Flucht und Globalisierung im Schwellenland Südafrika


Hausarbeit, 2016
31 Seiten, Note: 1,9

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Abstract

Inhaltsverzeichnis

Abkuerzungsverzeichnis

Tabellen- & Abbildungsverzeichnis

Einleitung

1. Fluchtbewegung
1.1. Zusammenhang wirtschaftliche Globalisierung und weltweite Fluchtbewegung
1.2. Gründe und Ursachen für Flucht
1.3. Anzahl von Menschen auf der Flucht, global und in Südafrika

2. Umgang mit den Herausforderungen einer Fluchtbewegung
2.1. Wie geht die Staatenwelt mit dieser Herausforderung um?
2.2. Migration als Chance
2.3. Lösungsstrategien

3. Fazit

Literaturverzeichnis

Kurzfassung

Flüchten und die Suche nach einer besseren Zukunft ist kein neues Phänomen, jedoch ist die Anzahl der Flüchtenden weltweit momentan auf einem Höchststand.

Dies bringt nicht nur die Flüchtenden an ihre kulturellen, ökonomischen, physischen und sprachlichen Grenzen, auch die Herkunfts- und Ankunftsstaaten stehen vor einer Herausforderung.

Ziel der Arbeit ist die Frage zu erörtern, ob die Globalisierung und die Fluchtbewegungen zusammenhängen, wie die Aufteilung zwischen Gewinnern und Verlierern ist, wie hoch die tatsächliche Anzahl von Flüchtenden ist und ob es Lösungsansätze gibt. Ein regionaler Schwerpunkt ist auf die Situation in Südafrika gelegt.

Da das Thema Flüchtlinge und Migration momentan weltweit sehr präsent ist, kann ausreichendes aktuelles Material online gefunden werden. Hierbei bedurfte es jedoch einer sorgfältigen Prüfung der Seriosität der Quellen; einiges des online abrufbaren Materials ist politisch gefärbt und die Objektivität mag hinterfragt werden. Daher wurde bei der Recherche meist auf bekannte Quellen zurückgegriffen und ausser Onlinequellen auch die Mediathek der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit Fachjournalen und anderer Fachliteratur benutzt.

Bei Bearbeitung des Themas wurde klar, dass die Welt - insbesondere die Industriestaaten aber auch die Schwellenländer - vor einer Mammutaufgabe steht. Für eine allgemeine Lösung ist das Thema viel zu komplex, allerdings erkennen einige Länder auch die Chancen die zusätzliche Menschen im Land darstellen. Südafrika als Schwellenland steht weiterhin mit seiner formell organisierten Einwanderungspolitik vor einer Herausforderung, da die praktische Umsetzung bislang scheitert.

Abstract

Seeking refuge and looking for a better future isn't a new phenomenon but the number of total refugees worldwide is currently on an all-time high.

This brings not only the refugees on their cultural-, economical-, physical- and linguistic limits, also the countries of origin and destination face challenges.

The objective of this paper is to controvert, if globalisation and the refugee movement is linked together, the split between winners and losers, the actual number of refugees and if there is an approach to a solution. A regional focus is placed on the situation in South Africa.

Since the refugees and migration subject is nowadays globally on the spot, there is enough and current material online available. However, it required a diligent review of the sources; much of the online available material is politically biased and the objectivity might be brought into question. As a consequence, the research was done mainly with the help of established, well-known sources. Besides online sources, the media library of Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH with professional journals and other subject literature was utilized.

When working on the paper, it clearly turned out that the world - especially the developed countries and merging economies - experience a mammoth task. The issue is much too complex for a general solution. However, some countries realize the chance they got through the additional people in their country. South Africa as emerging nation and its formalized immigration policy in place faces a challenge since the implementation of the policy still fails.

Abkuerzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellen- & Abbildungsverzeichnis

Tabellen:

Tabelle 1.1: Arten der globalen Migration

Tabelle 2.1: Massnahmen für die Migrationssteuerung innerhalb der EU

Abbildungen:

Abbildung 1.1: Aufteilung der gewaltsam vertriebenen Menschen Ende 2015

Abbildung 1.2: Bearbeitete Anträge zur Anerkennung als Flüchtling in den Jahren 2011 bis 2015 in Südafrika

Abbildung 2.1: Antragsprozess für Asylsuchende in Südafrika

Einleitung

Begriffe wie Flucht, Fluchtbewegung oder Migration sind in jüngster Zeit täglich in den Nachrichten vertreten, einerlei wo in der Welt die News empfangen werden. Die Presse spricht von einer Flüchtlingskrise, mit 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Eine Zahl, die einen traurigen Rekord darstellt (Zeit Online, 2016). Ähnlich oft wird von Globalisierung gesprochen. In beiden Fällen sind ‚People on the move‘ - ein Ausdruck den die globale Menschenrechtsorganisation Amnesty International für vertriebene Menschen geprägt hat (Amnesty International, o.J.).

Im ersten Kapitel wird die Frage aufgegriffen, ob ein Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Globalisierung und der weltweiten Fluchtbewegung besteht. Die Gründe und Ursachen einer Fluchtbewegung werden beschrieben; weltweit sowie mit einem etwas detaillierteren Einblick in die Situation in dem Schwellenland Südafrika.

Das zweite Kapitel befasst sich mit der konkreten Herausforderung einer Fluchtbewegung für die Herkunfts- und Ankunftsländer, sowie wie Staaten diese Aufgabe anpacken. Ein häufig vernachlässigter und hier betrachteter Aspekt sind die Chancen, die einem Land und der Wirtschaft durch den Zuzug von Menschen entstehen. Eine allgemeine Lösung für die Flüchtlingsproblematik gibt es bekanntlich leider nicht, jedoch sind diverse Lösungsstrategien vorhanden. Der Fokus liegt wieder auf Südafrika als Beispielsland; ein Land das innerhalb der letzten zehn Jahre über eine Million Asylanträge von Flüchtlingen erhielt (Home Affairs Department of South Africa, 2016).

Mit dem allgemeinen Fazit über die Gewinner und Verlierer der Globalisierung, einem Ausblick der zu erwartenden Zukunft und der allgemeine Problematik schliesst die Hausarbeit ab.

1. Fluchtbewegung

Emotionsgeladen und mit vielen Vorurteilen beladen, wird allerorten über Flüchtlinge, Ausländer, Asylanten und Immigranten diskutiert - oft wird dieses weltpolitische Thema trotz seiner hohen Bedeutsamkeit undifferenziert betrachtet. Amnesty International sowie auch andere Organisationen unterscheiden im Kontext der Fluchtthematik zwischen Menschen, (1) die in einem anderen Land leben, als dem, in dem sie aufgewachsen sind, (2) Flüchtlinge, (3) Menschen, die zwar in ihrem Land wohnen, allerdings aus ihrem eigenen Heim fliehen mussten, so gennannte Binnenvertriebene und (4) Staatenlose, Menschen die kein Land anerkennt (Amnesty International, o.J.).

Insbesondere bei erstem Punkt ist unklar, ob auch Personen, die aus freien Beweggründen in einem anderen Land leben - wie z.B. Expatriats - in den Zahlen inbegriffen sind. Die Abgrenzung der oft gebrauchten Begrifflichkeiten Migrant, Flüchtling und Asylsuchender ist laut der Schweizerischen Evangelischen Allianz gekennzeichnet durch:

„[...] Gemäss Wörterbuch ist ein Migrant jemand, der aus wirtschaftlichen, politischen oder kulturellen Gründen freiwillig von einem Land in ein anderes ausgewandert ist. Der Begriff impliziert, dass eine freie Wahl besteht. Er ist allerdings so allgemein, das er nicht alle Gründe erklärt, warum eine Person ausgewandert ist. [...]

[...] Gemäss Genfer Konvention ist ein Flüchtling jemand, der nicht in sein Herkunftsland zurückkehren kann, weil er eine begründete Angst hat, dort verfolgt zu werden wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu eine besonderen sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Meinung. [...]

[...] Ein Asylsuchender ist jemand, der um den gesetzlichen Flüchtlingsstatus ersucht hat, damit ihm dadurch erlaubt wird, in einem bestimmten Land zu bleiben. Das Asylverfahren ist in den verschiedenen europäischen Ländern unterschiedlich und kann mehrere Monate bis einige Jahre dauern. [...]

(Schweizerische Evangelische Allianz SEA, o.J.)

Die UNHCR spricht von ‚forcibly displaced individuals‘, was eindeutig eine Zwangslage ausdrückt, die zur Flucht geführt hat. Unterschieden wird zwischen Flüchtlingen, Binnenvertriebenen und Asylsuchenden; untermauert mit entsprechendem Zahlenmaterial (UNHCR, 2016, p. 2).

1.1. Zusammenhang wirtschaftliche Globalisierung und weltweite Fluchtbewegung

Um diesen Zusammengang beschreiben zu können, ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von Flucht erforderlich, eher bezeichnet als Migration / Wanderbewegung. Die englische Fachexpertin Sarah Collinson von ActionAid unterscheidet zwischen globaler Migration (Global migration), liberalisierter Wirtschafts- und Arbeitermigration (Liberalised commercial and worker migration) und grenzüberschreitender Migration (Transnational migration) (Collinson, 1999, pp. 9-12). Folgende Tabelle 1.1 gewährt einen Überblick über die verschiedenen Arten globaler Migration und deren Charakteristiken.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1.1: Arten der globalen Migration

Quelle: Eigene Darstellung und Zusammenfassung in Anlehnung an Sarah Collinson (Collinson, 1999, pp. 9-14)

Im Zusammenhang einer ‚Fluchtbewegung‘ sollte die dritte Gruppe massgeblich betrachtet werden - der US Manager einer TNC, der von Tokio nach Zürich zieht, wird sich wohl eher nicht als Teil einer Flüchtlingsbewegung sehen (ausser evtl. Steuerflucht). Dass ein Zusammenhang zwischen Globalisierung und Migration besteht, ist unumstritten. Symptomatisch für Globalisierung ist die weltweite Migration (Sachverständigengruppe Weltwirtschaft und Sozialethik, 1999, p. 36). Sehr bezeichnend ist auch die Aussage, dass eine wirtschaftliche Globalisierung als Ausweitung der internationalen Arbeitsteilung verstanden werden kann (Angenendt, 2003, p. 33). Eine Ausweitung im internationalen Sinne wird zwangsläufig Migration erfordern.

Die Globalisierung bringt mit sich, dass die 'starken' Länder - vertreten oft durch internationale Konzerne - ihre politische und wirtschaftliche Dominanz ausbauen und sich den Zugriff auf wichtige Rohstoffe sichern (Medico International, 2016). Wird diese Dominanz ausgenutzt, kann es zum Wegfall von z.B. Arbeitsplätzen in der Agrarindustrie in ländlichen Regionen führen. Dieser Verlust wiederum kann die Bevölkerung zwingen in die Ballungsgebiete mit erhöhten Wirtschaftsaktivitäten zu ziehen oder sogar das Land komplett verlassen zu müssen.

Betrachtet man die Gewinner und Verlierer gesamthaft, bleibt festzuhalten, dass auch die Entwicklungs- und Schwellenländer von der Globalisierung zumindest teilweise profitieren. So steigt der Exportanteil der Entwicklungs- und Schwellenländer und weltweite Direktinvestitionen erhöhen sich in vielen Ländern (Sachverständigengruppe Weltwirtschaft und Sozialethik, 1999, p. 20).

1.2. Gründe und Ursachen für Flucht

Der Hauptgrund für Flucht kann mit länger anhaltenden, gewaltsamen Konflikten beschrieben werden (Becker & Krause, 2015). Eine andere Sichtweise beschreibt die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen als Hauptursache, die wiederum Krieg und Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung, Armut und Perspektivlosigkeit, Umweltzerstörung, zerfallende Staatsstrukturen, knappe Ressourcen, kein Zugang zu profitablen Rohstoffen, eine Dürre in Folge des Klimawandels, Landraub oder eine Verflechtung verschiedener Punkte fördert (Medico International, 2016). Die Kluft zwischen Arm und Reich und die damit verbundene soziale Ungleichgerechtigkeit wurde auch beim Weltwirtschaftsforums 2016 (WEF) diskutiert. Nach Angaben von Oxfam besitzen die 62 reichsten Menschen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung (Tagesanzeiger, 2016). „Ungleichheit ist in ihren verschiedenen Facetten zugleich ein Ausgangspunkt und eine Konsequenz der Krisenphänomene.“ (Hacker, Scholle, & van Treeck, 2013, p. 13) beschreibt ein Beitrag in der Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft (spw) das Problem. Das Ausmass und die Dauer der Krise bestimmt letztendlich ob und in welchem Masse die Krise zu einer Fluchtbewegung führt.

Betrachtet man die Fluchtsituation aus Südafrika, ist diese vergleichsmässig gering – insbesondere verglichen mit den anderen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent. In 2015 hatten 449 Flüchtlinge südafrikanische Herkunft (UNHCR, 2016, p. 64), auch Deutschland hatte 161 Flüchtlinge zu verzeichnen (UNHCR, 2016, p. 63). Daher kann die Fluchtbewegung aus Südafrika - trotz der hohen sozialen Ungleichgerechtigkeit und anderen nicht optimalen Lebensbedingungen im Land - vernachlässigt werden. In den anderen afrikanischen Ländern fliehen die meisten Menschen wegen vorherrschender Diktatur, unklaren Menschenrechtssituationen, religionsbedingter Gewalt, Hungersnöten und der Verfolgung von Homosexuellen. Der meist genannte Grund, der zur Flucht geführt hat, ist massgeblich abhängig des Herkunftslandes (Hagen, 2015).

In der jüngeren Vergangenheit hatte Südafrika mit einer besonderen Art von Flüchtenden zu tun. Bereits Geflüchtete mussten wieder fliehen, nachdem es zu gewalttätigen Unruhen durch ausländerfeindliche Gruppen kam. Nachdem es Tote und Verletzte gab, haben einige Ausländer das Land verlassen und waren wieder auf der Flucht (Günsche, 2008). Weitere gewalttätige Zwischenfälle, die gezielt gegen Flüchtlinge und Ausländer gerichtet sind, sind bis heute die traurige alltägliche Realität.

1.3. Anzahl von Menschen auf der Flucht, global und in Südafrika

Bei Betrachtung der grossen Bandbreite der publizierten Zahlenwerte bei verschiedenen Quellen wird deutlich, wie schwer es ist, zuverlässliche Werte zu ermitteln. Es könnte vermutet werden, dass die Daten benutzt werden sollen, um politische Meinungen zu fokussieren. Viele Quellen – auch die grossen einschlägigen Publikationen - berufen sich auf die Zahlen der United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR), hier heisst es jedoch im Global Trends Report “The data are generally provided by Governments, based on their own definitions and methods of data collection.” (UNHCR, 2016, p. 66). In wie weit die Regierungen, vor allem in den Krisengebieten, interessiert und in der Lage sind, verlässliche Daten zu liefern, mag hinterfragt werden. Ebenso ist die Vergleichbarkeit zwischen den Ländern durch vermutlich unterschiedliche Erhebungsarten nur bedingt gegeben.

Basierend auf den von der UNHCR publizierten Werten, waren Ende 2015 weltweit 65.3 Millionen Menschen gewaltsam vertrieben (forcibly displaced), aufgeteilt in 21.3 Millionen Flüchtlinge, 40.8 Millionen Binnenvertriebene und 3.2 Millionen Asylsuchende (UNHCR, 2016, p. 2). Folgende Abbildung 1.1 visualisiert die Daten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1.1: Aufteilung der gewaltsam vertriebenen Menschen Ende 2015

Quelle: Eigene Darstellung von UNHCR Daten (UNHCR, 2016, p. 2)

In Südafrika gab es im gleichen Zeitraum laut UNHCR Bericht 121.645 Flüchtlinge sowie 1.096.063 Asylsuchende (UNHCR, 2016, p. 59). Die hohe Anzahl an Asylsuchenden kann auf die Tatsache zurückgeführt werden, dass ein einmal gestellter Antrag in Südafrika nicht mehr zurückgezogen werden kann, sowie eine Anpassung der Methodik in 2014 (UNHCR, 2016, p. 61) erfolgte. Zu den offiziell erfassten Flüchtlingen und Asylsuchenden sollen sich in Südafrika zusätzlich 7 Millionen Menschen ohne Papiere aufhalten (Medico International, 2016), die demnach in den Statistiken nicht auftauchen. Wie verlässlich selbst die offiziell publizierten Daten sind, mag hinterfragt werden. So scheint es Schwankungen von 463.900 gestellten Asylanträgen bis zu 1.096.063 an anderer Stelle zu geben (Stupart, 2016).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1.2: Bearbeitete Anträge zur Anerkennung als Flüchtling in den Jahren 2011 bis 2015 in Südafrika

Quelle: Auszug aus veröffentlichter Präsentation des Innenministeriums (Commitee of Home Affairs, 2016, p. 21)

Der in Abbildung 1.2 dargestellte Auszug über die Entscheidung von Anträgen zur Anerkennung als Flüchtling visualisiert, dass zum Beispiel in 2015 nur 4.1 % tatsächlich als Flüchtling in Südafrika anerkannt wurden; die restlichen Anträge wurden abgelehnt da die Antragsteller z.B. als Arbeitsuchende deklariert wurden, nicht jedoch als Flüchtling. Die Zahlen dieser (offiziellen) Präsentation weichen wiederum sehr stark von anderen offiziell bekanntgegebenen Zahlen ab.

Eine von „Code4SA's Data Journalism Academy“ durchgeführte Studie hat eine Abweisungsrate in Südafrika von 81% im Zeitraum 2014 bis Mitte 2015 ermittelt; verglichen mit dem internationalen Durchschnitt von 21% ist dies ein markanter Wert (Farren, 2016).

2. Umgang mit den Herausforderungen einer Fluchtbewegung

Die Frage nach dem Umgang mit einer Fluchtbewegung muss generell von zwei Seiten betrachtet werden. Einmal geht es um die allgemeine Bereitschaft eines Landes, eine bestimmte Anzahl Flüchtlinge aufzunehmen. Desweiteren aber auch um den jeweiligen Umgang mit den aufgenommenen Flüchtlingen. Einige Länder sträuben sich Flüchtlinge aufzunehmen; unter anderem, weil die Anerkennung als Flüchtling meist unbefristet ist (hier bestehen deutliche Unterschiede in den verschiedenen Ländern), anders als bei einem Arbeitsvisa, das es Ausländern ermöglicht, für eine begrenzte Zeit im Land zu sein (Brunner, 2015).

[...]

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Flucht und Globalisierung im Schwellenland Südafrika
Hochschule
Europäische Fernhochschule Hamburg
Note
1,9
Autor
Jahr
2016
Seiten
31
Katalognummer
V350884
ISBN (eBook)
9783668492639
ISBN (Buch)
9783668492646
Dateigröße
696 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
flucht, globalisierung, schwellenland, südafrika
Arbeit zitieren
Boris Horn (Autor), 2016, Flucht und Globalisierung im Schwellenland Südafrika, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350884

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