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Evolutionsstrategien und Evolutionäre Algorithmen in der technischen Entwicklung

Vorteile, Nachteile und praktische Beispiele

Title: Evolutionsstrategien und Evolutionäre Algorithmen in der technischen Entwicklung

Elaboration , 2016 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Emanuel Ibing (Author)

Engineering - General
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Summary Excerpt Details

In Zeiten stark sinkender Produktlebenszykluszeiten wird es immer entscheidender sich mittels optimierter Produkte am Markt zu behaupten. Dabei stellt die Bionik mittlerweile eine etablierte Innovationsmethode dar, die gerade in Deutschland eine Vielzahl an Produktoptimierungen und Neuentwicklungen hervorgebracht hat. Einen Mehrwert bietet die Bionik, zusätzlich zu den entwickelten Produkten und Technologien, durch eine erhöhte Umweltverträglichkeit, das Sichern von Wettbewerbsvorteilen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die in den 1960er Jahren entwickelte Evolutionsstrategie stellt dabei eine Möglichkeit dar, um seine bisherigen Produkte zu optimieren oder auch neue Produkte zu entwickeln.

Dieses Assignment soll einen Einblick in die Evolutionsstrategie ermöglichen. Dazu soll zu-nächst auf die Evolutionstheorie von Charles Robert DARWIN eingegangen werden. Da dieser aufgrund seiner Evolutionstheorie zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern zählt, werden – um die Tragweite seiner Theorie in den passenden Kontext setzen zu können – zunächst im zweiten Kapitel vordarwinistische Ansätze und Theorien betrachtet. Anschließend wird auf das Leben sowie die Forschung DARWINS eingegangen, welche die Grundlage seiner Theorie darstellt. Anschließend wird auf die eigentliche Theorie eingegangen, welche in fünf Teiltheorien aufgeteilt wird, um sämtliche Teilaspekte genau aufzuzeigen.

Im dritten Kapitel wird die technische Adaption von DARWINS Evolutionstheorie präsentiert. Hierbei wird nicht nur die Evolutionsstrategie, sondern generell die Evolutionären Algorithmen mit der zuvor ausgearbeiteten Evolutionsstrategie von DARWIN verglichen. Anschließend wird speziell auf die Evolutionsstrategie nach RECHENBERG eingegangen. Dabei wird eine einfache Form der Evolutionsstrategie beispielhaft aufgezeigt und mit dem konventionellen Verfahren der technischen Entwicklung verglichen. Zudem werden die Nachteile der Evolutionsstrategie sowie praktische Anwendungsbeispiele aufgezeigt. Abschließend wird im letzten Kapitel ein Fazit gezogen sowie eine kritische Würdigung vorgenommen. Diese Arbeit hat dabei nicht den Anspruch die angesprochenen Thematiken vollständig abzubilden, sondern soll lediglich eine Einführung in die Thematik gewährleisten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Evolutionstheorie

2.1. Vordarwinistische Ansätze und Theorien

2.2. Charles Robert Darwin

2.2.1. Der Weg zur Theorie

2.2.2. Die Theorie über die Entstehung der Arten

3. Evolutionsstrategie

3.1. Technische Adaption der Evolutionstheorie

3.2. Evolutionsstrategie nach Rechenberg

4. Fazit und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Einblick in die Evolutionsstrategie zu geben und deren technische Anwendung in der Bionik zu erläutern. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie biologische Evolutionsmechanismen durch Abstraktion in Algorithmen übertragen werden können, um technische Optimierungsprobleme effizienter zu lösen als mit konventionellen Methoden.

  • Historische Entwicklung und Einordnung der Evolutionstheorie von Charles Robert Darwin
  • Grundlagen der Evolutionären Algorithmen als Teildisziplin der Bionik
  • Vergleich zwischen Gradientenstrategie und Evolutionsstrategie
  • Mathematische und methodische Funktionsweise der Optimierung
  • Praktische Anwendungsbereiche und Limitationen der Evolutionsstrategie

Auszug aus dem Buch

3.1. Technische Adaption der Evolutionstheorie

„Bionik verbindet in interdisziplinärer Zusammenarbeit Biologie und Technik mit dem Ziel, durch Abstraktion, Übertragung und Anwendung von Erkenntnissen, die an biologischen Vorbildern gewonnen werden, technische Fragestellungen zu lösen.“ In der Bionik werden also Phänomene der Natur – in unserem Fall die Evolutionstheorie – auf die Technik übertragen.

In den 1960er Jahren entwickelte Ingo RECHENBERG zusammen mit Hans-Paul SCHWEFEL und Peter BIENERT an der TU Berlin die Evolutionsstrategie, indem sie den Evolutionsmechanismus auf die Technik übertrugen. RECHENBERG veröffentlichte die Theorie 1973. In den 1970er und 80er Jahren entwickelte SCHWEFEL diese Theorie weiter. Zur selben Zeit, als die Evolutionsstrategie entwickelt wurde, beschäftigte sich John HOLLAND mit einer EDV-gestützten Simulation der biologischen Evolution und entwickelte somit sein Modell der genetischen Algorithmen. Beide Verfahren wurden völlig unabhängig voneinander unter verschiedenen Gesichtspunkten entwickelt. RECHENBERG versuchte primär ingenieurstechnische Probleme mittels realzahl-codierten Parametersätzen zu lösen. HOLLAND hingegen interessierte sich für die grundsätzliche Struktur, mit der in der biologischen Evolution Informationen gespeichert und verarbeitet werden. Beide Verfahren können unter dem Oberbegriff Evolutionäre Algorithmen als Teildisziplin der Bionik verstanden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz von Optimierungsstrategien in Zeiten sinkender Produktlebenszyklen dar und führt in die Bionik sowie das Ziel des Assignments ein.

2. Evolutionstheorie: Hier werden vordarwinistische Ansätze und die wissenschaftlichen Grundlagen von Charles Robert Darwin sowie seine fünf zentralen Teiltheorien beleuchtet.

3. Evolutionsstrategie: Dieses Kapitel widmet sich der Übertragung biologischer Prinzipien auf technische Problemstellungen und vergleicht die Evolutionsstrategie nach Rechenberg mit konventionellen Verfahren.

4. Fazit und kritische Würdigung: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Möglichkeiten sowie Grenzen der Evolutionsstrategie in der Praxis.

Schlüsselwörter

Evolutionsstrategie, Bionik, Charles Robert Darwin, Evolutionäre Algorithmen, Natürliche Selektion, Optimierung, Gradientenstrategie, Gradualismus, Mutationsschrittweite, Genetische Algorithmen, Technische Entwicklung, Kausale Optimierung, Innovationsmethode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Evolutionsstrategie als eine bionische Innovationsmethode, die biologische Evolutionsmechanismen nutzt, um technische Optimierungsprozesse zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Evolutionstheorie von Darwin, die Abgrenzung zu genetischen Algorithmen und die praktische Anwendung von Optimierungsstrategien in der Technik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Prinzip der Evolutionsstrategie zu erklären und durch den Vergleich mit konventionellen Verfahren zu zeigen, unter welchen Bedingungen sie eine überlegene Problemlösungsmethode darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Literaturanalyse durchgeführt, die durch den beispielhaften Vergleich von mathematischen Suchprozessen (Gradientenstrategie vs. (1+1)-Evolutionsstrategie) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Evolutionstheorie und die technische Adaption dieser Prinzipien in Form der Evolutionsstrategie nach Rechenberg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Evolutionsstrategie, Bionik, natürliche Selektion, technische Optimierung und Evolutionäre Algorithmen.

Was genau bedeutet die „starke Kausalität“ in der Evolutionsstrategie?

Die starke Kausalität besagt, dass kleine Änderungen im System auch kleine Wirkungen auf die Qualität haben, was eine zielgerichtete Optimierung erst ermöglicht.

Warum spielt die Mutationsschrittweite eine so zentrale Rolle?

Eine falsch gewählte Mutationsschrittweite führt entweder zu Stagnation (bei zu kleinen Schritten) oder zu Rückschritten (bei zu großen Schritten), weshalb eine Anpassung für den Erfolg entscheidend ist.

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Details

Title
Evolutionsstrategien und Evolutionäre Algorithmen in der technischen Entwicklung
Subtitle
Vorteile, Nachteile und praktische Beispiele
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,0
Author
Emanuel Ibing (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V350839
ISBN (eBook)
9783668375369
ISBN (Book)
9783668375376
Language
German
Tags
Rechenberg Darwin Evolution Evolutionstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Emanuel Ibing (Author), 2016, Evolutionsstrategien und Evolutionäre Algorithmen in der technischen Entwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350839
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