Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Gesundheit - Public Health

Diabetes in Deutschland. Lässt sich der Anstieg an Erkrankungen durch Prävention vermeiden?

Titel: Diabetes in Deutschland. Lässt sich der Anstieg an Erkrankungen durch Prävention vermeiden?

Hausarbeit , 2015 , 24 Seiten

Autor:in: Knut Müller (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Immer häufiger erkranken Menschen an einem Diabetes mellitus. Lässt sich dieses durch Prävention in Deutschland vermeiden? Eine Antwort auf diese Fragestellung benötigt fundierte Basisinformationen. Aus diesem Grund werde ich zunächst einen geschichtlichen Abriss zum Thema Diabetes mellitus geben und dabei aufzeigen, dass es diese Krankheit seit Jahrtausenden gibt und kein neuzeitliches Phänomen ist.

Das nächste Kapitel ist der aktuellen Definition von Diabetes mellitus gewidmet und typisiert die verschiedenen Erscheinungsformen und Therapien. Danach werde ich den aktuellen Sachstand zusammenfassen und dabei die Themen „Disease-Management-Programm“ und „Gesundheitsdefinition“ vorstellen.

Anschließend werden Studien und Datenbanken näher betrachtet, um eine mögliche weitere Entwicklung aufzuzeigen.
Im folgenden Kapitel werden verschiedene Präventionsmethoden näher vorgestellt. Es geht in dieser Hausarbeit vorrangig um die Prävention von Diabetes Typ-2, da sich die anderen Diabetestypen nur sehr schwer präventiv behandeln lassen, weil die Auslöser zu vielfältig und teilweise irreversibel sind. Für einen Diabetiker des Typ-2 lassen sich jedoch im Vorfeld des Krankheitsausbruchs beziehungsweise auch noch im Krankheitsverlauf geeignete Maßnahmen aufzeigen, die sich vorteilhaft auswirken. Über diese Präventionsmöglichkeiten wird ein ausführlicher Überblick gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschichtlicher Hintergrund

3 Diabetes mellitus – Definition und Typisierung

3.1 Definition

3.2 Diabetes mellitus Typ 1

3.3 Typ-2-Diabetes

3.4 Schwangerschafts-/Gestationsdiabetes

3.5 Sonstige Erscheinungsformen

4 Aktueller Sachstand

4.1 Disease-Management-Program

4.2 Gesundheitsdefinition

5 Erkenntnisse aus Studien

5.1 HYDRA-Studie

5.2 DIAB-CORE Verbund

5.3 Epidemiologische Kohortenstudie – Blutzuckerselbstkontrolle bei Typ 2 Diabetes und Langzeitergebnisse

6 Prävention

6.1 Primärprävention

6.2 Sekundärprävention

6.3 Tertiärprävention

6.4 Präventionsmaßnahmen bezogen auf Diabetes mellitus Typ 2

7 Fazit

8 Quellen

8.1 Literatur

8.2 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die steigende Prävalenz von Diabetes mellitus in Deutschland und analysiert, inwieweit präventive Maßnahmen geeignet sind, um der gesundheitlichen Problematik entgegenzuwirken. Im Fokus steht dabei die kritische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Lebensstil-Intervention und die Frage, wie ein nachhaltiger Umgang mit der Erkrankung etabliert werden kann.

  • Historische Entwicklung und medizinische Typisierung von Diabetes mellitus
  • Aktueller Sachstand und epidemiologische Erkenntnisse aus nationalen Studien
  • Analyse präventiver Strategien zur Vermeidung von Folgeerkrankungen
  • Bedeutung der Blutzuckerselbstkontrolle im Diabetes-Management
  • Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf das Krankheitsrisiko

Auszug aus dem Buch

3.3 Typ-2-Diabetes

Etwa 85–95 % der Menschen mit Diabetes erkranken an Typ-2-Diabetes, der früher auch als Altersdiabetes bezeichnet wurde, weil er vor allem Menschen in höherem Lebensalter betrifft. Aber die Patienten mit Typ-2-Diabetes werden immer jünger, denn Übergewicht und Bewegungsmangel, neben einer erblichen Prädisposition die Hauptursachen für einen Typ-2-Diabetes, treten durch einen ungesunden Lebensstil zunehmend bereits im früheren Lebensalter auf und bewirken, dass eine bereits im Körper vorhandene Unempfindlichkeit gegenüber Insulin verstärkt wird, sodass das Insulin seine Wirkung an seinem Zielort, den Zellmembranen, nicht richtig entfalten und den Zucker nicht in die Zellen bringen kann. Folge ist eine erhöhte Blutzuckerkonzentration, die zu Beginn meist ohne Anzeichen verläuft und häufig erst mit jahrelanger Verzögerung erkannt wird, wenn bereits Folgeerkrankungen aufgetreten sind. Der Typ-2-Diabetes und auch seine Vorstadien wie ein erhöhter Nüchternblutzucker sind im Zusammenhang mit anderen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu betrachten und bilden zusammen die Faktoren das „Metabolische Syndrom“.

Menschen mit einem Metabolischen Syndrom weisen laut Definition der Internationalen Diabetes Föderation (IDF) folgende Merkmale auf: Bauchumfang ≥ 94 cm (Männer) bzw. ≥ 80 cm (Frauen) zusätzlich zwei der folgenden Faktoren: Triglyzeride ≥ 150 mg/dl oder entsprechende Therapie, HDL-Cholesterin < 40 mg/dl (Männer) bzw. < 50 mg/dl (Frauen) oder entsprechende Therapie, Blutdruck systolisch ≥ 130 mmHg oder diastolisch ≥ 85 mmHg oder blutdrucksenkende Therapie, Nüchternglukose ≥ 100 mg/dl bzw. 5,6 mmol/l oder bekannter Typ-2-Diabetes 5 (vgl. [5]).

Bei einem Diabetes mellitus Typ 2 sind Insulinrezeptoren, welche sich speziell in den Skelettmuskelfasern befinden, zahlenmäßig hoch signifikant reduziert und haben eine verminderte Sensitivität für Insulin. Dementsprechend muss die Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin produzieren, um durch einen höheren Insulin-Blutspiegel eine Kohlenhydratdeponierung in den Muskelzellen zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung der klinischen Beobachtungen des Autors als Anlass für die Fragestellung zur Wirksamkeit von Diabetesprävention.

2 Geschichtlicher Hintergrund: Überblick über die historische Wahrnehmung und Dokumentation des Diabetes mellitus von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.

3 Diabetes mellitus – Definition und Typisierung: Differenzierte Betrachtung der verschiedenen Diabetesformen unter besonderer Berücksichtigung der pathophysiologischen Merkmale.

4 Aktueller Sachstand: Analyse der epidemiologischen Datenlage sowie Vorstellung von Disease-Management-Programmen und modernen Gesundheitsdefinitionen.

5 Erkenntnisse aus Studien: Zusammenfassung wesentlicher Forschungsergebnisse wie der HYDRA-Studie und des DIAB-CORE-Verbunds zur Diabetesversorgung.

6 Prävention: Erläuterung der verschiedenen Präventionsstufen und konkrete Maßnahmen für den Bereich des Typ-2-Diabetes.

7 Fazit: Synthese der Ergebnisse mit der Schlussfolgerung, dass Prävention den Anstieg der Diabetesinzidenz bremsen, aber die Krankheit nicht vollständig vermeiden kann.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus, Typ-2-Diabetes, Prävention, Gesundheitsförderung, Blutzuckerselbstkontrolle, Stoffwechselstörung, Disease-Management-Program, Insulinresistenz, Epidemiologie, Lebensstilintervention, Metabolisches Syndrom, Patientenversorgung, Folgeerkrankungen, Adipositas, Gesundheitsökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Zunahme von Diabetes mellitus in Deutschland und analysiert, ob und durch welche präventiven Ansätze der Verlauf dieser chronischen Erkrankung positiv beeinflusst werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die medizinische Typisierung des Diabetes, die Analyse epidemiologischer Daten aus Studien, die Bedeutung strukturierter Disease-Management-Programme sowie die Möglichkeiten der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Fragestellung, ob Diabetes mellitus durch Präventionsmaßnahmen in Deutschland vermieden oder der weitere Anstieg der Erkrankungszahlen maßgeblich beeinflusst werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor stützt sich auf einen geschichtlichen Ansatz, die Auswertung systematischer Reviews und Ergebnisse großer epidemiologischer Studien und Kohortenuntersuchungen (z.B. HYDRA-Studie, DIAB-CORE).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine historische Einordnung, die medizinische Definition der Diabetes-Typen, die Darstellung des aktuellen Sachstands inklusive sozioökonomischer Faktoren sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Präventionsmethoden und Studienergebnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Diabetes mellitus, Typ-2-Diabetes, Prävention, Blutzuckerselbstkontrolle, Lebensstilintervention und Disease-Management.

Warum ist die Blutzuckerselbstkontrolle laut der untersuchten Kohortenstudie relevant?

Die Studie belegt, dass Patienten, die eine regelmäßige Blutzuckerselbstkontrolle durchführen, eine signifikant längere Überlebenszeit und eine Verringerung der Mortalität sowie kombinierter nicht-tödlicher Endpunkte aufweisen.

Welche Rolle spielt die soziale Herkunft bei Diabetes mellitus?

Die Arbeit stellt fest, dass Menschen aus unteren sozialen Gesellschaftsschichten stärker gefährdet sind, was unter anderem auf sozioökonomische Faktoren und durch die soziale Rolle geprägte Verhaltensweisen in Bezug auf Ernährung und Bewegung zurückzuführen ist.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diabetes in Deutschland. Lässt sich der Anstieg an Erkrankungen durch Prävention vermeiden?
Veranstaltung
Public Health
Autor
Knut Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V350952
ISBN (eBook)
9783668375024
ISBN (Buch)
9783668375031
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diabetes deutschland lässt anstieg erkrankungen prävention
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Knut Müller (Autor:in), 2015, Diabetes in Deutschland. Lässt sich der Anstieg an Erkrankungen durch Prävention vermeiden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350952
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  24  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum