Ausgangslage und Problemstellung
In unserem heutigen Zeitalter des Wissens gewinnt das Management des "Wissenskapitals" auch für Hotelbetriebe zunehmend Bedeutung. In einem Dienstleistungsbetrieb, in dem geschätzte 70%-80% der Gesamtleistung auf die zu erbringende Serviceleistung der Mitarbeiter entfallen , kommt der gezielten Nutzung des Wissens und der Erfahrung der Mitarbeiter wachsendes Gewicht zu, um sich dauerhaft Wettbewerbsvorteile sichern zu können. Darüber hinaus bietet die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie vielfältige Möglichkeiten zur quantitativen und qualitativen Verbesserung von Wissensprozessen.
Es ist zu untersuchen, inwieweit die Methoden des strategischen Wissensmangements Vorteile für Hotelunternehmen bringen können und wo eventuelle Beschränkungen liegen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Aufbau und Vorgehensweise
2 Begriffliche Abgrenzungen
2.1 Zum Begriff des Wissens
2.2 Zum Begriff des Wissensmanagements
3 Bedeutung des Wissensmanagements für Hotelbetriebe
3.1 Wissensmanagement auf Kooperationsebene
3.2 Wissensmanagement unter Einbindung externer Geschäftspartner
3.3 Betriebsinternes Wissensmanagement
4 Möglichkeiten der Umsetzung von Wissensmanagementsystemen
4.1 Festlegen der Strategie und Auswahl der Instrumente der Wissensorganisation
4.2 Aufbau und Kommunikation von Wissen
4.3 Messung des Erfolges
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendung von strategischem Wissensmanagement in Hotelbetrieben. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gezieltes Wissensmanagement Wettbewerbsvorteile erzielt werden können und welche Herausforderungen dabei bestehen.
- Strategische Bedeutung des Wissenskapitals in Dienstleistungsbetrieben
- Wissensmanagement in Kooperationen und Netzwerken
- Methoden der Implementierung von Wissensmanagementsystemen
- Motivation der Mitarbeiter zur Wissensteilung
- Erfolgsmessung und Integration in das Führungskonzept
Auszug aus dem Buch
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
In unserem heutigen Zeitalter des Wissens gewinnt das Management des „Wissenskapitals“ auch für Hotelbetriebe zunehmend Bedeutung. In einem Dienstleistungsbetrieb, in dem geschätzte 70%-80% der Gesamtleistung auf die zu erbringende Serviceleistung der Mitarbeiter entfallen, kommt der gezielten Nutzung des Wissens und der Erfahrung der Mitarbeiter wachsendes Gewicht zu, um sich dauerhaft Wettbewerbsvorteile sichern zu können. Darüber hinaus bietet die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie vielfältige Möglichkeiten zur quantitativen und qualitativen Verbesserung von Wissensprozessen.
Es ist zu untersuchen, inwieweit die Methoden des strategischen Wissensmangements Vorteile für Hotelunternehmen bringen können und wo eventuelle Beschränkungen liegen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung des Wissensmanagements für die Hotelbranche dar und definiert den Aufbau sowie die betriebswirtschaftliche Ausrichtung der Untersuchung.
2 Begriffliche Abgrenzungen: Hier werden zentrale Definitionen von Wissen und Wissensmanagement erarbeitet, wobei insbesondere zwischen explizitem und implizitem Wissen unterschieden wird.
3 Bedeutung des Wissensmanagements für Hotelbetriebe: Dieses Kapitel analysiert die Anwendungsmöglichkeiten des Wissensmanagements auf verschiedenen Ebenen, von Kooperationen bis hin zum internen Betrieb.
4 Möglichkeiten der Umsetzung von Wissensmanagementsystemen: Der Abschnitt erläutert den Prozess der Strategieauswahl, den Aufbau von Wissensstrukturen und die Methoden der Erfolgsmessung.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit, Wissensmanagement als strategischen Erfolgsfaktor in die Unternehmensphilosophie von Hotels zu integrieren.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Wissenskapital, Hotelmanagement, Dienstleistungsbetrieb, Wettbewerbsvorteile, Wissensorganisation, Wissensaustausch, Kundenbindung, Informationsmanagement, Strategisches Führungskonzept, Mitarbeiterzufriedenheit, Wissensdatenbank, Balanced Scoreboard.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Anwendung von strategischem Wissensmanagement als Führungskonzept in der Hotellerie.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen die Definition von Wissensressourcen, die Bedeutung von Kooperationen, die technologische Umsetzung sowie die Motivationsfaktoren für Mitarbeiter.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Analyse, wie Hotelunternehmen durch strategisches Wissensmanagement ihre Wettbewerbsposition verbessern und die Servicequalität steigern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Literatur- und Theorieanalyse sowie einer strukturierten Argumentationsweise zur Implementierung von Managementsystemen.
Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die begriffliche Fundierung, die spezifische Analyse von Wissensmanagement in Hotellerie-Kooperationen sowie die praktische Implementierung und Erfolgsmessung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Zentrale Begriffe sind Wissensmanagement, Wettbewerbsvorteile, Dienstleistungsqualität, Wissensaustausch und strategische Unternehmensführung.
Warum ist implizites Wissen für Hotels besonders kritisch?
Implizites Wissen ist personengebunden und schwierig zu dokumentieren, bildet aber den Kern der täglichen Serviceleistung, was die Wissensbewahrung zur Herausforderung macht.
Welche Rolle spielt die Führungsebene beim Wissensmanagement?
Führungskräfte müssen als Vorbilder fungieren, um eine Unternehmenskultur zu etablieren, in der Wissenstransfer als positiv und wertvoll angesehen wird.
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- Peter Rieber (Author), 2001, Strategisches Wissensmanagement in Hotelbetrieben - Nutzen und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3508