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Elektromobilität in Norwegen und Frankreich. Ziele, Chancen und Risiken

Titel: Elektromobilität in Norwegen und Frankreich. Ziele, Chancen und Risiken

Seminararbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Benedikt Braun (Autor:in)

Verkehrswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Erneuerbare Energien gewinnen mehr und mehr an Aufmerksamkeit, gerade die Elektromobilität steht seit Jahren immer häufiger im Mittelpunkt. Die Umwelt soll entlastet, der Klimaschutz sichergestellt und die CO2-Emissionen durch den Verkehrsbereich reduziert werden. Ein weiterer Aspekt ist, den Verbrauch von Erdöl, welches keine unerschöpfliche Ressource ist, zu reduzieren, was mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren nicht derart umfassend realisiert werden kann. Im Allgemeinen sollen Natur und Umwelt geschont werden, was jedoch nicht nur Aufgabe der Gesellschaft ist, sondern auch der Politik und Wirtschaft. Es muss eine Plattform für die Gesamtheit geschaffen werden, die genügend Anreize gibt sich dieser Ziele anzunehmen.

Frankreich unterstützt seit 2009 mit dem Pacte Automobile aktiv den Heimatmarkt für Elektromobilität. Die Hauptaugenmerke liegen dabei auf der Batterieentwicklung, der Ladeinfrastruktur und dem Kauf von Elektrofahrzeugen. Als großes Ziel hat sich Frankreich auferlegt, 2 Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen.

Das Land Norwegen hat im Ländervergleich die größte Förderprämie beim Kauf von Elektroautos. Ein besonderes Privileg der Elektroautofahrer ist die Möglichkeit zur Benutzung der Busspuren, sodass man z.B. im morgendlichen Stau deutlich schneller am Ziel ist. Die Nachhaltigkeitsbewertung der Elektromobilität hängt hauptsächlich von der Stromproduktion ab. Hier weist Norwegen aufgrund des hohen Anteils der Wasserkraft einen besonders attraktiven Wert aus.

Durch das immer größer werdende Wirtschaftswachstum und der Vernetzung der einzelnen Länder untereinander, steigt das weltweite Verkehrsaufkommen und damit die Umweltbelastung. Nicht nur aufgrund der immer schneller bzw. kürzer erwarteten Reaktionszeiten der Unternehmen und Konsumenten. Der Güter- und Dienstleistungsaustausch gewinnt immer mehr an Bedeutung und muss dauerhaft sichergestellt werden, weshalb sich Automobilindustrie, Politik und Energiekonzerne mit der Entwicklung von schadstoffärmeren Motoren beschäftigen. Verfolgt wird damit das Ziel, den benötigten Strom über erneuerbare Energien zu gewinnen, um so eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität zu schaffen. „Die intelligente Vernetzung aller Verkehrsmittel zu einem integrativen Gesamtsystem sowie die Entwicklung von innovativen Mobilitätsdienstleistungen und -managementsystemen sind zentraler Baustein für die Transformation zu einer klimafreundlichen Mobilität.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Definition Elektromobilität

1.4 Aktuelle Fakten zur Elektromobilität in Norwegen und Frankreich

2 Norwegen als Vorreiter der Elektromobilität

2.1 Politische Ziele

2.2 Wirtschaftliche Ziele

2.3 Ökologische Ziele

3 Frankreich als Europameister der Elektromobilität

3.1 Staatliche Förderungsmaßnahmen

3.2 Projekte und Chancen der Elektromobilität in Frankreich

3.3 Risiken der Elektromobilität in Frankreich

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den aktuellen Stand der Elektromobilität in Norwegen und Frankreich zu analysieren und zu vergleichen, wobei politische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte sowie spezifische Fördermaßnahmen und Herausforderungen in beiden Ländern beleuchtet werden.

  • Vergleich der Elektromobilitäts-Entwicklung in Norwegen und Frankreich
  • Analyse politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Rahmenbedingungen
  • Untersuchung staatlicher Förderprogramme und Anreizsysteme
  • Darstellung von Projekten, Chancen und Risiken für die Elektromobilität
  • Evaluierung des Einflusses der Stromerzeugung auf die Ökobilanz

Auszug aus dem Buch

1.3 Definition Elektromobilität

Mobilität lässt sich aus der lateinischen Bezeichnung mobilitas ableiten, verweist somit auf die Beweglichkeit. Vor 30 Jahren hätten die wenigsten Menschen Mobilität mit der Verkehrspolitik zusammengeführt. Heute haben Mobilität und Verkehr in der Politik- und Alltagssprache eine große Bedeutung und gehören nahezu zum täglichen Gesprächsthema. „Das Bedürfnis des Menschen nach Bewegung und Raumüberwindung sowie der Möglichkeit, Güter, Dienstleistungen und Informationen räumlich zu verändern bzw. zu bewegen, werden als Mobilitätsbedürfnis definiert.“ Der Verkehrssektor betrifft die komplette Gesellschaft, z.B. unter Betrachtung des Güterverkehrs oder der Güterverkehrslogistik. Darunter fallen alle Maßnahmen, die notwendig sind, um Güter in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit, im richtigen Zustand und zu minimalen Kosten am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen. Der Verkehrssektor sorgt somit für die Umsetzung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Interessen.

Der Begriff der Elektromobilität umfasst alle Fahrzeuge, die rein elektrisch (siehe Abbildung 1 Tesla Model S) oder nur teilweise mit elektrischer Energie (siehe Abbildung 1 BMW i8) bewegt werden. Ein Elektrofahrzeug benötigt, wie ein konventionell betriebenes Fahrzeug, Energie. Bei konventionellen Fahrzeugen erfolgt die Umwandlung des Energieträgers in Fahrenergie durch Verbrennung des Treibstoffs im Verbrennungsmotor. Bei einem Elektrofahrzeug wird die elektrische Energie bei Bedarf im Elektromotor in Fahrenergie umgewandelt. Hier wird die elektrische Energie extern bereitgestellt und im Fahrzeug zwischengespeichert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Mobilität und Elektromobilität, beschreibt die aktuelle weltweite Lage und stellt die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit vor.

2 Norwegen als Vorreiter der Elektromobilität: Hier werden die Erwartungen und der aktuelle Stand der Elektromobilität in Norwegen aus politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Perspektive analysiert.

3 Frankreich als Europameister der Elektromobilität: Dieser Abschnitt beleuchtet staatliche Förderungsmaßnahmen in Frankreich, erörtert spezifische Projekte und Chancen und setzt sich kritisch mit den Risiken auseinander.

4 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Rolle der Elektromobilität als Instrument zur CO2-Reduktion in beiden untersuchten Ländern.

Schlüsselwörter

Elektromobilität, Norwegen, Frankreich, Klimaschutz, CO2-Emissionen, Fördermaßnahmen, Elektrowagen, Batterietechnik, Ladeinfrastruktur, Verkehrswende, Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, Subventionen, Mobilitätskonzepte, Energiewende.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den aktuellen Status der Elektromobilität in Norwegen und Frankreich unter Berücksichtigung verschiedener politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Einflussfaktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen staatliche Förderanreize, die Bedeutung der Stromerzeugung für die Ökobilanz sowie konkrete Projekte und Risiken der Elektromobilität.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, einen fundierten Einblick in den aktuellen Stand der Elektromobilität in Norwegen und Frankreich zu geben und die unterschiedlichen Strategien beider Länder miteinander zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse auf Basis aktueller Statistiken, Marktdaten und politischer Rahmenbedingungen der beiden betrachteten Länder.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Rahmenbedingungen in Norwegen sowie staatliche Fördermaßnahmen, Projekte wie das Car-Sharing-Modell Autolib' und Risiken in Frankreich analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Elektromobilität, CO2-Reduktion, staatliche Subventionen, Ladeinfrastruktur und die Integration erneuerbarer Energien in den Verkehrssektor.

Warum wird Norwegen als Vorreiter bezeichnet?

Norwegen gilt als Vorreiter aufgrund umfassender steuerlicher Vergünstigungen, hoher Förderprämien und einer Stromerzeugung, die nahezu vollständig auf Wasserkraft basiert.

Welchen Ansatz verfolgt Frankreich bei der Förderung?

Frankreich setzt auf ein System aus Malus-Zahlungen bei hohen Emissionen und Bonus-Zahlungen für effiziente Fahrzeuge, ergänzt durch Investitionen in Forschung und Firmenkooperationen.

Welche Rolle spielen Busspuren in Norwegen?

Die Erlaubnis, Busspuren zu nutzen, stellt ein bedeutendes Privileg dar, das Elektroautofahrern insbesondere im Berufsverkehr eine erhebliche Zeitersparnis ermöglicht.

Was ist das zentrale Risiko in der französischen Elektromobilitätsstrategie?

Das Risiko liegt in der Abhängigkeit von Forschungsfortschritten bei Batterietechnologien und der Herausforderung, die Energiewende hin zu mehr erneuerbaren Energien erfolgreich umzusetzen.

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Details

Titel
Elektromobilität in Norwegen und Frankreich. Ziele, Chancen und Risiken
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede  (VWA)
Note
1,0
Autor
Benedikt Braun (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V350709
ISBN (eBook)
9783668375260
ISBN (Buch)
9783668375277
Sprache
Deutsch
Schlagworte
elektromobilität norwegen frankreich ziele chancen risiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benedikt Braun (Autor:in), 2015, Elektromobilität in Norwegen und Frankreich. Ziele, Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350709
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Leseprobe aus  20  Seiten
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