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Erfolg im Studium und Beruf. Angewandte Methoden der Wirtschaftspsychologie

Title: Erfolg im Studium und Beruf. Angewandte Methoden der Wirtschaftspsychologie

Term Paper , 2016 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marie-Therese Laschinger (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Summary Excerpt Details

In unserer ersten Präsensphase in dem Kurs „Einführung in die anwendungsorientierten Methoden der Wirtschaftspsychologie“ sollte jeder Student über seine aktuelle Lebensphase reflektieren und sein individuelles Problem, in dem er sich wiedererkennt, definieren.

In dieser Phase der Selbstwahrnehmung und Reflexion kam mir schnell der Gedanke von meiner „Angst“, nein zu sagen. Ich denke nicht, dass nur ich zu den Betroffenen zähle, sondern dass sich viele Menschen von dieser Problematik angesprochen fühlen. Laut Focus Magazin sprechen vier von fünf Menschen zu oft ein „ja“ aus, obwohl sie eigentlich lieber „nein“ sagen würden (Strobel 2012). Es stellt sich die Frage, wer und in welchen Situationen wir von der Schwierigkeit des Nein-Sagens betroffen sind.

Eine repräsentative Studie von TNS Emnid mit 1.006 Teilnehmern zeigt, dass 81 Prozent der Umfrageteilnehmer ja sagen, wenn sie um etwas gebeten werden, auch wenn sie sich im Nachhinein über diese Zustimmung ärgern. Des Weiteren ist aus dieser Studie ersichtlich, in welchem Bereich das Nein-Sagen besonders schwer fällt. Somit fällt es 59% der Gesellschaft besonders schwer im privaten Bereich (Freundeskreis) ein Nein zu formulieren. Betrachtet man hingegen eine Situation mit dem eigenen Chef fällt es nur 41,5% der Bevölkerung schwer, eine Bitte von diesem abzulehnen (Statista 2012). Allgemein ist anzumerken, dass die Angst, nicht nein sagen zu können, einen Verlust der Freiheit beinhaltet. Nach der Reaktanztheorie von Brehm (1966, S. 1-4) führt diese Handlungseinschränkung zu einer Reaktanz. Diese zeichnet sich in einem motivationalen Zustand aus, welcher darauf gerichtet ist, eine Handlungsfreiheit nochmals herzustellen.

Mein persönliches Lernziel beschäftigt sich mit der Frage, wie ich es schaffen kann, ein Nein zu formulieren, um somit keine Handlungseinschränkungen zu erleiden. Im weiteren Verlauf möchte ich unter anderem auch herausfinden, in welchen Situationen es mir besonders schwer fällt, nein zu sagen. Wie in dem Theorieteil erläutert, ist es bei der Erreichung des persönlichen Lernziels weniger entscheidend, dass ich mich auf meine tatsächlich vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten konzentriere. Viel wichtiger ist es, vom allgemeinen Gelingen überzeugt zu sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.1 Mein persönliches Lerninteresse

1.2 Welche konkreten Aktionen habe ich diesbezüglich in und außerhalb des Sets unternommen und mit welchen Ergebnissen (Erfahrungslernen)?

1.3 Meine Erkenntnis in Bezug auf Erfolg in Beruf und Privatleben

1.4 Die Gruppendynamik im Set aus meiner Sicht – inwieweit haben wir Shared Leadership betrieben?

1.5 Was Action Learning für mich bedeutet – eine kritische Auseinandersetzung mit dem Ansatz mit Bezug zur Theorie

1.6 Fazi

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der persönlichen Herausforderung, in beruflichen und privaten Situationen erfolgreich "Nein" zu sagen, um eigene Handlungseinschränkungen zu vermeiden und Bedürfnisse zu wahren. Ziel ist es, Methoden der Wirtschaftspsychologie und Konzepte des Action Learning anzuwenden, um das eigene Verhalten kritisch zu reflektieren, Grenzen zu setzen und dabei kurz- sowie langfristige Konsequenzen bewusst zu steuern.

  • Reflexion des persönlichen "Nein-Sagens" mittels psychologischer Modelle
  • Anwendung der "Plus-Minus-Minus-Plus-Regel" im Alltag
  • Abwägung kurzfristiger versus langfristiger Konsequenzen von Verhaltensweisen
  • Förderung der Selbstbehauptung durch gezielte Kommunikation
  • Analyse der Gruppendynamik und Shared Leadership in virtuellen Lern-Sets

Auszug aus dem Buch

1.1 Mein persönliches Lerninteresse

In unserer ersten Präsensphase in dem Kurs „Einführung in die anwendungsorientierten Methoden der Wirtschaftspsychologie“ sollte jeder Student über seine aktuelle Lebensphase reflektieren und sein individuelles Problem, in dem er sich wiedererkennt, definieren. In dieser Phase der Selbstwahrnehmung und Reflexion kam mir schnell der Gedanke von meiner „Angst“ nein zu sagen. Ich denke nicht, dass nur ich zu den Betroffenen zähle, sondern dass sich viele Menschen von dieser Problematik angesprochen fühlen. Laut Focus Magazin sprechen vier von fünf Menschen zu oft ein „ja“ aus, obwohl sie eigentlich lieber „nein“ sagen würden (Strobel 2012). Es stellt sich die Frage, wer und in welchen Situationen wir von der Schwierigkeit des Nein-Sagens betroffen sind. Eine repräsentative Studie von TNS Emnid mit 1.006 Teilnehmern zeigt, dass 81 Prozent der Umfrageteilnehmer ja sagen, wenn sie um etwas gebeten werden, auch wenn sie sich im Nachhinein über diese Zustimmung ärgern. Des Weiteren ist aus dieser Studie ersichtlich, in welchem Bereich das Nein-Sagen besonders schwer fällt. Somit fällt es 59% der Gesellschaft besonders schwer im privaten Bereich (Freundeskreis) ein Nein zu formulieren. Betrachtet man hingegen eine Situation mit dem eigenen Chef fällt es nur 41,5% der Bevölkerung schwer, eine Bitte von diesem abzulehnen (Statista 2012). Allgemein ist anzumerken, dass die Angst, nicht nein sagen zu können, einen Verlust der Freiheit beinhaltet. Nach der Reaktanztheorie von Brehm (1966, S. 1-4) führt diese Handlungseinschränkung zu einer Reaktanz. Diese zeichnet sich in einem motivationalen Zustand aus, welcher darauf gerichtet ist, eine Handlungsfreiheit nochmals herzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.1 Mein persönliches Lerninteresse: Die Autorin reflektiert ihre Schwierigkeit, in Alltagssituationen ein "Nein" auszusprechen, und belegt die gesellschaftliche Relevanz dieser Thematik durch statistische Daten.

1.2 Welche konkreten Aktionen habe ich diesbezüglich in und außerhalb des Sets unternommen und mit welchen Ergebnissen (Erfahrungslernen)?: Anhand des Strukturmodells von Sigmund Freud analysiert die Autorin ihre psychologische Ausgangslage und beschreibt erste praktische Versuche, in beruflichen Situationen Grenzen zu setzen.

1.3 Meine Erkenntnis in Bezug auf Erfolg in Beruf und Privatleben: Nach der Anwendung in der Praxis zieht die Autorin das Resümee, dass das Setzen von Grenzen durch ein begründetes Nein die eigene Handlungsfreiheit stärkt und den Respekt des Umfelds fördert.

1.4 Die Gruppendynamik im Set aus meiner Sicht – inwieweit haben wir Shared Leadership betrieben?: Dieses Kapitel beleuchtet die positive Zusammenarbeit im virtuellen Action-Learning-Set und zeigt auf, wie durch Rollenwechsel eine geteilte Führungsstruktur etabliert wurde.

1.5 Was Action Learning für mich bedeutet – eine kritische Auseinandersetzung mit dem Ansatz mit Bezug zur Theorie: Die Autorin reflektiert den Action-Learning-Ansatz als Werkzeug, um aus eigenen Fehlern und Erfahrungen aktiv für zukünftiges Verhalten zu lernen.

1.6 Fazi: Zusammenfassend wird das Erreichen des Lernziels konstatiert und betont, wie die neu erlernte "Plus-Minus-Minus-Plus-Regel" sowie die Unterstützung durch das Set bei der Verhaltensänderung geholfen haben.

Schlüsselwörter

Nein-Sagen, Selbstmanagement, Wirtschaftspsychologie, Handlungseinschränkung, Reaktanztheorie, Action Learning, Gruppendynamik, Shared Leadership, Plus-Minus-Minus-Plus-Regel, Selbstbewusstsein, Reflexion, Konsequenzanalyse, Beruf, Privatleben, Verhaltensänderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert den Lernprozess der Autorin bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeit, im beruflichen und privaten Umfeld "Nein" zu sagen, und reflektiert diesen Prozess wissenschaftlich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Selbstmanagement, der Psychologie des Nein-Sagens, der Anwendung von Kommunikationsregeln sowie der Dynamik in Action-Learning-Gruppen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu lernen, wie man ein "Nein" begründet formuliert, um Handlungseinschränkungen zu vermeiden und dabei kurz- sowie langfristige Konsequenzen abzuwägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt Ansätze des Action Learning, reflektiert ihr Verhalten anhand des Strukturmodells von Freud und wendet die "Plus-Minus-Minus-Plus-Regel" zur Verhaltensoptimierung an.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Praxissituationen (Berufsalltag und Freundeskreis) analysiert, theoretisch eingeordnet und mit Hilfe der neu erlernten Methoden evaluiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Nein-Sagen, Selbstmanagement, Reaktanz, Action Learning und die Plus-Minus-Minus-Plus-Regel.

Wie unterscheidet sich die Reaktion auf ein "Nein" im beruflichen vs. privaten Umfeld?

Die Arbeit zeigt, dass die Reaktion des Umfelds variiert; während Vorgesetzte auf ein begründetes "Nein" oft neutral reagieren, empfand die Autorin die Anwendung im privaten Umfeld als emotional herausfordernder.

Welchen Einfluss hatte das Action-Learning-Set auf den Lernprozess?

Die Set-Partner unterstützten die Autorin durch gezielte Rückmeldungen und den Rat, pessimistische Erwartungen zu ignorieren, was maßgeblich zum Erfolg der zweiten Anwendungssituation beitrug.

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Details

Title
Erfolg im Studium und Beruf. Angewandte Methoden der Wirtschaftspsychologie
College
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Grade
1,0
Author
Marie-Therese Laschinger (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V350034
ISBN (eBook)
9783668377189
ISBN (Book)
9783668377196
Language
German
Tags
erfolg studium beruf angewandte methoden wirtschaftspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie-Therese Laschinger (Author), 2016, Erfolg im Studium und Beruf. Angewandte Methoden der Wirtschaftspsychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350034
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