Großer und gelungener Unterrichtsentwurf mit Analysen, Vorbereitungen, Text etc. Tolles Weihnachtsmusical, sehr zu empfehlen ab 3. Klasse. Hauptziel der Stunde: Die Schülerinnen und Schüler festigen den Handlungs- und Spielablauf des Musicals "Der Weihnachtsmann macht Urlaub".
Inhaltsverzeichnis
1. Zentrale Kompetenzbereiche laut Kerncurriculum
1.1 Inhaltsbezogener Kompetenzbereich
1.2 Prozessbezogener Kompetenzbereich
2. Zielformulierung
2.1. Unterrichtsziel
2.2. Teillernziele
3. Verlaufsplan
4. Bemerkung zur Lerngruppe
4.1. Lernausgangslage in Bezug auf den Lerngegenstand
5. Zur Sachstruktur des Lerngegenstandes
6. Analyse der zentralen Aufgabenstellung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist die Festigung des Handlungs- und Spielablaufs des Musicals „Der Weihnachtsmann macht Urlaub“ durch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b. Die Arbeit fokussiert sich dabei auf die spielpraktische Umsetzung unter Berücksichtigung musikalischer und darstellerischer Aspekte.
- Szenisches Spiel und Rollenidentifikation
- Musikalischer Ausdruck und Gesangspraxis
- Koordination von Bewegungsabläufen und Choreographien
- Organisation und Handhabung von Bühnenbild und Requisiten
Auszug aus dem Buch
Zur Sachstruktur des Lerngegenstandes
Das Lernen mit dem Körper ist eine Besonderheit beim szenischen Spiel. Es stellt eine besondere Methode des erfahrungsbezogenen Unterrichts dar. Darstellendes Spiel ist eine pädagogische Vokabel und wird auch mit dem Begriff „Schulspiel“ gleichgesetzt, das als Unterrichts- und Bildungsgegenstand "den Weg zum dramatischen Kunstwerk anbahnt." Dabei werden die schöpferischen Grundkräfte seiner besonderen Natur gemäß bei jedem einzelnen entwickelt. Durch das Darstellende Spiel wird demnach ein tieferes Weltverständnis erreicht. Gleichzeitig wird es auch als hervorragendes Kommunikationstraining angesehen, bei dem soziales Handeln trainiert wird. Das szenische Spiel bietet einen Text, eine Spielhandlung und/oder Musik als Spielmaterial an. Sie gibt Anstöße für das Spiel in der Fantasie, für das Experimentieren mit Haltungen, Gesten und Sätzen. Außerdem eröffnet sie Möglichkeiten, sich in fremde Figuren und Situationen einzufühlen, in Rollen und Szenen zu handeln, Haltungen und Handlungen zu erproben und deren Wirkung zu erfahren. Zudem versucht die szenische Interpretation einen Prozess in Gang zu bringen, in dem die SuS durch die Auseinandersetzung mit fremden Lebensentwürfen und Handlungsmustern eigene Erlebnisse, Empfindungen und Verhaltensmuster entdecken. Indem die SuS die vorgegebene Musik 'in Szene setzen', vollziehen sie die Zielsetzung des Komponisten nach. Sie aktivieren eigene Erlebnisse, Wünsche und Verhaltensmuster und machen sich diese bewusst. Das Besondere dabei ist, dass alle Sinneskanäle in das Lernen einbezogen werden und "Die vielen Verfahren des szenischen Spiels sind ein intensives und genau angeleitetes Arbeiten mit Körper und Gefühl." Die SuS durchlaufen die gesamte Unterrichtseinheit in bestimmten Rollen und sind Akteure des Musicals. Sie versetzen sich in die Rollen hinein, beobachten und beurteilen andere Figuren aus dieser Sicht und nehmen die Musik aus dieser Perspektive wahr. Gleichzeitig können sie sich im Schutz der Rolle selbst einbringen, sodass sie für sich selbst und allen anderen auch bewusst jemand anderes spielen und nicht als Person angreifbar sind.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zentrale Kompetenzbereiche laut Kerncurriculum: Darstellung der inhaltlichen und prozessbezogenen Kompetenzen, die durch die Arbeit mit Musik, Bewegung und szenischem Spiel gefördert werden.
2. Zielformulierung: Definition des übergeordneten Unterrichtsziels sowie der spezifischen Teillernziele hinsichtlich Gesang, Bewegung und Rollengestaltung.
3. Verlaufsplan: Detaillierte tabellarische Auflistung der Unterrichtsphasen inklusive Zeitplanung, Sozialformen und methodischen Schritten.
4. Bemerkung zur Lerngruppe: Analyse der Lernausgangslage, des Sozialklimas der Klasse und der individuellen Voraussetzungen für das Musicalprojekt.
5. Zur Sachstruktur des Lerngegenstandes: Theoretische Einbettung des szenischen Spiels und des Musicals als pädagogisches Mittel zur Förderung persönlicher und sozialer Kompetenzen.
6. Analyse der zentralen Aufgabenstellung: Untersuchung der Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler sowie Ableitung von Hilfestellungen für die Bewältigung der Lernschritte.
Schlüsselwörter
Kindermusical, szenisches Spiel, Musikunterricht, Grundschule, Rollenübernahme, Musikalischer Ausdruck, Bühnenbild, Darstellendes Spiel, Kompetenzentwicklung, Handlungsabläufe, Ablaufprobe, Körperhaltung, Gesang, Ausdrucksfähigkeit, Requisitenverwaltung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einen Unterrichtsentwurf für eine vierte Grundschulklasse, in dem die Festigung eines Kindermusicals als zentraler Lerngegenstand behandelt wird.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der praktischen Umsetzung von szenischem Spiel, der Ausbildung musikalischer Ausdrucksfähigkeit und der Förderung kooperativer Lernprozesse durch Bühnenarbeit.
Was ist das primäre Ziel des Projekts?
Das primäre Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler Sicherheit im Handlungs- und Spielablauf des Musicals gewinnen, um eine gelungene Aufführung zu gewährleisten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird der Ansatz des „szenischen Spiels“ und der „szenischen Interpretation“ angewandt, bei dem durch Rollenarbeit und körperorientiertes Lernen ein tieferes Verständnis des Inhalts erzielt werden soll.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Planung der Unterrichtseinheit, eine Analyse der Lerngruppe und eine fachdidaktische Begründung des Lerngegenstandes sowie die Analyse der Aufgabenstellungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Kindermusical, szenisches Spiel, Rollenübernahme, musikalischer Ausdruck und schülerorientierte Unterrichtsplanung.
Wie wurde die Rollenverteilung in der Klasse gelöst?
Die Rollen wurden auf Basis individueller Stärken und Interessen verteilt; zur Unterstützung bei Textunsicherheiten wurde beispielsweise ein Schüler als Souffleur eingesetzt.
Welche Bedeutung hat die Musik für das Stück?
Die Musik besteht aus einer Mischung traditioneller Weihnachtslieder und eigens komponierter Stücke, die den inhaltlichen Verlauf des Musicals musikalisch untermalen und stützen.
Warum spielt die Arbeit mit Requisiten eine Rolle?
Das gezielte Zuordnen von Requisiten fördert die Selbstständigkeit und Verantwortung der Kinder beim Bühnenumbau und unterstützt den fließenden Ablauf des Stücks.
- Citation du texte
- Anna Rezmer (Auteur), 2016, Festigen des Handlungs- und Spielablaufs des Musicals "Der Weihnachtsmann macht Urlaub“ (Musik, 4. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350684