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Die Sprunghocke. Ablauf der Bewegung

Title: Die Sprunghocke. Ablauf der Bewegung

Presentation (Elaboration) , 2004 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ilka Weber (Author)

Sport - Theory and Practice
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Stützsprünge sind eine Kombination aus Sprung- und Beinschwungbewegungen verbunden mit Stützen. Dabei wird der „Sprung“ als Kurzbezeichnung für das ein- oder beidbeinige Abspringen aus dem Anlauf auf oder über ein Sprunggerät. Die klassischen Sprunggeräte sind Bock, Kasten und Pferd. Stützsprünge unterteilen sich in zwei unterschiedliche Hauptgruppen: Sprünge mit Gegenrotation (Vorwärts- in Rückwärtsrotation), z.B. Sprunghocke und

Sprünge mit fortlaufender Rotation, z.B. Handstützüberschlag. Dabei kann der Bewegungsablauf jedes Sprunges in folgende sechs Phasen unterteilt werden:

1. Anlauf

2. Absprung

3. erste Flugphase

4. Stützphase

5. zweite Flugphase

6. Landung

Im Anfängerbereich sollte zunächst das Erlernen eines einfachen Stützsprunges im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund wird nun der Ablauf der Sprung hocke dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Stützsprünge

2. Die Sprunghocke

2.1 Anlauf

2.2 Absprung

2.3 Erste Flugphase

2.4 Stützphase

2.5 Zweite Flugphase

2.6 Landung

3. Das Prellfedern

4. Übungen zum Erlernen der Sprunghocke

5. Literatur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt einen systematischen Überblick über die technische Ausführung der Sprunghocke im Gerätturnen und leitet daraus methodische Übungsreihen für den Anfängerbereich ab. Ziel ist es, den komplexen Bewegungsablauf in seine physiologischen Phasen zu gliedern und die Bedeutung einer optimalen biomechanischen Umsetzung – insbesondere des Prellfederns – zu vermitteln.

  • Phaseneinteilung der Sprunghocke vom Anlauf bis zur Landung
  • Biomechanische Prinzipien des Absprungs und des Prellfederns
  • Methodische Vermittlung von Spannstütz-Elementen
  • Einsatz von Hilfestellungen im Lernprozess
  • Kopplung von Teilbewegungen zur Gesamtbewegung

Auszug aus dem Buch

2.2. Absprung

Beim Absprung ist eine koordinative Anpassung des Gerätes und der neuro-muskulären Leistungsfähigkeit des Lernenden notwendig. Daher bestehen entscheidende Zusammenhänge zwischen Höhe und Weite des Ansprungs, der Anlaufgeschwindigkeit, der Sprungkraftfähigkeit dem Einsprungwinkel und dem beabsichtigten Sprung. Die Zeit für das Zusammendrücken des Gerätes beträgt dabei gerade mal 0,05 sec., der Kontakt zwischen Turner/in und Geräte beträgt insgesamt etwa 0,10 sek.

Während des Absprungs wird die Anlaufgeschwindigkeit, mit dynamischer Unterstützung des Sprungbretts umgewandelt: Die horizontale Anlaufgeschwindigkeit wird auf dem Brett abgebremst und zu einem Teil in vertikale (aufwärts) Geschwindigkeit und zu einem Teil in die Drehgeschwindigkeit (Rotation) des Körpers umgesetzt.

Der Einsprung auf das Sprungbrett dient in erster Linie dazu, den Körper des Turners mit einem Minimum an Geschwindigkeitsverlust richtig auf dem Brett zu positionieren. Um mit möglichst viel Horizontalgeschwindigkeit ins Brett zu kommen, sollte der Einsprung relativ flach sein, d.h. der Weg des Körperschwerpunktes (KSP) bleibt möglichst gleich (vgl. Knirsch, 1991, S. 100).

Ausführung: Der Einsprung in das Reutherbrett sollte ca. 3-5 Schritte vor dem Brett mit einem weiten Schritt eingeleitet werden (vgl. Bruckmann, S. 22). Während des flachen, weiten und einbeinig abgesprungenen Einsprungs werden die Arme parallel nach hinten genommen, sowie die Beine zusammengeführt (vgl. Knirsch, 1991, S. 282).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stützsprünge: Definition der Stützsprünge als Kombination aus Sprung- und Beinschwungbewegungen unter Verwendung klassischer Sprunggeräte.

2. Die Sprunghocke: Detaillierte Darstellung des Bewegungsablaufs, unterteilt in die sechs Phasen Anlauf, Absprung, erste Flugphase, Stützphase, zweite Flugphase und Landung.

3. Das Prellfedern: Analyse der Bedeutung des reaktiven Absprungs vom Reutherbrett für die Flugbahn und die Rotationsgeschwindigkeit.

4. Übungen zum Erlernen der Sprunghocke: Praktische Anleitung von vorbereitenden Übungen wie dem Spannstütz und der Imitation einzelner Flugphasen mit Hinweisen für Helfer.

5. Literatur: Verzeichnis der herangezogenen Fachliteratur zur Technik und Methodik des Gerätturnens.

Schlüsselwörter

Sprunghocke, Gerätturnen, Stützsprung, Reutherbrett, Prellfedern, Anlaufgeschwindigkeit, Flugphase, Stützphase, Körperspannung, Bewegungsablauf, Methodik, Hilfestellung, Spannstütz, Absprung, Landung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die technische Ausführung der Sprunghocke und bietet eine methodische Anleitung für das Erlernen dieses Sprungs im Rahmen eines Grundkurses für Gerätturnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Biomechanik des Sprungablaufs, die physikalischen Voraussetzungen für das Prellfedern und die methodische Aufarbeitung durch Übungsreihen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist die systematische Vermittlung der Sprunghocke für den Anfängerbereich durch die didaktische Aufbereitung einzelner Bewegungsphasen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine sportwissenschaftliche Technik- und Methodikanalyse, basierend auf etablierter Fachliteratur zur Gerätturn-Didaktik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die phasenorientierte Analyse des Sprungablaufs und einen ausführlichen Übungsteil, der den Spannstütz sowie die Kopplung der Bewegungsphasen fokussiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sprunghocke, Reutherbrett, Prellfedern, Spannstütz und methodische Übungsreihen.

Welche Rolle spielt das Reutherbrett bei der Sprunghocke?

Das Reutherbrett dient als essenzielles Hilfsmittel zur Umwandlung der horizontalen Anlaufgeschwindigkeit in eine vertikale Abstoßkraft, das sogenannte Prellfedern.

Wie wird das Risiko beim Erlernen der Sprunghocke minimiert?

Durch gezielte methodische Vorübungen (wie den Spannstütz) und die explizite Anleitung von Hilfestellungen wird die Sicherheit der Übenden gewährleistet.

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Details

Title
Die Sprunghocke. Ablauf der Bewegung
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,7
Author
Ilka Weber (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V34888
ISBN (eBook)
9783638349765
Language
German
Tags
Sprunghocke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ilka Weber (Author), 2004, Die Sprunghocke. Ablauf der Bewegung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34888
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