Individuum und Gesellschaft in Erzählungen von Anton Pavlovič Čechov


Bachelorarbeit, 2012
42 Seiten, Note: 3,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I Charakteristik der Figuren in Erzählungen von Čechov

II Die Beziehung des Individuums zur Gesellschaft

III Das Thema des „Lebens im Futteral“ bei Čechov

IV Die Gestalt des „kleinen Menschen“ in seinem Werk

Schlussteil

Literaturverzeichnis deutscher Bücher

Literaturverzeichnis russischer Bücher

Einleitung

Die Bachelorarbeit mit dem Titel „Individuum und Gesellschaft in Erzählungen von Anton Pavlovič Čechov“ beschäftigt sich mit dem Zugang des Schriftstellers zu diesen zwei Vorstellungskomplexen sowie deren Einfluss aufeinander.

Das hauptsächliche Ziel dieser Arbeit besteht folglich darin, sich mithilfe von Čechovs Erzählungen auf die beiden Elemente zu konzentrieren und bei dieser Beobachtung herauszuarbeiten, welche grundsätzliche Bedeutung sie in seinen Erzählzungen haben und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Dabei wird versucht zu interpretieren, ob sie gegenseitig aufeinander einwirken und wenn ja auf welche Weise.

Bevor jedoch zum Aufbau der Arbeit übergegangen wird, sollten Čechovs Persönlichkeit einige Worte gewidmet werden. Der russische Dichter begann seine literarische Tätigkeit in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts mit kurzen Humoresken. Zu dieser Zeit gab es sowohl in Moskau als auch in St. Petersburg eine Reihe von satirischen Zeitschriften, in denen folglich Čechovs ersten Kurzgeschichten unter dem Pseudonym Antoša Čechonte veröffentlicht wurden. Der Dichter schrieb zwei bis drei Erzählungen pro Woche, für welche er fünf Kopeken pro Zeile verdiente. Wichtig ist zu unterstreichen, dass es nur wenige der humoristischen Texte dem Vergleich mit seinen späteren Erzählungen oder Dramen standhalten. Doch in diesen Texten wird bereits Čechovs Talent für die Satire offenbar, über deren Entstehungsgeschichte jedoch sehr wenig bekannt ist, da der Dichter fast keine Angaben darüber in seinen Briefen notierte.

Viele von seinen verfassten Kurzgeschichten wurden nicht in die gesammelten Werke aufgenommen. Doch einige seiner Arbeiten, wie beispielsweise „Chameleon“ und „Drama“, in denen sich schon mehrere für Čechov charakteristische Eigentümlichkeiten bzw. Besonderheiten erkennen lassen, trugen zum raschen Erfolg wesentlich bei. So spielen sie alle in der Provinz oder in Moskau, wobei diese Stadt in Čechovs Vorstellung nur ein großes Dorf verkörpert. Des Weiteren findet man in diesen Erzählungen keine Helden, jedoch große Leidenschaften, denn sie sind alltäglich. Die Zusammenstellung ist einfach und das Thema entfaltet sich oft im Dialog zwischen den Figuren, die immer kleine Leute verkörpern. So kommen in seinen Erzählungen niedere Beamte, Kaufleute, arme Lehrer, Kleinbürger, Bauern und Handwerker sehr oft vor.

Die eigentliche Arbeit beinhaltet insgesamt vier Kapitel. Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Charakteristik der Figuren in Erzählungen von Čechov. Dabei wird auf solche Erzählungen wie „Ionyč“, „Palata № 6“, „Smert' činovnika“, „Tolstyj i tonkij“, „Chameleon” sowie „Čelovek v futljare“ detailliert eingegangen. Bei der Beschreibung der Helden soll auf die menschlichen Charakterzüge, ihre Gewohnheiten sowie ihr Aussehen eingegangen werden, die in seinen Erzählungen viel über den Menschen aussagen können.

Das zweite Kapitel handelt von der Beziehung des Individuums und der Gesellschaft zueinander. Dieses konzentriert sich auf die Erzählungen, die im ersten Kapitel behandelt werden.

Im dritten Abschnitt geht es um das Thema des „Lebens im Futteral“ in Čechovs Erzählungen. In diesem Zusammenhang wird sich in erster Linie auf die Texte von Čechov bezogen, die in den ersten beiden Kapiteln bearbeitet werden.

Und das letzte Kapitel beschäftigt sich mit der Gestalt des „kleinen Menschen“ in seinen Werken. Dabei wird auch in erster Linie auf die Erzählungen Bezug genommen, die in den ersten zwei Abschnitten behandelt werden.

Im Schlussteil wird noch einmal auf den Gegenstand der Untersuchung, nämlich auf das Individuum und die Gesellschaft hingewiesen, wobei das Ergebnis deren Verhältnisses zueinander vorgestellt wird. Zudem werden die wesentlichen Aspekte der Arbeit noch einmal zusammengefasst, um ein Fazit des Ganzen zu ziehen.

I Charakteristik der Figuren in Erzählungen von Čechov

In diesem Kapitel, wie bereits in der Einleitung angesprochen, werden insgesamt sechs Erzählungen von Čechov bearbeitet, wobei in diesem Zusammenhang ausschließlich auf die Charakteristiken der Figuren, die in diesen Erzählungen erwähnt werden, eingegangen wird.

Zunächst wird sich mit der Erzählung „Ionyč“ beschäftigt. Des Weiteren erfolgt die Auseinandersetzung mit der Erzählung „Palata № 6“. Dann wird auf die Erzählung „Smert' činovnika“ konzentriert. Weiterhin wird die Erzählung „Tolstyj i tonkij“ untersucht. Und letztendlich wird sich ebenfalls mit den Erzählungen „Chameleon“ und „Čelovek v futljare“ auseinandergesetzt. Bevor man jedoch zu der Beschreibung der einzelnen Figuren übergeht, ist es wichtig in Bezug auf alle von Čechovs Erzählungen zu erwähnen, dass seine literarischen Helden die Suche nach Selbstbestimmung nicht aufgeben. Sie ringen aber um Befreiung von determinierenden Mächten und haben eine „innere Orientierung, auch wenn sie – in ihrer verunsicherten Umwelt – keine objektiven und verläßlichen ethischen Werte finden, an denen sie sich sicher ausrichten können.“[1]Zudem ist es auch wichtig hinzuzufügen, dass in seinen Geschichten sehr oft zwei Typen von Figuren unterschieden werden. So findet man in seinen Erzählungen Helden, die sich normal und abnormal verhalten. Folglich stellt die normale Gruppe diejenigen dar, die „äußerlich “normal“ sind, die sich aber nicht “normal“ verhalten oder verhalten können.“[2]Und zu der anderen Gruppe lässt sich sagen, dass sie diejenigen Figuren verkörpert, die bereits von ihrem geistigen oder körperlichen Zustand als abartig gelten, die aber trotzdem oder auch deswegen wie üblich reagieren.[3]

In der Erzählung „Ionyč“ stellen die Hauptfiguren Dmitrij Ionyč Starcev und die Tochter Ekaterina Ivanovna bzw. Kätzchen, wie man sie auch nannte, dar. Zunächst stellt der Schriftsteller die Familie Turkin vor, die nach Meinung der Bewohner den interessanten, klugen, talentierten und gebildeten Menschen in dieser Stadt angehören.

Als erstes Familienmitglied wird Ivan Petrovič Turkin präsentiert. Čechov beschreibt ihn folgendermaßen: «полный, красивый брюнет с бакенами, устраивал любительские спектакли с благотворительною целью, сам играл старых генералов и при этом кашлял очень смешно. Он знал много анекдотов, шарад, поговорок, любил шутить и острить, и всегда у него было такое выражение, что нельзя было понять, шутит он или говорит серьезно.»[4]Des Weiteren wird seine Frau, Vera Iosifovna den Lesern vorgestellt. Der Autor beschreibt sie als eine nette und magere[5]Dame, die Romane und Erzählungen schreibt und diese gerne ihren Gästen vorliest. Und letztendlich kommen die bereits erwähnten Hauptfiguren, die Tochter, Ekaterina Ivanovna dieses Ehepaares sowie der Held Dmitrij Ionyč Starcev, der einen intelligenten Landarzt darstellt, dieser Erzählung zum Vorschein. Das folgende Zitat beschreibt dann in Grundzügen die bereits erwähnte Person Ekaterina Ivanovna: «Старцеву представили Екатерину Ивановну, восемнадцатилетнюю девушку, очень похожую на мать, такую же худощавую и миловидную. Выражение у нее было еще детское и талия тонкая, нежная; и девственная, уже развитая грудь, красивая, здоровая, говорила о весне, настоящей весне.»[6]Dieses Fräulein spielt nach Meinung der Leute, die sie umkreisen, ziemlich gut Klavier. Sie besucht keine Schule, um keinen Einfluss von dort zu bekommen, welcher auf sie negativ einwirken konnte. So sagt ihre Mutter in diesem Zusammenhang: «Мы приглашали учителей на дом, в гимназии же или в институте, согласитесь, могли быть дурные влияния; пока девушка растет, она должна находиться под влиянием одной только матери.»[7]Um ihre musikalischen Kenntnisse zu erweitern, will sie nach Moskau fahren und dort die Musikakademie besuchen.

Bezüglich ihres Charakters lässt sich sagen, dass sie zielstrebig ist. Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang ist die Situation, als ihre Eltern sie von ihrer Idee, die Musikakademie in Moskau zu besuchen, abzubringen versuchen, bezüglich welcher sie bei ihrer Entscheidung bleibt.

Andererseits ist es wichtig zu betonen, dass sie ebenfalls als hohlköpfiges sowie unberechenbares Wesen dargestellt[8]wird. Dies verdeutlicht die Situation, in welcher sie Starcev ein Treffen auf dem Friedhof vorschlägt.

Nach kurzer Zeit ihrer Bekanntschaft mit dem Landarzt Starcev wird Ekaterina seine Geliebte. Starcev scheint dieses Fräulein sehr liebenswert. «Она восхищала его своею свежестью, наивным выражением глаз и щек. Даже в том, как сидело на ней платье, он видел что-то необыкновенно милое, трогательное своей простотой и наивной грацией. И в то же время, несмотря на эту наивность, она казалась ему очень умной и развитой не по летам….»[9]

Von Ekaterina also derart bezaubert, macht er ihr einen Heiratsantrag, welchen sie aber aufgrund ihres Strebens nach Ruhm und ihrer Freiheit ablehnt. So ist ihre Antwort darauf: «Будем говорить серьезно. Дмитрий Ионыч, вы знаете, больше всего в жизни я люблю искусство, я безумно люблю, обожаю музыку, ей я посвятила всю свою жизнь. Я хочу быть артисткой, я хочу славы, успехов, свободы, а вы хотите, чтобы я продолжала жить в этом городе, продолжала эту пустую, бесполезную жизнь, которая стала для меня невыносима. Сделаться женой - о нет, простите!...»[10]

Daraufhin fährt sie nach Moskau. Nach vier Jahren ihres Aufenthalts jedoch, kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück. Sie räumt gegenüber Starcev ein, dass sie Vieles in Moskau verstanden hat. Ekaterina begreift, dass sie doch keine gute Klavierspielerin ist, wobei sie sich an dieser Stelle mit ihm vergleicht, indem sie sagt: «Какое это счастье быть земским врачом, помогать страдальцам, служить народу.»[11]Von da an will Ekaterina die Beziehung mit Starcev erneuern. Doch jetzt weigert sich der Landarzt. Obwohl sie ihm auch später nach ihrer Anreise gefällt, haben seine Gefühle, im Gegensatz zum Anfang seiner Bekanntschaft mit Ekaterina, stark nachgelassen. Deswegen hört der Landarzt allmählich auf, die Familie Turkin zu besuchen, um die möglichen Begegnungen mit ihrer Tochter zu vermeiden.

So kommt man letztendlich zur Beschreibung des bereits erwähnten Landarztes Dmitrij Ionyč Starcev, der nach seiner Bekanntschaft mit der Familie Turkin zum häufigen Gast in diesem Haus wird. In Kürze beginnt er eine Zuneigung zu ihrer Tochter Ekaterina Ivanovna zu empfinden. Er gesteht ihr seine Liebe, wobei er in dieser Periode von erhabenen Gefühlen und romantischen Träumen erfüllt ist. Aber auf seinen baldigen Heiratsantrag bekommt er eine Ablehnung dieses Fräuleins.

Folglich in erster Zeit nach Ekaterinas Absage ist er in einer Störung. «Дня три у него дело валилось из рук, он не ел, не спал...»[12]

Doch nach ihrer Abreise zur Musikakademie beruhigt er sich und sein Leben beginnt sich allmählich zu verbessern.

In vier Jahren erwirbt Starcev eine umfangreiche ärztliche Praxis. Aber er bleibt einsam. Zudem hat Starcev, wie ein Mensch mit großen Bedürfnissen und Fähigkeiten, niemanden, mit dem er sprechen kann. «Обыватели своими разговорами, взглядами на жизнь и даже своим видом раздражали его.»[13]

So beginnt Starcev allmählich zu verfallen. Er versucht jegliche Kommunikation mit den Menschen zu vermeiden, da er der Meinung ist, dass es keine Themen gibt, über die er mit ihnen sprechen kann. «От таких развлечений, как театр и концерты, он уклонялся, но зато в винт играл каждый вечер, часа по три, с наслаждением.»[14]

Das einzige Interesse, welches ihm mit der Zeit bleibt, besteht darin, sich sein verdientes Geld vor Augen zu führen. So sieht man, dass aus einem jungen Menschen voller Kraft ein extremer Raffer wird.[15]

Zu dieser Zeit kehrt die von sich enttäuschte Ekaterina zurück. Bei ihrem Treffen mit Starcev beginnt sie, ihn zu loben. So sagt sie: «Когда я думала о вас в Москве, вы представлялись мне таким идеальным, возвышенным...»[16]Seine Liebe zu Ekaterina ist jedoch schon längst vergangen. Deswegen wirkt ihre Rückkehr auf ihn nicht und seine mit den Jahren ausgearbeitete Lebensweise verhindert eine erneute Kontaktaufnahme mit Ekaterina. „Es ist Starcev selbst, der zur Liebe nicht mehr fähig ist, vielmehr interessiert ihn jetzt die praktische Seite des Lebens.“[17]So vermeidet er die Besuche im Haus, in dem sie wohnt.

Mit den Jahren wird Starcev immer reicher. Aber sein Charakter verändert sich auch. So wird er reizbarer und komplizierter. «Принимая больных, он обыкновенно сердится, нетерпеливо стучит палкой о пол и кричит своим неприятным голосом: - Извольте отвечать только на вопросы! Не разговаривать!»[18]

Letztendlich lässt sich sagen, dass Starcev aufgrund seiner Lebensführung zum folgenden Fazit gelangt: «Он одинок. Живется ему скучно, ничто его не интересует.»[19]

Die Erzählung „Palata № 6“ beginnt mit der Vorstellung eines Krankenhauses, in welchem sich, wie man später aus dem Kontext erfährt, seelisch kranke Menschen befinden. Zunächst stellt der Autor den Wächter Nikita vor. So äußert er sich über ihn: «Никита, старый отставной солдат с порыжелыми нашивками. У него суровое, испитое лицо, нависшие брови, придающие лицу выражение степной овчарки, и красный нос; он невысок ростом, на вид сухощав и жилист, но осанка у него внушительная и кулаки здоровенные….»[20]

Des Weiteren stellt Čechov die Atmosphäre in diesem Krankenhaus sowie seine Bewohner dar. Dabei konzentriert er sich nur auf die fünf Menschen, die im Krankensaal Nummer 6 wohnen. Nur eine dieser Figuren, Gromov, stammt aus den erhabenen Gesellschaftskreisen, der neben dem Arzt Ragin, über den man im weiteren Verlauf mehr erfährt, eine der Hauptfiguren darstellt. Die übrigen vier seelisch kranken Patienten repräsentieren die Kleinbürger.

Zunächst stellt der Schriftsteller den Patienten vor, der sich am nächsten zur Tür befindet. Das folgende Zitat beschreibt diesen Patienten dann genauer: «…высокий худощавый мещанин с рыжими блестящими усами и с заплаканными глазами, сидит, подперев голову, и глядит в одну точку. День и ночь он грустит, покачивая головой, вздыхая и горько улыбаясь; в разговорах он редко принимает участие и на вопросы обыкновенно не отвечает. Ест и пьет он машинально, когда дают.»[21]

Des Weiteren stellt Čechov den Helden Mojsejka vor. So beschreibt er ihn: «...маленький, живой, очень подвижной старик с острою бородкой и с черными, кудрявыми, как у негра, волосами. Днем он прогуливается по палате от окна к окну или сидит на своей постели, поджав по-турецки ноги, и неугомонно, как снегирь, насвистывает, тихо поет и хихикает….»[22]

Von allen Bewohnern dieses Zimmers darf nur er das Gelände des Krankenhauses verlassen und somit auf die Straße gehen. Dieses Sonderrecht hat er höchstwahrscheinlich deswegen bekommen, weil er in diesem Krankenhaus der Alteingesessene ist und zudem keine besonderen Anzeichen zeigt, aufgrund derer er ausschließlich im Krankenhaus hätte verbleiben müssen. Das folgende Zitat stellt sein übliches Aussehen dar: «В халатишке, в смешном колпаке и в туфлях, иногда босиком и даже без панталон, он ходит по улицам, останавливаясь у ворот и лавочек, и просит копеечку.»[23]

Zudem lässt sich zu seiner Persönlichkeit sagen, dass er Anderen stets einen Dienst erweist. So reicht er seinen Kameraden das Wasser und deckt sie zu, während sie schlafen. Des Weiteren verspricht er ihnen, jedem von der Straße eine Kopeke zu bringen, aber auch für jeden eine neue Mütze zu nähen. «...он же кормит с ложки своего соседа с левой стороны, паралитика. Поступает он так не из сострадания и не из каких-либо соображений гуманного свойства, а подражая и невольно подчиняясь своему соседу с правой стороны Громову.»[24]

Der Held Gromov, der bereits am Anfang erwähnt wurde, wird von dem Autor folgendermaßen präsentiert: «Иван Дмитрич Громов, мужчина лет тридцати трех, из благородных, бывший судебный пристав и губернский секретарь, страдает манией преследования. Он или лежит на постели, свернувшись калачиком, или же ходит из угла в угол, как бы для моциона, сидит же очень редко. Он всегда возбужден, взволнован и напряжен каким-то смутным, неопределенным ожиданием….»[25]

Sein breites Gesicht, das immer unglücklich und blass ist, spiegelt seine erschöpfte Seele wieder. Seine Grimassen bzw. Fratzen sind sehr komisch und schmerzlich. Jedoch wirken seine feinen Züge intelligent und vernünftig. In seinen Augen erkennt man einen gesunden sowie warmen Glanz. Zudem ist er dienstbeflissen, ungewöhnlich rücksichtsvoll sowie höflich. Wenn jemandem etwas auf den Boden fällt, dann beeilt er sich, um dies aufzuheben. Jeden Tag wünscht er seinen Mitbewohnern einen guten Morgen und wenn er schlafen geht, dann wünscht er ihnen alle eine gute Nacht. Der einzige Mensch, der Gromov nicht gefällt, ist der bereits erwähnte Wächter Nikita, der die Kranken bei Gehorsamsverweigerung schlägt.

Außer durch den immer aufgeregten Zustand kommt sein Wahnsinn folgendermaßen zum Ausdruck: «Иногда по вечерам он запахивается в свой халатик и, дрожа всем телом, стуча зубами, начинает быстро ходить из угла в угол и между кроватей. Похоже на то, как будто у него сильная лихорадка….»[26]

Folglich, verkörpert er, wenn er spricht, einerseits eine seelisch kranke Persönlichkeit, andererseits aber einen geistig gesunden Menschen. Es ist schwer zu vermitteln, was Gromov genau seinen Kameraden erzählen möchte, jedoch kann man aus seiner wahnsinnigen Rede nachvollziehen, dass er etwas über die menschliche Infamie, über schönes Leben sowie über Vergewaltigung spricht.

Wie schon mehrmals angedeutet, stammt Gromov aus einer wohlhabenden Familie, die der Autor jetzt in Kürze vorstellt. Sein Vater, der den Status eines Staatsbeamten besaß, war ein wohlhabender sowie solider Mensch. Er und seine Frau hatten zwei Söhne. Einer von ihnen verstarb im jungen Alter und der andere, Gromov gelangte aufgrund seiner weiteren Lebensführung mit der Zeit ins Krankenkaus für seelisch Kranke.

In seinen Jugendjahren sah Gromov immer bleich aus, denn er aß schlecht und schlief wenig. «От одной рюмки вина у него кружилась голова и делалась истерика. Его всегда тянуло к людям, но благодаря своему раздражительному характеру и мнительности он ни с кем близко не сходился и друзей не имел. О горожанах он всегда отзывался с презрением, говоря, что их грубое невежество и сонная животная жизнь кажутся ему мерзкими и отвратительными….»[27]

Wenn man sich mit ihm in ein Gespräch einließ, so endete dieses immer gleich. Gromov kritisierte alle und alles um sich herum. Er fand es beispielsweise schrecklich, dass das Leben in der Stadt sehr langweilig war. Die jetzige Gesellschaft hatte seiner Meinung nach keine höheren Interessen, denn sie führte ein sinnloses und glanzloses Leben. Zudem kritisierte er Menschen, die durch Diebstahl und Betrügerei Geld verdienten. Er fand es ungerecht, dass solche Menschen immer Essen und Kleidung besaßen und die Armen im Gegensatz dazu nichts hatten. Er fand es auch sehr wichtig, dass die Regierung mehr Schulen zur Verfügung stellen sowie Theatervorführungen organisieren sollte. «В своих суждениях о людях он клал густые краски, только белую и черную, не признавая никаких оттенков; человечество делилось у него на честных и подлецов; середины же не было….»[28]

Obwohl er nervös und sehr scharf in seinen Urteilen war, liebte man ihn in der Stadt, da er auch positive Seiten hatte. So war er sehr zartfühlend, wie bereits am Anfang erwähnt. Seine Dienstbeflissenheit, ethische Reinheit, Anständigkeit sowie sein abgenutzter Gehrock suggerierten ein warmes, gutes und zugleich trauriges Gefühl. Zudem war er sehr gut gebildet, las viel und wusste, nach Meinung der Menschen seiner Umgebung, über viele Dinge Bescheid. Wichtig ist auch zu unterstreichen, dass das Lesen für ihn eine Art Krankheit darstellte. So konnte er keinen Tag ohne diese Beschäftigung verbringen. Er las alles, was er sah, wobei er beim Lesen immer Nervosität und Habgier empfand.

Sein Wahnsinn entwickelte sich allmählich ab dem Zeitpunkt, als er eines Morgens zwei Häftlinge auf seinem Weg traf. Früher empfand Gromov immer Mitleid gegenüber solchen Menschen. Doch dieses Treffen rief bei ihm ein ganz anderes Gefühl hervor. Plötzlich schien ihm, dass er auch einer von diesen Häftlingen werden kann. Dieser Gedanke und das Erlebnis mit den zwei Häftlingen blieben in seinem Gedächtnis haften. Von nun an konnte er weder lesen, noch sich konzentrieren, noch sich mit all den Sachen beschäftigen, die er früher gemacht hatte. «Вечером он не зажигал у себя огня, а ночью не спал и все думал о том, что его могут арестовать, заковать и посадить в тюрьму.»[29]Obwohl er ein friedlicher Bürger war, fürchtete er trotzdem, von Polizisten festgenommen zu werden. Er stellte sich vor, dass sie ihn durch Zufall fangen könnten.

Von diesem Gedanken erschöpft, erwachte Gromov im Schrecken sowie mit kaltem Schweiß auf seiner Stirn, in der Überzeugung, dass man ihn jede Zeit gefangen nehmen kann.

Von nun an waren seine Tage und Nächte qualvoll. Er fand nirgendwo Ruhe. Auch sein Haus garantierte ihm keinen Schutz vor möglichen Problemen, die er sich selbst ausdachte. Alle Menschen schienen ihm Geheimpolizisten oder Spione zu sein, die seiner Meinung nach das Ziel hatten, ihn zu fangen. Sein Wahnsinn entwickelte sich so rasch, dass er sich selbst aus seinem Hause hinauszugehen fürchtete. «Иван Дмитрич вздрагивал при всяком звонке и стуке в ворота, томился, когда встречал у хозяйки нового человека; при встрече с полицейскими и жандармами улыбался и насвистывал, чтобы казаться равнодушным. Он не спал все ночи напролет, ожидая ареста, но громко храпел и вздыхал, как сонный, чтобы хозяйке казалось, что он спит; ведь если не спит, то, значит, его мучают угрызения совести – какая улика!»[30]

Seine logischen Überlegungen und die Tatsachen überzeugten ihn, dass seine Angst grundlos war. Doch je mehr er darüber nachdachte, desto aufgeregter wurde sein Zustand. Ermüdet von seinen ständigen Überlegungen, hörte er auf, darüber nachzudenken. Seine Furcht wuchs aber weiter bis zu dem Zeitpunkt, als er sich entschied, die Leute zu meiden. «Служба и раньше была ему противна, теперь же она стала для него невыносима. Он боялся, что его как-нибудь подведут, положат ему незаметно в карман взятку и потом уличат, или он сам нечаянно сделает в казенных бумагах ошибку, равносильную подлогу, или потеряет чужие деньги.»[31]Außerdem ließ allmählich sein Interesse an der Außenwelt und am Lesen ab.

Als zwei Leichen einmal in der Stadt gefunden wurden, entschied sich Gromov während seiner Spaziergänge auf der Straße zu lächeln und bei Treffen mit seinen Bekannten zu versichern, dass es nichts Schrecklicheres auf der Welt gibt, als Schutzlose und Schwache zu töten. Somit versuchte er, die Gedanken in ihren Köpfen zu vernichten, dass er der mögliche Mörder ist, obwohl er mit dem Mord dieser Personen überhaupt nichts zu tun hatte. Seine ausgedachte Version ermüdete ihn aber bald. Er fand, dass es in seiner Situation die beste Wahl war, sich im Keller der Hausherrin zu verstecken, wo er einige Tage verbrachte. Doch als es ihm unmöglich wurde, dort die Zeit zu verbringen, entschied er sich bis zum Abend abzuwarten, um dann schnell in sein Wohnhaus zu laufen, ohne dabei von jemandem gesehen zu werden. So wartete er bis es dunkel wurde und schlich sich wie ein Dieb leise in sein Zimmer. Dort blieb er unbewegt die ganze Nacht stehen. Dabei konzentrierte er sich auf alle Geräusche, die von überall kamen. Sein Wahnsinn war schon dermaßen offensichtlich, dass er seine Furcht nicht mehr kontrollieren konnte. Den Höhepunkt seiner Geistesstörung bildete das Ereignis mit den Arbeitern, die zur Wirtin am frühen Morgen kamen. Obwohl Gromov wusste, dass das Ziel ihrer Besichtigung darin bestand, den Ofen in der Küche zu verlegen, hatte er trotzdem Angst, dass sie die Polizisten waren, die die Uniform der Ofensetzer anhatten. So ging er leise aus der Wohnung und lief auf die Straße hinaus. «За ним с лаем гнались собаки, кричал где-то позади мужик, в ушах свистел воздух, и Ивану Дмитричу казалось, что насилие всего мира скопилось за его спиной и гонится за ним.»[32]

Doch man fing ihn bald und begleitete ihn nach Hause. Der Arzt Andrej Efimovič Ragin, der im weiteren Verlauf angesprochen wird, verschrieb ihm kalte Wasserauflagen als Beruhigungsmittel. Da Gromov keine finanziellen Mittel hatte, zu Hause zu wohnen und zu gesunden, verwies man ihn ins Krankenhaus. Dort schlief er nicht und belästigte die anderen Patienten. Als die Ärzte feststellten, dass seine Krankheit unheilbar war, überführten sie ihn in den Krankensaal für die Menschen, die ebenfalls Abweichungen vom Normalverhalten zeigten, bzw. wahnsinnig waren. So wurde bald der Krankensaal Nummer 6, sein neuer Wohnort, wo er sich auch zu Beginn der Erzählung befindet.

Diesen Krankensaal beginnt der Arzt Ragin zu besuchen, der in Gromov einen klugen, interessanten und gebildeten Menschen entdeckt. Während Ragin die Gespräche mit Gromov genießt, stellt sich Gromov als derjenige dar, der Ragins sowohl philosophische als auch Lebensposition im Großen und Ganzen kritisiert.

Als der nach Meinung der anderen Ärzte ebenfalls kranke Ragin in den Krankensaal gebracht wird, beeindruckt dies Gromov nicht besonders. Die Leiden des Arztes sind für ihn nicht von großer Bedeutung. Gromov ist sogar ein wenig schadenfroh. Als der erwachte Gromov seinen Arzt in der gleichen Krankenkleidung sieht, so äußert er sich folgendermaßen dazu: «Ага, и вас засадили сюда, голубчик! – проговорил он сиплым спросонок голосом, зажмурив один глаз. – Очень рад. То вы пили из людей кровь, а теперь из вас будут пить. Превосходно!»[33]Doch in diesem Moment scheitert der Glaube Gromovs in Unsterblichkeit. «Проклятая жизнь! – проворчал он. – И что горько и обидно, ведь эта жизнь кончится не наградой за страдания, не апофеозом, как в опере, а смертью...»[34]

Der einzige Trost, der ihm bleibt, stellt seine wahnsinnige Hoffnung dar, dass er nach seinem Tod kommen und all diese Mitarbeiter des Krankenhauses erschrecken wird. Zudem fügt er hinzu: «Я их поседеть заставлю.»[35]

Und seinem ehemaligen Arzt Ragin schlägt er in dieser für ihn schrecklichen Situation vor, weiterhin zu philosophieren.

Den vierten Patienten stellt Gromovs Nachbar zu dessen rechter Seite dar. Der Autor beschreibt ihn folgendermaßen: «...оплывший жиром, почти круглый мужик с тупым, совершенно бессмысленным лицом. Это – неподвижное, обжорливое и нечистоплотное животное, давно уже потерявшее способность мыслить и чувствовать.»[36]

Und den letzten Bewohner dieses Zimmers stellt der Bürger dar, der früher bei der Post angestellt war. Er sieht klein, blond und schlank, mit gutem aber auch gleichzeitig listigem Gesicht aus. «Судя по умным, покойным глазам, смотрящим ясно и весело, он себе на уме и имеет какую-то очень важную и приятную тайну. У него есть под подушкой и под матрацем что-то такое, чего он никому не показывает, но не из страха, что могут отнять или украсть, а из стыдливости….»[37]Sein Geheimnis ist aber nicht schwer zu erraten. So stellt er sich vor, dass man ihm den zweiten Rang mit dem Stern verliehen hatte, worauf er auch sehr stolz ist.

Des Weiteren gibt der Autor eine Beschreibung der bereits erwähnten Figur Andrej Efimyč Ragin. Er wohnt in der Provinzstadt und arbeitet im städtischen Krankenhaus. Ragin wollte niemals sein Leben der medizinischen Wissenschaft widmen. In der Jugend war er sehr fromm und beabsichtigte, nach dem Abschluss des Gymnasiums, in die Priesterakademie zu gehen. Doch aufgrund des Einflusses seines Vaters, der ein Arzt war und den Wunsch seines Sohnes nicht billigte, musste er Medizin studieren. Nach der Absolvierung des Studiums zeigte Ragin keine Frömmigkeit mehr, da er eine der wichtigsten Grundlagen der religiösen weltlichen Wahrnehmung verlor, was bei ihm durch Glaube in Unsterblichkeit zum Ausdruck kam. Das nächste Zitat vermittelt die Information über sein Aussehen: «Наружность у него тяжелая, грубая, мужицкая: своим лицом, бородой, плоскими волосами и крепким, неуклюжим сложением напоминает он трактирщика на большой дороге, разъевшегося, невоздержного и крутого. Лицо суровое, покрыто синими жилками, глаза маленькие, нос красный.»[38]

Er ist hochgewachsen, hat große Hände und Beine. Er hat die Gewohnheit, die gleiche Kleidung lange Zeit zu tragen. Das macht er aber nicht aus Geiz, sondern aufgrund seiner Unaufmerksamkeit in Bezug auf sein Äußeres.

Zu seiner Persönlichkeit lässt sich auch ergänzen, dass solche Eigenschaften wie Ehrlichkeit und Vernunft für ihn eine große Rolle spielen. Aber was ihm leider fehlt, ist die Fähigkeit, etwas zu verbieten, durchzusetzen oder zu befehlen.

Als er die Stelle in dem bereits erwähnten Krankenhaus bekommt, ist er über die dort herrschende Ordnung erstaunt. «В палатах, коридорах и в больничном дворе тяжело было дышать от смрада. Больничные мужики, сиделки и их дети спали в палатах вместе с больными»[39]Doch da Ragin, wie schon betont, einen Menschen darstellt, der etwas zu befehlen, zu verbieten und durchzusetzen nicht fähig ist, unternimmt er fast nichts, um die Situation in dem Krankenhaus nach Möglichkeit zu verbessern. In diesem Zusammenhang rechtfertigt Ragin seine Untätigkeit folgendermaßen: «предрассудки и все эти житейские гадости и мерзости нужны, так как они с течением времени перерабатываются во что-нибудь путное, как навоз в чернозем. На земле нет ничего такого хорошего, что в своем первоисточнике не имело бы гадости.»[40]

[...]


[1]Kluge, Rolf-Dieter, Anton P. Čechov - eine Einführung in Leben und Werk, Verlag Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1995, S. 54.

[2]Haubrich, Michael, Typisierung und Charakterisierung in der Literatur. Dargestellt am Beispiel der Kurzgeschichten A. P. Čechovs., LIBER Verlag GmbH, Mainz, 1978, S. 164.

[3]Vgl., Haubrich, Michael, Typisierung und Charakterisierung in der Literatur. Dargestellt am Beispiel der Kurzgeschichten A. P. Čechovs., LIBER Verlag GmbH, Mainz, 1978, S. 164.

[4][4] Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 441.

[5]Vgl., Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 441.

[6]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 443.

[7]Ebd., S. 445.

[8]Vgl., Steinberg-Pavlova, Viktoria, Musik in Anton Čechovs Erzählungen, Band 34, Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, 2008, S. 125.

[9]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 447.

[10]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 452.

[11]Ebd., S. 457.

[12]Ebd.

[13]Ebd., S. 453.

[14]Ebd., S. 454.

[15]Čudakov, Aleksandr, Mir Čechova, Verlag Sovetskij pisatel', Moskva, 1986, S. 305.

[16]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 457.

[17]Smola, Klavdia, Formen und Funktionen der Intertextualität im Prosawerk von Anton Čechov, Band 428, Verlag Otto Sagner, München, 2004, S. 54.

[18]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 459.

[19]Ebd., S. 459.

[20]Ebd., S. 318.

[21]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 318.

[22]Ebd., S. 318f.

[23]Ebd., S. 319.

[24]Ebd.

[25]Ebd.

[26]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 320.

[27]Ebd., S. 321.

[28]Ebd., S. 322.

[29]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 323.

[30]Ebd., S. 325.

[31]Ebd.

[32]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 326.

[33]Ebd., S. 367.

[34]Ebd., S. 367f.

[35]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 368.

[36]Ebd., S. 326f.

[37]Ebd., S. 327.

[38]Ebd., S. 329.

[39]Čechov, Anton, Čajka. Djadja Vanja. Tri sestry. Višnëvyj sad. Povesti i rasskazy, Verlag ACT, Moskva, 2007, S. 329.

[40]Ebd., S. 330.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten

Details

Titel
Individuum und Gesellschaft in Erzählungen von Anton Pavlovič Čechov
Hochschule
Universität zu Köln  (slavisches Institut)
Veranstaltung
russische Literaturwissenschaft
Note
3,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
42
Katalognummer
V350971
ISBN (eBook)
9783668377523
ISBN (Buch)
9783668377530
Dateigröße
784 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
individuum, gesellschaft, erzählungen, anton, pavlovič
Arbeit zitieren
Alexandra Denysenko (Autor), 2012, Individuum und Gesellschaft in Erzählungen von Anton Pavlovič Čechov, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350971

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