kapitel folgt in Kapitel 3 ein inhaltlicher Vergleich thematischer Schwerpunkte, wie das Ausmaß der Gewalt an Schulen, die Beziehung zwischen Geschlecht, Alter und Schulform und schulischer Gewalt sowie der unterschiedliche Einfluss familiärer Faktoren auf gewalttätiges Schülerverhalten. 2

Die Schlussbetrachtung greift erneut die zusammenfassenden Ergebnisse aus Teil I und II auf, deren Gehalt, aufgrund methodischer und inhaltlicher Schwächen der Durchführung der empirischen Untersuchungen, kritisch hinterfragt wird.

Abschließend wird ein Ausblick auf bewährte Präventions- und Interventionsmöglichkeiten gegeben, die der Forderung der Öffentlichkeit nach Eingreifen und Verhindern von Schulgewalt Rechnung tragen sollen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I Gewalt an Schulen – ein (wieder) aktuelles Thema?

1. Die Entwicklung des Forschungsgegenstandes „Gewalt an Schulen“ seit Beginn der 90er Jahre

2. Inhalte, Methodologie und Methodik der Studien

3. Die bisherigen Forschungsergebnisse zum Thema „Gewalt an Schulen“

4. Wissenschaftsrealität versus Medienrealität

II Darstellung empirischer Studien

1. Schwind, Roitsch, Ahlborn und Gielen (1995)

1.1 Methodische Anlage der Untersuchung

1.2 Zentrale Aussagen

1.2.1 Wahrnehmung der Gewalt aus Sicht des Schulpersonals

1.2.2 Wahrnehmung der Gewalt aus Sicht der Schüler (7.-13. Klasse)

1.2.3 Täterselbstreport der Schüler

1.2.4 Einschätzung der Lehrer zur Gewaltentwicklung

1.3 Zusammenfassung

2. Tillmann, Holler-Nowitzki, Holtappels, Meier und Popp (1999)

2.1 Methodische Anlage der Untersuchung

2.2 Zentrale Aussagen

2.2.1 Wahrnehmung der Gewalt aus Sicht der Schüler

2.2.2 Täterselbstreport der Schüler

2.2.3 Vergleich der Geschlechter

2.2.4 Vergleich der Altersgruppen

2.2.5 Vergleich der Schulformen

2.2.6 Einfluss der Familie auf schulische Gewalt

2.2.6.1 Familienstruktur

2.2.6.2 Berufstätigkeit des Vaters

2.2.6.3 Gewalterfahrung in der Familie

2.3 Zusammenfassung

3. Forschungsgruppe Schulevaluation (1998)

3.1 Methodische Anlage der Untersuchung

3.2 Zentrale Aussagen

3.2.1 Wahrnehmung der Gewalt aus Sicht der Schüler

3.2.2 Vergleich der Geschlechter

3.2.3 Vergleich der Schulformen

3.2.4 Einfluss der Familie auf schulische Gewalt

3.3 Zusammenfassung

4. Fuchs, Lamnek und Luedtke (2001)

4.1 Methodische Anlage der Untersuchung

4.2 Zentrale Aussagen

4.2.1 Ausmaß und Formen der Gewalt an Schulen

4.2.2 Vergleich der Geschlechter

4.2.3 Vergleich der Altersgruppen

4.2.4 Vergleich der Schulformen

4.2.5 Einfluss der Familie auf schulische Gewalt

4.1 Zusammenfassung

5. Lösel und Bliesener (2003)

5.1 Methodische Anlage der Untersuchung

5.2 Zentrale Aussagen

5.2.1 Ausmaß und Formen von Gewalt an Schulen

5.2.2 Vergleich der Geschlechter

5.2.3 Vergleich der Schulformen

5.2.4 Vergleich der Altersgruppen

5.2.5 Einfluss der Familie auf schulische Gewalt

5.3 Zusammenfassung

III Vergleich der Studien

1. Vergleich des Gewaltausmaßes an den Schulen

2. Vergleich der Geschlechter

3. Vergleich der Altersgruppen

4. Vergleich der Schulformen

5. Vergleich des Einflusses der Familie auf schulische Gewalt

IV Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit zielt darauf ab, dem Leser einen fundierten wissenschaftlichen Überblick über das Thema "Gewalt an Schulen" zu vermitteln, indem empirische Studien der 90er Jahre kritisch analysiert und verglichen werden, um eine versachlichte Sichtweise gegenüber der medialen Dramatisierung zu ermöglichen.

  • Analyse des Forschungsstandes zum Thema "Gewalt an Schulen".
  • Kritische Gegenüberstellung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und medialer Darstellung.
  • Untersuchung von Einflussparametern wie Geschlecht, Alter, Schulform und familiärem Umfeld.
  • Vergleich ausgewählter empirischer Studien zur Gewaltentwicklung.
  • Diskussion von Präventions- und Interventionsmöglichkeiten.

Auszug aus dem Buch

1. Die Entwicklung des Forschungsgegenstandes „Gewalt an Schulen“ seit Beginn der 90er Jahre

Die hohe „Konjunktur“ (Tillmann, Holler-Nowitzki, Holtappels, Meier & Popp, 1999, S. 5) des Themas „Gewalt an Schulen“ hatte, wie schon erwähnt, durchaus ihre guten Seiten.

Der so erzeugte Druck auf Bildungspolitiker, Schulämter und Schulverwaltungen, sinnvolle Handlungsalternativen und Präventionsmaßnahmen aufzuweisen, initiierte eine Reihe von Schulstudien.

Die Thematisierung des Diskussionsgegenstandes „Schulgewalt“ lässt sich anhand von drei Phasen zurückverfolgen, die in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen:

1. Die, durch eine intensive Medienkampagne geförderte, gesellschaftliche Thematisierung seit Beginn der 90er Jahre veranlasste

2. das neu aufkeimende Interesse und die weiterführende Thematisierung von pädagogischen Professoren und Experten, die wiederum

3. die wissenschaftliche Thematisierung im Zuge der Aufbereitung, Entwicklung und Durchführung großer empirischer Studien einleiteten (Tillmann, 1997; Schubarth, 2000).3

Die Wechselbeziehung verdeutlicht Schubarth (1997):

Mittlerweile läßt sich feststellen, daß Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit auf die beiden anderen Diskussionsebenen wieder zurückwirken: Zum einen hat die Presse in letzter Zeit häufiger – z.T. sogar recht ausführlich – über Forschungsergebnisse zum Thema berichtet. Weil keine der Studien das aufgeregte Bild von der überbordenden Gewalt in der Schule bestätigen konnte, haben diese Presseberichte in der Öffentlichkeit eher ent-dramatisierend gewirkt. (S. 39)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit thematisiert den gesellschaftlichen Diskurs über "Gewalt an Schulen" und setzt sich zum Ziel, durch eine kritische Analyse empirischer Studien zur Sachlichkeit beizutragen.

I Gewalt an Schulen – ein (wieder) aktuelles Thema?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische und mediale Entwicklung des Begriffs "Schulgewalt" und ordnet ihn als dauerhaftes, aber neu sensibilisiertes Phänomen ein.

II Darstellung empirischer Studien: Fünf ausgewählte Studien werden detailliert hinsichtlich ihrer Methodik, zentraler Aussagen und Ergebnisse zu Gewaltformen und Bedingungsfaktoren vorgestellt.

III Vergleich der Studien: Die Ergebnisse der Einzelstudien werden zusammengeführt, um vergleichende Erkenntnisse über das Gewaltausmaß, die Bedeutung von Geschlecht, Alter und Schulform sowie familiäre Einflüsse zu gewinnen.

IV Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, relativiert die mediale Dramatisierung und gibt einen Ausblick auf notwendige Präventionsansätze.

Schlüsselwörter

Gewalt an Schulen, Schulgewalt, Aggression, Empirische Forschung, Medienwirklichkeit, Täter-Opfer-Problematik, Geschlechterdifferenz, Familieneinfluss, Schulformen, Gewaltprävention, Schul-Bullying, Jugendforschung, Sozialisationsforschung, Vandalismus, Körperverletzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen wissenschaftlich fundierten Überblick über das Thema "Gewalt an Schulen" durch die Analyse und den Vergleich empirischer Untersuchungen, um der medialen Skandalisierung entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Erscheinungsform von Gewalt, der Rolle der Medien, Einflussfaktoren wie Geschlecht, Alter und Schulform sowie der Bedeutung des familiären Kontextes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser eine sachliche Orientierung zu geben, um ihm einen eigenen, kritischen Umgang mit dem Thema Schulgewalt zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literatur- und Forschungsanalyse, die zentrale empirische Studien der 1990er und frühen 2000er Jahre auf ihre methodischen Ansätze und Ergebnisse hin untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden fünf bedeutende deutsche Studien detailliert vorgestellt, ihre Ergebnisse zu Gewaltformen (physisch/psychisch) gegenübergestellt und im Anschluss in einem systematischen Vergleich synthetisiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schulgewalt, empirische Gewaltforschung, Differenzierung nach Schulformen und Geschlechtern sowie die Bedeutung des familiären Milieus.

Was ist das Ergebnis der Studien bezüglich der Gewaltentwicklung?

Die Studien bestätigen überwiegend keine massive Eskalation der Gewalt, weisen aber auf eine Zunahme verbaler und psychischer Aggressionen hin, während harte physische Gewalttaten eher selten bleiben.

Welche Rolle spielt die Familie laut den Analysen?

Die familiäre Situation, insbesondere ein restriktiver Erziehungsstil und ein belastendes häusliches Klima, wird als ein wesentlicher Faktor identifiziert, der die Neigung zu aggressivem Verhalten in der Schule begünstigen kann.

Final del extracto de 93 páginas  - subir

Detalles

Título
Gewalt in der Schule - Ein Überblick zu den Befunden empirischer Untersuchungen
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Calificación
1,3
Autor
Ilka Weber (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
93
No. de catálogo
V34884
ISBN (Ebook)
9783638349727
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gewalt Schule Befunden Untersuchungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ilka Weber (Autor), 2003, Gewalt in der Schule - Ein Überblick zu den Befunden empirischer Untersuchungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34884
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