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Kulturelle Unterschiede in virtuellen Teams. Können virtuelle Teams im interkulturellen Kontext eine Alternative zu Präsenzteams sein?

Title: Kulturelle Unterschiede in virtuellen Teams. Können virtuelle Teams  im interkulturellen Kontext eine Alternative zu Präsenzteams sein?

Term Paper , 2014 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Manuel Tobias Pietschmann (Author)

Sociology - Culture, Technology, Nations
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Eine Hausarbeit, die sich mit der Frage befasst, ob und wie virtuelle Teams im interkulturellen Kontext als Alternative zu Präsenzteams eingesetzt werden können.

Seitdem das Internet für jeden zugänglich ist und Daten in einer adäquaten Geschwindigkeit für Videokonferenzen übermittelbar sind, ist die virtuelle Teamarbeit für Organisationen unverzichtbar geworden. In einer globalisierten Welt, wo nationale Grenzen zu verschwinden drohen und internationale Kooperationen an Bedeutung gewinnen, stellen virtuelle Teams einen Wettbewerbsvorteil dar. Dabei kommen Telefon, Chat-Rooms, Diskussions-Foren, E-Mail, Datenbanken, Wikis etc. als Kommunikationsmittel zum Einsatz. Diese Kommunikationsmittel werden im Text als moderne Medien bezeichnet.

Die modernen Medien sind einer permanenten Weiterentwickelung untergeben, dadurch werden die Möglichkeiten der Anwendungen in virtuellen Teams vergrößert und die wissenschaftliche Auseinandersetzung wird zwangsläufig zunehmen. Dass virtuelle Teams unter neuen Voraussetzungen arbeiten und vor anderen Herausforderungen als Präsenzteams stehen, wird bisher zu wenig Beachtung geschenkt. Die Techniken, welche virtuelle Teamarbeit gelingen lassen, werden leider zu selten angewendet und führen häufig zu einer Aufgabe der Projekte. Welche Techniken zum Einsatz kommen, damit die Teamarbeit funktioniert, wird in dieser Hausarbeit thematisiert und anhand von Unterschieden zwischen virtuellen Teams und Präsenzteams untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Virtuelle Teams

2.1. Was ist ein virtuelles Team

2.2. Steigerung der Effizienz

2.3. Grenzen virtueller Teams

2.3.1. Vertrauensverlust

2.3.2. Natürliche Grenzen

2.3.3. Grenzen in der Kommunikation

3. Kulturelle Unterschiede

3.1. Heterogenität

3.2. Kommunikation

3.3. Gebrauch der Medien

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Herausforderungen virtueller Teams im interkulturellen Kontext im Vergleich zu traditionellen Präsenzteams. Dabei soll geklärt werden, unter welchen Bedingungen virtuelle Zusammenarbeit erfolgreich gestaltet werden kann und wie kulturelle Differenzen den Arbeitsprozess beeinflussen.

  • Definition und Merkmale virtueller Teams
  • Analyse der Effizienzsteigerung durch räumliche und zeitliche Flexibilität
  • Untersuchung von Barrieren wie Vertrauensverlust und Kommunikationsproblemen
  • Einfluss kultureller Heterogenität auf die Teamdynamik
  • Strategien zum Management von interkulturellen virtuellen Teams

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Vertrauensverlust

Die Arbeit in virtuellen Teams ist mit einem hohen Grad an Unsicherheit verbunden, da zwischen den Teammitgliedern eine große Distanz herrscht. Einem Teammitglied, das sich überfordert fühlt oder die Arbeit nicht erledigen möchte, fällt es leicht das Team zu verlassen. Durch die Entfernung zu den zurückgelassenen und enttäuschten Teammitgliedern sind keine persönlichen Sanktionen zu befürchten. In einem virtuellen Team ist es einfacher die Arbeit nicht zu erledigen, als in einem Präsenzteams, da der Druck und die Kontrolle durch die anderen Teammitglieder wegfällt. Schuldgefühle, die normalerweise entstehen, wenn ein Mensch andere Menschen im Stich lässt, sind in virtuellen Teams irrelevant (vgl. Edding/Schattenhofer 2012: 31; App 2013: 12; Clases et al. 2003, zit. nach Gallenkamp et al. 2010: 290; Herczeg et al. 2000: 25). Falls Menschen gleichzeitig in einem Präsenzteam und einem virtuellen Team beschäftigt sind, neigen sie dazu dem Präsenzteam den Vorrang zu geben. Es ist komplizierter einer Person aus dem unmittelbaren Umfeld abzusagen, als einer weit entfernten Person aus dem Ausland, die man noch nie zuvor getroffen hat (vgl. Herczeg et al. 2000: 27).

Der fehlende Kontakt vermindert das Vertrauen, das Teammitglieder gegenseitig aufbringen müssen. „Vertrauen bedeutet, dass eine Person sich gegenüber einer anderen Partei öffnet, in dem sie davon ausgeht, dass diese Partei positive Absichten verfolgt und ein gutes Benehmen an den Tag legen wird“ (Rosseau et al. 1998 zit. nach Gallenkamp et al. 2010: 295). Vertrauen ist ein Katalysator für gute Teamarbeit und ist gerade in virtuellen Teams schwierig aufzubauen (vgl. Hertel/Konradt 2007: 86). Diese These unterstreicht Handy mit der Aussage: „trust needs touch“ (1995).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung virtueller Teamarbeit durch moderne Medien in einer globalisierten Welt und definiert den Untersuchungsgegenstand der Seminararbeit.

2. Virtuelle Teams: Dieses Kapitel erläutert das Konzept des virtuellen Teams, betrachtet Faktoren der Effizienzsteigerung und analysiert kritische Grenzen wie Vertrauensverlust und Kommunikationsprobleme.

3. Kulturelle Unterschiede: Hier werden die Auswirkungen kultureller Heterogenität, spezifische Kommunikationshindernisse und die unterschiedliche Mediennutzung in interkulturellen Teams beleuchtet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Vorteile und Hürden virtueller Teamarbeit zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die Praxis internationaler Unternehmen.

Schlüsselwörter

Virtuelle Teams, interkulturelle Zusammenarbeit, moderne Medien, Kommunikation, Vertrauen, Effizienz, Heterogenität, Geert Hofstede, Führung auf Distanz, kulturelle Unterschiede, Teambildung, Arbeitsmarkt, Globalisierung, Gruppenarbeit, Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Vor- und Nachteile virtueller Teams sowie die spezifischen Herausforderungen, die sich durch die interkulturelle Zusammensetzung solcher Teams ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf Teamdynamik, moderne Kommunikationsmedien, Vertrauensaufbau auf Distanz und den Einfluss kultureller Werte auf die Zusammenarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob virtuelle Teams eine echte Alternative zu Präsenzteams darstellen und wie typische Probleme durch gezieltes Management bewältigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und etablierte Theorien (z.B. von Geert Hofstede) auf die virtuelle Zusammenarbeit anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition von virtuellen Teams, die Diskussion von Effizienzfaktoren und Grenzen (Vertrauen, Kommunikation) sowie eine detaillierte Betrachtung kultureller Aspekte wie Heterogenität und unterschiedliches Medienverhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind virtuelle Teams, interkulturelle Kompetenz, moderne Medien, Vertrauensverlust und kulturelle Dimensionen.

Warum spielt die kulturelle Heterogenität bei der Teambildung eine Rolle?

Kulturelle Heterogenität kann einerseits neue Impulse fördern, andererseits jedoch die Eingewöhnungsphase verlängern und zu Missverständnissen in der Kommunikation oder bei der Arbeitsweise führen.

Wie kann das Vertrauen in virtuellen Teams gestärkt werden?

Vertrauen wird durch den Gebrauch asynchroner Medien, Kick-off-Meetings und persönliche Zuneigung der Führungsebene unterstützt, um die Distanz zwischen den Mitgliedern zu überbrücken.

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Details

Title
Kulturelle Unterschiede in virtuellen Teams. Können virtuelle Teams im interkulturellen Kontext eine Alternative zu Präsenzteams sein?
College
University of Duisburg-Essen  (Gesellschaftswissenschaften)
Course
Zusammenarbeit und Konflikte in interkulturellen Teams
Grade
2,3
Author
Manuel Tobias Pietschmann (Author)
Publication Year
2014
Pages
19
Catalog Number
V351131
ISBN (eBook)
9783668376359
ISBN (Book)
9783668376366
Language
German
Tags
virtuelle Teams interkulturalität interkultureller Kontext globale Arbeit Präsenzteams
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Tobias Pietschmann (Author), 2014, Kulturelle Unterschiede in virtuellen Teams. Können virtuelle Teams im interkulturellen Kontext eine Alternative zu Präsenzteams sein?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351131
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