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Angst: Welche Einflüsse hat Angst auf den Alltag?

Title: Angst: Welche Einflüsse hat Angst auf den Alltag?

Term Paper , 2004 , 10 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Thomas Pfaff (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Angst ist ein vielschichtiges Thema und die Meinungen darüber gehen in viele Richtungen auseinander. Denn Angst betrifft jeden, Angst ist allgegenwärtig und Angst kann jederzeit auftreten.

In meiner Arbeit geht es mir darum, Angst näher zu erklären und Ursprünge der Angst anzusprechen. Ziel soll sein über Angst aufzuklären und den persönlichen Umgang mit Angst zu verbessern.

1. Abgrenzung von Furcht und Angst

Furcht und Angst sind beides abstrakte Begriffe, die sich im Sprachgebrauch oftmals nicht trennen lassen.

In der Literatur findet man folgende Abgrenzung:

Angst ist ein Gefühlszustand, der einer unbestimmten Lebensbedrohung betrifft, Furcht dagegen ist objektbezogen. 1 Demnach gibt es die Angst vor dem Ich-Verlust und die Furcht vor dem bösen Chef.

Im Sprachgebrauch lassen sich jedoch beide Begriffe gegeneinander austauschen und eine definitionsgerechte Anwendung der Begriffe ist selbst in wissenschaftlichen Kreisen kaum zu finden. Aus diesem Grund soll auch in dieser Arbeit keine Abgrenzung zwischen Angst und Furcht stattfinden.

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Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Abgrenzung von Furcht und Angst

2. Angst allgemein

2.1 Was ist Angst

2.2 Unterscheidung von Angst: absurde und reale Ängste

3. Angst und Leistung

3.1 Der lähmende Charakter der Angst

3.2 Der aktivierende Charakter der Angst

3.3 Yerkes-Dodson Gesetz (1908)

4. Woher kommt Angst

4.1 Die Urängste

4.2 Der kleine Albert und die Ratte: die Lerntheorie

4.3 Die Psychoanalyse

4.3.1 Psychoanalyse und Angst nach Sigmund Freud

4.4 Statistische Untersuchung Borwin Bandelows

4.4.1 Aufbau und Ziel der Untersuchung

4.4.2 Auswertung der Untersuchung

4.4.3 Ergebnis der Untersuchung

5. Schlussteil

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für das Phänomen Angst zu entwickeln, deren Ursprünge zu beleuchten sowie Strategien für einen konstruktiveren persönlichen Umgang mit angstbesetzten Situationen aufzuzeigen.

  • Psychologische Definitionen und Abgrenzung von Furcht und Angst
  • Der Einfluss von Angst auf die Leistungsfähigkeit (aktivierend vs. lähmend)
  • Theoretische Erklärungsansätze (Evolution, Lerntheorie, Psychoanalyse)
  • Empirische Erkenntnisse zu den Ursachen von Angststörungen
  • Bewältigungsstrategien im Alltag

Auszug aus dem Buch

3.2 Der aktivierende Charakter der Angst

Die faszinierende Kehrseite der Angst beschreibt der deutsche Psychologe Borwin Bandelow wie folgt: „Angst ist das Superbenzin für Erfolg.“ Angst motiviert, fordert auf und regt die Kreativität an.

Das Beispiel mit Schüler Fritz könnte auch anderes dargestellt werden. Die Angst vor der Arbeit beflügelt ihn und er kann befreit lernen. Aber auch hier gilt, nicht nur die psychische Leistung kann verstärkt werden, auch die körperliche Leistung kann gesteigert werden.

Es sind olympische Spiele und der Finallauf der Herren über 100 Meter steht an. Der Favorit, der schon über das ganze Jahr hinweg Erfolge hat feiern können, ist besonders angespannt. Gedanken über eine Niederlage schießen ihm durch den Kopf. Er könnte das nicht verkraften, er muss gewinnen. Seine Anspannung steigt ins unermessliche, Herzklopfen und ein flaues Gefühl im Magen kommen dazu. Als der Startschuss fällt explodiert seine Anspannung in unbändige Kraft und er gewinnt in einer phänomenalen Zeit.

Dieses Beispiel zeigt einen Menschen, der Angst vor dem Verlieren hat. Sein perfektionistischer Geist lässt ein Hinnehmen der Niederlage nicht zu. Diese Angst, nicht mehr der Beste zu sein, beflügelt ihn.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Einführung in die Allgegenwärtigkeit des Themas Angst und Definition des Ziels, über Ursprünge aufzuklären und den persönlichen Umgang zu verbessern.

1. Abgrenzung von Furcht und Angst: Erläuterung der Schwierigkeit, diese Begriffe im Sprachgebrauch zu trennen, und Entscheidung, sie synonym zu behandeln.

2. Angst allgemein: Darstellung typischer Angstreaktionen am Beispiel und Unterscheidung zwischen funktionalen, realen Ängsten und den weniger greifbaren absurden Ängsten.

3. Angst und Leistung: Untersuchung der Dualität von Angst, die sowohl lähmend als auch leistungsmotivierend wirken kann, sowie Vorstellung des Yerkes-Dodson-Gesetzes.

4. Woher kommt Angst: Überblick über theoretische Herleitungen von der Evolution über Lerntheorien bis hin zur Psychoanalyse und Auswertung statistischer Studien zu Einflussfaktoren.

5. Schlussteil: Zusammenfassung der Bewältigungsmöglichkeiten und Plädoyer für einen offensiven, selbstbewussten Umgang mit Angst.

Schlüsselwörter

Angst, Furcht, Leistungssteigerung, Yerkes-Dodson-Gesetz, Urängste, Lerntheorie, Psychoanalyse, Sigmund Freud, Borwin Bandelow, Kindheit, Vererbung, Angststörung, Stress, Panik, Bewältigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das komplexe Phänomen Angst, beleuchtet deren verschiedene Erscheinungsformen und untersucht, wie Angst sowohl lähmend als auch leistungssteigernd wirken kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von Angst, ihre biologischen und psychologischen Funktionen, die verschiedenen theoretischen Ursprungsmodelle sowie die statistische Analyse von Einflussfaktoren auf Angststörungen.

Was ist das primäre Ziel dieser Ausarbeitung?

Das Ziel ist es, über die Entstehung und Wirkung von Angst aufzuklären und dem Leser Ansätze für einen verbesserten, bewussten Umgang mit eigenen Ängsten im Alltag zu vermitteln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie die Auswertung empirischer Studien, insbesondere der statistischen Untersuchungen von Borwin Bandelow.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Angst in Bezug auf Leistung, die Analyse verschiedener Ursprungstheorien (Evolution, Lernen, Psychoanalyse) und die Diskussion der Bedeutung von Vererbung und Erziehung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Angst, Leistungsmotivation, psychoanalytische Instanzen, Vererbung und der Einfluss frühkindlicher Erfahrungen auf das spätere Leben.

Inwiefern unterscheidet sich die Auffassung von Angst bei Sigmund Freud von anderen Ansätzen?

Freud führt Angst primär auf unbewusste Konflikte zwischen den Instanzen ES, ICH und ÜBER-ICH zurück, wobei die Kindheit und das Erziehungsverhalten eine entscheidende Rolle in der Persönlichkeitsentwicklung spielen.

Was ist das wichtigste Ergebnis der Untersuchung von Borwin Bandelow?

Die Untersuchung zeigt, dass der Vererbungsfaktor eine überragende Rolle für die Anfälligkeit gegenüber Angststörungen spielt, gefolgt von belastenden Kindheitserfahrungen und neurobiologischen Gegebenheiten.

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Details

Title
Angst: Welche Einflüsse hat Angst auf den Alltag?
College
Staatliche Akademie für Datenverarbeitung
Grade
1,5
Author
Thomas Pfaff (Author)
Publication Year
2004
Pages
10
Catalog Number
V34975
ISBN (eBook)
9783638350419
Language
German
Tags
Angst Welche Einflüsse Angst Alltag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Pfaff (Author), 2004, Angst: Welche Einflüsse hat Angst auf den Alltag?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34975
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