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NAFTA und sein Einfluss auf den internationalen Handel. Mögliche Implikationen auf die Verteilung des Einkommens durch das Nordamerikanische Freihandelsabkommen

Titel: NAFTA und sein Einfluss auf den internationalen Handel. Mögliche Implikationen auf die Verteilung des Einkommens durch das Nordamerikanische Freihandelsabkommen

Bachelorarbeit , 2016 , 52 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Pablo González Romo (Autor:in)

BWL - Handel und Distribution
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von NAFTA auf den internationalen Handel und die Verteilung der Einkommen zu untersuchen. Der Fokus der Analyse wird dabei auf den bilateralen Handel zwischen den USA und Mexiko gelegt. Mit dem methodischen Werkzeug der Außenhandelstheorie sollen sowohl die Entwicklung der Handelsströme zwischen beiden Ländern als auch die Entwicklung der Einkommen untersucht werden. Hierzu sollen Empirie und Theorie einander gegenübergestellt werden.

Die Arbeit ist in fünf Kapitel untergliedert. In Kapitel 2 wird das NAFTA zunächst vorgestellt und ein Blick auf die dem Abkommen inhärenten Vorschriften zum Abbau von Handelshemmnissen geworfen. Darüber hinaus wird die öffentliche Debatte im Vorfeld der Unterzeichnung in ihren Grundzügen skizziert. Ein Exkurs, der sich mit weiteren Ereignissen von großer makroökonomischer Bedeutung befasst, schließt das Kapitel ab.

Kapitel 3 widmet sich der theoretisch-empirischen Analyse von Handelsströmen und Einkommen. Zunächst wird das Heckscher-Ohlin-Modell, als Referenzmodell der klassischen Außenhandelstheorie vorgestellt. Darauffolgend wird die empirisch beobachtbare Entwicklung der Handelsströme sowie die Verteilung der Einkommen unter Bezugnahme auf das Heckscher-Ohlin-Modell analysiert.

Gegenstand von Kapitel 4 ist der intra-industrielle Handel, der einen Großteil des Handels zwischen den USA und Mexiko ausmacht. Um diesen theoretisch zu erklären, wird zunächst mit dem Krugman-Modell ein Modell der Neuen Außenhandelstheorie vorgestellt. Im Anschluss daran folgt eine empirische Analyse der Bedeutung des intra-industriellen Handels für den Warenaustausch zwischen den beiden NAFTA-Staaten, die alternative und in der öffentlichen Debatte um Freihandel oft unbeachtete Quellen steigenden Wohlstands in den Vordergrund stellt.

Das fünfte Kapitel zieht ein Resümee über den Erfolg oder Misserfolg des NAFTA und versucht, die in dieser Einleitung aufgeworfenen Fragen bezüglich des Handels und der Einkommensverteilung zu beantworten. Darüber hinaus gibt es einen Ausblick auf das zukünftige Potential des NAFTA.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. NAFTA als nordamerikanisches Modell des Freihandels

2.1 Überblick

2.2 Der Abbau von Handelshemmnissen

2.3 Erwartungen und Ängste

2.4 Überblick über die Entwicklung des Handels

2.5 Exkurs: Unvorhersehbare nationale und internationale Ereignisse

3. Theoretisch-empirische Analyse des bilateralen Handels

3.1 Das Heckscher-Ohlin-Modell

3.2 Empirische Analyse des bilateralen Handels

3.3 Implikationen auf die Verteilung des Einkommens

3.4 Ergebnis

4. NAFTA im Kontext der Neuen Außenhandelstheorie

4.1 Das Krugman-Modell des intra-industriellen Handels

4.2 Intra-industrieller Handel zwischen den NAFTA-Staaten

4.3 Ergebnis

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Einflusses des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) auf den internationalen Handel und die Einkommensverteilung, mit besonderem Fokus auf den bilateralen Warenaustausch zwischen den USA und Mexiko.

  • Analyse der Handelsentwicklung unter NAFTA seit 1994.
  • Überprüfung klassischer Außenhandelstheorien (Heckscher-Ohlin-Modell) anhand empirischer Daten.
  • Untersuchung des intra-industriellen Handels unter Anwendung des Krugman-Modells.
  • Bewertung der Auswirkungen auf die Reallöhne und Einkommensverteilung.
  • Diskussion der Rolle externer Faktoren wie der globalen Wirtschaftskrisen und des chinesischen Wettbewerbs.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Heckscher-Ohlin-Modell

Das von Eli Heckscher und Bertil Ohlin entwickelte Heckscher-Ohlin-Modell erklärt den internationalen Handel über komparative Vorteile, die auf der unterschiedlichen Ausstattung der Länder mit Produktionsfaktoren beruhen. Die folgende Darstellung des Modells basiert, soweit nicht anders vermerkt, auf dem Buch International Economics von Husted und Melvin.

Die im Folgenden vorgestellte „2x2x2-Variante“ des Modells betrachtet zwei Ländern, die zwei unterschiedliche Güter mit den beiden einzigen Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital herstellen. Die beiden Länder unterscheiden sich in ihrer Ausstattung mit diesen Produktionsfaktoren. Im Folgenden wird angenommen, dass Land A ein relativ kapitalreiches Land ist, während Land B reich mit dem Faktor Arbeit ausgestattet ist.

Ebenso unterscheiden sich die beiden Güter, im folgenden Autos und Textilien, in ihren Faktorintensitäten. Zur Produktion eines Autos werden mehr Einheiten Kapital pro Einheit Arbeit als bei der Produktion von Kleidungsstücken benötigt, sodass das Gut Auto als relativ kapitalintensives Gut bezeichnet werden kann. Demgegenüber sind Kleidungsstücke ein arbeitsintensives Gut.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Abkommen NAFTA vor, umreißt die politische Debatte und definiert das Ziel der Arbeit, den Einfluss auf Handel und Einkommen zu untersuchen.

2. NAFTA als nordamerikanisches Modell des Freihandels: Dieses Kapitel erläutert die Ziele, den Abbau von Handelshemmnissen in verschiedenen Sektoren und die öffentliche Erwartungshaltung gegenüber dem Abkommen.

3. Theoretisch-empirische Analyse des bilateralen Handels: Hier erfolgt die Anwendung des Heckscher-Ohlin-Modells zur theoretischen Erklärung der Handelsströme und eine Überprüfung dieser Theorie durch empirische Beobachtungen.

4. NAFTA im Kontext der Neuen Außenhandelstheorie: Dieses Kapitel führt das Krugman-Modell ein, um den intra-industriellen Handel zwischen den USA und Mexiko zu erklären, und zeigt die Bedeutung der Produktvielfalt auf.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit bewertet den Erfolg von NAFTA kritisch und ordnet die Ergebnisse in den Kontext der aktuellen handelspolitischen Herausforderungen ein.

Schlüsselwörter

NAFTA, Freihandel, Handelshemmnisse, Heckscher-Ohlin-Modell, Krugman-Modell, Außenhandelstheorie, Intra-industrieller Handel, Einkommensverteilung, Reallöhne, Mexiko, USA, Skaleneffekte, Produktvielfalt, Extensive Margin, Intensive Margin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) auf den bilateralen Handel zwischen den USA und Mexiko sowie dessen Konsequenzen für die Einkommensverteilung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind der Abbau von Handelshemmnissen, die Entwicklung der Handelsströme in den Industrien Automobil, Landwirtschaft und Textilien sowie die theoretische Fundierung durch klassische und neue Außenhandelstheorien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Einfluss von NAFTA auf den internationalen Handel und die Einkommensverteilung zu untersuchen und dabei Theorie (Heckscher-Ohlin und Krugman) mit empirischen Handelsdaten abzugleichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch-empirische Analyse, bei der außenhandelstheoretische Referenzmodelle zur Auswertung von Handelsdaten aus der UN-Comtrade-Datenbank herangezogen werden.

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine klassische Analyse mittels Heckscher-Ohlin-Modell und eine Untersuchung unter dem Paradigma der neuen Außenhandelstheorie, wobei der intra-industrielle Handel im Vordergrund steht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie NAFTA, Außenhandelstheorie, Faktorproportionentheorem, intra-industrieller Handel und Produktvielfalt beschreiben.

Wie bewertet der Autor den Erfolg von NAFTA für Mexiko?

Die Bilanz fällt gemischt aus: Während der Handel intensiviert wurde und Handelshemmnisse abgebaut wurden, blieb das Versprechen einer Konvergenz der Einkommen oder eines Aufstiegs zum Erste-Welt-Land unerfüllt.

Warum konnte das Heckscher-Ohlin-Modell den Handel nur bedingt erklären?

Die Realität verletzt wichtige Prämissen des Modells, wie etwa die Annahme identischer Produktionsfunktionen oder die Immobilität von Produktionsfaktoren, insbesondere durch das Auftreten von ausländischen Direktinvestitionen.

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten  - nach oben

Details

Titel
NAFTA und sein Einfluss auf den internationalen Handel. Mögliche Implikationen auf die Verteilung des Einkommens durch das Nordamerikanische Freihandelsabkommen
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,7
Autor
Pablo González Romo (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
52
Katalognummer
V351207
ISBN (eBook)
9783668393486
ISBN (Buch)
9783668393493
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NAFTA Freihandel Mexiko USA Vereinigte Staaten Heckscher Ohlin Heckscher-Ohlin Stolüer-Samuelson Ricardo intraindustrieller Handel interindustrieller Handel Free Trade Nordamerikanisches Freihandelsabkommen Nordamerikanische Freihandelszone Heckscher-Ohlin-Theorem Heckscher-Ohlin-Modell Trump Clinton Peso-Krise Peso Einkommensverteilung mexikanische Wirtschaft amerikanische Wirtschaft TTIP Mercosur Pazifik Allianz TPP Krugman
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Arbeit zitieren
Pablo González Romo (Autor:in), 2016, NAFTA und sein Einfluss auf den internationalen Handel. Mögliche Implikationen auf die Verteilung des Einkommens durch das Nordamerikanische Freihandelsabkommen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351207
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Leseprobe aus  52  Seiten
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