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Fettreduktion durch gezielte Beseitigung hormoneller Dysbalancen

Narrative Review

Title: Fettreduktion durch gezielte Beseitigung hormoneller Dysbalancen

Bachelor Thesis , 2016 , 45 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Silvia Jankova (Author)

Health - Miscellaneous
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Im Vordergrund dieser Arbeit steht das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtshormonen, als eine mögliche Ursache für Übergewicht. In zahlreichen Stoffwechselprozessen des menschlichen Körpers spielen die Wechselwirkungen zwischen den Botenstoffen eine wichtige Rolle. Zu den Regulatoren des Fettgewebes gehören außer Testosteron und Östrogen zusätzlich Insulin, Cortisol und das Wachstumshormon Somatotropin. Die Interaktion dieser Hormone, und wie sie sich gegenseitig beeinflussen, erklärt den Zusammenhang zwischen hormonellen Dysbalancen und Übergewicht. Nur selten werden Heißhunger, Antriebsschwäche, Müdigkeit, Übergewicht oder Osteoporose einem gestörten Hormonhaushalt zugeschrieben.

Immer mehr Menschen haben heutzutage mit Übergewicht zu kämpfen. Laut einer Statistik des Robert Koch-Instituts sind 67% der Männer und 53% der Frauen in Deutschland übergewichtig. Zu den Risiken, die diese chronische Krankheit mit sich bringt, gehören: Diabetes mellitus Typ II, kardiovaskuläre Erkrankungen, Malignome, Gicht und degenerative Gelenkerkrankungen.

Noch immer wird Übergewichtigen empfohlen einfach weniger zu essen und sich zu bewegen um Fett zu verlieren. Dass überschüssiges Körperfett aber möglicherweise in einem hormonellen Zusammenhang zu sehen ist, wird oft missachtet. Erst seit Kurzem ist bekannt, dass Fettgewebe das größte endokrine Organ des Körpers ist. In den Fettzellen, insbesondere in den Adipozyten des viszeralen Fettgewebes, werden Substanzen gebildet, die mit dem Auftreten von metabolischen und kardiovaskulären Komplikationen zusammenhängen.

Einen großen Einfluss auf den Stoffwechsel und die Fettverteilung haben Sexualhormone, die auch teilweise aus dem Fettgewebe sezerniert werden. Ihre Konzentration wird von vielen Faktoren bestimmt. Durch einen ungesunden Lebensstil, andauernden Stress und Überernährung geraten unsere Hormonspiegel aus dem Gleichgewicht, was sich negativ auf den Körperfettanteil und die Fettverteilung auswirkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Zielsetzung

3. Gegenwärtiger Kenntnisstand

3.1 Adipositas und ihre Risiken

3.2 Fett als endokrines Organ

3.2.1 Leptin

3.2.2 Adiponectin

3.2.3 Tumor-Nekrosefaktor-alpha

3.2.4 Resistin

3.3 Blutzuckerregulation

3.3.1 Insulin

3.3.2 Glukagon

3.3.3 Insulinresistenz

3.4 Das Wachstumshormon Somatotropin

3.5 Stress und Übergewicht

3.6 Einfluss von Geschlechtshormonen auf das Fettgewebe

3.6.1 Androides und gynoides Fettverteilungsmuster

3.6.2 Testosteron

3.6.3 Östrogen

3.6.4 Progesteron

3.7 Östrogendominanz

3.8 Ursachen hormoneller Dysbalancen

3.8.1 Ernährungsbedingte Einflüsse

3.8.2 Umweltbedingte Einflüsse

3.8.3 Altersbedingte Einflüsse

3.9 Natürliche Methoden der Hormonregulation und Fettreduktion

3.9.1 Phytoöstrogene

3.9.2 Phytoandrogene

3.9.3 Hormonhaushalt regulierende Ernährung

4. Methodik

5. Ergebnisse

6. Diskussion

6.1 Kritische Betrachtung der eigenen Vorgehensweise

6.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse

6.3 Interpretation der Ergebnisse und Schlussfolgerungen hinsichtlich künftiger medizinischer Bedeutung

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Kausalzusammenhang zwischen hormonellen Dysbalancen und der Entstehung von Übergewicht, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle der Sexualhormone und deren Wechselwirkung mit Insulin und Cortisol liegt. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch die Beseitigung dieser hormonellen Ungleichgewichte eine erfolgreiche Fettreduktion unterstützt werden kann.

  • Wirkungsweise der Sexualhormone im Kontext der Adipositas
  • Einfluss von Insulin, Cortisol und Somatotropin auf das Fettgewebe
  • Die Problematik der Östrogendominanz bei Männern und Frauen
  • Ursachen hormoneller Dysbalancen (Ernährung, Umwelt, Alter)
  • Natürliche Ansätze zur Hormonregulation und Fettreduktion

Auszug aus dem Buch

3.6.1 Androides und gynoides Fettverteilungsmuster

Adipositas lässt sich bezüglich der Verteilung des Fettgewebes in zwei Haupttypen unterteilen. Gynoide Adipositas, bei der sich die Fettmasse an den Oberschenkeln und an der Hüfte sammelt, wird als Birnenform charakterisiert. Androide Adipositas, auch als Apfelform bezeichnet, bedeutet durch die vorwiegende Fettanlagerungen am Bauch ein deutlich höheres Gesundheitsrisiko, insbesondere hinsichtlich Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ II (Weiner, 2002).

Abb. 6 stellt den Unterschied zwischen der androiden und der gynoiden Fettverteilung dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Adipositas-Problematik ein, definiert Fettgewebe als endokrines Organ und leitet die Relevanz hormoneller Dysbalancen für Übergewicht ab.

2. Zielsetzung: Hier wird das Ziel formuliert, den Kausalzusammenhang zwischen hormonellen Dysbalancen und Übergewicht zu erarbeiten und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

3. Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieser umfangreiche Hauptteil beleuchtet detailliert die endokrinen Funktionen des Fettgewebes, Blutzuckerregulation, Hormone wie Cortisol und Geschlechtshormone sowie die Ursachen für Dysbalancen.

4. Methodik: Beschreibung des systematischen Vorgehens bei der Literaturrecherche sowie der verwendeten Datenbanken und Suchkriterien.

5. Ergebnisse: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus der Literatur, insbesondere hinsichtlich der hormonellen Wechselwirkungen und deren Bedeutung für die Fettverteilung.

6. Diskussion: Kritische Reflexion der Vorgehensweise und Ergebnisse sowie Interpretation der gewonnenen Erkenntnisse im Kontext künftiger medizinischer Anwendungen.

7. Zusammenfassung: Abschließender Überblick über die Kernergebnisse der Arbeit und die Notwendigkeit fachübergreifender Kooperation zur Bewältigung der Adipositas-Epidemie.

Schlüsselwörter

Adipositas, hormonelle Dysbalancen, Fettgewebe, Insulin, Testosteron, Östrogen, Cortisol, Östrogendominanz, Fettverteilung, Stoffwechsel, Endokrinologie, Ernährung, Gewichtsreduktion, Stoffwechselstörungen, Hormonregulation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen hormonellen Dysbalancen und der Entstehung von Übergewicht aus wissenschaftlicher Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die endokrine Funktion des Fettgewebes, die Wirkung von Sexualhormonen (Östrogen/Testosteron) und Stresshormonen (Cortisol) sowie deren Einfluss auf den Stoffwechsel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass hormonelle Ungleichgewichte ein entscheidender, oft übersehener Faktor bei der Entstehung von Übergewicht sind und wie diese auf natürliche Weise reguliert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen narrativen Review, bei dem aktuelle wissenschaftliche Fachliteratur und Studien systematisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt ausführlich die physiologischen Grundlagen, die Regulation durch Hormone, die Auswirkungen von Stress und Umweltfaktoren sowie die Rolle der Ernährung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Adipositas, Östrogendominanz, Testosteron, Insulinresistenz, Hormonelle Dysbalancen und Stoffwechsel.

Was versteht man unter einer Östrogendominanz?

Dies ist ein Zustand, bei dem das hormonelle Gleichgewicht zwischen Östrogen, Testosteron und Progesteron gestört ist, was bei Männern wie Frauen gesundheitliche Folgen bis hin zur Begünstigung von Adipositas haben kann.

Warum ist das Fettgewebe als endokrines Organ zu betrachten?

Weil Fettzellen nicht nur als Energiespeicher dienen, sondern über 100 verschiedene Substanzen (Adipokine) produzieren und sezernieren, die maßgeblich den menschlichen Stoffwechsel steuern.

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Details

Title
Fettreduktion durch gezielte Beseitigung hormoneller Dysbalancen
Subtitle
Narrative Review
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
1,6
Author
Silvia Jankova (Author)
Publication Year
2016
Pages
45
Catalog Number
V349736
ISBN (eBook)
9783668367579
ISBN (Book)
9783668367586
Language
German
Tags
Sexualhormone Fettgewebe Adipositas hormonelle Dysbalancen Fettreduktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Silvia Jankova (Author), 2016, Fettreduktion durch gezielte Beseitigung hormoneller Dysbalancen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/349736
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