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Einkaufen im Ausland und dabei Geld sparen. Grenzübergreifende Transaktionen zwischen Frankreich und Deutschland

Chancen für den Einzelhandel am Beispiel von dm-Märkten

Title: Einkaufen im Ausland und dabei Geld sparen. Grenzübergreifende Transaktionen zwischen Frankreich und Deutschland

Term Paper , 2016 , 40 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marie-Therese Laschinger (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Summary Excerpt Details

Der Drogeriemarkt dm in Rilchingen-Hanweiler befindet sich seit seiner Eröffnung in einer Hochkonjunktur. Nach einer Schätzung von Frau W. sind mindestens 60% aller Kunden
französischer Herkunft. Durch die grenznahe Lage (600 Meter Entfernung zur deutschfranzösischen Grenze) ist der dm-Markt in dem kleinen Kurort Rilchingen-Hanweiler prädestiniert, um auch französischen Kunden einen schnellen Einkauf zu gewährleisten.

Der Drogeriemarkt dm gewinnt bei unseren Nachbarn westlich der Saar immer mehr an Bedeutung. Wer sich an einem Samstagmorgen auf dem Parkplatz vor dem Drogeriemarkt umsieht, findet auf den 175 Parkplätzen nur eine Handvoll Autos mit einem deutschen Nummernschild,
der Rest stammt überwiegend aus Frankreich. In den Warteschlangen vor der Kasse wird fast nur französisch gesprochen und die bedienende Kassiererin begrüßt die
Kunden meist automatisch mit einem freundlichen „Bonjour“.

Dieses Phänomen lässt sich allerdings nicht nur im Südwesten Deutschlands feststellen, sondern es scheint auch in anderen grenznahen Gebieten in Deutschland aufzutreten. So ist
diese grenzüberschreitende Kaufbesonderheit auch in Kehl – einer Stadt in Baden-Württemberg am Rhein – zuzusprechen. Einer der drei Kehler dm-Drogeriemärkte ist fast genauso grenznah zu Frankreich wie der dm Markt in Rilchingen-Hanweiler. Die gemessene Luftlinie von der Kehler dm-Filiale zur deutschfranzösischen Grenze in Straßburg beträgt nur 1,8 Kilometer. Nach einer Schätzung von Frau Fiona Härtel, Geschäftsführerin der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung GmbH Kehl, gäbe es ohne die Franzosen nur ein Drittel bis die Hälfte der jetzigen Drogeriemärkte.

Die aufgezeigten Faktoren zeigen, wie wichtig das Thema der grenzübergreifenden Transaktionen für unsere deutschen Regionen an französischen Grenzen ist. Im Verlauf dieser Arbeit soll gezeigt werden, inwiefern unsere französischen Grenznachbarn nach Deutschland kommen und vor allem warum. Zur Erreichung eines Ergebnisses soll eine durchgeführte Umfrage herangezogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Positiver Einfluss der gemeinsamen Euro-Währung auf grenzübergreifende Transaktionen

2.2 Preisvergleich von ausgewählten Produkten in Deutschland und Frankreich

3. Hypothesen

4. Methode

5. Ergebnisse

5.1 Indexbildung für spätere Analysezwecke

5.1.1 Faktorenanalyse zur Indexbildung

5.1.2 Reliabilitätsanalyse (Cronbachs Alpha) zur Bildung eines übergeordneten Faktors (Index)

5.2 Überprüfung der 1. Hypothese anhand der linearen Regressionsanalyse

5.2.1 Regressionsanalyse mit „Zufriedenheitsaspekt“

5.2.2 Regressionsanalyse mit zusammenfassendem Index „Ladendesgin“

5.3 Überprüfung der 2. Hypothese anhand der Häufigkeiten

5.4 Überprüfung der 3. Hypothese anhand des T-Tests

6. Diskussion und Zusammenfassung

7. Anhang

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen grenzüberschreitender Transaktionen, insbesondere den Einkauf französischer Konsumenten in deutschen Drogeriemärkten in Grenznähe. Ziel ist es, die Gründe für dieses Kaufverhalten zu identifizieren und den Einfluss von Preisunterschieden sowie Zufriedenheitsaspekten statistisch zu analysieren.

  • Analyse von Preisdifferenzen für Hygiene-, Pflege- und Kosmetikprodukte zwischen Deutschland und Frankreich.
  • Empirische Untersuchung des Einkaufsverhaltens französischer Konsumenten in deutschen Drogeriemärkten.
  • Überprüfung des Einflusses von Preisen und Zufriedenheitsfaktoren wie Ladendesign und Sortiment auf die Kaufentscheidung.
  • Statistische Auswertung mittels Regressionsanalysen, Häufigkeitsverteilungen und T-Tests basierend auf einer persönlichen Befragung.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für betroffene Einzelhandelsstandorte.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der Drogeriemarkt dm in Rilchingen-Hanweiler befindet sich seit seiner Eröffnung in einer Hochkonjunktur. Nach einer Schätzung von Frau W. sind mindestens 60% aller Kunden französischer Herkunft. Durch die grenznahe Lage (600 Meter Entfernung zur deutsch-französischen Grenze) ist der dm-Markt in dem kleinen Kurort Rilchingen-Hanweiler prädestiniert, um auch französischen Kunden einen schnellen Einkauf zu gewährleisten. Der Drogeriemarkt dm gewinnt bei unseren Nachbarn westlich der Saar immer mehr an Bedeutung. Wer sich an einem Samstagmorgen auf dem Parkplatz vor dem Drogeriemarkt umsieht, findet auf den 175 Parkplätzen nur eine Handvoll Autos mit einem deutschen Nummernschild, der Rest stammt überwiegend aus Frankreich. In den Warteschlangen vor der Kasse wird fast nur französisch gesprochen und die bedienende Kassiererin begrüßt die Kunden meist automatisch mit einem freundlichen „Bonjour“.

Dieses Phänomen lässt sich allerdings nicht nur im Südwesten Deutschlands feststellen, sondern es scheint auch in anderen grenznahen Gebieten in Deutschland aufzutreten. So ist diese grenzüberschreitende Kaufbesonderheit auch in Kehl – einer Stadt in Baden-Württemberg am Rhein – zuzusprechen. Einer der drei Kehler dm Drogeriemärkte ist fast genauso grenznah zu Frankreich wie der dm Markt in Rilchingen-Hanweiler (vgl. Dm Filialen Kehl 2016). Die gemessene Luftlinie von der Kehler dm Filiale zur deutsch-französischen Grenze in Straßburg beträgt nur 1,8 Kilometer (vgl. Routenplaner Falk 2016). Nach einer Schätzung von Frau Fiona Härtel, Geschäftsführerin der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung GmbH Kehl, gäbe es ohne die Franzosen nur ein Drittel bis die Hälfte der jetzigen Drogeriemärkte (vgl. Ritzert 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der grenzüberschreitenden Einkäufe französischer Kunden in deutschen Drogeriemärkten ein und beschreibt das Phänomen anhand des Beispiels Rilchingen-Hanweiler.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden der historische Hintergrund der gemeinsamen Währung und die wirtschaftliche Bedeutung des grenzüberschreitenden Handels zwischen Deutschland und Frankreich beleuchtet sowie eine Preisvergleichsstudie durchgeführt.

3. Hypothesen: Dieses Kapitel definiert drei zentrale Hypothesen, die sich mit dem Einfluss von Preisunterschieden auf das grenzüberschreitende Kaufverhalten und die Produktpräferenzen befassen.

4. Methode: Der Abschnitt erläutert den Aufbau des verwendeten Fragebogens, die Durchführung der persönlichen Befragung und die angewandten statistischen Analyseverfahren.

5. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten, einschließlich Indexbildung, Reliabilitätsanalysen sowie der Überprüfung der Hypothesen mittels Regression, Häufigkeiten und T-Tests.

6. Diskussion und Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, Limitationen der Befragung aufgezeigt und Handlungsempfehlungen für den Drogeriemarkt ausgesprochen.

7. Anhang: Enthält weiterführende statistische Output-Tabellen.

8. Literaturverzeichnis: Listet sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen und Internetverweise auf.

Schlüsselwörter

Grenzüberschreitende Transaktionen, Drogeriemarkt, Kaufverhalten, Preisvergleich, Frankreich, Deutschland, Konsumentenverhalten, Regressionsanalyse, Faktor-Analyse, Zufriedenheit, Kaufkraft, Warenkorb, Wirtschaftspsychologie, Grenzregion, Einzelhandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen grenzüberschreitender Einkäufe, bei denen französische Konsumenten gezielt deutsche Drogeriemärkte aufsuchen, um Produkte des täglichen Bedarfs zu erwerben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Preisvergleich zwischen Deutschland und Frankreich, der Analyse von Kaufmotiven (insbesondere Preise) sowie der Untersuchung der Zufriedenheit mit deutschen Drogeriemärkten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, wissenschaftlich zu begründen, warum französische Nachbarn bevorzugt in Deutschland einkaufen und inwieweit Preisunterschiede sowie andere Faktoren wie Sortiment und Ladengestaltung dieses Verhalten beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein selbst entwickelter Fragebogen mit 16 Fragen genutzt, um eine quantitative Umfrage unter 37 Probanden durchzuführen, deren Ergebnisse anschließend mittels statistischer Verfahren (SPSS) ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Währungs- und Preisvergleich) sowie empirische Ergebnisse (Faktorenanalysen, Regressionen zur Preis- und Zufriedenheitswirkung sowie T-Tests) zur Bestätigung der aufgestellten Hypothesen präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind grenzüberschreitende Transaktionen, Kaufverhalten, Preisdifferenzen, deutsch-französisches Grenzgebiet und statistische Marktforschung.

Warum konnte die erste Hypothese mittels linearer Regressionsanalyse nicht eindeutig bestätigt werden?

Die Regressionsanalyse ergab keine statistische Signifikanz, was vermutlich auf die geringe Stichprobengröße der relevanten französischen Konsumenten (n=20) zurückzuführen ist.

Welche Handlungsempfehlungen ergeben sich aus der Befragung für den dm-Markt?

Die Teilnehmer äußerten den Wunsch nach mehr französischsprachigem Personal sowie einem größeren Angebot an französischen Marken im Sortiment.

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Details

Title
Einkaufen im Ausland und dabei Geld sparen. Grenzübergreifende Transaktionen zwischen Frankreich und Deutschland
Subtitle
Chancen für den Einzelhandel am Beispiel von dm-Märkten
College
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Grade
1,0
Author
Marie-Therese Laschinger (Author)
Publication Year
2016
Pages
40
Catalog Number
V350026
ISBN (eBook)
9783668377165
ISBN (Book)
9783668377172
Language
German
Tags
einkaufen ausland geld grenzübergreifende transaktionen frankreich deutschland chancen einzelhandel beispiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie-Therese Laschinger (Author), 2016, Einkaufen im Ausland und dabei Geld sparen. Grenzübergreifende Transaktionen zwischen Frankreich und Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350026
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