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Nachberufliche Tätigkeiten

Title: Nachberufliche Tätigkeiten

Seminar Paper , 2004 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Robert Merker (Author)

Sociology - Old Age
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„Wie gestalte ich meinen Lebensabend?“; „Welchen Aktivitäten gehe ich in dieser Zeit nach?“; „Kann ich Hobbys, die ich jetzt betreibe auch noch im höheren Alter ausüben?“; „Zur Zeit ist mein Job für mich der Sinn meines Lebens; wer oder was soll dieser Sinn im Ruhestand sein?“

Dies sind alles Fragen, die die über 50-Jährigen in Deutschland beschäftigen bzw. beschäftigen sollten, da sie rein statistisch gesehen noch zwischen 19,7 und 23,8 Jahre leben werden, sobald sie das 60. Lebensjahr erreicht haben. Somit kann man wohl feststellen, dass die Phase des Ruhestandes im Leben, neben der Phase Kindheit/Jugend die meiste frei verfügbare Zeit bietet. Zudem kann man einem Spektrum an potentiellen Freizeitbetätigungen nachgehen.

Da die absolute und auch relative Zahl der über 60-Jährigen in Deutschland in den nächsten Jahren zunehmend sein wird, gewinnt die Problematik einer effektiven und sinnvollen Freizeitgestaltung im Alter immer mehr an Bedeutung.

Deshalb werde ich zunächst die drei bekanntesten Modelle des Alterns kurz vorstellen um dann die Übergangsphase von dem Erwerbs- in das Ruhestandsleben darzustellen. Danach werde ich, basierend auf dem Werk „Bildung und Freizeit im Alter“ von Fred Karl und Walter Tokarski, verschiedene Möglichkeiten von nachberuflichen Aktivitäten darlegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Modelle des Alterns

3. Übergang in das nachberufliche Leben

4. Nachberufliche Tätigkeiten

4.1. Altenbildung an Volkshochschulen

4.2. Sportliche Betätigung

4.3. Soziales Ehrenamt

4.4. Erwerbstätigkeit

4.5. Reisen im Alter

5. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, wobei sie das aktivitätstheoretische Bild des Alterns als Grundlage nutzt, um den Übergang in den Ruhestand sowie spezifische Betätigungsfelder zu analysieren.

  • Modelle des Alterns im Vergleich (Disengagement- vs. Aktivitätstheorie)
  • Die psychologische Bedeutung des Übergangs in den Ruhestand
  • Bildungsangebote für Ältere und deren Motivationen
  • Der Einfluss sportlicher Betätigung auf die körperliche und seelische Gesundheit
  • Ehrenamtliches Engagement als Handlungsalternative
  • Reiseverhalten und Tourismus als Ausdruck des aktiven Alterns

Auszug aus dem Buch

Die Aktivitätstheorie

Die Aktivitätstheorie behauptet, dass nur der Mensch zufrieden und glücklich ist, der ein aktives Leben führt und das Gefühl hat, von anderen gebraucht zu werden. Diejenigen hingegen, die ihre Aktivität einschränken und der Meinung sind, von der Gesellschaft nicht mehr gebraucht zu werden, sind unglücklich und unzufrieden. Somit müsse der aktive Lebensstil gerade nach dem Eintritt in den Ruhestand beibehalten oder durch neue Aktivitäten ersetzt werden, um auch im Alter ein positives Selbstbild zu gewährleisten. Ein optimales Altern ist nur durch einen aktiven Lebensstil zu erreichen ist (wer rastet, der rostet).

Die alten Menschen haben soziale Anliegen und Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen. Deshalb müssen Kontaktmöglichkeiten geschaffen und unterstützt werden, Aktivität müssen angeboten und gefördert werden, so dass der alte Mensch weiterhin in die Gesellschaft eingebunden ist und nicht nur das Gefühl, hat gebraucht zu werden. Die daraus folgende Steigerung der Lebenszufriedenheit führt unweigerlich zu einem gesunden und zufriedenen Altwerden. Um dieses Ziel zu erreichen unterscheidet man in:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die existentiellen Fragen älterer Menschen bezüglich der Lebensgestaltung im Ruhestand und stellt die Relevanz einer sinnvollen Freizeitgestaltung angesichts der steigenden Lebenserwartung dar.

2. Modelle des Alterns: Dieses Kapitel vergleicht die Disengagement-Theorie mit der Aktivitätstheorie, wobei der Autor sich für Letztere als Rahmen für seine weiteren Ausführungen entscheidet.

3. Übergang in das nachberufliche Leben: Hier werden die krisenhaften Aspekte des Berufsabschlusses sowie die Konzepte des „Pensionsschocks“ und der „jungen Alten“ im Kontext der Vorbereitung auf den Ruhestand diskutiert.

4. Nachberufliche Tätigkeiten: Dieses Hauptkapitel analysiert differenziert fünf Bereiche – von der Altenbildung über Sport und Ehrenamt bis hin zu Erwerbsarbeit und Reisen –, durch die Ältere dem Alltag Struktur und Sinn verleihen können.

5. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass soziale Interaktion das zentrale Ziel der Aktivitäten ist, und plädiert für ein positiveres Altenbild in Deutschland, das von gegenseitigem Lernen der Generationen geprägt ist.

Schlüsselwörter

Aktivitätstheorie, Ruhestand, nachberufliche Tätigkeiten, Lebenszufriedenheit, Senioren, Altenbildung, Volkshochschule, Sport im Alter, ehrenamtliches Engagement, Erwerbstätigkeit im Alter, Reisen, Pensionsschock, junge Alte, Altersbild, Generationendialog.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Gestaltung des Lebensabends und untersucht verschiedene Formen nachberuflicher Aktivitäten, durch die ältere Menschen ihre Zeit sinnvoll füllen und soziale Einbindung erfahren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen des Alterns, dem psychologischen Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand sowie konkreten Betätigungsfeldern wie Bildung, Sport, Ehrenamt, Arbeit und Reisen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ältere Menschen durch eine aktive Lebensgestaltung Zufriedenheit und soziale Kontakte erreichen können, um der drohenden Isolation nach dem Ausscheiden aus dem Beruf entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, in der er soziologische Konzepte und Modelle des Alterns (insbesondere die Aktivitätstheorie) heranzieht und mit empirischen Befunden aus der Fachliteratur abgleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden fünf spezifische Handlungsfelder detailliert analysiert, darunter die Rolle der Volkshochschulen, der gesundheitliche Nutzen von Sport, die Motivationsmuster bei der Ausübung eines sozialen Ehrenamts sowie internationale Unterschiede in der Erwerbstätigkeit älterer Menschen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Aktivitätstheorie, Ruhestand, Lebenszufriedenheit, Altenbildung, ehrenamtliches Engagement und ein positives Altersbild.

Wie bewertet der Autor den Besuch von Kursen an der Volkshochschule für ältere Menschen?

Der Autor sieht darin eine wichtige Möglichkeit zur Kompetenzerweiterung und sozialen Teilhabe, wobei er betont, dass es den Älteren meist weniger um berufliche Qualifikationen, sondern um den sozialen Austausch und den Aufbau neuer Lebensstrukturen geht.

Welche Barrieren identifiziert der Autor für die sportliche Betätigung im Alter?

Zu den Barrieren zählen die Angst vor Überforderung, ein negatives gesellschaftliches Altersbild, Scham aufgrund von körperlichen Einschränkungen sowie psycho-soziale Faktoren wie Vereinsamung oder mangelnde Infrastruktur.

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Details

Title
Nachberufliche Tätigkeiten
College
University of Erfurt
Grade
1,7
Author
Robert Merker (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V35063
ISBN (eBook)
9783638351027
Language
German
Tags
Nachberufliche Tätigkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robert Merker (Author), 2004, Nachberufliche Tätigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35063
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