Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Arte - Arquitectura / Historia de la arquitectura, conservación de monumentos

Die Versetzung des vatikanischen Obelisken, Sixtus V. und sein Architekt Domenico Fontana

Título: Die Versetzung des vatikanischen Obelisken, Sixtus V. und sein Architekt Domenico Fontana

Trabajo , 2004 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Patricia Weckauf (Autor)

Arte - Arquitectura / Historia de la arquitectura, conservación de monumentos
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Der vatikanische Obelisk steht seit Ende des 16. Jahrhunderts vor der Kirche
St. Peter in Rom. Sixtus V. ließ ihn von der Südseite des Domes dorthin versetzen.
Doch wieso stand der Obelisk an dieser schlecht einsehbaren Stelle? Woher stammt
er und wie kam er von seinem ursprünglichen Aufstellungsort nach Rom? Dies sind
Fragen, mit denen sich die hier vorliegende Arbeit beschäftigen möchte.
In diesem Zusammenhang lenkt sie ihr Licht zuerst auf die Geschichte der
Obelisken im Allgemeinen. Es wird erörtert, wo der Obelisk seinen Ursprung hat und
was er symbolisiert, wie er als Siegestrophäe aus seinem Heimatland Ägypten
„entführt“ wurde und im Mittelalter in Vergessenheit geriet. In der Renaissance und
im Barock entfacht eine regelrechte Ägyptomanie das Interesse der Menschen und
die Obelisken konnten ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bis heute finden die
Steinmale in der Architektur, oft an Gedächtnisstätten oder in Parkanlagen,
Verwendung.
Auf diesen Teil folgend wird auf Sixtus V. Stadtplanung eingegangen und
erörtert, wie er dabei die Obelisken, durch seinen Architekten Domenico Fontana, in
Szene setzten ließ. Ein Teil dieses städtebaulichen Programms war die Versetzung
des vatikanischen Obelisken. Die Methode, die Fontana dabei anwandte, hielt er in
seinem Werk „Die Art wie der vatikanische Obelisk transportiert wurde“1 fest.
Abschließend wird auf der Grundlage der ehemaligen Inschriften versucht die
Geschichte des vatikanischen Obelisken vor der Versetzung durch Domenico
Fontana zu rekonstruieren und so die oben gestellten Fragen zu beantworten. Zwei
Inschriften werden dies ermöglichen; die des Gallus und die des Augustus bzw. des
Tiberius. Die Entschlüsselung der Gallus-Inschrift durch Filippo Magi2 und die darauf
folgende Diskussion ist bei Géza Alföldy3 treffend zusammengefasst und
kommentiert. Die Augustus/Tiberius-Inschrift lässt Schlüsse über die Geschichte des
Obelisken nach seit 14 n. Chr. zu.
1 Fontana 1590.
2 Magi 1963.
3 Alföldy 1990.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Die Geschichte der Obelisken

2 Sixtus V. und sein Architekt Domenico Fontana

3 Die Stadtplanung Roms unter Sixtus V.

4 Domenico Fontana und die Versetzung des vatikanischen Obelisken

4.1 Die Geschichte des vatikanischen Obelisken

4.1.1 Die Gallus-Inschrift

4.1.2 Die Augustus/Tiberius-Inschrift

5 Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Bedeutung, den Ursprung und die spektakuläre technische Versetzung des vatikanischen Obelisken durch den Architekten Domenico Fontana unter Papst Sixtus V. im 16. Jahrhundert. Ziel der Arbeit ist es, die Beweggründe für die Versetzung im Kontext der städtebaulichen Neugestaltung Roms zu beleuchten sowie die Geschichte des Obelisken anhand antiker Inschriften zu rekonstruieren.

  • Die allgemeine Kulturgeschichte und Symbolik von Obelisken
  • Das städtebauliche Programm des Papstes Sixtus V. in Rom
  • Die Biografie und das Wirken des Baumeisters Domenico Fontana
  • Die technische Durchführung der Obeliskenversetzung
  • Die wissenschaftliche Rekonstruktion der Inschriften von Gallus und Augustus/Tiberius

Auszug aus dem Buch

4 Domenico Fontana und die Versetzung des vatikanischen Obelisken

Im Jahre 1590 schrieb Domenico Fontana seine Abhandlung über die Versetzung des vatikanischen Obelisken. Er hatte sich über den ausgeschriebenen Wettbewerb unter 500 Konkurrenten durchgesetzt, indem er sein Modell präsentierte. „Ich brachte mein Modell aus Holz mit einer bleiernen Guglia mit Flaschenzügen, Seilen und kleinen Vorrichtungen, die mit der bleiernen Guglia ins richtige Verhältnis gesetzt waren, und vor den Herren der Kongregation und den anderen Fachleuten hob ich die Guglia und legte sie langsam nieder“, beschreibt er seinen Auftritt vor der Kommission.

Allerdings entschied der Ausschuss Fontana, wegen seines jungen Alters von 42 Jahren und seiner mangelnden Erfahrung, zwei Herren zur Ausführung des Unternehmens zur Seite zu stellen; Bartolomeo Amannati Fiorentino und Giacopo della Porta, doch Fontana beschwerte sich bei seinem Auftraggeber Sixtus V., dass er alleine sein Vorhaben am Besten aufführen könne, womit ihm der Papst die alleinige Verantwortung übertrug. Um seine Arbeit zu unterstützen gewährte der Papst Fontana ein Privileg, das ihm bei der Beschaffung der Materialien, Handwerker und Tiere freie Hand ließ. Der Papst gewährte ihm sogar den Abriss der ihn behindernden Gebäude und belegte die den Architekten nicht unterstützenden Leute mit einer Strafe. Mit dieser Vollmacht ausgestattet begab sich Domenico Fontana an die Versetzung des Obelisken von der Südseite der Petersbasilika auf ihren Vorplatz (Abb.8).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Obelisken und die Forschungsfragen bezüglich ihrer Herkunft und Versetzung im vatikanischen Kontext.

1 Die Geschichte der Obelisken: Erörterung der ägyptischen Ursprünge der Obelisken, ihrer Symbolik und ihrer Bedeutung in der Renaissance und im Barock.

2 Sixtus V. und sein Architekt Domenico Fontana: Darstellung der Lebenswege von Papst Sixtus V. und seinem Baumeister sowie deren Zusammenarbeit.

3 Die Stadtplanung Roms unter Sixtus V.: Analyse der städtebaulichen Maßnahmen, insbesondere der Verbindung der sieben Hauptkirchen durch neue Straßenzüge.

4 Domenico Fontana und die Versetzung des vatikanischen Obelisken: Detaillierte Schilderung der technischen Herausforderungen und der Durchführung der Versetzung im Jahr 1586.

4.1 Die Geschichte des vatikanischen Obelisken: Untersuchung der historischen Hintergründe anhand der Obeliskenstandorte und antiker Zeugnisse.

4.1.1 Die Gallus-Inschrift: Analyse der von C. Cornelius Gallus initiierten Inschrift und ihrer Bedeutung für die Frühgeschichte des Obelisken.

4.1.2 Die Augustus/Tiberius-Inschrift: Deutung der sekundären Inschrift und der historischen Einordnung nach der Regierungszeit des Augustus.

5 Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Geschichte und Versetzung des Obelisken als Vermittler zwischen Antike und Christenheit.

Schlüsselwörter

Vatikanischer Obelisk, Sixtus V., Domenico Fontana, Obelisken, Rom, Stadtplanung, St. Peter, Gallus-Inschrift, Ägypten, Architekturgeschichte, Hieroglyphen, Renaissance, Inschriften, Baugeschichte, Monumente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte und der technischen Versetzung des vatikanischen Obelisken auf den Petersplatz im 16. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Obelisken, das Wirken von Sixtus V. und Domenico Fontana, römische Stadtplanung und die Epigraphik der antiken Obeliskeninschriften.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den historischen Kontext und den technischen Prozess der Obeliskenversetzung zu rekonstruieren sowie die Inschriften auf dem Stein zu entschlüsseln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse von Primärquellen (insbesondere Fontanas Abhandlung), Inschriftenforschung und die Auswertung relevanter architekturgeschichtlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Einordnung der Obelisken, den Aufstieg Fontanas, das städtebauliche Programm unter Sixtus V. sowie die detaillierte Auswertung der Gallus- und Augustus/Tiberius-Inschriften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Vatikanischer Obelisk, Domenico Fontana, Sixtus V., Stadtplanung Roms und Antike Inschriften charakterisiert.

Warum stand der Obelisk vor der Versetzung an einer schlecht einsehbaren Stelle?

Er stand dort als Schutzsymbol an der Südseite der alten Basilika und blieb so als Märtyrersymbol des Petrus das Mittelalter hindurch erhalten, während andere Obelisken zerstört wurden.

Welche Rolle spielte die "Gallus-Inschrift" bei der Rekonstruktion?

Die Gallus-Inschrift ermöglichte es Forschern wie Filippo Magi, den ursprünglichen Dedikanten des Obelisken zu identifizieren und den Obelisken in einen zeitlichen Kontext kurz nach der Eroberung Ägyptens durch Octavian zu setzen.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Versetzung des vatikanischen Obelisken, Sixtus V. und sein Architekt Domenico Fontana
Universidad
RWTH Aachen University  (Bauhistorisches Institut)
Curso
Ägypten
Calificación
1,3
Autor
Patricia Weckauf (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
26
No. de catálogo
V35038
ISBN (Ebook)
9783638350853
ISBN (Libro)
9783656835233
Idioma
Alemán
Etiqueta
Versetzung Obelisken Sixtus Architekt Domenico Fontana
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patricia Weckauf (Autor), 2004, Die Versetzung des vatikanischen Obelisken, Sixtus V. und sein Architekt Domenico Fontana, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35038
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  26  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint