Bernhard von Clairvaux und seine Bedeutung für den zweiten Kreuzzug


Hausarbeit, 2016
16 Seiten, Note: 1,7

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Gliederung

Bernhard von Clairvaux und seine Bedeutung für den zweiten Kreuzzug

1. Bernhard von Clairvaux: der Initiator des neuen Kreuzzuggedankens?

2. Der Beginn des zweiten Kreuzzuges und Bernhards Anteil daran

3. Bernhards Ausweitung des Kreuzzuggedankens auf Deutschland

4. Bernhards Kreuzzugsmotive anhand seiner Briefe

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Bernhard von Clairvaux: der Initiator des neuen Kreuzzuggedankens?

Bernhar542d von Clairvaux zählt zweifelsfrei zu einer der interessantesten und bedeutendsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Er war nicht nur einer der berühmtesten Vertreter des Zisterzienserordens, sondern auch ein wichtiger Anhänger der monastischen Theologie.[1]

Bernhard war ein überaus gebildeter Mann, welcher in seiner Jugend das Studium derartes liberalesabsolvierte, wobei er schon früh Begabung in der Rhetorik zeigte. Diese Begabung brachte ihm über die Jahre seinen Spitznamen der „Honigsüße“ ein. Darüber hinaus versuchte sich Bernhard auch an der religiösen Mystik, welche er um viele Gedankengänge bereichern konnte.[2]

Doch verbrachte Bernhard sein Leben nicht nur in Abgeschiedenheit und Demut in seinem Kloster in Clairvaux, sondern engagierte sich auch bei kirchenpolitischen Reformen und Prozessen, und begann schon früh Korrespondenz mit mächtigen Fürsten Europas. So gelang es Bernhard schon bald ein breites Netzwerk von wichtigen Kontakten aufzubauen und seinen Einfluss zu mehren.[3]

Doch die wohl entscheidendste Etappe seines Lebens trug sich in den 1140er Jahren zu, als einer der führenden Prediger des zweiten Kreuzzuges. Aufgrund seiner enormen Erfolge, welche Bernhard im Zuge dieser Unternehmung erzielte, wird Bernhard oft als eine Art Initiator des zweiten Kreuzzugs angesehen.[4]

In dieser Hausarbeit widme ich mich der Frage inwieweit diese Bezeichnung der Wahrheit entspricht, und werde versuchen Bernhards Anteil am zweiten Kreuzzug und seine Bedeutung für diesen herauszuarbeiten.

Diese Etappe von Bernhards Leben ist von der Forschung recht gut und breitgefächert untersucht, wenn auch die Interpretationen der Quellen oftmals auseinandergehen. Dieser Phase wird nicht nur seitens der historischen Mittelalterforschung ein hoher Stellenwert zugeschrieben, sondern auch von Forschern der Kirchengeschichte.

Für diese Hausarbeit nutze ich vor allem deutsche Sekundärliteratur und insbesondere die Werke von Peter Dinzelbacher und Gert Wendelborn. Natürlich stehen die Briefe Bernhards, welche er im Verlauf der neuen Kreuzzugsbewegung anfertigte im Zentrum meiner Arbeit. Für meine Analyse dieses Themas dienten mir vornehmlich die Briefe 363, 457 und 458. Anhand dieser Briefe lassen sich gut die Motive und Anschauungen Bernhards verfolgen.

Zu Beginn meiner Hausarbeit beschäftige ich mich zunächst mit dem Entstehen des neuen Kreuzzugsgedankens, und welche Rolle Bernhard hierbei spielte. Danach untersuche ich wie es zu der raschen Verbreitung des Kreuzzugsgedankens kam, und wie hoch Bernhards Anteil daran war. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen freilich die Motive, welche Bernhard während der Vorbereitungen für die neue Kreuzfahrt verfolgte, und wie er sie zu erreichen versuchte. Während die ersten Gliederungspunkte einer chronologischen Ordnung folgen, gehe ich im Gliederungspunkt 3.3 anhand systematischer Gesichtspunkte heran. Zum Schluss werde ich auf die herausgearbeiteten Ergebnisse und Erkenntnisse kurz in einem Fazit eingehen.

2. Der Beginn des zweiten Kreuzzuges und Bernhards Anteil daran

Als Auslöser des zweiten Kreuzzuges kann die Eroberung des nördlichsten Kreuzfahrerstaates, der Grafschaft Edessa, im Dezember 1144, durch den Emir Zengi von Mossul und Aleppo, angesehen werden. Diese Eroberung hatte nicht nur erhebliche Opfer unter den Christen zur Folge, sondern stellte auch eine akute Bedrohung für die umliegenden Lande, und besonders für Jerusale, dar. Königin Melisende von Jerusalem sendete daraufhin ein Hilfegesuch an Papst Eugen III..[5]

Eugen reagierte Anfang Dezember 1145 mit der Kreuzzugsbulle „Quantum praedecessores“. In dieser Bulle legte der Papst die Privilegien und die Form des Ablasses fest, welche die Teilnehmer des zweiten Kreuzzuges erhalten sollten. Diese sollten freilich auch als eine Motivierung dienen, um möglichst viele Teilnehmer für die neue Kreuzfahrt anzuwerben.[6]

Doch schickte Melisende auch eine Delegation zu König Ludwig VII. von Frankreich, um von ihm Hilfe zu erbitten. Ludwig, welcher sich schon längere Zeit mit dem Gedanken ein Kreuzfahrerheer ins Heilige Land zu führen angefreundet hatte, berief eine Versammlung in Bourges ein, wo er den höchsten Würdenträgern seines Landes seinen Plan von einem neuen Kreuzzug offenbarte. Es ist unklar ob Ludwig bereits im Vorfeld dieser Versammlung in Kontakt mit Eugen stand, oder ob er aus freiem Antrieb handelte. Fest steht lediglich, dass Ludwig den offiziellen Aufruf des Papstes nicht erhalten hatte.[7]Jedoch konnte er die Begeisterung für ein solches Unternehmen bei seinen Vasallen nicht entfachen. Grund dieser ablehnenden Haltung waren sicherlich die Querelen, welche sich im Vorfeld zwischen Ludwig und dem Grafen Theobald von der Champagne abgespielt hatten, und zu Misstrauen seiner Vasallen geführt hatte. Selbst sein Vertrauter Abt Suger von Saint-Denis wandte sich gegen dieses Vorhaben.[8]

Sich seiner schwindenden Autorität und Beliebtheit bewusst, wandte sich Ludwig an den Abt Bernhard von Clairvaux, von welchem der König Unterstützung für den Kreuzzug erhoffte. Bernhard war über die Jahre zu einer bekannten und respektablen Person mit hohem Ansehen geworden. Es kam ihm in Teilen der Gesellschaft gar die Rolle eines Propheten zu.[9]Bernhard jedoch war kein Befürworter der Pilgerfahrt, welches er klar ausdrückte, wie beispielsweise durch sein Verbot an die Zisterziensermönche, sich an einer solchen Pilgerfahrt zu beteiligen. 1131 lehnte Bernhard sogar das Angebot des früheren König Balduins IV. von Jerusalem ab, ein Kloster in Palästina zu gründen.[10]

Für Bernhard spielte die spirituelle Bedeutung Jerusalems eine zentralere Rolle, als die reale Stadt selbst. Das sogenannte „himmlische Jerusalem[11]“, welches nach Bernhard erstrebenswert war, stellte vielmehr eine im Jenseits zu erreichende friedlich zusammenlebende Gemeinschaft dar, welche nach seiner Ansicht in seinem Kloster in Clairvaux vorzufinden war. Hingegen gründete sich der Wunsch eine Pilgerfahrt ins Heilige Land zu unternehmen nach Bernhards Meinung hauptsächlich auf egoistisches Verlangen, und nicht auf das angestrebte Erreichen des „himmlischen Jerusalems“.[12]

Bernhard wollte sich erst mit Eugen beraten, zu welchem er, da Eugen ebenfalls ein Zisterziensermönch war, eine sehr enge Beziehung pflegte. Auch mochte ihm der Gedanke eines Kreuzzuges, welcher von einer anderen Autorität als der des Papstes ausgerufen wurde, nicht gefallen.[13]

Am 1. März 1146 erstellte Eugen eine neue Kreuzzugsbulle, welche nun dem Vorbild Urbans II. folgte, und das erste Mal direkt an einen Monarchen adressiert war. Einige Änderungen in der neuen Bulle gingen wohl auf Bernhard zurück. Doch auch nach diesem neuen, nun vom Papst autorisierten, Kreuzzugsaufruf sträubte sich Bernhard weiterhin bei den Kreuzzugsvorbereitungen mitzuwirken.

Neben seiner Abneigung gegenüber der Pilgerfahrt, hatte der Abt auch mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, welche ihn zweifeln ließen ob er der Aufgabe als führender Kreuzzugsprediger angemessen nachkommen könne.[14]

Aber nicht nur Ludwig war auf die Hilfe Bernhards angewiesen. Auch Papst Eugen war erpicht die herausragende Rhetorik und Ausstrahlung Bernhards für die Unternehmung zu nutzen. Darüber hinaus gestaltete es sich für Eugen, aufgrund von Unruhen in Rom, schwierig persönlich auf Kreuzzugspredigt zu begeben. Erst nach wiederholten Bitten von Papst und Ludwig erklärte sich Bernhard bereit, die von ihm erwartete Aufgabe als führender Kreuzzugsprediger anzunehmen.[15]

Doch was führte zu dieser Meinungsänderung Bernhards, war er doch über die Jahre als Mann bekannt, welcher sich nicht leichtfertig von seiner Meinung und seinen Anschauungen abbringen hatte lassen.

Zum einen sorgte die Eroberung Edessas und die damit verbundenen christlichen Opfer für einen enormen Schockmoment in der christlichen Welt, welcher auch nicht spurlos an Bernhard vorübergegangen war. Dieser muslimische Angriff und die daraus resultierende Bedrohung für die Christenheit, veränderte Bernhards Einstellung gegenüber den Moslems. Durch ihre aggressive Vorgehensweise gegen die Christen wurde Bernhard, der bis dato eher auf friedliche Lösungen und Bekehrungsmaßnahmen setzte, dazu bewegt auf drastischere Maßnahmen zurückzugreifen.[16]

Auch die zunehmende Korrespondenz, welche Bernhard in den 1130er Jahren zum Heiligen Land aufgebaut hatte, beeinflussten sicherlich seine Entscheidung. Zu diesen Kontakten ist zum einen die Königin Melisende selbst zu zählen, wie auch Hugo de Troyes der Gründer des Templerordens. Bernhards Traktat zur Lobrede auf die neue Ritterschaft enthielt das erste Mal eine Verbindung zwischen dem spirituellen und tatsächlichen Jerusalem, und fügte letzterem eine entscheidende Bedeutung hinzu. Hieran wird der Bedeutungszuwachs des wirklichen Jerusalems für Bernhard deutlich, auch wenn für ihn die übernatürliche Tragweite Jerusalems weiterhin im Vordergrund stand.[17]

Einen ebenso bedeutsamen Faktor bildete das außerordentliche Pflichtbewusstsein Bernhards und seine entschiedene Ergebenheit gegenüber dem Pontifex. Folglich war es auch seine innere Pflicht der Aufforderung des Papstes Folge zu leisten.[18]

So begann für Bernhard eine anstrengende Zeit des Reisens und Predigens in Frankreich.

Am 31. März 1146 konnte Bernhard einen frühen und überaus bedeutenden Erfolg mit seiner Predigt auf dem Hügel von Vézelay im Herzogtum Burgund feiern. Nicht nur Ludwig und seine Vasallen wohnten dieser Versammlung bei, sondern auch eine riesige Menschenmenge der niederen Stände. Die Versammlung nahm ein derartig großes Ausmaß an, dass sie von der Kirche auf das davorliegende weite Feld verlegt werden musste.[19]

Die Ansprache Bernhards profitierte nicht nur von einer großartigen Initiierung und wohlorganisierten Propaganda, sondern natürlich auch von der hohen Redekunst des Zisterziensers. Bernhard verlas die neue Papstbulle Eugens und erinnerte an die immensen und glorreichen Verdienste der Streiter des ersten Kreuzzuges.[20]Er rief die zuhörende Menge dazu auf den Christen im Orient zu Hilfe zu eilen und die Heiligen Stätten der Christen vor den Moslems zu verteidigen. Als Lohn für ihre Hilfe sollten die Kreuzzugsteilnehmer in den Genuss von Ablässen kommen, welche wohl noch großzügiger waren, als jene die ihnen beim ersten Kreuzzug versprochen wurden.[21]

Am Ende der Predigt soll die Begeisterung und die Bereitschaft im Kreuzzug mitzuziehen so groß gewesen sein, dass Bernhard sogar seine Kleidung zerrissen haben soll, um mehr Material für Stoffkreuze, welche die Mitglieder der Kreuzfahrt kennzeichneten, zur Verfügung zu haben.[22]

Im Laufe der folgenden Wochen durchreiste Bernhard Nordfrankreich um die Kreuzzugsvorbereitungen voranzutreiben, und bewegte überdies die Fürsten Frankreichs dazu während der Dauer des Kreuzzuges den Frieden untereinander zu wahren. Zusätzlich beauftragte er die Mönche seiner Zisterzienser Klöster den Kreuzzugsgedanken zu verbreiten. Hierbei gereichte Bernhard die zunehmende Internationalität seines Klosters zum Vorteil.[23]

Darüber hinaus begann Bernhard auch schriftliche Korrespondenz mit britischen, deutschen und spanischen Adeligen, um die Kreuzzugsvorbereitungen zu unterstützen. Bei diesem Briefverkehr mit angesehenen Angehörigen des Klerus und prestigeträchtigen weltlichen Adeligen begünstigten Bernhard sicher seine ebenfalls adligen Wurzeln.[24]

Ob Bernhard seine anfänglichen Zweifel an der Kreuzfahrt vollständig aufgab ist unsicher, jedoch ist klar festzustellen, dass er nach Annahme der Aufgabe als oberster Kreuzzugsprediger die Kreuzzugsvorbereitungen in Frankreich deutlich voranbrachte.

Hatten Eugen und Ludwig den Kreuzzug nur als rein französisches Unternehmen angedacht, so hatte Bernhard jedoch größere Pläne.[25]

3. Bernhards Ausweitung des Kreuzzuggedankens auf Deutschland

Im Laufe der Vorbereitungen des zweiten Kreuzzuges kam es in Deutschland zu zunehmenden Judenverfolgungen, entfacht von einem Prediger namens Radulf.

Für Radulf, der eine hohe Achtung als Prediger genoss, galten die Juden noch vor den Moslems als die primären Feinde.[26]Da die Juden in der christlichen Welt des Mittelalters ohnehin einen schlechten Ruf genossen, da sie für den Tod von Jesus Christus angeprangert wurden und ihre Traditionen und Bräuche als fremdländisch galten, und deshalb verurteilt wurden, ließ sich die deutsche Bevölkerung bereitwillig aufstacheln.[27]

So kam es, dass der Erzbischof von Mainz sich mit einem Hilfegesuch an Bernhard richtete, um die Judenpogrome zu stoppen. Für Bernhard stellte es ein Verbrechen dar die Juden zu verfolgen und zu vernichten, da sie für ihn als strengen Bibeltheologen eine entscheidende Komponente im religiösen Heilsplan darstellten, und am Tag des Jüngsten Gerichtes sowohl Zeugen der christlichen Erlösung sein sollten, als auch die Möglichkeit erhalten sollten selbst zum christlichen Glauben bekehrt zu werden.[28]

Doch erzürnten Bernhard Radulfs Aktivitäten auch, da sie von keiner geistlichen Autorität legitimiert worden waren, Radulf dadurch seine Aufgaben als Zisterziensermönch vernachlässigte und Bernhard obendrein befürchtete die ihm auferlegte Kontrolle über die Kreuzzugsplanung einzubüßen.[29]

Folglich reiste Bernhard gegen Ende des Jahres 1146, der scheinbar schon länger das Ziel hatte den Kreuzzugsgedanken auch auf Deutschland zu verbreiten, nach Deutschland. Er bewegte sich entlang des Rheins, um Radulf und seine Hetzpredigten zu diffamieren. In Mainz begegneten sich die beiden Zisterzienser und Bernhard befahl Radulf zurück in sein Kloster.[30]

Ebenso wie in Frankreich errang Bernhard auch in Deutschland große Erfolge mit seinen Vorträgen. Diese waren einerseits seinen enthusiasmierenden Auftritten geschuldet. Auf der anderen Seite erreichten die deutschen Städte auch immer mehr Nachrichten von Wundern, welche Bernhard während seiner Predigtreise bewirkt haben soll.[31]

In Frankfurt kam es zum ersten Treffen zwischen Bernhard und dem deutsche König Konrad III., bei welchem Bernhard versuchte Konrad vom zweiten Kreuzzug zu überzeugen, jedoch ohne Erfolg. Zwar schätzte Konrad Bernhard sehr und war wohl auch der Vorstellung eine Unternehmung ins Heilige Land zuführen nicht abgeneigt, doch hielten ihn Spannungen innerhalb seines Landes, insbesondere mit den Welfen, zurück sich Bernhards Vorhaben anzuschließen.[32]

Bernhard ließ sich von dieser Absage nicht entmutigen, und setzte seine Reise durch die deutschen Lande Richtung Süden fort, wo er weitere Erfolge feiern konnte, wie beispielsweise bei einer brillanten Rede in Konstanz am 12. Dezember 1146.

Um das Kreuzzugsvorhaben zu unterstützen reiste Bernhard bis nach Straßburg. Von dort allerdings wieder zurück gen Norden um nach Speyer zu gelangen.[33]

Dort hatte Konrad zur Weihnachtszeit einen Reichstag einberufen an dem auch Bernhard teilnehmen wollte, um den König, bezaubert von der weihnachtlichen Feststimmung, letztendlich doch noch vom Kreuzzug zu überzeugen.[34]

Am 27. Dezember 1146 versammelten sich der König und die mächtigsten seines Reiches im Kaiserdom, und wurden Zeugen eines weiteren außergewöhnlichen Auftrittes des Abtes von Clairvaux. Bernhard wandte sich in aller Offenheit und ohne Berücksichtigung der höfischen Gepflogenheiten an König Konrad. Bernhard versuchte auf diese Weise Konrad als ganz gewöhnlichen Christen anzusprechen, und ihn durch eschatologische Belehrungen emotional zu bewegen. Bernhards Plan fruchtete.[35]

Konrad, der seine endgültige Entscheidung eigentlich erst in einigen Tagen bekannt geben wollte, erklärte sich nun schon im Kaiserdom bereit sich dem neuen Kreuzzug anschließen.

Bernhards Beitrag zu dieser Entscheidung war zweifelsfrei sehr hoch, jedoch darf er auch nicht überschätzt werden, da die Beteiligung Konrads Kontrahenten Welf am Kreuzzug Konrad wohl mehr in seinem Entschluss beeinflusste.[36]

Bernhards Triumph wurde von Papst Eugen gekrönt, der letztendlich seine Zustimmung für einen Beitritt der Deutschen zum Kreuzzug gab. Trat er diesem Ansinnen Bernhards zunächst skeptisch gegenüber, da er hoffte die Deutschen Truppen als Unterstützung für die Unruhen in Rom einzusetzen, stand er nun vollkommen hinter Bernhard.[37]

Nachdem Bernhard zu Beginn des Jahres 1147 den Rückweg zu seinem Kloster in Clairvaux antrat, widmete er sich in den folgenden Monaten wieder den Kreuzzugsvorbereitungen in Frankreich, unterstützt von dem kürzlich angereisten Eugen, der sich neben dem Wirken für den Kreuzzug eine Festigung seiner Stellung als Papst erhoffte.[38]

Bernhard befand sich nun auf dem Höhepunkt seines Wirkens. Er hatte es geschafft die zwei mächtigsten Dynastien Europas für den Kreuzzug zu gewinnen. Bernhard wurde kurz nach seiner Rückkehr nach Clairvaux zur Teilnahme am Konzil von Etampes eingeladen, wo sich der deutsche und französische König versammelten, um über die Route nach Jerusalem zu beraten. Die Einladung zu diesem Konzil stellte eine weitere immense Anerkennung des Abtes dar und zeigte die enorme Achtung, welche er unter den Großen Europas genoss.[39]

Doch wie Bernhard bald erfuhr war der Feldzug gegen die Moslems nicht die einzige Kriegsmaßnahme, welche die Deutschen im Zuge des Kreuzzuges planten. Insbesondere die Deutschen Fürsten der östlichen Reichsgrenze drängten auf einen Feldzug gegen die Heiden in Osteuropa.[40]

Hingegen der Erwartungen engagierte sich Bernhard auch für diese Unternehmung und besuchte die Reichstagsversammlung in Frankfurt, wo über den Slawenkreuzzug beraten werden sollte. Die Deutschen wollten einen Präventivkrieg gegen die Slawen führen die eine ständige Bedrohung für ihre Ostgrenze darboten, um die drohende Gefahr während der Dauer Kreuzzuges zu bannen.[41]

Es wurde schließlich am 10. Februar 1147 von Eugen abgesegnet, welches wohl auch von den Bemühungen Bernhards herrührte, da er die deutsche Kreuzzugsteilnahme andernfalls gefährdet sah.[42]

Es war jedoch insofern eine Verwunderung, dass Bernhard sich für den Slawenkreuzzug aussprach, da er im Vorfeld eine eher milde Haltung gegenüber Heiden an den Tag gelegt hatte. Bernhard hatte vielmehr versucht den Sieg über die Heiden durch ihre Bekehrung zu erlangen. Für Bernhard gab jedoch die Tatsache, wonach die Heiden sich durch feindliche Handlungen gegen die Christen wandten, einen Anlass seine tolerante Strategie zugunsten einer aggressiveren Taktik zu ändern.[43]

So lässt sich zweifellos sagen, dass Bernhard die treibende Kraft für die Ausweitung des Kreuzzugsgedankens auf Deutschland war, und er eine tragende Rolle bei der Überzeugung der Deutschen zur Kreuzzugsteilnahme spielte.

4. Bernhards Kreuzzugsmotive anhand seiner Briefe

In den vorigen Kapiteln habe ich mich der Frage nach der Bedeutung Bernhards von Clairvaux für den zweiten Kreuzzug gewidmet, welche sich als sehr erheblich herausgestellt hat.

In diesem Abschnitt möchte ich auf die von Bernhard verfolgten Kreuzzugsmotive eingehen, anhand seiner Briefe. Für diese Analyse dienen mir die Briefe 363, 457 und 458, welche an unterschiedliche Adressaten gerichtet waren.

Zu Beginn will ich kurz auf die Adressaten und die Vorgeschichte der Briefe eingehen, um sie in einen historischen Zusammenhang einordnen zu können, und so die Absicht Bernhards besser darstellen zu können.

Der wohl wichtigste und prägendste Kreuzzugsbrief war der Brief 363, gerichtet an die Herzöge Ostfrankens (des Rheinlandes und Lothringens) und Bayerns. Dieser Brief wurde im Laufe der Jahre als eine Art Enzyklika verwendet und oft versandt.[44]

Verfasst wurde er wohl zwischen den Monaten August und September des Jahres 1146, zur Zeit der im Laufe der Kreuzzugsvorbereitungen zunehmenden Judenverfolgungen. Neben dem Aufruf zum Kreuzzug, war dieser Brief also auch eine für Bernhard notwendige Reaktion auf die Judenpogrome, welche in den Gebieten Ostfrankens und Bayern sehr zahlreich waren.[45]

Der an den Fürsten Ladislaus, die Magnaten und das Volk von Böhmen gerichtete Brief 458 entstand kurz nach dem am 12. Februar 1147 einberufenem Reichstag von Regensburg. Dieser Brief ist wahrscheinlich gar nicht von Bernhard selbst geschrieben, doch verfolgte er nahezu dieselben Motive wie in Brief 363.[46]

Brief 457 entstand kurz nach dem Reichstag in Frankfurt am 13.März 1147, wo entschieden wurde neben der Unternehmung ins Heilige Land gegen die Slawen an der Ostgrenze eine Art Präventivkrieg zu führen, um künftige Auseinandersetzungen zu vermeiden.[47]

„Es wankte und bebte die Erde, weil der Gott des Himmels begonnen hat sein Land zu verlieren.“[48]. Mit diesen Worten wandte sich Bernhard offen an die Adressaten um ihnen die unheilvolle Lage nahe zu bringen. Besonders durch die häufige Wiederholung „sein Land“ versuchte Bernhard die Empfänger zu erreichen. Jerusalem und das umliegende Land waren nach Bernhards Ansicht das Land Gottes, da er sich dort als Mensch in der Gestalt Jesus Christus offenbart hatte. Jesus Christus hatte nicht nur sein Leben im Heiligen Land verbracht, sondern hatte es darüber hinaus durch seine Wunder zu etwas Besonderem erhoben.[49]

Genau dieses Land musste nun vor den, von Bernhard sehr grausam und barbarisch dargestellten, Moslems verteidigt werden, welche sich nach Bernhards Meinung zum Ziel gesetzt hatten das Christentum und ihre heiligen Stätten zu vernichten. Die Christen mussten diesem entgegenwirken und nicht „das Heilige den Hunden und die Perlen den Säuen preisgeben[50]“.[51]

Für Bernhard stellte diese katastrophale Lage allerdings keine Strafe oder gar ein Versagen Gottes dar. „Entweder bewirkt er, dass er in Bedrängnis sei, oder er täuscht es vor[52]“.

Gott gewährte den Christen also vielmehr die Chance sich von ihren Sünden rein zu waschen, indem sie „sein Land“ verteidigen.[53]

Gott hätte zwar zweifelsfrei die Möglichkeit selbst einzugreifen und sogar die Hilfe der Christen abzulehnen um sie so zu strafen, doch „Gott erbarmt sich seines Volkes und reicht denen, die schwer gefallen sind, ein heilbringendes Mittel[54].“[55]

Nach Bernhards Auffassung kam diese Generation in den Genuss eine Art Auserwählte Generation zu sein, welche ein „wahres Jubeljahr[56]“ erwarten durfte und die einmalige Chance erhielt gewaltigen spirituellen Profit zu erlangen. „Wenn du ein kluger Kaufmann bist (…) dann prophezeie ich dir reiche Märkte (…)[57][58]

Auch der von Bernhard oftmals kritisierte und verurteilte weltliche Ritterstand wurde in Bernhards Schriften bedacht. Die weltliche Ritterschaft war für Bernhard ein egoistischer und ruhmsüchtiger Haufen, welche sich entweder durch den eigenen Tod oder das Töten anderer ewig verdammte. Doch auch sie sollte nun die Gelegenheit erhalten für eine gute Sache zu kämpfen. Bernhard ging sogar so weit die Verteidigung Jerusalems als eine Form des gefahrlosen Kampfes anzupreisen, „wo der Sieg Ruhm, der Tod aber Gewinn ist[59]“.[60]

Ein weiteres wichtiges Kreuzzugsmotiv Bernhards ist das derconversio, welches insbesondere in den Kreuzzugsbriefen 363 und 457 zum Ausdruck kommt. „Er will nicht euren Tod, sondern, dass ihr umkehrt und lebt.[61]“ Für Bernhard war es von essentieller Bedeutung, dass es in der gesamten Christenheit zu einer Art „Umkehr“ kommt. Diese Umkehr bezog sich einerseits, angesichts der nahenden Apokalypse, auf die innere Christenheit, die von ihrem sündigen Lebensweg wieder zurück auf den rechtschaffenen Weg zurückfinden müsse.[62]Andererseits sollten die Christen ihren Glauben auch weiterverbreiten, und den endgültigen Sieg entweder in der Bekehrung, oder in der Vernichtung der Heiden suchen.[63]

Die Forschung ist sich nicht vollkommen einig, ob Bernhard eher zu einer Ausrottung der Heiden tendierte und die Bekehrung derer mehr oder weniger als Zweitplan fungierte, oder andersherum. Die divergierenden Forschungspositionen rühren von den verschiedenen Formulierungen in Bernhards Briefen her, welche aufgrund der unterschiedlichen Adressaten nicht durchgehend einheitlich waren.[64]

Zu diesem Zweck bot Gott der gesamten Christenheit, also auch den ausgestoßenen der Gesellschaft, die Gelegenheit dieseconversiozu vollziehen.

Aus den schlimmsten Verbrechern und Feinden des Christentums sollten so nun Beschützer des Christentums werden, „wie Saulus zu Paulus wurde[65][66].

5. Fazit

Abschließend möchte ich nochmals auf die zu Beginn der Hausarbeit gestellte Frage nach der Bedeutung Bernhards von Clairvaux für den zweiten Kreuzzug zurückkommen. Ich denke man kann gewiss sagen, dass Bernhard eine entscheidende Rolle für den Kreuzzug spielte.

Er vermochte es mithilfe seiner herausragenden rhetorischen Fähigkeiten und seiner enormen Bereitschaft Mühen und Strapazen auf sich zu nehmen die zwei mächtigsten europäischen Dynastien, Frankreich und Deutschland, zur Teilnahme am Kreuzzug zu bewegen. Zwar ginge es zu weit von Bernhard als Initiator des Kreuzzugsgedankens zu sprechen, doch war er zweifelsfrei einer der Hauptverantwortlichen für das rasche wachsen des Kreuzzugsgedankens in Europa.

Anstatt ein Anstifter des Kreuzzuges kann Bernhard vielmehr als eine Art berühmte Ikone angesehen werden, welche von Eugen und König Ludwig zur Werbung für den zweiten Kreuzzug eingesetzt wurde.

Im Laufe der Kreuzzugsvorbereitungen ist klar eine Kehrtwende in Bernhards Einstellungen festzustellen, da das tatsächliche Jerusalem für Bernhard einen Bedeutungszuwachs erhielt, und er seine Vorurteile gegenüber der Pilgerfahrt teilweise ablegte. Überdies legte er eine schärfere Gangart im Umgang mit den Heiden an den Tag, als dies vor dem Aufkommen des neuen Kreuzzugsfiebers der Fall war. Jedoch ist nicht eindeutig belegbar wie ausgeprägt dieser Sinneswandel tatsächlich von statten ging, da Bernhards Äußerungen in seinen Briefen variieren.

Fest steht jedoch, dass Bernhard durch diese Unternehmungen sein Ansehen weiter glorifizieren konnte, und auch der Kreuzzugsgedanke zu einem beständigen Gut in Bernhards Leben wurde.

Literaturverzeichnis

Sekundärliteratur:

Asbridge, Thomas, Die Kreuzzüge. Stuttgart 2015.

Diers, Michaela, Bernhard von Clairvaux. Elitäre Frömmigkeit und begnadetes Wirken, Münster 1991.

Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998.

Mayne-Kienzle, Beverly und Calder-Walton, James, Bernhard of Clairvaux (1090-1153). in: The Crusades. An Encyclopedia (Band1) hg. v. Murray, Alan, Sanatana Barbara, 2006.

Phillips, Jonathan, Heiliger Krieg. Eine neue Geschichte der Kreuzzüge, Bonn 2012.

Riley-Smith, Jonathan, Die Kreuzzüge. Darmstadt 2015.

Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993.

Quellen:

Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992.

[...]


[1]Mayne-Kienzle, Beverly und Calder-Walton, James, Bernhard of Clairvaux (1090-1153). in: The Crusades. An Encyclopedia (Band1) hg. v. Murray, Alan, Santana Barbara 2006, S.162f

[2]Gregoire, Réginald, Bernhard von Clairvaux in: Lex MA Online 2 (1977-1999), Sp. 1994-1995; 20. April 2016.

[3]Mayne-Kienzle, Beverly und Calder-Walton, James, Bernhard of Clairvaux (1090-1153). in: The Crusades. An Encyclopedia (Band1) hg. v. Murray, Alan, Santana Barbara 2006, S.162.

[4]Ebenda S.162.

[5]Phillips, Jonathan, Heiliger Krieg. Eine neue Geschichte der Kreuzzüge, Bonn 2012, S.139,142.

[6]Asbridge, Thomas, Die Kreuzzüge. Stuttgart 2015, S.223.

[7]Asbridge, Thomas, Die Kreuzzüge. Stuttgart 2015. S. 222 und Phillips, Jonathan, Heiliger Krieg. Eine neue Geschichte der Kreuzzüge, Bonn 2012, S.145.

[8]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.284.

[9]Ebenda S.284f.

[10]Diers, Michaela, Bernhard von Clairvaux. Elitäre Frömmigkeit und begnadetes Wirken, Münster 1991, S.352f.

[11]Siehe dazu Diers, Michaela, Bernhard von Clairvaux. Elitäre Frömmigkeit und begnadetes Wirken, Münster 1991, S. 353.

[12]Diers, Michaela, Bernhard von Clairvaux. Elitäre Frömmigkeit und begnadetes Wirken, Münster 1991, S.351f.

[13]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.285 und Asbridge, Thomas, Die Kreuzzüge, Stuttgart 2015, S. 221.

[14] Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.285f.

[15]Asbridge, Thomas, Die Kreuzzüge. Stuttgart 2015, S. 221 und Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.285.

[16]Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S. 196 und Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke Band lateinisch/deutsch Band 3), hg. u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S. 1039, 1041

[17]Diers, Michaela, Bernhard von Clairvaux. Elitäre Frömmigkeit und begnadetes Wirken, Münster 1991, S.351, 352, 353.

[18]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.286.

[19]Ebenda S. 286 und Phillips, Jonathan, Heiliger Krieg. Eine neue Geschichte der Kreuzzüge, Bonn 2012, S. 146.

[20] Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S.197.

[21]Ebenda S. 197.

[22]Asbridge, Thomas, Die Kreuzzüge. Stuttgart 2015, S.228.

[23]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.286 und Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S.198.

[24]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S. 286 und Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S.198.

[26]Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S.199.

[27]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.290.

[28]Ebenda S.290, 292, 293 und Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S.199.

[29]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S. 290 und Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S.199.

[30]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.290.

[31]Phillips, Jonathan, Heiliger Krieg. Eine neue Geschichte der Kreuzzüge, Bonn 2012, S.148.

[32]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.294.

[33]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.294 und Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S.201.

[34]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.294.

[35]Ebenda S. 295f.

[36]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S. 296 und Phillips, Jonathan, Heiliger Krieg. Eine neue Geschichte der Kreuzzüge, Bonn 2012, S. 150.

[37]Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S.202.

[38]Ebenda S. 202f und Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.295.

[39]Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S. 202.

[40]Phillips, Jonathan, Heiliger Krieg. Eine neue Geschichte der Kreuzzüge, Bonn 2012, S. 153 und Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.301f.

[41]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.301f.

[42]Ebenda S. 303 und Wendelborn, Gert, Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1993, S. 211f.

[43]Dinzelbacher, Peter, Bernhard von Clairvaux. Leben und Werk des berühmten Zisterziensers, Darmstadt 1998, S.303 und Riley-Smith, Jonathan, Die Kreuzzüge. Darmstadt 2015, S. 201.

[44]Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S. 1184.

[45]Ebenda S. 1184.

[46]Ebenda S. 1122.

[47]Ebenda S. 1218f.

[48]Siehe dazu Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S. 651.

[49]Ebenda S.651 und Riley-Smith, Jonathan, Die Kreuzzüge. Darmstadt 2015, S. 200.

[50]Siehe dazu Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S. 653.

[51]Ebenda S. 652f.

[52]Ebenda S. 655.

[53]Ebenda S. 651, 654 und 655.

[54]Siehe dazu Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S.654.

[55]Ebenda S. 654 und 656.

[56]Siehe dazu Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S. 655.

[57]Siehe dazu Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S.657.

[58]Riley-Smith, Jonathan, Die Kreuzzüge. Darmstadt 2015, S. 199, 200, 202.

[59]Siehe dazu Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S.657.

[60]Diers, Michaela, Bernhard von Clairvaux. Elitäre Frömmigkeit und begnadetes Wirken, Münster 1991, S.364f und Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. v. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S. 657.

[61]Siehe dazu Bernardus. Claraevallensis (sämtliche Werke lateinisch/deutsch Band 3), hg u. übers. V. Gerhard Winkler, Innsbruck 1992, S. 655

[62]Diers, Michaela, Bernhard von Clairvaux. Elitäre Frömmigkeit und begnadetes Wirken, Münster 1991, S. 360f.

[63]Ebenda S. 373,374 und 375.

[64]Ebenda S.370f.

[65]Siehe dazu Diers, Michaela, Bernhard von Clairvaux. Elitäre Frömmigkeit und begnadetes Wirken, Münster 1991, S.361.

[66]Ebenda S.361.

16 von 16 Seiten

Details

Titel
Bernhard von Clairvaux und seine Bedeutung für den zweiten Kreuzzug
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V349152
ISBN (Buch)
9783668388819
Dateigröße
504 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bernhard, clairvaux, bedeutung, kreuzzug
Arbeit zitieren
Dennis Flems (Autor), 2016, Bernhard von Clairvaux und seine Bedeutung für den zweiten Kreuzzug, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/349152

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