Nick Couldry. Einflüsse auf sein Schaffen und Denken


Hausarbeit, 2014

29 Seiten, Note: 1,7

Stefanie Spies (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Nick Couldry
2.1 Akademischer Werdegang
2.2 Werke
2.3 Forschungsprojekte

3. Cultural Studies
3.1 Entstehung der Cultural Studies
3.2 Zentrale Vertreter der britischen Cultural Studies
3.3 Prinzipien der Cultural Studies

4. Die Cultural Studies als zentraler Bezugspunkt Nick Couldrys

5. Medienverständnis Couldry
5.1 Medien als soziale Praxis
5.2 Medien als Institutionen
5.3 Medienrituale
5.4 Medien - Habitus

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Action - Research Cycle

1. Einleitung

In den letzten 10 - 15 Jahren ist die Verbreitung und Nutzung des Internets enorm angestiegen. In Deutschland nutzten im Jahr 2001 gerade einmal rund 37 % der Bevölkerung das Internet. Im Jahr 2013 betrug der Anteil der Internetnutzer in Deutschland bereits rund 77 %. Durch das Internet sind neue Spielräume und Möglichkeiten für Nutzer und Produzenten entstanden mediale Inhalte zu produzieren, beziehungsweise zu konsumieren. Nach dem Statistischen Bundesamt nutzten im Jahr 2013 zudem 81 % der 14 - 26 Jährigen das Internet über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablet PCs. Dies beinhaltet jedoch auch, dass eine eindeutige Zuordnung von Produzenten und Konsumenten sich zunehmend schwieriger gestaltet. Die Grenzen zwischen beiden werden zunehmend verwischt. Die Internetnutzer werden beispielweise über die Zugehörigkeit zu sozialen Communities, zu Produzenten medialer Inhalte, indem sie selbst persönlich relevante Inhalte verbreiten. Hinzu kommt die Nutzung weiterer Medien wie Fernsehen, Radio oder Zeitschriften.

In der modernen Gesellschaft kann sich kaum ein Individuum den Medien entziehen. Dies beginnt beim Lesen der Tageszeitung und endet beim abendlichen Gruß über die Plattform Twitter. Medien beeinflussen den Alltag der Menschen und verändern deren Praktiken z.B. bei der Herstellung sozialer Beziehungen. Nick Couldry, ein britischer Medien- und Kommunikationswissenschaftler setzt seine Theorien an diesem Punkt an. Sein Fokus liegt auf den Nutzern, beziehungswiese Produzenten von Medien und deren Umgang mit Medien. Couldrys Fokus liegt demzufolge nicht auf den Inhalten von Medien oder deren ökonomische Produktion- sowie deren rein quantitative Verbreitung. Couldry untersucht Medien unter anderem aus kulturanthropologischer Sichtweise. Thema dieser Seminararbeit ist die Betrachtung Nick Couldrys als Medienwissenschaftler und dessen theoretisches Verständnis über Medien. Um die Denkweise Couldrys nachzuvollziehen und zu erklären, wird zunächst sein akademischer Werdegang (2.1), seine veröffentlichten Werke (2.2) sowie die von ihm durchgeführten Projekten (2.3) betrachtet. Insbesondere die Forschungsprojekte geben einen Einblick dessen Arbeits- und Denkweise. Im Anschluss werden die Cultural Studies (3.) betrachtet, wobei deren Entstehung (3.1) beleuchtet, wichtige Vertreter (3.2) sowie die zentralen Prinzipien (3.3) vorgestellt werden. Unter Punkt 4 wird das Verhältnis von Couldry zu den Cultural Studies betrachtet, um Anknüpfungspunkte Couldrys an diese Denkrichtung zu identifizieren. Im Anschluss wird der Medienbegriff Couldrys vorgestellt (5.) und dessen Interpretationsweisen: Medien als soziale Praxis (5.1), Medien als Institutionen (5.2) sowie Medienrituale (5.3) und Medien - Habitus (5.4). Abschließend wird ein Fazit gezogen (6.).

2. Nick Couldry

Nick Couldry wurde 1958 in Großbritannien geboren

Als Internet- und Kommunikationswissenschaftler entwickelte er eine Sichtweise weg von Funktionalistischen, hin zu Akteur orientierten Denkweisen. Zunächst soll der akademische Werdegang Couldrys nachvollzogen werden, um aufzuzeigen von welchem akademischen Milieu er geprägt wurde. Im Anschluss erfolgt eine Darstelllung zu seinen Werken sowie zu den betreuten Projekten. Insbesondere in den Projekten, wie noch gezeigt wird, spiegeln sich seine Denkweise und die Nähe zu den Cultural Studies wider.

2.1 Akademischer Werdegang

In der Zeit von 1995 - 1998 studierte Nick Couldry an der Goldsmith University of London, um seinen Doktor zu erlangen. Die Goldsmith University of Londons zählt zu einer der traditionsreichsten Bildungsinstitutionen Großbritanniens. Als private Lehranstalt wurde die Institution als „Goldsmith Technical and Recreative Institute gegründet und im Jahr 1901 der University of London angegliedert. Insbesondere in Bezug auf die Kunstakademie genießt die Goldsmith University of London eine besondere Reputation. Zudem zeichnet sich die Universität durch eine enge Verbindung und Zusammenarbeit der einzelnen Fachbereiche aus. Die Goldsmith University verfügt über ein eigenes Institut für Sozialwissenschaften sowie den Cultural Studies, welche als eigenständiger Studiengang absolviert werden können. Couldry studierte demnach in einem Umfeld, welches den Cultural Studies schon damals offen gegenüber stand. Diese räumliche sowie fachliche Nähe der Sozialwissenschaften und den Cultural Studies ermöglichte / erleichterte Couldry den Anschluss an diese Denkrichtung. Dies spiegelt sich in seiner Lehrtätigkeit an der Goldsmith University in den Jahren 1998 - 2000 wider. Im Anschluss lehrte er an der London School of Economics and Political Science an der Fakultät für Soziologie sowie Medien- und Kommunikationsforschung. Nach seiner längeren Abwesenheit an der Goldsmith University kehrte er 2006 zu dieser zurück und ist seit dem als Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft in der Institution tätig.

2.2 Werke

Nick Couldry veröffentlichte bis zum Jahr 2013 zehn Bücher.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Folgeneden wird beispielhaft das 2012 erschienene Werk “Media, Society, World […]“ vorgestellt, welches großes Interesse (Aufmerksamkeit) erzeugte.

Thema bildet die Frage, welchen Beitrag Sozialtheorien zur Erklärung gesellschaftlicher (sozialer) Umwandlungsprozesse durch digitale Medien leisten können. Ein zentraler Bezugspunkt stellt der aufkommende Medienhype („Explosion digitaler Medien“), welcher soziale Transformationen begünstigt und erzeugt, dar. Es geht um den Einfluss von Medien auf unsere Gesellschaft und wie sich dieser mit der Zunahme der digitalen Medien verändert oder verstärkt hat. Diese Fragen werden im Kontext verschiedener sich überlappender Themen und „Ungewissheiten“ betrachtet mit denen Produzenten, Konsumenten von Medien und Forscher über Medien behaftet sind. Couldry möchte ein Verständnis darüber entwickeln was Medien sind, von wem sie „erzeugt“ werden und wo diese wirken. Ein weiteres Thema bildet der direkte Umgang der Menschen mit Medien, wobei diese als „soziale Praxis“ aufgefasst werden. Unter diesen werden alle Praktiken verstanden, welche direkt oder indirekt mit Medien in Verbindung stehen. Weiterhin stellt Couldry Fragen nach dem politischen und sozialen Status von Medieninstitutionen und deren räumliche sowie ethische Konsequenzen. Couldry geht es um Machtverhältnisse, die Herstellung dieser durch Medien sowie deren Legitimationsgrundlage.

Sowohl in seinem Buch „Media, Society, World […]“ als auch in anderen Werken befasst er sich mit den Auswirkungen insbesondere digitaler Medien für die Konstruktion von Gesellschaft (Wirklichkeitskonstruktion) sowie des Sozialen im Allgemeinen. Zudem werden in Couldrys Werken, Medien mit politischen, sozialen und wirtschaftlichen Kontexten verwoben und deren Rolle in diesen Kontexten interpretiert. Seine Forschungsgebiete erstrecken sich nach eigenen Angaben, auf dem Profil der London School of Economics and Politics, von Kultursoziologie, Sozialer Theorie, Journalismus- und Medienethik, über Medienöffentlichkeit bis hin zu Medienmacht und deren Konstellationen.

Neben seinen 10 Büchern als Herausgeber, übernahm er zahlreiche Kapitel in wissenschaftlichen Abhandlungen so z.B. mit den Medienwissenschaftlern Andreas Hepp, Markham Tim, Sonja Livingstone oder Friedrich Krotz.

Zudem veröffentliche Couldry bis zum Jahr 2014 zirka 55 Artikel in diversen wissenschaftlichen Zeitschriften, wobei er sich nicht auf eine bestimmte wissenschaftliche Ausrichtung beschränkt, sondern interdisziplinar verfährt. Beispielsweise veröffentlichte Couldry Beiträge in der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie, dem European Journal of Communication, dem New Formation Journal für Politik, der Zeitschrift Wirtschaft und Kultur oder dem International Journal of Cultural Studies. Besonders letztere Zeitschrift gibt einen Hinweis zum Verständnis Couldrys. Weiteren Aufschluss über die Methoden und dem Verständnis Couldrys zum Forschungsprozess sowie seinen Interessensgebieten geben die von ihm betreuten Forschungsprojekte.

2.3 Forschungsprojekte

In denen von Nick Couldry initiierten beziehungswiese betreuten Projekten zeigt sich eine methodische die wissenschaftliche Denkweise betreffende Nähe zu den Cultural Studies. Diese theoretische Richtung wird in Kapitel 3 näher betrachtet, um Parallelen und Einflüsse dieser wissenschaftlichen Strömung auf Couldry aufzuzeigen. Zunächst werden die Hauptprojekte Nick Couldrys vorgestellt, um sich seinem wissenschaftlichen Verständnis und Interessensgebieten anzunähern.

2001 - 2002 „The dispersed Citizens“

Unter Bezugnahme des Blickwinkels der Cultural Studies sollte in einem seiner ersten Projekte der Zusammenhang von Medienkonsum und die daraus resultierende Vernetzung von Bürgern erforscht werden. Hierbei stand vor allem die Wahrnehmung der Menschen über ihre soziale Verbundenheit mit Hilfe von digitalen Medien, mit dem allgemeinen- sowie öffentlichen und bürgerlichen (mit Politik verbundenen/demokratischen) Raum im Zentrum des Interesses. Die soziale wie politische Vernetzung sowie die Reflektionen der Menschen über ihr eigenes Handeln in digitalen Medien stand im Mittelpunkt der Untersuchung. Medien werden hierbei als „Rahmen“ verstanden über den soziale Wirklichkeit verfügbar gemacht und konstruiert wird. Es sollte betrachtet werden, welcher Zusammenhang zwischen „public connections“ und dem Blick auf das eigene Leben, besteht.

Ein weiteres Ziel war es die Vor- und Nachteile panelbasierten Forschens sowie direkter Interviews bei der Erforschung des Themas heraus zu arbeiten. Zudem wurde ein Fragenkatalog entwickelt, welcher es ermöglichte das Verhältnis zwischen Rezipienten und den Medien zu verstehen.

Die Befragten wurden durch gezielte Fragen in die Lage versetzt über ihr eigenes Verhältnis zu den Medien nachzudenken und dieses zu reflektieren.

Die Grundlage der eher klein angelegten Studie bildeten 10 individuelle Interviews sowie Daten aus dem „Mass Observation Archive Panel“ (vgl. Couldry 2003a: 3ff.).Themen bildeten unter anderem die Zufriedenheit mit der Darstellung zu politischen Themen, Informationstransfer über Medien und die Zufriedenheit mit den Themen, welche über Medien vermittelt werden. So konnten sich beispielsweise einige Befragte nicht mit den Darstellungen der Medien zu ihrer alltäglichen Lebenswelt identifizieren und fühlten sich nicht gut genug repräsentiert. (vgl. Couldry 2003b: 4). Außerdem wurde der Zeitfaktor in die Untersuchung einbezogen. Das bedeutet, inwiefern Zeit ein Hemmnis für medienvermittelte öffentliche Teilhabe und Vernetzung darstellt.

Die Studie ermittelte verschiedene Arten der Verbindungsmöglichkeiten der Interviewten und bildete daraus eine Typologie. Demzufolge ergaben sich die „old - style - connectors, welche oft/täglich die Printmedien nutzten, jedoch auch mit anderen Medien wie Fernsehen oder Radio agierten. Außerdem konnten die „new - style - connectors“; „time - lackers“, sowie die „non - connectors” identifiziert warden. Die “new - style - connectors” nutzten das Internet intensiv und täglich, um jeder Zeit gut informiert zu sein. Der Typus der „time - lackers“ informierte sich zeitlich begrenzt, wenn ihnen ein gewisser Zeitrahmen zur Verfügung stand. Die letzte Gruppe der „non - connectors“ zeigte sich weniger interessiert an Informationen, sondern nutzte insbesondere das Fernsehen zu Entertainment Zwecken.

Die Studie zeigt, dass es Couldry als wichtig erachtet die „Stimmen“ der Betroffenen (Rezipienten, Nutzer etc.) zu hören sowie deren Verhältnis zu Medien und den Umgang mit diesen, zu verstehen. Die symbolische Macht der Medien ist genauso ein Thema wie die Repräsentation von Kultur durch (über) Medien.

2003 - 2006 „Media Consumption and the Future of Public Connection”

Die Studie „Media Consumption and the Future of Public Connection” schließt an das 2001 durchgeführte Projekt der „dispersed citizens” an. Ausgangspunkt bildete wiederum die Frage nach dem Nutzungsverhalten von Medien. Die übergeordnete Fragestellung lässt sich mit Couldry folgendermaßen zusammenfassen:

„The project’s overall aim was to increase our knowledge of how far everyday practices of media consumption reinforce or undermine democratic sensibilities and processes.” (vgl. Couldry 2006: 24)

Doch nicht nur demokratische Prozesse, sondern auch inwiefern und wann Formen der privaten Mediennutzung in öffentliche Partizipation (z.B. Beteiligung an öffentlichen Foren) münden waren von Interesse. Des Weiteren wurde einbezogen ob und inwiefern die Mediennutzung sich an, für die Öffentlichkeit wichtigen Fragen orientiert (z.B. an Fragen zur politischen Entscheidungsfindung).

Die Studie wurde wie auch das vorherige Projekt in Großbritannien durchgeführt. In einer ersten Phase wurden mit Hilfe von „focus - groups“ und Interviews tiefergehende Daten zum Konsum von Medien und deren Gebrauch generiert. Die zweite Phase bildete ein nationales Survey für ein detailliertes Verständnis über den Umgang mit Medien und wie diese mit den Handlungen (Praktiken) als (Staats-)bürger korrespondieren.

Die Methoden des Projekts verbanden qualitative- und quantitative Methoden, wobei das nationale Survey in Phase 2 aufgrund der Ergebnisse der ersten Phase des Forschungsprozesses (Ergebnisse der Interviews; „focus groups“) entworfen wurde. Die Ergebnisse der „focus groups“ sowie der „Face to Face“ Interviews wurden mit Hilfe von Audiogeräten aufgezeichnet und nachträglich transkripiert (vgl. Couldry 2006:25) Die Transkription lässt sich unter anderem als Methode der qualitativen „Sozial“ Forschung beschreiben, bei dem gesprochene Sprache (teilweise auch nonverbale Signale) für die weitere Analyse in eine schriftliche Form übertragen werden. Innerhalb des Forschungsprojekts wurden, ähnlich dem Projekt „The dispersed Citizens“, verschiedene Gruppen identifiziert. Diese wiesen differenzierte Merkmale und Interessen bezüglich der über Medien vermittelten politischen Themen auf. Die Ergebnisse werden hierbei nur Auszugsweise dargestellt. Kurz gefasst wurden die folgenden Gruppen gebildet:

1. „Traditional“ - überwiegend, ältere Männer der Mittelschicht, Beschäftigung mit „Mainstream aber auch speziellen Themen“ z.B. lokaler Politik, europäische Angelegenheiten etc.
2. „Issue“ - überwiegend weibliche Personen mittleren Alters, Beschäftigung ebenfalls mit „Mainstream“ Themen oder mit aktuell gesellschaftlich relevanten Themen wie Armut in der Dritten Welt etc.
3. „Celebrity“ - jüngere Frauen und Männer Nahe der Mittelschicht, Beschäftigung mit Themen des Lifestyles wie Mode, Musik, Klatsch und Tratsch, manchmal auch gesellschaftlich aktuelle (Probleme) Themen
4. „Low Interest“ - weniger an Nachrichten Interessierte

Für weitere detaillierte Ergebnisse, ist der Forschungsbericht auf der Website der London School of Economics and Political Science einsehbar (vgl. Couldry 2006).

2010 - 2013 „Storycircle“ 2010 - 2013

Das jüngste Projekt „Storycircle“ wurde innerhalb des „Framework for Innovation and Ressearch in Media City UK1 “ durchgeführt. FIRM ist ein colaborativer Zusammenschluss der Goldsmith University of London, University of Salford, Lancaster University, dem BBC und Creative England. Der Zusammenschluss dient der interdisziplinaren Forschung und Zusammenarbeit um Lösungen für zukünftige Herausforderungen und Probleme der kreativen, digitalen Medien zu erforschen. Durch die Zusammenarbeit soll ein Wissenstransfer zwischen Unternehmen und den universitären Einrichtungen erleichtert werden. Außerdem wird die Produktion von Wissensbeständen angestrebt, welche nationale und internationale Auswirkungen auf Politik, Praxis und Theorien aufweisen.

Im Projekt „Storycircle“ wurden die Auswirkungen, welche die Digitalisierung auf den Wissensaustausch und das soziale Verantwortungsbewusstsein hat, untersucht. Anders ausgedrückt, ging es um die Bedeutung digitaler Technologien für den Austausch von Erzählungen und das Wissen über das, was Menschen unter Gesellschaft verstehen. Mit dem „Social Web“ und digitalen Medien, so lautete die zentrale These, können sich soziale Beziehungen und die Art und Weise wie Gegenseitig und Anerkennung hergestellt wird verändern. In diesem Zusammenhang sollte erforscht werden welche Auswirkungen sich aus den veränderten Herstellungsprozessen und Verhältnissen für die Gemeinden, Bildungsinstitutionen sowie für Unternehmen ergeben. Das Projekt wurde konkret am Beispiel der Stadt Salford (Nähe Manchaster) durchgeführt. Der Forschungsprozess des Projekts „Storycircle“ ist wie in folgender Abbildung 1 dargestellt zu verstehen:

Abbildung 1: Action - Research - Cycle

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Foulger 2010)

[...]


1 Media City UK ist ein Gewerbe-, Unterhaltungs-, und Wohnkomplex im nordenglischen Salford. Die Gebäude des Komplexes werden vorwiegend von Medien orientierten Organisationen und Unternehmen genutzt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Nick Couldry. Einflüsse auf sein Schaffen und Denken
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Kommunikationswissenschaften)
Veranstaltung
Internet- und Gesellschaftstheorien
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
29
Katalognummer
V349162
ISBN (eBook)
9783668367616
ISBN (Buch)
9783668367623
Dateigröße
642 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nick, couldry, einflüsse, schaffen, denken
Arbeit zitieren
Stefanie Spies (Autor), 2014, Nick Couldry. Einflüsse auf sein Schaffen und Denken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/349162

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